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89,2 MHz
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Dienstag, 09. April 2019

* Micoroft Betrüger haben Zehntausende Euro ergattert

* Nach Pfeffersprayattacke in Kirchberg: Täter gefunden

* Mordprozess Fritzens: ist sogar ein Freispruch möglich?

Einen eher ungewöhnlichen Großeinsatz hat es gestern Nachmittag im Tiroler Unterland gegeben. Insgesamt elf Kälber sind einem Landwirt in Angerberg ausgebüxt – sie machten sich auf ins mehr als sechs Kilometer entfernte Niederbreitenbach. Für sieben Rinder hat das Abenteuer dann aber mehr feucht als fröhlich geendet – sie sind kurzerhand in einen Bach schwimmen gegangen und mussten von den Einsatzkräften aus dem Wasser gezogen werden. Alle Kälber konnten wieder nach Hause gebracht werden – sie haben ihren Ausflug unversehrt überstanden.  



Ein 74-Jähriger steht heute in Innsbruck vor Gericht. Er soll 2016 einen Bekannten erschlagen haben, und anschließend in einem Plastiksack am Innufer bei Fritzens vergraben haben, wo die Leiche letztes Jahr dann auch gefunden wurde. Kurz vor dem Prozessauftakt kommt der Angeklagte, jetzt aber, wie berichtet, mit einer ganz anderen Version daher. Mit dem Mord selbst soll er nämlich gar nichts zu tun gehabt haben. Italiener, mit denen er ein Drogengeschäft abgewickelt hat, hätten auf das Opfer eingeschlagen, das dann in den Armen des heute Angeklagten verstorben sei. Für Strafverteidiger Markus Abwerzger ist deshalb heute sogar ein Freispruch denkbar:


„Es kann so oder so enden. Es kann auch sein, dass man vertagen muss, weil wir natürlich noch Beweisanträge gestellt haben. Es ist nur so: es gibt einen Zweifelsgrundsatz. Das bedeutet, dass man im Zweifel für den Angeklagten zu stimmen hat. Und Zweifel gibt es mehrere. Man glaubt dem Angeklagten zwar nicht, wie er es damals gemacht hat, man hat ihm auch nicht geglaubt, wo er es gemacht hat und schlussendlich auch nicht geglaubt, mit was er es gemacht hat. Aber man hat ihm leichtfertig geglaubt, dass er es gemacht hat. So geht das in einem Rechtsstaat wie Österreich nicht. Mit dem Zweifelsgrundsatz, wenn man ihn ernst nimmt, und wenn heute im Prozess nichts Unvorhergesehenes passiert, dann ist natürlich auch ein Freispruch möglich.“


Der Prozess beginnt heute Vormittag um 9 Uhr.



Bereits gestern hat am Innsbrucker Landesgericht die erste Verhandlung zum VW-Dieselskandal stattgefunden. Wie berichtet, vertritt der Verein für Konsumenteninformation insgesamt 741 Tiroler in diesem Fall. Nach der gestrigen Verhandlung will das Landesgericht aber zuerst über die Zuständigkeit entscheiden.



Nach der Pfeffersprayattacke in einer Disko in Kirchberg, hat die Polizei jetzt den Tatverdächtigen ausforschen können. Es ist ein 24-jähriger Lette. Dem Mann wird vorgeworfen eine junge Frau in der Nacht auf Sonntag sexuell belästig zu haben, woraufhin mehrere Discobesucher zuerst verbal aneinander geraten sind. Weil sich der 24-Jährige nicht mehr zu wehren gewusst hatte, hat er mit seinem Pfefferspray ziellos herumgesprüht. Daraufhin ist in der Disco Panik ausgebrochen – insgesamt zwölf Personen sind durch das Reizgas leicht verletzt worden. Der Lette zeigt sich geständig. Er wird angezeigt. Gegen ihn ist auch ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen worden.



Der Verkehr in Hall in Tirol wird immer mehr zur Belastung für die Bevölkerung. Heute Abend wird deshalb über das anhaltende Verkehrsproblem diskutiert. An der Kreuzung beim Unteren Stadtplatz in Hall rollen an Spitzentagen rund 40.000 Fahrzeuge über die Bundesstraße. Bereits 2015 wurde ein Konzept zur Verkehrsverbesserung ausgearbeitet – dieses ist damals aber von der Nachbarsgemeinde Mils verhindert worden. Jetzt sollen die Bürger mitreden und mitgestalten dürfen. Ein Planer hat bereits die Voruntersuchungen abgeschlossen. Bei der heutigen Diskussionsveranstaltung werden weit über 250 Besucher erwartet. Bis Ende des Jahres soll eine Lösung stehen.  



2018 waren auf Tirols Straßen insgesamt 42 Geisterfahrer unterwegs. Damit hat Tirol im Bundesländervergleich Platz 5 belegt. Die Teilstücke mit den meisten Geisterfahrern waren im vergangenen Jahr die A12 Inntalautobahn bei Innsbruck-West und die Inntalautobahn im Raum Tiroler Unterland – insgesamt neun Geisterfahrer waren dort auf der falschen Richtungsfahrbahn unterwegs. Die Gründe, warum Lenker zu Geisterfahrern werden, sind meist Verwirrtheit, Übermüdung oder Alkoholisierung.



Sogenannte Microsoft Betrüger haben in Tirol wieder zugeschlagen. Zehntausende Euro konnten sie einem 45-jährigen Mann abluchsen. Ein bisher unbekannter Täter hat bei dem Mann aus dem Raum Wörgl angerufen und behauptet, er habe von einer österreichischen Datenbank die Information erhalten, dass Hacker den Computer des Opfers bereits angegriffen hätten und der PC deshalb sehr unsicher sei. Der Betrüger, der sich als Mitarbeiter der Firma Microsoft ausgegeben hat, hat den Tiroler aufgefordert ein bestimmtes Programm zu installieren. Weil die E-Banking-Plattform ebenfalls sehr unsicher sei, hat der Täter vom 45-Jährigen dann auch noch diese Zugangsdaten gefordert und erhalten. Erst als der Täter dann auch noch die Zugangsdaten des Kreditkontos haben wollte, wurde der Mann stutzig und hat das Telefonat beendet. Wie die Polizei jetzt mitgeteilt hat, hat das Opfer erst kürzlich bemerkt, dass die die Täter mehrere Beträge zwischen 50 und 100 Euro an diverse Konten überwiesen haben.



Bildungslandesrätin Beate Palfrader hat gestern Abend im Innsbrucker Landhaus den Bildungsinnovationspreis 2019 vergeben: Der ist in zwei Kategorien gegliedert, nämlich in Institutionen und Einzelpersonen. Die glücklichen Gewinner waren gestern Abend einerseits das Tiroler Bildungsforum für das Projekt „IT-gestützte Erfassung der Flurnamenerhebung im Bundesland Tirol“, und die beiden Bloggerinnen Angelika Neuner und Angelika Wagner, die auf ihrem Blog Themen rund um die Landwirtschaft aufgreifen. Der Preis ist jeweils mit 2.500 Euro dotiert.



Und eine aktuelle Studie zeigt: Gletscher verlieren pro Jahr 335 Mrd. Tonnen Eis. Seit den 1960er Jahren ist der Meeresspiegel durch diese Gletscherschmelze bereits um 27 Millimeter angestiegen.