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Dienstag, 14. April 2020

* online regional einkaufen sichert Arbeitsplätze

* wenig Verstöße gegen Ausgangsbeschränkungen am Osterwochenende

* 1,35 Millionen Schutzmasken- und anzüge in Tirol verteilt

Mit Stand gestern Abend sind in Tirol aktuell noch 1.203 Menschen am Coronavirus erkrankt, mehr als 2.000 sind bereits wieder gesund. Vier weitere Personen, drei Frauen und ein Mann im Alter von 76 bis 98 Jahren aus dem Bezirk Kufstein, sind gestern in Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben. Um die Ansteckungsgefahr möglichst gering zu halten, sind in Tirol bisher knapp 1,4 Millionen Schutzmasken und Schutzanzüge verteilt worden. Dazu kommen anderthalb Millionen Schutzhandschuhe und 30.000 Behälter Desinfektionsmittel, die von den Einsatzorganisationen, wie zum Beispiel der Feuerwehr, dem Roten Kreuz, vom Bundesheer und der Bergrettung sowohl an die Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen, als auch an niedergelassene Ärzte und an die Blaulichtorganisationen verteilt werden.



Bei der heutigen Regierungssitzung der Tiroler Landesregierung geht es natürlich wieder um die Coronakrise, und unter anderem heute auch um das Thema Sport. Alle Sportförderungen des Landes laufen auch während der Krise ganz normal weiter, damit will das Land den Tiroler Sportvereinen durch diese schwierige Zeit helfen. Und:


„wir werden in der Regierungssitzung, und das ist auch mit dem Landessportrat so abgestimmt, zirka 1,3 Millionen Euro für den Mannschafts-, für den Teamsport und auch für die Verbände hier freimachen, um hier sozusagen jene zu unterstützen, die wirklich im organisierten Sport tätig sind, und auf alle Fälle hier die Vereine nicht im Stich lassen.“


Sagt Sportlandesrat Josef Geisler. Auch wenn momentan weder Trainings noch Wettkämpfe stattfinden, laufen die Kosten für Mieten, Verwaltung, Trainer usw. ja weiter. Zudem hat der Bund bereits einen eigenen Hilfsfonds für den Sport und für Vereine angekündigt.



Wie berichtet ist nach St. Anton und den Gemeinden im Paznaun am Wochenende auch über Sölden die Quarantäne verlängert worden. Angesichts der vergleichsweise niedrigen Fallzahlen dort, sagt Söldens Bürgermeister Ernst Schöpf, dass die Geduld der Menschen im Ort spürbar nachlässt. Für viele seien die strengen Maßnahmen nicht gerechtfertigt, da die Situation im hinteren Ötztal nicht schlimmer sei als im Zillertal, so Schöpf.



Die Coronakrise beeinflusst momentan fast alle Lebensbereiche, und so auch das Lebensende. Tod und Abschiednehmen haben sich in Zeiten von Corona ebenfalls verändert, Trauerfeiern und Begräbnisse dürfen nämlich nur mehr in kleinstem Rahmen abgehalten werden. Sowohl die Tiroler Bestatter, als auch viele Trauenden, versuchen das Beste aus Situation zu machen:


„Es wird sehr vieles am Telefon abgewickelt, und man hat lange Telefongespräche, wo man wirklich den Angehörigen Trost zuspricht, ihnen noch einmal die Situation einfach näher bringt, und ihnen erklärt, wie die Situation für alle Beteiligten ausschaut. Und dann ist es eigentlich von allen ein positives Echo. Das wird dann von den Diakonen auch sehr feierlich durchgeführt, und man versucht eigentlich, aus der Situation das Beste zu machen.“


Sagt Monika Haidegger vom Bestattungs-Unternehmen Haidegger in Trins. Mehr darüber, wie sich die Arbeit von Bestattern und das Abschiednehmen von Angehörigen verändert hat, hören Sie heute im U1 Mittagsmagazin ab 12 Uhr.



Wir alle waren am Osterwochenende offenbar so mit Essen und Sport beschäftigt, dass die meisten von uns wirklich auf die Besuche bei Freunden und Verwandten verzichtet, und sich an die Ausgangsbeschränkungen gehalten haben. Die Tiroler Polizei hat am Osterwochenende rund 150 Anzeigen erstattet, das ist ein deutlicher Rückgang im Vergleich zu den Tagen davor.



Gerade in diesen schwierigen wirtschaftlichen Zeiten ist es wichtig im Land einzukaufen, um Arbeitsplätze in der Region zu sichern. Auch online kann regional eingekauft werden. Der Tiroler Gemeindeverband und die GEMNOVA haben jetzt ein lange geplantes Projekt in aller Kürze umgesetzt. Und zwar ein Online-Marktplatz namens ganznah.tirol.


„Einfach gesagt ist das ein regionaler Amazon. Das heißt nicht viele Webshops in Tirol, sondern einer, in dem alle Tiroler Betriebe ihre Produkte einpflegen können, und der Kunde sich dann einmal auf einem Webshop anmeldet, und dann nach Möglichkeit alles was er sucht und kaufen will auch auf einmal findet.“


Sagt Alois Rathgeb, Geschäftsführer der GEMNOVA. Ziel sei es, dass sich so viele Tiroler Händler wie möglich auf diesem Online-Marktplatz listen lassen, damit Kunden eine bessere Übersicht über das Online Angebot bekommen.  



Ebenfalls Unterstützung für die heimische Wirtschaft, bzw. vor allem für die Gastrobranche gibt es von der Österreichischen Brauunion. Die führt nämlich bei fast 9.000 Schankanlagen in der Region West jetzt ein gratis Service durch, und unterstützt damit die heimische Gastronomie mit mehr als einer Million Euro.



Ab heute dürfen nicht nur viele Geschäfte wieder öffnen, und fahren wieder mehr Öffis, ab heute ist auch das IVB Stadtrad wieder in Betrieb. Die Mietradstationen werden heute noch gründlich desinfiziert. Die Innsbrucker Verkehrsbetriebe bitten aber auch die Nutzer darum, vor und nach jedem Gebrauch eines Stadtrads sich die Hände gründlich zu waschen bzw. zu desinfizieren.



In Zirl entsteht bald ein neuer Zoo. Allerdings nicht mir Löwen, Elefanten und Co, sondern mit Mikroben. Das ist ein Projekt von Forschern der Uni Innsbruck und vom MCI, und ist der erste derartige Zoo mit Mikroorganismen, im deutschsprachigen Raum.



In Aldrans ist ein 52-Jähriger gestern Nachmittag mit seiner Vespa auf die Gegenfahrbahn geraten und in ein entgegenkommendes Auto gekracht. Schwer verletzt ist der Mann in die Innsbrucker Klinik eingeliefert worden.



Gleich drei Verkehrsunfälle mit einem Auto verursacht haben zwei junge Männer am Sonntagabend in Reutte. Während ein 19-Jähriger, nachdem er mit dem Auto seines Kumpels gegen eine Straßenlaterne gekracht ist, im Krankenhaus auf Drogen gescreent worden ist, ist besagter Kumpel gefahren, und ist zunächst ebenfalls gegen eine Straßenlaterne, und dann noch in eine Mauer gekracht. Dieser junge Mann hat nicht mal einen Führerschein. Beide stehen im Verdacht, unter Drogeneinfluss gefahren zu sein. Sie sind unverletzt geblieben, am Auto ist in dieser Nacht Totalschaden entstanden.



Und offiziell gilt in Österreich ja zwischen 1. November und 15. April die situative Winterreifenpflicht. Rein rechtlich gesehen, dürfen wir alle aber auch nach morgen weiterhin mit Winterreifen fahren. Das ist vor allem deshalb relevant, weil wir nämlich auch nach Ende der Generalquarantäne nur aus triftigen Gründen das Haus verlassen dürfen, und Sozialkontakte möglichst beschränken sollen. Es gibt in Österreich keine Sommerreifenpflicht, nur wenn es ganz heiß ist, haben Sie mit Winterreifen auf der Straße weniger Grip und damit einen längeren Bremsweg.