Landeck

101,6 MHz
Frequenz

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95,0 MHz
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Reutte - Lechtal

93,9 MHz
Frequenz

Tannheimertal

96,2 MHz
Frequenz

Ehrwald

107,9 MHz
Frequenz

Sölden

97,1 MHz
Frequenz

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102,5 MHz
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Haiming - vorderes Ötztal

106,8 MHz
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90,7 MHz
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94,2 MHz
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97,0 MHz
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Frequenz

Schwaz

100,2 MHz
Frequenz

Jenbach

89,2 MHz
Frequenz

Achensee

104,1 MHz
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Gerlos - mittleres Zillertal

103,7 MHz
Frequenz

Mayrhofen

102,6 MHz
Frequenz

Hintertux

89,2 MHz
Frequenz

Wildschönau

93,8 MHz
Frequenz

Wörgl

101,0 MHz
Frequenz

Kufstein

102,6 MHz
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Ebbs

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Scheffau

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Frequenz

Kitzbühel

106,0 MHz
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87,7 MHz
Frequenz

Kössen

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Frequenz

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Dienstag, 17. September 2019

* Tödlicher Arbeitsunfall: Baum stürzt auf Mann

* Nach Messerattacke: Täter heute vor Gericht

* Hund verendet qualvoll in Tierfalle

Ein 48-jähriger Landwirt ist gestern in Matrei in Osttirol bei Waldarbeiten von einem Baum getroffen, eingeklemmt und tödlich verletzt worden. Der 48-jährige Mann war damit beschäftigt, seinen Wald nach dem Windwurf im Herbst des letzten Jahres aufzuräumen. Als er einen Baumstamm umschneiden wollte, dürfte er einen auf diesem Stamm liegenden Baum übersehen haben. Dieser ist auf den Waldarbeiter gestürzt und hat ihn eingeklemmt. Der Mann ist von seinem Sohn leblos im Wald liegend gefunden worden. Der Notarzt konnte nur mehr den Tod des Mannes feststellen.



Qualvoll verendet ist gestern ein Hund in einer Totfangfalle in Jerzens im Bezirk Imst. Der Hund hat sich mit dem Kopf in der Tierfalle verfangen. Seine Besitzerin hat noch versucht das Tier zu befreien, allerdings ohne Erfolg. Sie musste mitansehen, wie ihr Haustier qualvoll verendete. Diese Art von Falle ist in Tirol eigentlich verboten. Ein Jäger hatte sie aufgestellt, um einen Fuchs zu fangen. Er wird jetzt wegen dem Verdacht der Tierquälerei angezeigt.



In Kössen ist gestern Nachmittag das 28. Forum der Staatsanwälte eröffnet worden, das noch bis Donnerstag andauert. Weil Strafrecht nicht mehr ausschließlich national geprägt ist, sondern auch durch internationale Einflüsse wie Flüchtlingsströme, das Internet oder die Globalisierung beeinflusst wird, steht das Forum heuer unter dem Schwerpunkt Strafrecht in multinationalem Kontext. Heute und in den kommenden zwei Tagen geht es beim Staatsanwälte Forum außerdem noch um das Thema grenzenlose Gewalt, um Hasskriminalität und die Situation in den Justizanstalten.



Vier Jahre Haft – so lautet das Urteil für einen Drogenschmuggler, der sich gestern  am Innsbrucker Landesgericht verantworten hat müssen. Der 54-jährige Pole soll in den letzten zwei Jahren mitgeholfen haben mehr als 23 Kilogramm Cannabis von Nepal nach Österreich zu schmuggeln. Neben den vier Jahren Haft, muss der Mann auch eine Geldstrafe von 18.000 Euro zahlen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die Verteidigerin des angeklagten Polens hat Nichtigkeit und Berufung angemeldet.



Unzumutbar ist aktuell die Lage bei der Schülerbeförderung in vielen Teilen des Landes. Damit ist aber nicht der Linienverkehr, sondern der Gelegenheitsverkehr gemeint. Bis zu 2km Schulweg ist den Kindern zu Fuß zumutbar, ab dann braucht es einen Transport. Ernst Schöpf, Präsident des Tiroler Gemeindeverbandes:


„Jetzt gibt es natürlich sehr viele, die weiter weg wohnen. Allerdings gibt es öfters den Fall, dass dort drei oder weniger Kinder sind, dann fühlt sich der Bund auch nicht mehr zuständig. Und das ist ein Luder, wie man bei uns in Tirol so schön sagt, weil dann jene, die weiter weg wohnen, auf Grund der zu geringen Schülerzahl plötzlich nicht mehr transportiert werden. Deshalb müssen wir immer wieder mit unseren Transportunternehmen vor Ort Wege finden, um das zu bewerkstelligen. Und das geht dann in aller Regel zu Lasten der Gemeindekassen.“


Das Geld für den Transport sollte eigentlich vom Bund kommen. Der Tarif, der vor 20 Jahren dafür verhandelt wurde, deckt aber mittlerweile nicht einmal mehr 50 Prozent der entstehenden Kosten ab. Von Seiten der Tiroler Autobusse, Taxibranche und der Gemeinden braucht es deshalb ein neues Tarifsystem. Sie fordern auch, dass die Schülerbeförderung gesetzlich verankert wird.



In Tirol gibt es immer weniger Gerichtsdolmetscher. In den letzten 15 Jahren hat sich die Zahl der Dolmetscher halbiert. Der Grund ist die schlechte Bezahlung. Wegen des akuten Mangels werden immer öfter Dolmetscher eingesetzt, die weder eine Ausbildung noch die Gerichtsprüfung abgelegt haben. Dadurch kommt es immer öfter zu Übersetzungsfehlern und der Prozess muss wiederholt werden. Um auf die aktuelle Situation aufmerksam zu machen, findet heute ein österreichweiter Aktionstag seitens des Verbandes der Gerichtsdolmetscher statt.



In Landeck sind gestern Unbekannte am helllichten Tag in ein Wohnhaus eingebrochen. Sie haben einen mit Schmuck und Bargeld gefüllten Tresor aus der Wand gerissen und mitgenommen. Zuvor haben sie die Linse der Überwachungskamera nach unten gebogen, haben die Haustüre aufgebrochen und sind so ins Bauernhaus gelangt. Wie hoch der Schaden ist, ist derzeit noch nicht bekannt. Die Polizei bittet jetzt um Hinweise aus der Bevölkerung.



Nach einer Messerattacke in einer Innsbrucker Anwaltskanzler im April dieses Jahres steht heute der 69-jährige Täter vor Gericht. Wie berichtet, ist der Mann damals in die Kanzlei gegangen und wollte sofort mit dem Rechtsanwalt sprechen. Weil ihm das eine der Sekretärinnen nicht sofort  gestattete, zog er ein Messer aus dem Ärmel und stach zu. Die andere Sekretärin eilte zur Hilfe und wurde ebenfalls attackiert – beide sind zum Teil massiv verletzt worden. Heute wird der Fall vor dem Schwurgericht verhandelt.



Und alle zwei Jahre wird der Tiroler Volkskulturpreis für eine besondere Leistung auf dem Gebiet der Volkskultur und der Heimatpflege überreicht. Über die Landesauszeichnung und 5.000 Euro haben sich gestern Gertraud Platterer und Andreas Fellner freuen dürfen. Die beiden Tiroler können auf ein reges Vereinsleben im Zeichen der Tiroler Volksmusik zurückblicken. Überreicht worden ist der Preis vom Landesrat für Traditionswesen, Johannes Tratter, gestern Abend im Innsbrucker Landhaus.