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Dienstag, 31. März 2020

* 2.285 Coronainfizierte in Tirol - 19 Tote - 387 Genesene (Stand Montagabend)

* Pflegerin eines Altenheims im Bezirk KU geht trotz Coronaerkrankung arbeiten

* Bildungsdirektion bereitet sich auf längeren Unterricht zuhause vor

Die Zahl der Coronatoten in Tirol ist innerhalb von 24 Stunden um die Hälfte angestiegen. Waren es am Sonntagabend noch 13 Tote, sind es mit Stand gestern 20 Uhr 19.  Ein 82-jähriger Mann aus dem Bezirk Imst und eine 81-jährige Frau aus Innsbruck sind an der Klinik Innsbruck gestorben. Eine 90-jährige Frau im BKH St. Johann sowie ein 83-jähriger Mann im BKH Zams und eine 83-jährige Frau im BKH Schwaz. Alle fünf waren vorerkrankt. Zudem ist gestern im BKH Kufstein eine 89-jährige Einheimische verstorben. Sie hatte keine bekannten Vorerkrankungen. Alle sechs waren mit dem Coronavirus infiziert.


Die Zahl der positiv auf COVID-19 getesteten Personen in Tirol ist indes auf 2.285 angestiegen. 387 davon sind aber bereits wieder gesund. So gibt es im Bezirk Landeck 385 Erkrankte, letzte Woche waren es noch mehr als 500. 18.000 Tests sind in Tirol bislang durchgeführt worden.

„Tirol testet derzeit massiv. Wir haben innerhalb von 24 Stunden 1.388 Tests vorgenommen bzw. ausgewertet. Und wir haben jetzt eine neue Maschine bekommen, mit der noch mehr Tests gemacht werden können. Im Laufe eines Tages, also innerhalb von 24 Stunden, rund 2.000”,

sagt Landeshauptmann Günther Platter.

 


 

Eine 31-jährige Unterländerin, die positiv auf das Coronavirus getestet worden ist, ist vorgestern Sonntag trotz verhängter häuslicher Quarantäne arbeiten gegangen. Das besonders Prekäre daran: die Frau arbeitet in einem Altenwohnheim im Bezirk Kufstein als Pflegerin. Nach einem anonymen Hinweis hatte die Polizei Nachschau gehalten. Beim Eintreffen der Beamten hat die Frau die Polizisten wüst beschimpft und sich geweigert, sich wieder in Quarantäne zu begeben. Nach gutem Zureden hat sich die 31-jährige dann doch in einem Raum im Altenheim isoliert und ist schließlich wieder nachhause gefahren. Die Unterländerin wird unter anderem wegen des Verdachts der Gefährdung anderer Menschen durch übertragbare Krankheiten angezeigt.

 


 

Tausende Tiroler Eltern bleiben weiterhin im Ungewissen, wann an Tirols Kindergärten, Schulen und Universitäten wieder auf Regelbetrieb umgestellt werden kann. Fest stehen dürfte bereits, dass die Bildungseinrichtungen auch nach Ostern vorerst geschlossen bleiben. Landeshauptmann Günther Platter meint dazu ernüchternd:

„Ich möchte da nicht eine Botschaft an die Bevölkerung nach außen tragen, dass ab Ostern alles wieder normal sein wird. Das wird nicht der Fall sein. Und ich glaube auch, dass man bei den Schulen sehr vorsichtig sein muss und da braucht es eine ganz besondere Sensibilität. Ich glaube, dass nach Ostern weiterhin daselbe Regime rund um die Schulen gegeben sein wird wie jetzt.”

In der Bildungsdirektion laufen indes die Vorbereitungen und Schulungen, dass Schulunterricht noch Wochen oder gar Monate von zuhause aus stattfinden wird. Einkommensschwachen Familien wird unter die Arme gegriffen.

„Wir werden hier einen ‘Digi-Scheck’, also einen Scheck für die Anschaffung von Hardware für Schülerinnen und Schüler zuhause ausstellen, der nach Einkommen abhängig eine großzügige Unterstützung ermöglichen wird”,

weiß Bildungslandesrätin Beate Palfrader. Heute erhebt die Bidlungsdirektion zudem, wo und warum Lehrer bislang mit ihren Schülern überhaupt nicht in Kontakt treten konnten.

„Da gibt es Berichte, dass zum Teil überhaupt keine Rückmeldungen von Familien erfolgen. Dazu gibt es heute eine Erhebung, wo vor allem die Beschwerden der Familien sind, die mit digitalin Medien arbeiten. Das ist das Eine. Und wie viele Eltern gibt es vor allem im Bereich der Volksschule, zu denen es keinen Kontakt gibt? Wenn wir das wissen, dann kann man wieder gezielt daran weiterarbeiten und schauen, wie diese Familien unterstützen kann”,

erklärt Tirols Bildungsdirektor Paul Gappmaier. Unklar ist auch, ob die bereits verschobene Matura stattfinden kann und ob es in diesem Schuljahr überhaupt noch einmal Regelunterricht gibt. Die Diskussion darüber, ob das Schuljahr verlängert bzw. die Sommerferien verkürzt werden, wird indes immer konkreter.

„Wir haben schon vorletzte Woche mit dem Ministerium darüber diskutiert, ob das eine Option ist. Es ist derzeit aber noch nicht spruchreif. Also nach jetzigem Stand wird davon ausgegangen, dass das Unterrichtsjahr, das Schuljahr planmäßig zu Ende geht. Aber das hängt eben sehr davon ab, wie die weitere Entwicklung ist. Ich denke, dass wir in ein, zwei Wochen mehr sagen können”,

so Bildungsdirektor Gappmaier.

 


 

Obwohl sehr viele Tiroler Unternehmer – vor allem Groß- und Mittelbetriebe – vermehrt das Corona-Kurzarbeitsmodell nutzen, steigt die Zahl der Arbeitslosen unaufhaltsam an.Nach den aktuellsten Zahlen des AMS Tirol, die gestern am Abend veröffentlicht worden sind, haben sich im Zeitraum von 15. bis 29. März rund 26.300 Personen Arbeitslos gemeldet. Das ist ein Plus von rund 195 Prozent. Insgesamt gibt es damit fast 40.000 Arbeitslose in Tirol. Am stärksten betroffen sind die Hotellerie und Gastronomie. In dieser Branche haben sich in den letzten zwei Wochen 13.400 Personen als Arbeitslos gemeldet. Das ist ein sattes Plus von 680 Prozent. 

 


 

Morgen, am 1. April, werden die TIWAG, die IKB und auch andere Anbieter ihre Strompreise erhöhen. Aufgrund der Coronakrise haben die SPÖ und die Liste Fritz zuletzt gefordert, diese Preiserhöhungen vorübergehend auszusetzen. TIWAG-Vorstandsvorsitzender Erich Entstrasser sagt dazu auf Anfrage von Radio U1 Tirol:

„Die für 1. April geplante Preisanpassung kann aufgrund der rechtlichen Vorlauffristen nicht ausgesetzt oder verschoben werden. Die TIWAG und IKB prüfen derzeit andere Möglichkeiten für einen treffsicheren und rasch wirksamen Solidaritätsbeitrag für Härtefälle.”

Strom wird ab morgen also wie geplant um sechs Prozent teurer.

 


 

Nach mehr als 15 Jahren an der Spitze des Tiroler Militärkommandos übergibt Generalmajor Herbert Bauer heute offiziell sein Amt an Oberst Ingo Gstrein und wechselt damit in den Ruhestand.

„Ich blicke mit großer Zufriedenheit zurück. Ich habe jede Sekunde meines Dienstes genossen. Es gab natürlich auch weniger erfreuliche Zeiten, aber im Rückblick betrachtet haben die dazu beigetragen reifer zu werden und mit Situationen besser umgehen zu können. Natürlich sind Gefühle damit verbunden, wenn man ein so lange innegehabtes Amt abgibt, aber ich kann damit sehr gut umgehen. Ich bin darauf vorbereitet und bin davon überzeugt, dass es gut weitergehen wird”,

sagt der scheidende Militärkommandant Herbert Bauer gegenüber Radio U1 Tirol. Die Amtsübergabe kann heute aufgrund der strikten Ausgangsbeschränkungen nicht vor Publikum am Landhausplatz erfolgen, sondern wird ohne Gäste und ohne Truppen durchgeführt. Insgesamt war Herbert Bauer rund 46 Jahre lang beim Österreichischen Bundesheer. 

 


 

Eine im Eingangsbereich abgestellte Couch und weitere Einrichtungsgegenstände in einem Mehrparteienhaus in Telfs haben gestern gegen 22 Uhr plötzlich zu brennen begonnen. 30 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Telfs haben den Brand schnell löschen können. Verletzt wurde niemand. Die Ursache für den Brand ist noch unklar.

 


 

Eine 17-jährige Tirolerin ist einem 27-jährigen Mann aus dem Bezirk Imst, den sie vor einem Jahr im Internet kennen gelernt hatte, derart verfallen, dass sie ihm ihre gesamten Ersparnisse überlassen hat. Zudem hat sie für ihren Freund mehrere Personen betrogen und Goldschmuck gestohlen. Beide konnten jetzt in Graz festgenommen werden. Der 27-jährige sitzt in U-Haft. Die mittlerweile 18-jährige wird auf freiem Fuß angezeigt.

 


 

In Serfaus ist eine 52-jährige Einheimische einem Internetbetrüger aufgesessen. Sie hatte, weil das von ihr per Mail verlangt worden war, über einen Link ihre Internetbanking-App aktualisiert. Danach sind von ihrem Konto mehr als 10.000 Euro auf unbekannte Konten überwiesen worden. Die Polizei warnt und rät zu erhöhter Vorsicht.

 


 

Und noch eine gute Nachricht zum Schluss: Weil wir aufgrund der Coronakrise ja alle daheim bleiben müssen, ist die Online-Bibliothek des Landes, “Onleihe Tirol”, ab morgen Mittwoch für alle kostenlos zugänglich. 16.000 Medien werden vorerst zwei Monate lang kostenlos angeboten. Bei Bedarf wird verlängert. Interessierte können sich unter www.onleihe.at/tirol informieren und anmelden.