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Dienstag, 15. Jänner 2019

* Wetter und Lawinensituation entspannen sich

* zig Ortschaften immer noch von der Außenwelt abgeschnitten

* Betrunkener verursacht Crash auf der Zillertalstraße

Ab heute entspannt sich das Wetter wieder, die Schneefälle klingen ab:


„Mittelfristig bewahrheitet sich nun, dass keine größere Störung mehr nachkommen sollte. Der Mittwoch schaut überhaupt sehr schön aus, auch mild sogar. Und in der zweiten Wochenhälfte zum Teil freundlich, zum Teil schwache Störungen, die da eingelagert sind. Die sollten aber höchstens ein paar Zentimeter Schnee bringen, also keine größeren Schneemengen vorerst einmal in Sicht. Also auch vom Wetter her eine nachhaltige Beruhigung.“


So Manfred Bauer von der ZAMG Wetterdienststelle in Innsbruck. Auch die Lawinenwarnstufe ist für die Bereiche oberhalb der Waldgrenze heute auf Stufe 4 von 5 herabgestuft worden, unterhalb der Waldgrenze gilt heute Lawinenwarnstufe 3. Unerfahrene Wintersportler sollten deshalb weiterhin nur innerhalb der gesicherten Pisten bleiben.


Die Wetterbesserung wird heute in ganz Tirol für diverse Hubschraubereinsätze genutzt. Vom Außerfern über das Oberland, den Großraum Innsbruck und im Unterland werden mit sieben Hubschraubern heute Erkundungsflüge durchgeführt. Ein BlackHawk soll im Unterland wieder für Downwashen im Einsatz sein, also das Befreien von Stromleitungen vom Schnee.



Am Salvenberg in Brixen im Thale ist gestern Nachmittag eine Lawine abgegangen, und hat ein Einfamilienhaus getroffen. Durch die Fenster ist der Schnee auch ins Haus gelangt, und hat es schwer beschädigt. Zwei Hausbewohner, eine Mutter und ihr Sohn, sind mit dem Schrecken davongekommen, und beide unverletzt geblieben.


Nach den Lawinenabgängen gestern am Pass Strub und in Brixen im Thale, sind heute Nacht drei weitere, kleine Lawinen abgegangen, und zwar auf die Ranalter Straße in Neustift im Stubaital, auf die Pillerseestraße in Waidring und auf die gesperrte ÖBB Strecke zwischen Wängle und Bichlbach. Heute Früh hat es noch einen Lawinenabgang auf die Virgentalstraße bei Prägraten am Großglockner gegeben. Bei all diesen Lawinen ist niemand verletzt worden.



Aus Sicherheitsgründen sind nach wie vor etliche Straßen gesperrt. Während die Gemeinde Thiersee mittlerweile wieder erreichbar ist, sind Orte wie Hochfügen, Ginzling, Galtür, Ischgl, Nauders, St. Leonhard im Pitztal, die Orte Vals und Schmirn sowie Berwang und Nesselwängle und einzelne Ortsteile in den Bezirken Kitzbühel, Kufstein und Schwaz immer noch vom Verkehr abgeschnitten. Ebenfalls seit gestern Abend über den Straßenweg nicht erreichbar sind auch St. Anton am Arlberg, Obernberg am Brenner, und die Gemeinde Ellbögen. In Sölden und in Kühtai werden Experten heute Früh die Lage neu beurteilen und entscheiden, ob die Straße freigegeben wird.



Der viele Schnee und die zahlreichen Straßensperren sind auch für die Tiroler Transportunternehmer eine echte Herausforderung.


„Es sind die meisten Täler gesperrt, es ist auch auf der Autobahn nicht ganz so einfach. Aber ja, wir haben halt Winter, das muss man auch sagen, und mit dem muss man leben. Wir haben stärkere und schwächere Winter. Heuer ist es halt wieder ein bisschen mehr, man muss sich professionell darauf einstellen. Nachdem wir im Gebirge leben, gehört das schon auch dazu. Aber es ist die Situation im Moment schon nicht ganz so einfach.“


beschreibt der Thaurer Transportunternehmer Christoph Walser die aktuelle Lage.



In eine alpine Notlage haben sich gestern zwei betrunkene Norweger gebracht. Der Vater ist in St. Anton über den Pistenrand hinausgeraten, und in einen steilen Graben gestürzt, von wo aus er wegen des tiefen Schnees nicht mehr auf die Piste zurückgekommen ist. Sein Sohn hat sich dann bei einem Pistenraupenfahrer bemerkbar gemacht, der die Rettungskette in Gang gesetzt hat. Die Bergrettung St. Anton hat den unterkühlten Mann dann per Bergesack aus dem Graben ziehen können.



Die Suche nach einem vermissten Holländer im Skigebiet Hoch Imst ist gestern Abend gut ausgegangen. Der Mann ist wegen des Tiefschnees nicht mehr auf die Piste zurückgekommen, und ist dann zu Fuß weiter gegangen. Als er auch zu Fuß stecken geblieben ist, hat der Mann einen Notruf abgesetzt. Nach einer zweistündigen Suchaktion hat die Bergrettung Imst den Skifahrer dann gegen 20 Uhr 30 leicht verletzt bergen können.



Das Chaos durch den Schneefall hat sich bei uns in Grenzen gehalten. Mitarbeiter der Straßenmeistereien waren unermüdlich im Dauereinsatz, die Experten vom Krisenstab des Landes haben die Situation laufend neu beurteilt und so war die Lage stets unter Kontrolle. Auch die Bürger in den kurzzeitig von der Außenwelt abgeschnittenen Ortschaften sind entspannt mit der Lage umgegangen. Ein ganz anderer Eindruck entsteht allerdings, wenn man die ausländische Medienberichterstattung beobachtet. Hier ist von katastrophalen Zuständen die Rede.


„Auch wenn die Berichterstattung in Deutschland von Katastrophen spricht, ich glaube wir haben keine Katastrophe. Die Situation ist voll im Griff. Wenn es eine Katastrophe gibt – dann durch Selbstverschulden. Weil wenn vier Deutsche in eine 80 Prozent steile Rinne, und ich kenne diese Rinne, hineinfahren, das ist ungefähr so, als wenn man sich in eine offene, laufende Kreissäge stürzt. Dort entstehen die Katastrophen. Und sonst glaube ich ist der Siedlungsraum, sind die Straßen hochprofessionell von unseren Spezialisten gesperrt, die Situation begutachtet. Sodass wir sagen können, dass diese Situation in unserem Land hervorragend gemeistert ist.“


Sagt Tirols oberster Seilbahner und Wirtschaftsbund-Landesobmann, Franz Hörl.



Ein betrunkener Autofahrer hat gestern gegen 17 Uhr 30 einen Verkehrsunfall auf der B169 Zillertalbundesstraße bei Uderns verursacht. Der Mann, der mehr als 1 Promille Alkohol im Blut hatte, ist einem Linksabbieger hinten aufgefahren, der ist dann wiederum in ein entgegenkommendes Auto geschoben worden. Zwei Autofahrer sind dabei verletzt und ins BKH Schwaz eingeliefert worden. Dem Alkolenker wurde der Führerschein an Ort und Stelle abgenommen.



Wegen des starken Schneefalls ist gestern Früh auf der Zirlerbergstraße ein Auto stecken geblieben. Als die Polizei eingetroffen ist, waren keine Personen mehr im PKW, die Polizisten haben aber Spuren über einen Hang in den angrenzenden Wald gefunden. Nach einer Suchaktion mit einem Polizeidiensthund haben die Beamten dann zwei junge Männer aus dem Irak aufgefunden, die illegal nach Österreich eingereist sind. Sie sind bereits wieder nach Italien zurückgeschoben worden.



In der Bezirksstelle der Wirtschaftskammer Schwaz hat gestern der Neujahrsempfang stattgefunden. Mit dem abgelaufenen Jahr 2018 zeigt man sich durchaus zufrieden. Wirtschaftskammer Präsident Christoph Walser betont in seiner Ansprache, wie wichtig der Bezirk Schwaz für die Wirtschaft in Tirol ist:


„Also der Bezirk Schwaz ist ja, wenn man den ganzen Bezirk jetzt einfach im Querschnitt sieht, ein wirklich erfolgreicher, und durchaus ein Vorreiter-Bezirk im Land – ich glaube von der Industrie über den Tourismus ist wirklich alles dabei, was wir im Land so haben, und was wir abbilden. Damit ist Schwaz halt auch so ein Querschnitt und damit einer der wichtigen Bezirke in unserem Land.“


Er geht auch von einem sehr guten Wirtschaftlichen Jahr 2019 für ganz Tirol aus. Die Arbeitslosenzahlen werden weiter sinken. Themen wie der Brexit werden aber auch für Tirol Herausforderungen bringen.



Und ein bisher unbekannter Fahrzeuglenker hat auf der A12 Inntalautobahn bei Innsbruck Ost einen Fahrbahnteiler schwer beschädigt, und Fahrerflucht begangen. Der Schaden beträgt mehr als 10.000 Euro. Zweckdienliche Hinweise bitte an die Autobahnpolizei.