UKW FREQUENZEN
21.04.17: Großeinsatz bei Brand in Obsteig+++64-Jähriger ausgeraubt+++Völs ist gegen Pläne am Rangger Köpfl

Rund 70 Feuerwehrmänner standen in der Nacht auf heute bei einem Brand in Obsteig  im Großeinsatz. Gegen halb drei Uhr früh entfachte sich das Feuer im Dachstuhl eines Einfamilienhauses. Als die bereits schlafende Hausbesitzerin durch Brandgeräusche geweckt wurde, stand das Wohnzimmer bereits voller Rauch und im Dachstuhlbereich waren Flammen zu sehen. Die 68-Jährige konnte sich unverletzt ins Freie retten. Die Brandursache ist noch nicht bekannt.

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In Innsbruck kam es gestern Abend zu einem schweren Raub. Ein 64-Jähriger ging in der Adamgasse, als neben ihm ein dunkles Motorrad mit zwei Personen anhielt. Der Mitfahrer stieg ab, ging zum Opfer und erfasste den vom Opfer mitgeführten Rucksack. Gleichzeitig bedrohte der Angreifer den Mann mit einem Messer. Der Angreifer zog den Rucksack von der Schulter des Opfers und fuhr mit seinem beim Motorrad wartenden Komplizen  in Richtung Süden. Die Polizei bittet um zweckdienliche Hinweise.

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Nach Zirl sprach sich gestern auch die Gemeinde Völs gegen eine finanzielle Beteiligung beim Ausbau des Rangger Köpfls aus. Begründet wurde dies mit großen Investitionen in der eigenen Gemeinde. Ob am Hausberg nun generell gebaut und er zu einem ganzjährigen Ausflugsziel wird, ist unklar. Denn Kematen und Inzing hatten sich zwar schon für eine Beteiligung ausgesprochen, Inzing allerdings nur, wenn andere Nachbargemeinden mitziehen.

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Im Schnitt fährt jeder vierte LKW mit Mängeln durch Tirol. Das ergab eine gestrige Schwerpunktaktion der Polizei. Beim Einsatz wurden insgesamt 279 Schwerfahrzeuge und deren Lenker überprüft. Bei etwa einem Viertel wurden verschiedenste Mängel festgestellt. Darunter allein  80 Übertretungen bei Lenk- und Ruhezeiten, aber auch Überladungen, technische Mängel am Fahrzeug oder Gefahrgutdelikte. 24 Fahrzeuglenkern wurde die Weiterfahrt vorübergehend untersagt. Allerdings gab es auch eine erfreuliche Meldung- sämtliche Alkotests verliefen negativ.

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Ein Skifahrer drohte gestern am Stubaier Gletscher nach einem Sturz zu verbluten. Der 62-Jährige zog sich nämlich eine tiefe Schnittwunde am Oberschenkel zu und offenbar wurde dabei die Oberschenkelarterie durchtrennt. Ein zufällig anwesender Arzt versuchte die Oberschenkelarterie mit einem Gürtel abzubinden, um so die starke Blutung zu stoppen. Anschließend wurde der Verletzte in die Klinik Innsbruck geflogen.

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Bei der einzigen Tiroler U-Bahn in Serfaus wird kräftig investiert. Behördenverfahren sind abgeschlossen und so sollen ab Montag die Modernisierungsmaßnahmen starten. Bis 2019 wird es jeweils in der Zwischensaison drei Bauetappen geben-  23 Millionen Euro werden investiert.
Mit dem Geld wird unter anderem die Förderleistung auf 3.000 Personen fast verdoppelt, die Fahrtintervalle verkürzt und Stationen neu gebaut.  

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Quasi als krönenden Abschluss des gestrigen Zukunftstages in der neuen Kletterhalle Innsbruck, wurden gestern Abend die Tiroler WM- und Special Olympics-Teilnehmer ausgezeichnet. Für ihre sportlichen Leistungen geehrt wurden gestern Abend unter anderem Biathlet Dominik Landertinger, Skispringer Gregor Schlierenzauer, die beiden Rodler Georg Fischler und Peter Penz und die beiden Behindertensportler Claudia Lösch und Roman Rabl. Insgesamt haben Landeshauptmann Günther Platter und Sportreferent Josef Geisler gestern Abend 39 verdiente Sportler ausgezeichnet.

“Unsere gesamte Wintersportfamilie ist ein Aushängeschild für Tirol sowie Vorbild für die Jugend und die ganze Gesellschaft”,

würdigt Geisler ihren internationalen Einsatz. Auch in Zukunft will sich Tirol mit der Austragung diverser Sportgroßveranstaltungen, wie etwa Rad-, Kletter- und Nordische Ski-WM, als Sportland Nummer eins der Alpen etablieren.

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Bei einem Verkehrsunfall in Haiming wurden gestern drei Personen verletzt. Als eine 54-jährige PKW-Lenkerin verkehrsbedingt anhalten musste, merkte dies eine 74-jährige Autolenkerin zu spät, fuhr auf den Wagen auf, schlitterte auf die Gegenspur und kollidierte dort mit einem in die Gegenrichtung fahrenden PKW. Beide Frauen und ein elfjähriger Mitfahrer wurden unbestimmten Grades verletzt.

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Morgens operiert werden und am Abend schon nach Hause gehen. Das geht jetzt, dank der neuen Tagesklinik am Bezirkskrankenhaus Schwaz.  Moderne Operations- und Anästhesieverfahren machen es möglich, dass bei zahlreichen Operationen kein stationärer Aufenthalt mehr nötig ist. Mit Dienstag dieser Woche hat im Bezirkskrankenhaus in Schwaz die operative Tagesklinik ihren Betrieb aufgenommen. Bei einem Eingriff auf der Tagesklinik werden die Patienten nach der Operation und zur Erholung in eines der drei tagesklinischen Zimmer gebracht. Nach ein paar Stunden können die Patienten nach Hause gehen. (JR)

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