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Dienstag, 28. Juli 2020

* Suchaktion am Stuibenfall nach 62-jähriger Frau

* Handgranatenfund in Zirl

* Fahrzeuglenker nach 40-Meter-Absturz unverletzt

Ein schwerer Alpinunfall hat sich gestern in Umhausen ereignet. Eine 62-jährige Französin, die in einer Gruppe unterwegs war, ist am frühen Nachmittag am Klettersteig Stuibenfall aus bisher unbekannter Ursache ca. 40 Meter in den Bach gestürzt und von der starken Strömung mitgerissen worden. Sie ist trotz einer groß angelegten Suchaktion bis dato noch nicht gefunden worden. Die Suche ist heute bei Tagesanbruck weitergegangen.
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Einen riesengroßen Schutzengel hatte gestern Abend ein Autolenker in Wenns im Pitztal. Kurz nach dem Recyclinghof hat der Schweizer auf der Pitztaler Landesstraße die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren, ist über die Fahrbahn hinaus geraten und rund 40 Meter über eine steile Böschung abgestürzt. Wie durch ein Wunder ist der Schweizer unverletzt geblieben. Er wurde von der Feuerwehr Wenns aus dem Auto befreit. Der PKW wurde ebenfalls von der Feuerwehr mit Seilwinden geborgen.
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Das deutsche Bundesland Bayern richtet an der Grenze zu Österreich Corona-Testungen für Rückreisende aus dem Urlaub ein. Auch am Grenzübergang Kufstein/Kiefersfelden soll eine Teststation eingerichtet werden. Bayerns Ministerpräsident sagt, seine Sorge wäre nicht, dass es ein großes Ischgl gibt, sondern viele Mini-Ischgls. Die Tiroler Polizei befürchtet Rückstaus in Tirol und will beobachten, wie die Bayrische Staatsregierung diese Maßnahme umsetzt. Genaue Einzelheiten dazu sollen heute von den Bayern besprochen werden.
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Der Mai und Juni sind für Tirols Touristiker sehr schwierig gewesen. Im Juni sind die Nächtigungszahlen im Vergleich zum Vorjahreszeitrum um zwei Drittel zurückgegangen. Der aktuell laufende Juli und der kommende August sind ohnehin die zwei wichtigsten Monate im Sommer in Tirol, heuer sind sie aber ganz besonders wichtig. Und die Nachfrage sei grundsätzlich eine gute, wie Florian Neuner von der Tirol-Werbung sagt:


„Gerade Juli und August sind doch gut gebucht, da gibt´s eine ansprechende Nachfrage und von daher hoffe ich schon, dass wir da eine positivere Entwicklung vernehmen werden und dadurch ist auch die Stimmung in der Branche besser, wenn man jetzt auf diese beiden Ferienmonate blickt. Man muss dazu sagen, Mai und Juli haben bisher immer zirka 23 Prozent der Nächtigungen beigesteuert, Juli und August machen mehr als die Hälfte aus. Aber in diesen beiden wichtigen Ferienmonaten schaut´s eigentlich von der Nachfrage her ganz gut aus.“


Fast 60 Prozent aller Tirol-Urlauber kommen aus Deutschland. Dahinter folgen Gäste aus Österreich.
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In der Riedgasse in Innsbruck starten heute die letzten notwendigen Arbeiten an der Straßenoberfläche und dem unterirdischen Leitungsnetz. Die Arbeiten finden die nächsten zwei Wochen tagsüber zwischen 8 und 17 Uhr statt. In dieser Zeit ist die Straße für Fahrzeuge gesperrt. Für Anrainer ist die Zu- und Abfahrt mit Wartezeiten bis zu 20 Minuten mit wenigen Ausnahmen möglich. Für Fußgänger stehen die Gehsteige uneingeschränkt zur Verfügung. Damit ist die knapp dreijährige Generalsanierung der Riedgasse abgeschlossen.
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Auf einem Parkplatz in Zirl ist gestern Abend bei Aufräumarbeiten durch die Wasserwacht eine Handgranate gefunden worden. Sie wird vom Entminungsdienst verwahrt und in weiterer Folge fachgerecht entsorgt.
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Ein schwerer Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss heuer im Jänner in Pians hat heute ein gerichtliches Nachspiel. Der 37-jährige Unfalllenker muss sich wegen fahrlässiger Körperverletzung verantworten. Am helllichten Tag hat der 37-jährige Türke heuer am 20. Jänner im Strenger Tunnel auf der Arlberg Schnellstraße die Kontrolle über seinen Klein-LKW verloren, nachdem er am Steuer kurz eingeschlafen war. Das Fahrzeug hat zunächst die rechte, dann die linke Tunnelwand touchiert und ist auf der Überholspur stehen geblieben. Der 16-jährige Österreicher am Beifahrer wurde schwer verletzt. Der Lenker blieb unverletzt. Er hatte mehr als ein Promille Alkohol im Blut. Heute muss er sich dafür vor dem Einzelrichter verantworten. Dem angeklagten 37-Jährigen drohen heute bis zu zwei Jahre Gefängnis.
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Beim Absteigen vom Ramolkogel in Sölden ist gestern Nachmittag auf rund 3.500 Metern Seehöhe ein 33-jähriger Bergsteiger auf einem Schneefeld ausgerutscht und rund 100 Meter über das Schneefeld abgerutscht. Unbestimmten Grades verletzt ist der Deutsche in einem Geröllfeld liegen geblieben. Sein Kamerad hat den Notruf abgesetzt. Der Deutsche wurde mittels Tau geborgen und in die Klinik Innsbruck geflogen.
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Mit Stand gestern 18:30 sind in Tirol aktuell übrigens 48 Personen am Coronavirus infiziert. Innerhalb von 24 Stunden sind drei Neuinfizierte dazu gekommen, sieben Personen sind im selben Zeitraum wieder genesen.
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Wir bleiben beim Thema, seit vergangenen Freitag gilt in Supermärkten, Banken und Postfilialen ja wieder die Maskenpflicht. Im dazugehörigen Gesetzes-Text steht dazu, „beim Betreten“ von den eben genannten Bereichen ist eine Maske zu tragen. Und dieser Passus wirft bei einigen Fragen auf. Muss die Maske gesetzlich nur beim Betreten oder auch in den Räumen getragen werden?


„Wenn man das wörtlich nimmt, dann heißt es ich muss eine Maske tragen, wenn ich den Supermarkt betrete, kann sie dann aber wieder abnehmen. Das ist aber offenbar sinnlos. Wörtlich darf man diese Bestimmung glaube ich nicht interpretieren. Man muss Betreten so verstehen, dass das Hineingehen und das dort Verweilen gemeint ist. Ich verstehe das nicht, offenbar liegt das daran, dass die Leute, die diese Bestimmungen formuliert haben, keine qualifizierten Legisten sind.“


sagt der bekannte österreichische Verfassungsjurist Heinz Mayer. Sollte jemand keine Maske in den ausgeschriebenen Bereichen tragen, drohen zwar Strafen, wer es aber auf einen Prozess ankommen lässt, dürfte vor Gericht Recht bekommen, so Mayer.
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Und gleich mehrere Vergehen hat gestern ein 27-jähriger Einheimischer begangen. Er war ohne Lenkerberechtigung mit einem nicht zum Verkehr zugelassenen Motorrad von Kramsach in Richtung Breitenbach unterwegs. Nachdem er in einer leichten Linkskurve von der Straße abgekommen und in das angegrenzte Feld gestürzt ist, hat er die Unfallstelle, ohne den Unfall anzuzeigen, verlassen und sich selbstständig, unbestimmten Grades verletzt, ins Krankenhaus in Kufstein begeben.