Landeck

101,6 MHz
Frequenz

Imst

95,0 MHz
Frequenz

Reutte - Lechtal

93,9 MHz
Frequenz

Tannheimertal

96,2 MHz
Frequenz

Ehrwald

107,9 MHz
Frequenz

Sölden

97,1 MHz
Frequenz

Längenfeld

102,5 MHz
Frequenz

Haiming - vorderes Ötztal

106,8 MHz
Frequenz

Wipp-/Stubaital

90,7 MHz
Frequenz

Inzing

94,2 MHz
Frequenz

Innsbruck

97,0 MHz
Frequenz

Wattens

100,5 MHz
Frequenz

Schwaz

100,2 MHz
Frequenz

Jenbach

89,2 MHz
Frequenz

Achensee

104,1 MHz
Frequenz

Gerlos - mittleres Zillertal

103,7 MHz
Frequenz

Mayrhofen

102,6 MHz
Frequenz

Hintertux

89,2 MHz
Frequenz

Wildschönau

93,8 MHz
Frequenz

Wörgl

101,0 MHz
Frequenz

Kufstein

102,6 MHz
Frequenz

Ebbs

103,7 MHz
Frequenz

Scheffau

88,9 MHz
Frequenz

Kitzbühel

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Frequenz

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105,4 MHz
Frequenz

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Dienstag, 24. März 2020

* Stand gestern Abend 1.131 COVID19-Fälle in Tirol

* Recyclinghöfe öffnen wieder

* Strafen für Unbelehrbare

Mit Stand gestern Abend sind in Tirol 1.131 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden, etliche von ihnen sind bereits wieder gesund, zwei Hochrisikopatienten sind allerdings wie berichtet in Tirol im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben. Die Corona Hotspots in Tirol sind nach wie vor der Bezirk Landeck, gefolgt von Innsbruck und Innsbruck Land.
In Innsbruck übersiedelt die Screening Straße vom Baggersee ab heute in eine KFZ-Werkstatt in der Roßau. Testen lassen können Sie sich da aber nur, wenn Sie vorher die Gesundheitshotline 1450 angerufen, und explizit an diese Screeningstraße verwiesen worden sind.



Nachdem letzten Freitag wie berichtet ein Polizist in Wörgl positiv auf Corona getestet worden ist, hat es jetzt weitere Kollegen erwischt. Am Sonntag ist ein weiterer Polizist der Polizeiinspektion Wörgl positiv getestet worden. Ein weiterer Kollege zeigt ebenfalls Symptome, wurde allerdings negativ getestet, wird bestätigt. 17 weitere Polizisten werden – obwohl sie keine Corona-Symptome aufweisen – ebenfalls getestet. Insgesamt befinden sich derzeit 20 Polizisten aus Wörgl für 14 Tage in häuslicher Quarantäne. Die Inspektion wird von Kollegen aus anderen Wachen besetzt. Die wesentlich kleinere Inspektion in Kundl hat inzwischen komplett geschlossen werden müssen. Drei Polizisten sind dort positiv auf COVID-19 getestet worden.
Am Coronavirus erkrankt ist auch ein Bewohner des Seniorenheims in Jenbach. Der Mann ist ins Krankenhaus Schwaz eingeliefert, und dort positiv getestet worden. Schon seit knapp zwei Wochen gilt im Jenbacher Altersheim aber ein Kontaktverbot, und die Bewohner essen alleine auf ihren Zimmern, betont der Jenbacher Bürgermeister Dietmar Wallner. Wer in Jenbach aller getestet wird, das entscheiden die Gesundheitsbehörden.



Viele halten sich vorbildlich an die Ausgangsbeschränkungen und bleiben dahoam, es gibt aber immer wieder einige Unbelehrbare. Nach Wien gibt es in Tirol mit 573 die meisten Anzeigen wegen Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkungen. Eine solche Anzeige bekommt jetzt auch eine 22-jährige Tschechin, die in Ischgl als Zimmermädchen gearbeitet hat und dort aktuell in Quarantäne ist. Sie ist gestern zu einer Wanderung aufgebrochen, und ist unterhalb des Lattenkopfs auf einem steilen Steig nicht mehr weitergekommen, und hat einen Notruf abgesetzt. Die Frau ist dann vom Polizeihubschrauber per Tau geborgen und ins Tal gebracht worden, und wird jetzt wegen Vergehen nach dem Epidemiegesetz angezeigt. Nochmal zur Erinnerung: frische Luft schnappen im Freien, also zum Beispiel ein kurzer Spaziergang – alleine oder mit Personen die im selben Haushalt leben – ist erlaubt. Radfahren, Wandern, Skitouren gehen usw. ist momentan strikt verboten. Da geht es vor allem darum, Freizeitunfälle zu vermeiden, damit die Einsatzkräfte nicht gebunden sind und auch die Krankenhausbetten für Coronapatienten frei bleiben.
Auch in Innsbruck hat die Polizei gestern spätabends noch einschreiten müssen, weil ein in Innsbruck wohnhafter Türke partout nicht zuhause bleiben wollte. Der Mann hat sich sogar auf die Schienen der Straßenbahn gestellt, um die an der Weiterfahrt zu hindern. Als die Polizisten eingetroffen sind, hat sich der Mann äußerst aggressiv verhalten. Er ist daraufhin vorübergehend festgenommen worden, und wird jetzt angezeigt.



Auch wenn sich viele von uns schon an die Quarantänemaßnahmen und die Ausgangsbeschränkungen gewöhnt haben, gilt nach wie vor: gründliche Hygiene kann Leben retten! Landeshauptmannstellvertreterin Ingrid Felipe appelliert daher:


„an die tägliche Hygiene, an das übliche Händewaschen. Bitte verfallen Sie nicht in eine Schludrigkeit, es braucht auch Zeit beim Händewaschen, und es reicht auch nicht, wenn man mit einem Desinfektionsmittel nur ganz kurz drüber fährt. Auch da: diese Maßnahmen bitte ernst zu nehmen, und mit der geschenkten Zeit, die wir jetzt auf Grund dieser aufgezwungenen Entschleunigung bekommen haben, sich hier mehr zu widmen, und aktiv etwas gegen die Verbreitung dieses Virus tun.“


In diesem Sinne: dahoam bleibn, Hände waschen, gemeinsam pack ma des!



In immer mehr Tiroler Gemeinden regt sich Widerstand, weil die Recyclinghöfe geschlossen haben. “Müllentsorgung ist ein Grundbedürfnis”, heißt es immer wieder. Jetzt zeichnet sich eine Lösung ab. Grundsätzlich ist für den Betrieb eines Recyclinghofes die jeweilige Gemeinde zuständig. In Absprache mit dem Land spricht die Dachorganisation der Tiroler Abfallwirtschaftsverbände jetzt aber Empfehlungen aus, um Recyclinghöfe als wichtige kommunale Infrastruktur weiter betreiben zu können. Oberste Priorität habe demnach die Gesundheit der Mitarbeiter. Deshalb solle dafür Sorge getragen werden, dass zum Beispiel nicht mehr als fünf Personen gleichzeitig in einen Recyclinghof einfahren dürfen. Außerdem sei der direkte Kontakt zwischen den Mitarbeitern und der Bevölkerung zu vermeiden. Empfohlen wird daher, eingeschränkten Betrieb anzubieten. Sperrmüll, Bauabfälle, Altholz, Gartenabfälle und Problemstoffe sollten daher, bis die Corona-Krise ausgestanden ist, nicht angenommen werden. Das wird jetzt in einigen Gemeinden so gehandhabt. Auch hier appellieren die Verantwortlichen aber wieder an die Eigenverantwortung der Menschen: halten Sie ausreichend Abstand, und trennen Sie den Müll in Zeiten wie diesen bitte besonders sorgfältig, um Fehleinwürfe zu vermeiden.



Ab heute gibt es bei den Öffis in Tirol zusätzliche Kapazitäten im Frühverkehr, damit alle Pendler ausreichend Sicherheitsabstand zueinander halten können. So sind zum Beispiel von Telfs nach Innsbruck und auf der Regiobus Linie von Oberperfuss über Ranggen nach Innsbruck heute zusätzliche Busse im Einsatz. Jeweils eine zusätzliche Zuggarnitur gibt es ebenfalls im Zug von Telfs über Innsbruck nach Kufstein, sowie in den Zügen von Landeck, Wörgl und Kufstein nach Innsbruck. An den Zeiten ändert sich nix, vielerorts gilt jetzt während der Coronakrise der Wochenendfahrplan, nur jetzt in der Früh fahren zur selben Zeit mehr Busse und längere Züge.



Und zum Schluss noch eine gute Nachricht im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Wegen der tirolweiten Quarantäne ist der Verkehr in der letzten Woche deutlich zurückgegangen, und auch die Luftqualität in Tirol hat sich nachweislich verbessert. Wie das Land gestern Abend bekannt gegeben hat, ist der Verkehr auf Tirols Landesstraßen in der Vorwoche um 74 Prozent zurückgegangen. Beim Güterverkehr vermeldet Tirol ein Minus von 26 Prozent. Das hat naturgemäß eine positive Auswirkung auf die Luftgüte im Land. Im Schnitt ist die Stickstoffdioxidbelastung an den repräsentativen Messstellen Vomp, Mutters, Heiterwang und beim Innsbruck-Fallmerayerstraße im Vorjahresvergleich zwischen 50 und 60 Prozent zurückgegangen. Ab sofort werden im wöchentlichen Rhythmus Vergleichsmessungen durchgeführt.