Landeck

101,6 MHz
Frequenz

Imst

95,0 MHz
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Reutte - Lechtal

93,9 MHz
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Tannheimertal

96,2 MHz
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Ehrwald

107,9 MHz
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Sölden

97,1 MHz
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Längenfeld

102,5 MHz
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Haiming - vorderes Ötztal

106,8 MHz
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Wipp-/Stubaital

90,7 MHz
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Inzing

94,2 MHz
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Innsbruck

97,0 MHz
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Wattens

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Frequenz

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100,2 MHz
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89,2 MHz
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Achensee

104,1 MHz
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Gerlos - mittleres Zillertal

103,7 MHz
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Mayrhofen

102,6 MHz
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Hintertux

89,2 MHz
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Wildschönau

93,8 MHz
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Wörgl

101,0 MHz
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Kufstein

102,6 MHz
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103,7 MHz
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Dienstag, 27. August 2019

* Murenabgänge in Kirchdorf

* zwei tote Alpinisten in Längenfeld und Mayrhofen

* Berufungsurteil zur Kuhattacke kommt heute

In Kirchdorf sind gestern Abend fünf Muren abgegangen, und zwar im Kaiserbachtal, zwischen der Mautstation und der Griesner Alm. Personen und Autos sind keine verschüttet worden, es sind aber mehrere Personen im Kaiserbachtal eingeschlossen, deshalb haben Einsatzkräfte mit Baggern auch während der Nacht die Aufräumarbeiten fortgesetzt. Die Muren waren bis zu einen halben Kilometer breit, und 4 Meter hoch. Wie viele Personen derzeit von der Außenwelt abgeschnitten sind, ist nicht bekannt. Wir halten Sie dazu aber natürlich weiterhin auf dem Laufenden!



Beim mit Spannung erwarteten Gipfel zur Flugrettung gestern, sind die Wogen unter den Flugrettungsbetreibern etwas geglättet worden. Ergebnis des Gipfels ist ganz klar: die bisherige Zusammenarbeit wird fortgesetzt.


„Wir haben uns darauf verständigt, dass wir in kooperativer Art und Weise die bestehende Zahl an Helikoptern besser ausnutzen wollen, also wir bleiben bei der bestehenden Zahl von neun plus sieben. Und die Versorgung mit Notärzten, gerade jetzt wie zum Beispiel im Iseltal, werden auch die Betreiber gemeinsam versuchen aufzustellen, bodengebunden wann immer es geht. Und so einfach die Versorgungssicherheit in Tirol sicherzustellen.“


Sagt Verkehrslandesrätin Ingrid Felipe. Das System der Notarztversorgung in Osttirol wird bis Mitte Oktober fortgeführt und dann evaluiert, betont Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg gestern Abend nach dem Gipfel.



Beim Schwammerl suchen in Schlitters hat eine 81 Jahre alte Frau gestern den Halt verloren, und ist mehrere Meter weit über felsdurchsetztes Gelände abgestürzt. Zufällig vorbeikommende Wanderer haben erste Hilfe geleistet und die Rettungskette in Gang gesetzt. Die Frau ist dann mit Verdacht auf Oberschenkelbruch mit dem Notarzthubschrauber ins Krankenhaus Schwaz geflogen worden.



Bei vielen Tirolern ist zuletzt ein gefälschtes Mail eingegangen, wo es um vermeintlich fehlgeschlagene Steuerrückzahlungen geht. Das Finanzministerium warnt jetzt vor Betrügern, die Ihre Daten ausspionieren wollen. Konkret heißt es in diesen E-Mails, dass das Finanzamt Ihnen zu viel bezahlte Steuern zurücküberweisen will, und Sie deshalb Ihre Bankdaten aktualisieren sollen. Die Mails kommen aber nicht vom Finanzamt, sondern von Betrügern. Und die haben offenbar nicht nur per E-Mail, sondern auch telefonisch und per SMS versucht, Bankdaten zu ergaunern. Das Finanzministerium warnt deshalb jetzt vor diesen Phising-Mails und betont, dass Bescheide nur per Post oder über die offizielle FinanzOnline Databox zugstellt werden.



Nach dem tödlichen Alpinunfall in Kirchberg, wo ein 72-jähriger Deutscher wegen gesundheitlicher Probleme abgestürzt, und verstorben ist, haben Bergretter und Alpinpolizisten gestern zwei weitere Todesopfer von Tirols Bergen bergen müssen.

In Längenfeld ist ein 51-jähriger Deutsche am Sonntagabend von einer Bergtour nicht zurückgekehrt, der Wirt hat daraufhin Alarm geschlagen, Bergretter haben in den Nacht auf gestern die Suche allerdings erfolglos abbrechen müssen. Gestern ist die Suche dann wieder aufgenommen worden, wobei der 51-Jährige nur noch tot geborgen werden hat können. Der Mann dürfte beim Abstieg, in der Nähe des Gipfels abgestürzt sein, und sich dabei tödlich verletzt haben.


Der zweite tragische Unfall hat sich in Mayrhofen ereignet. Ein 72-jähriger Deutscher ist auf dem Berliner Höhenweg gewandert, hat unterhalb der Gigalitzspitze umgedreht, weil er sich nicht wohl gefühlt hat. Später hat der Mann den Halt verloren, und ist mehr als 100 Meter weit durch felsdurchsetztes Gelände abgestürzt. Obwohl andere Bergsteiger sofort die Rettungskette in Gang gesetzt haben, hat auch dieser Urlauber nur noch tot geborgen werden können.



Weiter geht’s mit Politik. Tirols SPÖ-Chef Georg Dornauer hüpft zur Zeit gefühlt von einem Fettnäpfchen ins nächste. Dass er jetzt einem sehr umstrittenen, rechtsextremen Magazin ein Interview gegeben hat, werten politische Gegner als Skandal. SPÖ Landesgeschäftsführer Lukas Matt verharmlost den Vorfall hingegen:


„Der Herr Dornauer bekommt am Tag bis zu 80 Anrufe, und er beantwortet fast alle davon persönlich. Da sind an Spitzentage sechs bis acht verschiedene Medien darunter, und Herr Dornauer spricht mit allen. Und in diesem Sinne hat er sich auch entschieden, im umstrittenen Magazin sozialdemokratische Positionen zu beziehen. Im Übrigen ist im selben Magazin auch Alt-Kanzler Sebastian Kurz interviewt.“


Während Georg Dornauer in einem Zeitungsinterview betont, sich bewusst für das Interview mit dem rechtsextremen Magazin entschieden zu haben, heißt es unterdessen von der ÖVP, dass ein Reporter bei einem Wandertag mit Sebastian Kurz gesprochen hat, diesem aber nicht bewusst war, um welches Magazin es sich handle.



In Tux ist gestern Abend ein Autofahrer aus Großbritannien auf die Gegenfahrbahn geraten, und ist dort frontal in einen entgegenkommenden Kleinbus gekracht. Alle vier Insassen in den zwei Fahrzeugen sind bei dem Unfall verletzt worden, zwei davon sind mit dem Notarzthubschrauber in die Innsbrucker Klinik eingeliefert worden.



Im Außerfern ist gestern Mittag ein Paragleiter in die Seile der Höfener Alm Vierersesselbahn geraten, und hat sich darin verfangen. Der Paragleiter ist schließlich rund fünf Meter weit in die Tiefe gestürzt, und ist nach der Erstversorgung vor Ort mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus Reutte geflogen worden.



In Scheffau sind Unbekannte gestern und vorgestern in drei Gastgewerbebetriebe und Geschäftslokale eingebrochen, haben dort die Räumlichkeiten durchsucht und teilweise Bargeld gestohlen.

Auch in Imst haben Unbekannte vom Lagerplatz einer Firma eine Baumaschine gestohlen, sowie einen Werkzeugcontainer auf einem Autobahnparkplatz aufgebrochen, und daraus Werkzeug im Wert von mehreren tausend Euro gestohlen.



Und wenn ich Kuhurteil sage, dann wissen viele von Ihnen vermutlich bereits, was ich meine. Es geht um eine tödliche Kuhattacke im Pinnistal im Sommer 2014, wo eine Urlauberin aus Deutschland, die mit ihrem Hund an der Leine beim Wandern war, von einer Kuh attackiert, und später an ihren schweren Verletzungen verstorben ist. Im Ersturteil hat das Landesgericht Innsbruck den Tierhalter zu hohen Schadenersatzsummen veruteilt, jetzt liegt das Urteil des Berufungsgerichts vor. Genauer erläutert wird das Ganze zwar erst heute Vormittag in einer Pressekonferenz, schon jetzt sind aber erste Details durchgesickert. So heißt es im Berufungsurteil, dass das Opfer teilweise Mitschuld an der tödlichen Attacke hat. Der Schuldspruch für den Bauern wird aber teilweise bestätigt. Allerdings sei der Bauer eben nicht voll und alleine schuld, sondern die deutsche Urlauberin trifft eine Mitschuld.
Bei der Pressekonferenz heute Vormittag soll nicht nur der Inhalt des Urteils genauer erläutert werden, sondern auch die Grundzüge der Tierhalterhaftung. Mittlerweile haben Land und Bund hier ja nachgeschärft. Kurz nach der Urteilsverkündung war die Verunsicherung unter Tirols Bauern und Bäuerinne groß. Durch die gesetzlichen Änderungen ist diese Situation jetzt klar geregelt, wobei hier vor allem auf die Eigenverantwortung der Freizeitsportler verwiesen wird. Und wie berichtet haben letztendlich in Tirol heuer keine Landwirte darauf verzichtet, ihr Vieh über den Sommer auf die Alm zu treiben.