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Dienstag, 10. März 2020

* zwei neue COVID19-Fälle in Innsbruck bestätigt

* ab sofort Fernlehre an Tiroler Hochschulen

* Achenseebahn vor Konkurs

Die Ausbreitung des Coronavirus bleibt heute Topthema in Tirol. Gestern Abend haben sich zwei weitere Coronavirus-Erkrankungen in Tirol bestätigt, eine spanische Studentin und ein junger Mann sind in Innsbruck jeweils positiv auf das Coronavirus getestet worden. Deshalb sollen jetzt alle, die letzte Woche Montag an einer Erasmus-Feier in der Claudiana in der Innsbrucker Altstadt teilgenommen haben, ihren Gesundheitszustand genau beobachten und im Falle von Symptomen die telefonische Gesundheitsberatung 1450 anrufen.


Um die Ausbreitung des Coronavirus weiter einzudämmen, wird jetzt auch die Bar Kitzloch in Ischgl vorsorglich geschlossen, nachdem sich dort mehrere Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert haben. Auch der Nachtskilauf in Ischgl ist diese Woche abgesagt.


Außerdem sind bis auf weiteres, diverse Lehrveranstaltungen an den Tiroler Unis und Fachhochschulen abgesagt, bzw. finden nicht mehr als Präsenzveranstaltung statt, sondern ausschließlich online. Das haben Landeshauptmann Günther Platter und die Vertreter der Tiroler Hochschulen gestern Abend so entschieden. Bei Prüfungen und ähnlichem sind Ausnahmen möglich, die Sicherheit der Studierenden und des Lehrpersonals habe aber stets oberste Priorität, heißt es von Seiten der Verantwortlichen.



Während die Situation in Tirol noch keineswegs besorgniserregend ist, sind in Italien zuletzt täglich rund 100 Menschen durch den Coronavirus gestorben. Der parteifreie Premierminister Giuseppe Conte hat deshalb jetzt ganz Italien zur Sperrzone erklärt, alle Österreicher, die sich aktuell dort aufhalten, sollen nach Hause zurückkehren. Heute beginnen zudem Kontrollen an den Grenzen zu Südtirol:
So werden zwei mobile Teams am Brenner, am Reschenpass und in Sillian punktuell auf der Autobahn, auf Landesstraßen und auch in Zügen kontrollieren. Stichprobenartig sollen Temperaturmessungen durchgeführt, aber auch ausgearbeitete Standardfragen gestellt werden. Zum Beispiel: „Kommen Sie aus einem Risikogebiet?” oder „Haben Sie grippeähnliche Symptome?”



Auch die Wirtschaft spürt die Auswirkungen der Coronavirus Epidemie mittlerweile deutlich. Nicht nur dass seit Wochen viele Produktionsstätten in China stillstehen, auch die Leitindizes an den Börsen sind gestern eingebrochen. Tirols Wirtschaftskammerpräsident Christoph Walser befürchtet eine weitere Zuspitzung der Konjunkturabschwächung in Tirol:  


„Italien ist natürlich ein wichtiger Export- und Importpartner, also die Auswirkungen werden deutlich spürbar sein. Und das tragische an der Geschichte ist eigentlich, dass wir schon Anfang des Jahres oder eigentlich schon Ende letzten Jahres festgestellt haben, dass sich die Konjunktur abschwächt, und jetzt durch den Coronavirus das Ganze noch viel schneller geht, als wir uns das vorgestellt haben. Deshalb müssen wir jetzt besonnen und intensiv vorgehen, und uns mit den Nachbarn auch absprechen, wie das Ganze weitergeht.“


Experten der Tiroler Landesregierung arbeiten unterdessen schon unter Hochdruck an einem Konjunkturpaket von Seiten des Landes. Nicht nur die Wirtschaft, auch der Arbeitsmarkt werden betroffen sein. Ein großes Fragezeichen ist auch der Tourismus, die heurige Wintersaison geht ja bekanntlich noch bis Ostern, viele Wintersportorte haben aktuell aber mit zahlreichen Stornierungen zu kämpfen. In Abstimmung mit dem Bund soll bis Ende März ein Konjunkturpaket geschnürt werden, der Bund könnte Haftungen für Tourismusbetriebe übernehmen, um deren Liquidität zu sichern.



Und Liquidität ist das Stichwort für das nächste Thema. Die Achenseebahn schaut weiterhin in eine äußerst ungewisse Zukunft. Ob ein Konkurs abgewendet werden kann, bleibt fraglich. Jedenfalls wird von Seiten des Landes kein Geld mehr investiert, denn das wäre fahrlässig, wie ein Rechtsgutachten zeigt. Nach Gesprächen mit Bahnvertretern und Experten ist für die beiden Landeshauptmannstellvertreter Ingrid Felipe und Josef Geisler jetzt klar: es wäre nicht zu verantworten, weiterhin Geld vom Land Tirol in die Achenseebahn hinein zu buttern. Trotz intensiver Bemühungen habe sich die wirtschaftliche Lage der Achenseebahn nicht verbessert, vom Land wird es daher keine weitere Finanzspritze mehr geben, auch wenn das für die Achenseeregion sehr unerfreulich sei. Aktuell ist noch nicht klar, ob die Achenseebahn wie geplant Anfang April wieder den Sommerbetrieb aufnehmen wird. Ob und wie lange es die Achenseebahn noch geben wird, und ob vielleicht eine Änderung der Rechtsform oder anderweitige Investitionen die Traditionsbahn noch retten können, das wird sich zeigen.