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Dienstag, 17. November 2020

* Zweiter Lockdown in Kraft

* 8 1/2 Jahre Haft für Zillertaler Lehrer

* Psychische Auswirkungen der Pandemie

Mit Stand gestern Abend sind in Tirol 8.128 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Auch der Höchstwert an Intensivpatienten in Tirol, seit Beginn der Pandemie ist mit 70 Personen erreicht. Acht Monate nach dem ersten Lockdown wird das öffentliche Leben in Österreich ab heute wieder massiv eingeschränkt. Bis voraussichtlich 6. Dezember ist nun der zweite harte Lockdown gültig. Der eigene, private Wohnraum darf ab heute nur mehr aus bestimmten Gründen verlassen werden – und das rund um die Uhr. Ausnahmen sind: Der Weg in die Arbeit, der Einkauf von Lebensmitteln, das Helfen oder Pflegen anderer Menschen sowie die Bewegung an der frischen Luft. Die Geschäfte bleiben für die nächsten drei Wochen geschlossen. Für das anstehende Weihnachtsgeschäft ist das eine Katastrophe. Der Tiroler Handel appelliert an die Bevölkerung, beim Online-Einkauf trotzdem auf Regionalität zu achten.


Deshalb auch wirklich der Appell, wenn man online einkaufen will, was ja grundsätzlich in Ordnung ist, sich trotzdem die Zeit nimmt über einen Tiroler Händler schaut, dass das genötigte Produkt dort online gekauft werden kann. Großhändler bieten Zustellservice an, wo es keinen Unterschied macht ob man die Produkte bei Onlineshops bestellt oder bei regionalen Händlern.


Sagt Dieter Unterberger, Obmann der Sparte Handel in der Tiroler Wirtschaftskammer.



Die Einschränkungen haben auch große Auswirkungen auf die mentale Gesundheit der Bevölkerung. Davor warnt jetzt der Tiroler Landesverband der Psychotherapeuten.


Die Nachfrage jetzt ist enorm, man muss aber dazu sagen auch im Frühjahr und im Sommer, im Vergleich zum Vorjahr, war sie schon um ein Vielfaches höher. Jetzt ist es einfach ganz extrem. Menschen nehmen mehr Unterstützung in Anspruch und sind bereit sich beraten und helfen zu lassen.

Sagt Barbara Haid, Vorsitzende des Tiroler Landesverbandes für Psychotherapie. Am Freitag findet der Tag der Psychotherapie statt um vermehrt auf die Wichtigkeit der Krankheit aufmerksam zu machen.



Acht Jahre und 6 Monate Haft lautete das gestrige Urteil am Landesgericht in Innsbruck für den angeklagten Lehrer aus dem Zillertal. Laut Anklage soll er sich an 48 Schülern vergangen haben. Der 40-Jährige, der an der neuen Mittelschule in Stumm unterrichtet hat, soll einen Schüler zwei Mal vergewaltigt und andere Minderjährige missbraucht haben. Außerdem soll er mehrere Buben heimlich bei sexuellen Handlungen gefilmt haben. Zur Haftstrafe hinzu kommt noch ein Tätigkeitsverbot für das Arbeiten mit Kindern und eine Einweisung in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.



Heute ist Welt-Frühchen-Tag! Und vor allem rund um Frühgeborene ranken sich zahlreiche Mythen im Zusammenhang mit Covid-19, mit denen jetzt aufgeräumt werden soll. Schwangere, die mit Corona infiziert sind, haben tendenziell kein höheres Frühgeburtsrisiko, lässt die Direktorin der Innsbrucker Klinik für Pädiatrie II, Ursula Kiechl-Kohlendorfer, wissen. Es hänge aber viel vom Gesundheitszustand der Mutter ab. Auch dass Frühchen im Mutterleib oder während der Geburt angesteckt werden sei sehr fraglich. Beim Stillen sei es jedenfalls wichtig, die Hände regelmäßig zu desinfizieren und eine Schutzmaske zu tragen. Nur wenige Neugeborene erkranken an Corona. Falls doch, verläuft die Infektion aber meistens asymptomatisch oder mild. Extreme Frühchen sind in ihren ersten Lebensjahren erfahrungsgemäß anfälliger für Infekte. Ob das auch auf Covid-19 zutrifft, wird aktuell an der Klinik Innsbruck erforscht.