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Dienstag, 10.07.2018

* intensive Kontrollen wg. EU-Innen- und Justizministertreffen in Innsbruck

* 77-Jähriger attackiert Gerichtsvollzieher, Polizisten und Streifenwagen mit Pfefferspray und Spitzhammer

* beinahe-Absturz von LKW auf der Zillertaler Höhenstraße

Wegen des Treffens der Innen- und Justizminister sämtlicher EU-Staaten wird wie berichtet seit gestern am Brenner und am Autobahnübergang Kufstein/Kiefersfelden, sowie am Innsbrucker Flughafen verstärkt kontrolliert. Dabei gehe es nicht etwa um illegale Migration, sondern um mögliche Störenfriede zu identifizieren, wie Markus Widmann, der Leiter Landesverkehrsabteilung erklärt:


„Das überprüfte Fahrzeug bzw. die überprüften Personen können dann entweder, wenn es keine weiteren Anhaltspunkte gibt, die Fahrt fortsetzen. Oder wenn sich Anhaltspunkte ergeben, dass sie die öffentliche Ordnung oder die Sicherheit gefährden könnten bei diesem Ministergipfel, dann werden sie an der Grenze zurückgewiesen.“


Die Polizei führt auf der Autobahn sogenannte Sichtkontrollen durch, dafür müssen alle Fahrzeuglenker auf Tempo 30 herunterbremsen. Wegen der Grenzkontrollen ist derzeit auch der Grenzübertritt im Freiland, also auf der sogenannten ‚grünen Grenze‘ ist nicht erlaubt:


„Zu Zeiten, wo eben die Grenzkontrollen wiedereingeführt sind, darf die Grenze nur mit entsprechenden Dokumenten an den Grenzübergangstellen passiert werden, das heißt ein Übersetzen auf der grünen Grenze ist da nicht möglich.“


Erklärt Markus Widmann, der Leiter der Landesverkehrsabteilung. Auch der Innsbrucker Bürgermeister Georg Willi hat angesichts des hochkarätigen Treffens in der Landeshauptstadt einen Vorschlag, der sich speziell an Innenminister Herbert Kickl und dessen deutsches Pendant Horst Seehofer richtet:


„Dass sie mit unserer hervorragenden S-Bahn auf den Brenner hinauffahren, und sich einmal die Grenzsituation vor Ort anschauen. Sie werden feststellen: unsere Grenze ist sehr ruhig. Wir haben dort ja 180 Polizisten plus 100 Bundesheersoldaten, die ja diesen Grenzverkehr überwachen. Es gibt keine Auffälligkeiten. Seit vielen Monaten eigentlich immer sehr ruhige Lage.“


so Georg Willi. Auch am Innsbrucker Flughafen werden wegen des bevorstehenden Gipfels seit gestern die Reisepässe sämtlicher ankommenden Passagiere kontrolliert. Ausgenommen sind nur die Flüge, die von Wien aus in Innsbruck landen. Von morgen Mittwoch bis Freitag werden dann auch alle Fahrzeuge, die zum Flughafen fahren kontrolliert. Zudem überwacht das österreichische Bundesheer den Luftraum über Tirol.



Wegen des Treffens der EU Innen- und Justizminister diese Woche in Innsbruck, müssen auch direkt in der Landeshauptstadt aus Sicherheitsgründen einige Verkehrswege gesperrt werden. Bereits ab morgen Mittwoch ist der Bereich rund um das Hotel Penz und den Adolf Pichler Platz gesperrt. Am Donnerstag und Freitag geht rund um den Congress und das Austria Trend Hotel bzw. den Rennweg dann gar nichts mehr. Außer Sie sind zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs:


„Mit dem Radl kommt man am Rennweg beim Austria Trend Hotel vorbei, da ist ja hinter der Böschung der gemischte Geh- und Radweg, also da geht’s. Beim Congress ist komplett gesperrt, da geht also auch in dieser Zeit, von 5 bis 18 Uhr an diesen beiden Tagen geht auch entlang der Promenade nix, da muss man über den Emile-Béthouart-Steg ausweichen bzw. über die Innbrücke ausweichen. Und beim Penz ist der westliche Gehsteig des Adolf-Pichler-Platzes auf der Steinerstraße frei. Also zu Fuß geht’s, das Rad muss man halt schieben.“


erklärt Reinhard Moser vom Innsbrucker Stadtpolizeikommando. Ab Freitagabend 20 Uhr sind dann sämtliche Sperren wieder aufgehoben.



Der Zugverkehr im Unterland war bis vor wenigen Minuten komplett lahmgelegt. Beim Bahnhof in Brixlegg soll laut ersten Meldungen bei einem Wagon Gefahrgut ausgetreten sein. Die Feuerwehr ist aktuell noch vor Ort. Mittlerweile ist der Zugverkehr aber wieder eingeschränkt möglich. Die Fernverkehrszüge werden zwischen Wörgl und Innsbruck über die Neubaustrecke, also die Knoten Radfeld und Stans umgeleitet, diese Züge können heute Früh in Jenbach nicht halten. Auch die Nahverkehrszüge werden über Radfeld und Stans umgeleitet. Lt. den ÖBB müssen Sie mit bis zu 20 Minuten Zeitverlust rechnen.



Wie berichtet findet derzeit die 70. Österreich-Radrundfahrt statt, die auch heute noch durch Tirol führt. Die Einschränkungen im Straßenverkehr halten sich heute allerdings in Grenzen, Günther Salzmann von der Landesverkehrsabteilung berichtet:


„Heute erfolgt der Start um 11 Uhr in Kitzbühel und führt dann über die Pass Thurn Straße und die Felbertauernstraße nach Osttirol. Auch entlang dieser Strecke auf den Bundes- und Landesstraße, sowie im Stadtgebiet von Kitzbühel ist mit kurzfristigen Sperren und Anhaltungen und dementsprechenden Verzögerungen sein.“


Betroffen ist heute also hauptsächlich noch das Stadtgebiet von Kitzbühel und die B161 die Pass Thurn Straße. Wir halten Sie in unserem Radio U1 Tirol Verkehrsservice natürlich ständig auf dem Laufenden.



Riesiges Glück hat gestern Mittag eine LKW Fahrerin im Gemeindegebiet von Aschau gehabt. Bei einem Ausweichmanöver auf der Zillertaler Höhenstraße ist die Fahrerin nämlich zu weit nach rechts gefahren und von der Straße abgekommen, der LKW mit 10 Tonnen Ladung ist auf die Seite gekippt, und auf dem steilen Hang noch auf zwei Rädern stehen geblieben. Nach Angaben der Polizei hat die LKW-Fahrerin enormes Glück gehabt, dass das Fahrzeug nicht abgestürzt ist. Die Höhenstraße war während der Bergung, die mehrere Stunden gedauert hat, komplett gesperrt.



In Innsbruck hat gestern Mittag ein 77-Jähriger einen Gerichtsvollzieher mit Pfefferspray besprüht, als der in seiner Wohnung etwas pfänden wollte. Der Mann ist geflüchtet, hat aber bald darauf von Polizisten gestellt werden können. Dem Angriff auf den Exekutor folgt eine Attacke auf das Polizeiauto und die Beamten selbst, diesmal nicht nur mit Pfefferspray, sondern auch noch mit einem Spitzhammer. Auch bei seiner Festnahme hat sich der Mann heftig gewehrt, und zwei Polizisten verletzt. Bei der anschließenden Durchsuchung haben die Polizisten bei dem Mann ein Klappmesser und eine geladene Schreckschusswaffe sicherstellen können. Der 77-Jährige ist am Abend ins Polizeianhaltezentrum überstellt worden.



Zwei deutsche Kletterer haben nach einem Unfall im Kaisergebirge auf einer Hütte übernachtet, und gestern von der Bergrettung geborgen werden müssen. Einer der beiden Alpinisten war ins Seil gestürzt, weil ein Felsblock aus der Wand gebrochen ist. Obwohl sein Kamerad den Sturz halten konnte, hat sich der Mann den Unterarm und zwei Rippen gebrochen.



Ein 51- Jähriger muss sich heute Vormittag am Innsbrucker Landesgericht vor den Schöffen verantworten. Dem Mann wird vorgeworfen, seine damals unmündige Tochter jahrelang sexuell missbraucht zu haben. Unter anderem wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Unmündigen, wegen Blutschande und Missbrauchs eines Autoritätsverhältnisses drohen dem 51-Jährigen heute bis zu 10 Jahre Haft.



Trubel gibt es derzeit offenbar in der Tiroler ÖVP wegen der Politik der Bundesregierung. Wirtschaftsbund-Obmann Franz Hörl fordert seine Parteifreunde zu mehr Hörigkeit gegenüber Sebastian Kurz und dem Bund auf, den Präsidenten der Tiroler Arbeiterkammer, Erwin Zangerl, bezeichnet Hörl als proletenhaft. Zangerl und die Tiroler AAB-Chefin, Landesrätin Beate Palfrader, hatten zuletzt die Bundesregierung ja aufs Schärfste kritisiert. Auch ÖVP Klubobmann Jakob Wolf mischt sich in den parteiinternen Zwist ein, und fordert einen respektvollen Umgang miteinander ein.



Und das Sommerwetter legt heute und morgen eine kurze Pause ein. Eine Kaltfront zieht ab heute durch den Alpenraum und verpasst uns in Tirol wettertechnisch damit einen kurzen Dämpfer. Lt. den Meteorologen der UBIMET und der österreichischen Unwetterzentrale ist vor allem in der Nacht auf morgen Mittwoch auch immer wieder mit Gewittern und zum Teil kräftigen Regenschauern zu rechnen. Ab Donnerstag sollte das Tiefdruckgebiet dann aber vorbeigezogen sein, und von da an steigen die Temperaturen wieder spürbar an.