Landeck

101,6 MHz
Frequenz

Imst

95,0 MHz
Frequenz

Reutte - Lechtal

93,9 MHz
Frequenz

Tannheimertal

96,2 MHz
Frequenz

Ehrwald

107,9 MHz
Frequenz

Sölden

97,1 MHz
Frequenz

Längenfeld

102,5 MHz
Frequenz

Haiming - vorderes Ötztal

106,8 MHz
Frequenz

Wipp-/Stubaital

90,7 MHz
Frequenz

Inzing

94,2 MHz
Frequenz

Innsbruck

97,0 MHz
Frequenz

Wattens

100,5 MHz
Frequenz

Schwaz

100,2 MHz
Frequenz

Jenbach

89,2 MHz
Frequenz

Achensee

104,1 MHz
Frequenz

Gerlos - mittleres Zillertal

103,7 MHz
Frequenz

Mayrhofen

102,6 MHz
Frequenz

Hintertux

89,2 MHz
Frequenz

Wildschönau

93,8 MHz
Frequenz

Wörgl

101,0 MHz
Frequenz

Kufstein

102,6 MHz
Frequenz

Ebbs

103,7 MHz
Frequenz

Scheffau

88,9 MHz
Frequenz

Kitzbühel

106,0 MHz
Frequenz

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87,7 MHz
Frequenz

Kössen

105,4 MHz
Frequenz

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Dienstag, 11. Feber 2020

* weiterhin heftige Kritik an Rotwild-Massenabschüsse in Kaisers

* Schäden durch Sturmtief Sabine sind überschaubar

* jeder Dritte Jugendliche wird mindestens einmal im Internet sexuell belästigt

Der von Landesveterinärdirektor Josef Kössler angeordnete Abschuss von 33 Stück Rotwild in einem Wildgatter in Kaisers am Wochenende lässt weiterhin die Wogen hoch gehen. Landesjägermeister Anton Larcher will sich heute ein Bild vor Ort machen, distanziert sich aber von dem Abschuss. Sollten wider Erwarten Tiroler Jäger beteiligt gewesen sein, werde die Disziplinarkommission informiert, so Larcher. Der Tierschutzobmann des Landes, Martin Janovsky, kündigt eine Prüfung der Massenabschüsse an. Nach einer Anzeige durch den Kaiserer Bürgermeister Markus Lorenz ermittelt auch das Landeskriminalamt. Tirols FPÖ-Chef Markus Abwerzger kündigt eine schrifltiche Anfrage im Landtag an den zuständigen Landesrat Josef Geisler an und fordert den sofortigen Rücktritt von Landesveterinärdirektor Josef Kössler. Dieser spricht weiterhin von tierschutzgerechten Abschüssen. Der zuständige Landesrat Josef Geisler versichert heute jedenfalls, eine Vorgangsweise wie in Kaisers sei absolut nicht mehr zeitgemäß und werde nie wieder vorkommen. Das Land will Gatterabschüsse in Zukunft verbieten.

 


 

Sturmtief Sabine hat über Nacht stellenweise noch einmal Fahrt aufgenommen. Dennoch halten sich die Schäden und Einsätze laut Leitstelle Tirol in Grenzen. In einigen Gemeinden über ganz Tirol verteilt sind Bäume auf Gemeindestraßen gestürzt und mussten kurzzeitig gesperrt werden. Bei einem Firmengebäude in Söll ist das Dach teilweise abgedeckt worden. Auch heute ist noch einmal mit Windböen von bis zu 120 km/h – auch in den Tälern – zu rechnen. Vor allem wieder im Außerfern. Das Land Tirol warnt einmal mehr: es herrscht Lebensgefahr! Vermeiden Sie, sich unnötig im Freien aufzuhalten.

 


 

Heute ist der internationale Safer Internet Day! Das SOS Kinderdorf präsentiert zu diesem Anlass alarmierende Zahlen: knapp ein Drittel aller 11- bis 18-Jährigen ist laut einer aktuellen Studie schon mindestens einmal im Netz sexuell belästigt worden.

„Von den Betroffenen sind auch ganz viele zwölf Jahre oder jünger. Es gibt in diesem Altersbereich wirklich sehr viele Betroffene. Das heißt, sie bekommen ungewollt Nacktfotos oder andere pornographische Aufnahmen zugeschickt Ihre eigenen Fotos werden weiter verbreitet obwohl sie diese vielleicht nur im Vertrauen mit dem Partner geteilt haben. Sie werden dann womöglich auch erpresst, weil sie ein Foto geschickt haben oder sie werden von fremden Erwachsenen im Internet angemacht. Das passiert leider sehr häufig und das ist bestimmt noch ganz viel zu tun‟,

schildert SOS-Kinderdorf Kinderrechtsexpertin Katrin Grabner. Mehr zum Safer Internet Day, was jeder Einzelne von uns für mehr Sicherheit im Netz tun kann und welche Maßnahmen gefordert werden, hören Sie heute im Laufe des Tages bei uns hier auf Radio U1 Tirol.

 


 

Ein 26-jähriger Österreicher ist, wie die Polizei erst heute bekannt gibt, letzten Dienstagabend vor einem Lokal in Fieberbrunn von mindestens fünf Männern brutal attackiert worden. Mit Schischuhen haben die Unbekannten aus unersichtlichem Grund mehrmals auf den Unterländer eingetreten. Er musste schwer verletzt in das BKH St. Johann gebracht und von dort wegen seiner schweren Verletzungen in die Klinik Innsbruck überstellt werden. Die Polizei sucht jetzt nach den Tätern. Um Hinweise von Zeugen wird gebeten.

 


 

Die Kollektivvertragsverhandlungen für Beschäftigte im Sozialbereich sind gestern bei der fünften Verhandlungsrunde gescheitert. Jetzt finden Warnstreiks statt. Auch in einigen Pflegeeinrichtungen in Tirol soll morgen und am Donnerstag zeitweise gestreikt werden. Betroffen sei laut den Gewerkschaften vida und GPA Arbeit, die verschoben werden kann. Zu pflegende Personen würden von den Warnstreiks nichts mitbekommen, wird versichert. Der Streitpunkt bei den Verhandlungen: die Arbeitnehmer fordern eine 35-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich. “Nicht finanzierbar” sagen die Arbeitgeber und bieten 2,35 Prozent mehr Lohn an.

 


 

Wegen Gefahr im Verzug sind gestern Mittag in Landeck von einem ukrainischen LKW die Kennzeichen abmontiert worden. Der 45-jährige Lenker durfte nicht mehr weiterfahren. Der Fahrtenschreiber des LKW war laut Polizei manipuliert, das Fahrzeug wurde daher sichergestellt. Ein gerichtlich beeideter Schaverständiger hat mehr als 70, teils erhebliche technische Mängel am Fahrzeug festgestellt. Der ukrainische Lenker wird angezeigt.

 


 

Auch bei der Kontrollstelle Leisach in Osttirol ist gestern ein LKW-Fahrer angehalten worden. Der 47-jährige Rumäne war mehr als 20 Stunden ohne Pause unterwegs war. Er hatte zwei Fahrerkarten benützt und so Lenk- und Ruhezeiten gefälscht bzw. vorgetäuscht. Der Rumäne wird angezeigt.

 


 

Heute ist nicht nur internationaler Safer Internet Day, sondern auch Europäischer Tag des Notrufs! Da im Notfall bekanntlich jede Sekunde zählt, setzt die ASFINAG auf modernste Sicherheitssysteme. So können mittlerweile auch Gehörlose die 4.200 Notrufsäulen im Land nutzen.

„Wenn man auf eine Notrufsäule trifft, findet man dort einen Aufkleber mit einem QR-Code. Wenn dieser QR-Code dann mit dem Handy gescannt wird, und gleichzeitig die Notrufeinrichtung gedrückt wird, geht bei der ASFINAG-Überwachungszentrale eine SMS ein. Wir können dann über diesen QR-Code mittels SMS mit dem Gehörlosen wieder Kontakt aufnehmen. Und dann erfolgt die weitere Kommunikation per SMS‟,

weiß Hannes Zausnig, Leiter der ASFINAG-Verkehrsmanagement- und Betriebstechnik. Täglich werden auf Österreichs Autobahnen rund 25 Notrufe abgesetzt.

 


 

Dass die Grenzkontrollen bei Kufstein/Kiefersfelden in Tirol gar nicht gerne gesehen sind, ist ein alter Hut. Ebenso, dass die deutsche Exekutive von dringender Notwendigkeit spricht. Nach zwei Aufgriffen am Wochenende steht es wohl 1:0 für die Deutschen. Zum einen hat bei den Grenzkontrollen auf der Inntalautobahn bei Kiefersfelden in einem internationalen Reisebus ein per EU-Haftbefehl gesuchter, verurteilter Mörder festgenommen werden können. Er war 2014 nach zehn Jahren im Gefängnis auf Bewährung freigelassen worden. Als er mehrmals gegen die Auflagen verstoßen hatte, ist er in Italien und Österreich untergetaucht. Am Wochenende wurde der Deutsche wieder festgenommen. Zudem sitzt ein bei den Grenzkontrollen geschnappter 33-jähriger Rumäne in Rosenheim in U-Haft. Er soll für zahlreiche Einbrüche in Deutschland, Spanien, Frankreichund Großbritannien verantwortlich zeichnen.

 


 

Und über die Mate & Darko OG in Flaurling ist am Landesgericht Innsbruck ein Sanierungsverfahren eingeleitet worden. Das Unternehmen ist im Bereich Wärmedämmung, Verputz und Malerarbeiten tätig. Die Mate & Darko OG in Flaurling ist 2013 gegründet worden und Ende 2019 in die Insolvenz geschlittert. Dadurch, das sein Gesellschafter unerwartet sein Arbeitspensum reduziert habe, heißt es im Antrag, seien Baustellen verspätet abgerechnet worden und so die Pleite nicht mehr abzuwenden gewesen. Der Masseverwalter geht von Schulden in der Höhe von einer Million Euro aus. Betroffen sind bis zu 50 Saisonarbeiter. Die Mate & Darko OG in Flaurling will den Betrieb fortsetzen und bietet den Gläubigern eine Ausgleichsquote von 40 Prozent an. Ob sie diese akzeptieren ist noch unklar. Sollte der Betrieb fortgeführt werden, sollen künftig nur mehr acht Mitarbeiter beschäftigt werden. Außerdem will sich die Firma auf kleinere Aufträge spezialisieren.