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Dienstag, 28. Mai 2019

* heute Mordprozess nach tödlichem Messerangriff im Mai 2018 in Imst

* unterschiedliche Reaktionen zur Abwahl der Regierung gestern

* Großeinsatz heute Nacht bei Güterzugkontrollen am Brenner wegen üblen Chemiegeruchs

Nach einem tödlichen Messerangriff vor einem Jahr in Imst muss sich heute am Landesgericht Innsbruck ein 20-jähriger Oberländer wegen Mordes vor den Geschworenen verantworten. Bei einer großen Party war der Angeklagte zunächst mit mehreren Jugendlichen aus Tirol und Vorarlberg verbal aneinander geraten. In den frühen Morgenstunden des 13. Mai ist die Lage dann eskaliert. Der 20-jährige soll laut Anklage ein Messer gezogen und auf einen 17-jährigen Vorarlberger eingestochen haben. Den Angriff hat der Lehrling damals nicht überlebt. Kurze Zeit nach seiner Flucht ist der Angreifer festgenommen worden. Er sitzt seither in U-Haft, gibt die Tat zu und spricht von Notwehr. Dem 20-jährigen drohen heute bis zu zehn Jahre Gefängnis.

 


 

Naturgemäß unterschiedlich fallen die Reaktionen aus Tirol zur gestrigen Abwahl der Kurz-Regierung im Nationalrat aus. SPÖ-Landesparteivorsitzender Georg Dornauer spricht wie berichtet von einer Sternstunde des Parlamentarismus. Jakob Wolf, Klubobmann der Tiroler Volkspartei, sieht das anders:

„Die FPÖ hat aus einer Parteikrise eine Regierungskrise gemacht und das ist nicht gut für Österreich. Kanzler Kurz hat seine Sache gut gemacht, er ist beliebt in der Bevölkerung, das haben die Wahlen gezeigt. Aber jetzt hoffen wir doch, dass wir Stabilität hinein bringen und dann im Herbst bei den Neuwahlen wird es sich weisen, wen die Bevölkerung haben will und wen nicht.‟

Wiederum anderer Meinung ist FPÖ-Landesparteichef Markus Abwerzger:

„Die Abwahl war aus meiner Sicht ein wichtiger und richtiger Schritt. Die Sache, die Ex-Bundeskanzler Kurz da in die Wege geleitet hat, war aus meiner Sicht demokratiepolitisch mehr als bedenklich. Er hat eine gut funktionierende Regierung gesprengt. Er wollte die Macht der ÖVP mit einer Alleinregierung ausbauen. Und da kann man nicht zuschauen. Das ist nicht der Wählerwille. So geht es nicht!‟

NEOS-Chef Dominik Oberhofer zeigt sich schockiert und Grünen-Klubobmann Gebi Mair spricht von einem Chaos, verursacht durch alle Parlamentsparteien.

 


 

Nach Auszählung der Wahlkarten sind die Grünen in Tirol bei der Europawahl vorgestern Sonntag mit 16,31 Prozent der Wählerstimmen jetzt doch wieder auf Platz zwei. Sie verlieren 1,2 Prozent gegenüber 2014. Die ÖVP bleibt mit 42,6, also einem Plus von zehn Prozent, der klare Wahlsieger. Die SPÖ verliert 1,3 Prozent, schafft es aber dennoch vor der FPÖ mit einem Minus von 2,3 Prozent auf Rang drei. Die NEOS kommen auf 8,8 Prozent und verlieren 0,8 Prozent. Ob Barbara Thaler von der ÖVP genug Vorzugsstimmen erhalten hat, um als einzige Tirolerin in das Europaparlament einzuziehen, wird heute bekannt gegeben. Es ist aber stark davon auszugehen.

 


 

Stark riechender Chemiegeruch hat heute gegen ein Uhr in der Nacht bei fremdenpolizeilichen Güterzugkontrollen in Gries am Brenner zu einem Großeinsatz geführt. Sofort nachdem den Soldaten und Polizisten der üble Geruch aufgefallen war, ist der Kontrolleinsatz abgebrochen worden. Zahlreiche Einsatzkräfte und Feuerwehrchemiker standen kurze Zeit später im Einsatz. Der Straßenverkehr ist vorübergehend sicherheitshalber auf die Brennerautobahn umgeleitet worden. Ein technisches Gebrechen oder gar ein Leck konnte dann nicht festgestellt werden. Es wird vermutet, dass beim Betanken des Waggons eine kleine Menge der stark ätzenden, leicht brennbaren Chemikalie auf den Boden gelangt ist. Der Güterzug hat dann wieder weiterfahren dürfen. Ein Rekrut ist sicherheitshalber zur Abklärung in das Krankenhaus gebracht worden.

 


 

Ein Kurzschluss an der Stromzuleitung zum Zählerkasten ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit die Ursache dafür, dass in der Nacht auf Sonntag in Söll ein Bauernhaus in Flammen aufgegangen ist. Weder Mensch noch Tier sind zu Schaden gekommen. Der Hof ist aber wie berichtet nicht mehr bewohnbar und zu bewirtschaften. Andere Ursachen für das Feuer seien laut den Brandermittlern aufgrund des Brandspurenbildes ausgeschlossen.

 


 

Die Buchungslage für den Sommer sei bereits ganz gut, heißt es von Tirols Touristikern. Es gebe aber auch noch große Herausforderungen. Einerseits müssten Preisschlachten endlich aufhören und die Preise entsprechend der Qualität angehoben werden und andererseits fehlen weiterhin Fachkräfte.

„Wir haben in den letzten zehn Jahren mehr als 16.500 Arbeitsplätze im Tiroler Tourismus geschaffen. Und darum weiß man auch, warum jetzt irgendwo wir anstehen. Auf der einen Seite spreche ich die Drittstaaten an und da spreche ich speziell Kroatien an. Wir hoffen, dass Kroatien bald aufgeht, weil das waren diese Leute, die im Sommer an der Adria waren und im Winter bei uns. Und wir brauchen diese Fachkräfte in der Zukunft im Winter. Sonst wird das sehr schwer zu bewältigen sein‟,

sagt der Obmann der Sparte Tourismus in der Tiroler Wirtschaftskammer, Josef Hackl. Als ersten Schritt in die richtige Richtung bezeichnet Hackl die Anhebung des Saisonier-Kontingents von 193 im letzten Jahr auf 287 im heurigen Sommer.

 


 

Eine leere Landebahn hat es gestern Abend am Flughafen in Innsbruck gegeben, nachdem ein Flugzeug der Austrian Airlines nicht landen hat können. Wegen eines technischen Gebrechens hat die Maschine wieder nach Wien umdrehen müssen, bestätigt der Sprecher des Innsbrucker Flughafens Patrick Dierich.

 


 

Nach 19 Monaten Bauzeit hat der gemeinnützige Wohnbauträger “Alpenländische” gestern 30 neue Wohnungen in der Lutterottistraße in Reutte übergeben. Fünf Millionen Euro sind dafür investiert worden. Die zwei Mehrparteienhäuser in Passivhausqualität bieten sechs Zweizimmerwohnungen, 22 Dreizimmerwohungen und zwei Vierzimmerwohnungen zur Miete Platz. Dass die neuen Wohnungen dringend notwendig sind, zeige laut Bürgermeister Alois Oberer die Tatsache, dass Reutte seit 2010 1.000 neue Einwohner hat.

 


 

Im Landhaus in Innsbruck ist gestern der Preis für zeitgenössische Kunst 2019 verliehen worden. Und diese mit 5.500 Euro dotierte Auszeichnung  geht in diesem Jahr an den gebürtigen Kufsteiner Nikolaus Schletterer. Nikolaus  ist seit mehr als 30 Jahren im Kunstberiech tätig und arbeitet konsequent an seiner Vorstellung von Kunst. Dabei hat er sich national sowie international einen Namen gemacht, sagt Kulturlandesrätin Beate Palfrader, die den Preis gestern feierlich überreicht hat. Schletterer hat als Zeichner begonnen und sich später der Fotografie zugewandt. Zurzeit befasst er sich mit dem Thema Digitalisierung. Außerdem haben Matthias Krinzinger, Anna Mitterer und Patrick Bonato jeweils den mit 2.250 Euro dotierten Förderpreis für Zeitgenössische Kunst erhalten.

 


 

Und Unbekannte Täter haben es zwischen letztem Freitag und gestern in Thaur auf hochwertige Reifen und Felgen abgesehen. Am Fahrzeugabstellplatz einer Firma sind drei Autos aufgebockt und die Alu-Kompletträder abmontiert worden. Der Schaden beträgt mehr als 10.000 Euro.