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Dienstag, 12. Mai 2020

* Streit um Corona-Kommission geht weiter

* Fake News kursieren auf WhatsApp

* OGH bestätigt Kuh-Attacken-Urteil des OLG

Stau und lange Schlangen gestern bei den Corona-Screening Straßen in Tirol, seit Ende letzter Woche werden wie berichtet Tirols Lehrer und das Betreuungspersonal schwerpunktmäßig auf Corona getestet, natürlich freiwillig. Insgesamt sind deshalb im Moment noch mehr als 4.000 Tests in Auswertung, gestern hat es eine bestätigte Neuinfektion in Tirol gegeben, damit sind mit Stand gestern Abend 88 Menschen infiziert. Weil die Zahlen aber weiter zurückgehen, könnten neben dem Bezirk Reutte bald auch die Bezirke Kitzbühel und Innsbruck Land wieder coronafrei sein.



Noch immer ist unklar wer in der Untersuchungskommission zum Corona Krisenmanagement in Tirol sitzen wird. Einem Vorschlag der SPÖ, für den die ÖVP bereits Zustimmung signalisiert hat, wollen die Grünen morgen in der Landtagssitzung nur unter Bedingungen zustimmen, heißt es. Auf sozialen Netzwerken hat es gestern Abend noch heftige Diskussionen zu den Personalia im Ausschuss gegeben. Unter anderem deshalb, weil der ehemalige Richter und Kandidat für den Ausschuss-Vorsitz, Josef Geisler, beim letzten Landtagswahlkampf im Personenkommittee für Landeshauptmann Günther Platter war.


„2018 im Landtagswahlkampf da war der Herr Dr. Geisler eine tragende Säule im Unterstützungskommitee von Landeshauptmann Platter. Der wurde in den Tiroler Medien auf und ab inseriert. Das soll der internationale Experte sein, der diese Kommission anführt? Wir NEOS waren vom ersten Moment an, in dem wir diesen Namen Geisler gehört haben, massiv gegen diesen Vorschlag vom Kollegen Dornauer.“


Sagt Tirols NEOS-Chef Dominik Oberhofer.
Gemeindeverbandspräsident Ernst Schöpf kritisiert heute die Landespolitik für ihr Hickhack rund um die Untersuchungskommission, hier werde unnötig Zeit zur Vergangenheitsbewältigung verplempert:


„Wir sollten alle dran arbeiten, dass wir die Wirtschaft hochbringen, die Leute in Arbeit bringen, die Haushaltsbudgets damit natürlich wieder besser stellen. Aber diese Personaldiskussionen und diese Trittbrettfahrerei ist ein Ärgernis im Moment. Also solide Arbeit im Sinne des Gesamten und auch des Geschehenen schaut für mich anders aus.“


Fehler seien auf mehreren Ebenen passiert, und diese müssten auch aufgearbeitet werden, sagt Schöpf.



Nach der tödlichen Kuhattacke im Pinistal, im Sommer 2014, hat jetzt auch der OGH das Kuh-Urteil des Innsbrucker Oberlandesgerichts bestätigt. Demnach sind sowohl der Landwirt, als auch die verstorbene deutsche Urlauberin je zur Hälfte Schuld an dem tragischen Unglück. Der Landwirt hätte wissen müssen, dass Mutterkühe gefährlich sein können, und hätte seine Tiere daher besser schützen, sprich einzäunen müssen. Die Hundehalterin hat ihrerseits wiederum Warnschilder und auch die Abstandsregeln ignoriert. Der Witwer und der Sohn der Verstorbenen bekommen gesamt deshalb jetzt gesamt knapp 800 Euro monatliche Rente, sowie insgesamt knapp 78.000 Euro Schadenersatz.



In Zeiten des Coronavirus werden wir täglich mit sogenannten Fake News konfrontiert. Das MCI hat sich deshalb in einer Studie damit befasst, wo besondere Vorsicht geboten ist und wie Sie sich am besten vor solchen Falschmeldungen schützen:


„Es zeigt sich, grundsätzlich einmal, wenn wir hier nach Inhaltsdaten anschauen, dass Fehlinformationen vor allem auf WhatsApp stark kursieren, aber auch auf anderen sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter. Auf WhatsApp ist das aber besonders stark, weil einfach die Kontrollinstanzen hier fehlen. Das heißt es sind meistens geschlossene Chats, die man entweder zu zweit austauscht oder in kleinen Gruppen austauscht. Und das heißt es gibt weniger Möglichkeiten, dass Menschen hier diese Fehlinformationen korrigieren.“


Sagt Studienleiter Raffael Heiss.



Schon bald können viele 24-h-Pflegerinnen, die in den letzten Wochen pflegebedürftige Tirolerinnen und Tiroler betreut haben, wieder zurück nach Hause. Gestern ist wie berichtet der erste Korridorzug aus Rumänien in Österreich angekommen, mit dem Zug der am Donnerstag kommt werden dann auch Pflegerinnen für Tirol erwartet, die ihre Kollegen und Kolleginnen dann ablösen kommen.



Auch wenn die Corona-Ausgangsbeschränkungen jetzt schrittweise gelockert werden, haben viele Tirolerinnen und Tiroler noch immer Angst vor einer Ansteckung und gehen deshalb nicht zum Arzt. Diese Angst ist aber vollkommen unbegründet, sagt Arthur Wechselberger, Präsident der Tiroler Ärztekammer:


„Die Maßnahme eins ist, nicht unangemeldet hinkommen. Nur so kann man dann wirklich, einen für sich passenden Termin bekommen. Das zweite: Maske tragen, eine Mund-Nasen-Schutzmaske. Die Hände desinfizieren, wenn man in den Ordinationen drinnen ist, und Distanz halten zu allen anderen, die sich in der Ordination aufhalten.“


Mehr darüber warum jeder Arzttermin mittlerweile sorglos wahrgenommen werden kann, hören Sie heute im U1 Mittagsmagazin zwischen 12 und 13 Uhr.



In Imst findet heute nach mehrwöchiger Corona-Zwangspause erstmals wieder eine Tierversteigerung statt. Die Preiserwartungen sind allerdings gedämpft. Rund 150 Tiere werden heute im Agrarzentrum West Imst erwartet. Weil zahlreiche Käufer aus Südtirol ausbleiben, dürften die Preise bei der ersten Zuchtviehversteigerung seit Wochen in den Keller rasseln. „Wir hoffen, dass wir mit einem blauen Auge davon kommen“, meint Bruno Deutinger, Vermarktungsleiter der Rinderzucht Tirol. Die heutige Versteigerung unterliegt strengen Hygienevorschriften: Es herrscht Masken –und Schutzhandschuhpflicht, in der Versteigerungshalle sind nur Käufer zugelassen. Schaubesuchern bleibt der Zutritt verwehrt. Unter denselben Richtlinien findet morgen dann die erste Versteigerung in Rotholz statt. Hier rechnen die Verantwortlichen mit rund 300 Tieren.



Heute gegen 3 Uhr in der Früh ist der Fahrer eines Sattelkraftfahrzeugs auf der A12 Inntalautobahn im Baustellenbereich bei Kufstein über den Fahrbahnrand hinausgekommen, und auf der Fräskante stecken geblieben. Der LKW hat dann geborgen werden müssen, die A12 war Richtung Innsbruck für knapp anderthalb Stunden gesperrt.



In Hall hat sich ein Dieb gestern Mittag in einem Schuhgeschäft neue Schuhe angezogen, und seine alten einfach in der Schachtel gelassen und ist aus dem Geschäft geflüchtet. Die couragierte Verkäuferin hat den Mann schließlich mit Hilfe von Passanten aufhalten können, und er hat die Schuhe zurückgegeben. Die Polizei hat den Dieb später in der Bahnhofstraße gestellt. Er wird jetzt auf freiem Fuß angezeigt.



Und das Goldene Dachl in Innsbruck wird heute blau beleuchtet. Und zwar beteiligt sich die Stadt Innsbruck damit an einer weltweiten Aktion anlässlich des heutigen internationalen ME/CFS-Tages. Bei ME/CFS handelt es sich um ein chronisches Erschöpfungssyndrom, an dem weltweit rund 17 Millionen, österreichweit etwa 25.000 Menschen leiden. Etwa 75 Prozent aller Betroffenen sind nicht mehr arbeitsfähig. Seit 1995 wird auf diese Krankheit und auf die zum Teil schlechte Versorgungsgrundlage dieser Krankheit aufmerksam gemacht, indem weltweit Wahrzeichen, Sehenswürdigkeiten oder Brücken blau beleuchtet werden. Unter anderem wird auch das Wiener Riesenrad und der Grazer Uhrturm blau beleuchtet.