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Dienstag, 28. April 2020

* Corona: 313 Infizierte, 3.070 Genesene, 103 Tote (Stand: SO, 18:30 Uhr)

* teurer Vergleich MCI - Stadt Innsbruck

* Bund gibt Details für Restaurant- und Hotelöffnungen bekannt

Mit Stand gestern Abend gibt es in Tirol 313 positiv auf das Coronavirus getestete Personen. Das ist ein Infizierter mehr innerhalb von 24 Stunden. 3.070 Personen sind wieder gesund – um 73 mehr seit Sonntagabend. Im Laufe des Montages sind gestern in Tirol zwei Personen an den Folgen ihrer Corona-Erkrankung gestorben: eine 92-jährige Frau aus dem Bezirk Kufstein und eine 76-Jährige aus dem Bezirk Landeck. Beide waren vorerkrankt. In Tirol gibt es somit 103 Corona-Tote.

 


 

Gespannt warten Tirols Gastronomen und Touristiker auf die Pressekonferenz der Bundesregierung heute Vormittag. Es werden die Auflagen bekannt gegeben, unter denen Wirtshäuser, Bars, Hotels und Co. Mitte Mai wieder öffnen dürfen. Restaurants und Bars müssen wohl mit einer Sperrstunde um 23 Uhr rechnen. Das Personal muss Schutzmasken tragen. Außerdem ist von Beschränkungen der Gästezahlen und größeren Abständen zwischen den Tischen auszugehen. Und während in Ost- und Südösterreich Hotels endlich wieder aufsperren wollen, halten sich Tirols Hoteliers zurück. Erstens rentiere sich das Aufsperren für viele nicht, solange die Grenzen geschlossen bleiben. Zweitens gäbe es keine Strategien für etwaige Corona-Erkrankungen in Hotels. Heute Vormittag wissen wir mehr.

 


 

Die schwarz-grüne Landesregierung beschließt heute in ihrer Regierungssitzung, welche Gemeinden wie viel vom 70 Millionen-Euro-Corona-Hilfspaket für Gemeinden bekommen. Kleinere Gemeinden dürfen mit mehreren 10.000 Euro rechnen, größere Gemeinden und Städte mit mehreren 100.000 Euro. Innsbruck wird wohl einige Millionen bekommen. Mit diesen Ausgleichszahlungen will das Land jeweils einen Teil der Corona bedingt fehlenden Einnahmen abfedern. 40 der 70 Millionen fließen in diverse Infrastrukturmaßnahmen in den Gemeinden. Hauptsächlich für Projekte, die bereits mit Geldern aus dem Gemeindeausgleichsfonds unterstützt worden sind. Aber auch neue Projekte können beantragt werden.

 


 

Der abrupte Baustopp des Management Center Innsbruck im Jahr 2018 wegen einer bevorstehenden Kostenexplosion kommt der Stadt Innsbruck jetzt teuer. Ein Vergleichsangebot der Architekten über 200.000 Euro ist damals abgelehnt worden, offenbar um die Position des Landes zu schwächen. Das Land hat sich dann wider Erwarten geeinigt. Jetzt liegt ein neues Vergleichsangebot vor: 436.000 Euro. Bürgermeister Georg Willi will es annehmen, braucht dazu im Stadtsenat und im Gemeinderat aber eine Mehrheit.

 


 

Die Gewalt an Kindern steigt in der Zeit der Corona-Isolation! Davor warnen gestern wie berichtet zahlreiche Experten. Gefordert wird mehr denn je Zivilcourage, also nicht wegzuschauen, wenn Missstände beobachtet werden. Soziallandesrätin Gabriele Fischer verweist außerdem auf zahlreiche Hilfsangebote für Kinder und Jugendliche.

„Die Hilfsangebote, die sonst da sind, die sind auch trotz dieser Krise da! Danach zu schauen, wie man das breite Unterstützungsangebot ausbauen kann, daran werden wir arbeiten, weil wir einfach wissen, dass Kinder und Jugendliche diejenigen sind, die wahrscheinlich längerfristig am meisten mit dieser Krise beschäftigt sein werden. Man spricht ja heute schon von der ‘Generation Corona’. Das heißt, wir haben diesen Kindern und Jugendlichen ja jetzt schon eine Bürde auferlegt, die sie auf keinen Fall alleine tragen können.”

Während das Land noch evaluieren will, fordern Kinder- und Jugendbetreuer mehr Geld, quasi ein Kinder-Corona-Hilfspaket. Dass die Mittel aber kurzfristig und nur vorübergehend aufgestockt werden, davon hält die Geschäftsführerin der Tiroler Kinder und Jugend GmbH, Petra Sansone, nichts:

„Man kann in einem Sozialbereich Ressourcen, die man gesetzt hat und die man investiert hat, nicht mehr zurückfahren. Ich kann ein Angebot, das ich geschaffen habe, nicht mehr reduzieren, weil der Bedarf einfach da ist und kein Mensch nachvollziehen könnte und verstehen würde, warum dann an Schulen, wo jetzt und in den nächsten Monaten Schulsozialarbeit angeboten wird, das dann plötzlich nicht mehr da ist, weil der Bedarf einfach immer gegeben ist. Also für kurzfristige Lösungen bin ich nicht.”

Stattdessen spricht sich Sansone für ein Umdenken in der Gesellschaft und generell mehr Geld für den Sozialbereich aus.

 


 

Wir bleiben beim Thema Kindeswohl in der Corona-Krise: Die vergangenen Wochen waren auch für das SOS Kinderdorf eine große Herausforderung. Weil die Schulen geschlossen waren hat es für die Betreuung der Kinder mehr Personal und viele Überstunden gebraucht. Aber dennoch:

„Es ist insgesamt gut gelungen, auch dass es die Kinder und Jugendlichen einigermaßen selbst bewältigt haben, auch wenn es schwierig war. Viele engagierte Sozialpädagogen und Betreuer zeigten auch viel Engagement und Bereitschaft, auch flexibel Dienste zu machen. Sie haben es so gut bewältig, dass wir nicht nur unsere 160 Kinder und Jugendlichen betreut haben, sondern zusätzlich sogar noch zehn weitere aufnehmen haben können”,

bilanziert Viktor Trager vom SOS Kinderdorf Tirol.

 


 

Jetzt fallen auch die Schlossbergspiele Rattenberg dem Corona-Virus zum Opfer. Im Jänner ist mit den Proben des neuen Felix Mitterer-Stückes “Don Quichote” begonnen worden. Auch das Bühnenbild wurde bereits entworfen. Weil die derzeitigen Bestimmungen Proben allerdings unmöglich machen, hat der Vorstand jetzt einstimmig beschlossen, die Produktion auf 2021 zu verschieben. Gekaufte Gutscheine bleiben gültig. Reservierungen verfallen aber.

 


 

Trotz Corona-Pandemie gehen die Bauarbeiten am TIWAG-Kraftwerk in Kirchbichl ohne Verzögerung weiter und befinden sich in der finalen Phase. Im Spätherbst soll die Kraftwerkserweiterung fertig sein. Wegen der Erweiterung des Triebwasserkanals ist das Kraftwerk über den Winter still gestanden. Seit letztem Freitag ist es wieder in Betrieb. Im neuen Krafthaus wird zurzeit die zusätzliche Turbine montiert. Nach dem Ausbau kann das Kraftwerk Kirchbichl mit 165 GWh Strom um ein Viertel mehr Strom produzieren als vorher. 40.000 Haushalte in der Region können versorgt werden. In die Erweiterung investiert die TIWAG 110 Millionen Euro.

 


 

Und die Sanierung der ART Kunstmesse in Innsbruck ist gescheitert. Zuletzt hat die GesmbH eine Million Euro an Schulden angehäuft. Letztes Jahr im Juli ist das Insolvenzverfahren eröffnet worden. Der Verkauf der GmbH und somit die Sanierung der ART ist kurz vor der Finalisierung gescheitert. Alleingesellschafterin Johanna Penz sieht kein Bekenntnis zu einer Sanierung, die GmbH wird aufgelöst. Die Gläubiger gehen wohl leer aus. Das Skurrile daran: Penz werkelt bereits an einer neuen GmbH und will nächstes Jahr im Jänner wieder eine ART Kunstmesse veranstalten.