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Dienstag, 5. Mai 2020

* U-Kommission zur Causa Ischgl soll bis Donnerstag stehen

* Wolf in Matrei in Osttirol unterwegs

* immer weniger Corona-Erkrankte in Tirol - Trend hält an

Jetzt ist es doch schneller gegangen als angenommen: die Untersuchungskommission zur Causa Ischgl kommt! Die Klubobleute der im Landtag vertretenen Parteien haben sich gestern darauf geeinigt. Die Kommission zur Aufarbeitung des Tiroler Krisenmanagements zur Corona-Krise – vor allem in Ischgl – wird eingesetzt und setzt sich aus sieben Mitgliedern zusammen. Alle sechs Landtagsparteien nominieren jeweils einen Experten. Die SPÖ will den pensionierten Tiroler Strafrichter Josef Geisler in die Kommission holen, die FPÖ ihren ehemaligen Obmann Siegfried Dillersberger, die NEOS den deutschen Honorarkonsul Dietmar Czernich. ÖVP und Grüne legen jeweils eine Liste von Medizinern aus Österreich, Deutschland und der Schweiz vor. Die vorgeschlagenen Experten müssen allerdings noch gefragt werden. Das übernimmt Landtagspräsidentin Sonja Ledl-Rossmann. Das siebte Kommissionsmitglied soll übrigens von allen Parteien gemeinsam bestimmt werden und Experte im Katastrophenmanagement sein. Bis Donnerstag sollen die Namen feststehen.

 


 

In Matrei in Osttirol ist ein Wolf unterwegs! Vorgestern Sonntag ist in Matrei in Osttirol am helllichten Tag, mitten im Siedlungsgebiet ein wolfsähnliches Tier gefilmt worden, als es auf eine Schafherde zugeht. Laut Martin Janovsky, Beauftragter des Landes für große Beutegreifer, handelt es sich tatsächlich um einen Wolf. Bürgermeister Andreas Köll fordert jetzt schnell zu handeln und den Wolf zu entnehmen – ob abzuschießen oder zu betäuben sei Aufgabe der Experten. Dass jetzt auch im Siedlungsgebiet und im Bachbereich, wo hunderte Kinder und Familien unterwegs sind, ein Wolf herumschlendert, sei nicht mehr akzeptabel, so Köll. Janovsky wiederum sieht noch keine Notwendigkeit. Der Wolf sei offensichtlich nicht aggressiv. Stattdessen empfiehlt das Land Schafbauern, öfter nach ihren Tieren auf der Weide zu sehen, sie mit Elektrozäunen zu schützen und über Nacht in den Stall zu bringen.
In Assling sind letzte Woche mehrere tote Wildtiere gefunden worden. Die DNA-Analyse läuft. Sie soll klären, ob ein Wolf für die toten Tiere verantwortlich ist.

 


 

Wir bleiben indirekt beim Thema: Erleichterungen gibt es jetzt für jene ausländischen Jäger, die rund 300 Reviere in Tirol gepachtet haben. Die strengen Einreisebestimmungen bleiben zwar bis Ende Mai aufrecht, werden für Auslands-Jäger jetzt aber gelockert. Da Mitte Mai die Jagdsaison beginnt und der Abschussplan erfüllt werden soll, gelten jetzt auch für Jäger die Pendler-Bestimmungen. Soll heißen: sie brauchen bei der Einreise kein ärztliches Attest vorweisen und müssen auch nicht 14 Tage in Quarantäne. Es genügt, einen Jagdapchtvertrag oder einen Wildabschussvertrag vorzuweisen.

 


 

Zum ersten Mal in der Geschichte der Zweiten Republik sind gestern für den Corona-Einsatz Milizsoldaten beim österreichischen Bundesheer eingerückt. Sie verabschieden sich jetzt von ihrem Brotberuf und werden bis mindestens Anfang Juli ihren Dienst verrichten. Auch in Tirol sind gestern dutzende Milizsoldaten am Truppenübungsplatz Lizum-Walchen angetreten. Dort werden sie jetzt zwei Wochen lang intensiv vorbereitet und ausgebildet. Danach werden sie einen Teil von Berufssoldaten und Grundwehrdienern im Corona-Einsatz unterstützen oder auch ablösen.

„Diese Milizsoldaten werden im Großraum Innsbruck eingesetzt werden. Einerseits zur Verhinderung der illegalen Migration am Brenner, andererseits zur Unterstützung der Gesundheitsbehörden. Sie führen dann vor Ort Gesundheitskontrollen durch, bei der Einreise. Und natürlich als Unterstützung für die Polizei in der Grenzüberwachung, um unerkannte Grenzübertritte bestmöglich zu verhindern. Dadurch ist es dann möglich, das Infektionsrisiko in Tirol zu minimieren und das Land weiter im Sinne der Bevölkerung in den Normalzustand hochfahren zu können”,

schildert Tirols Militärkommandant Ingo Gstrein. Von den in Tirol knapp 200 einberufenen Milizsoldaten sind gestern etwa 100 auch tatsächlich eingerückt. Der Rest hat sich aus unterschiedlichen Gründen vom Dienst befreien lassen.

 


 

Die Arbeitslosigkeit hat sich, wie gestern berichtet, heuer im April gegenüber dem letzten Jahr mit einm Plus von 119 Prozent in Tirol mehr als verdoppelt. Besonders hart trifft es die Gastronomie, die Hotellerie und die Baubranche. Aber, und das ist die gute Nachricht: der Anstieg der Arbeitslosigkeit flacht in Tirol bereits wieder ab.

„Grundsätzlich gehe ich davon aus, dass die Arbeitslosigkeit in Tirol auch in den nächsten Monaten weiterhin sehr hoch bleibt. Trotzdem ist natürlich, wenn jetzt die Öffnung in den Wirtschaftsbereichen vorangeht, dann könnte das dazu führen, dass die Arbeitslosigkeit im Vergleich zur jetzt aktuellen Situation wieder etwas zurück geht”,

sagt AMS Tirol-Chef Anton Kern. Auch in der Baubranche werden wieder mehr Arbeiter gesucht. Grund zur überschwänglichen Freude wird es aber länger nicht geben.

 


 

Nachdem Bund, Land und Gemeinden der heimischen Holzindustire mit einem fünf Millionen Euro schweren Forst-Hilfspaket unter die Arme greifen – wir haben gestern darüber berichtet – richtet der zuständige Landeshauptmannstellvertreter Josef Geisler heute einen Appell an die heimischen Sägewerksbetriebe,

„dass ihr doch schaut, zuerst das Holz von den heimischen Wäldern zu verwenden und dann nachfolgend Holz aus dem Ausland herein zu transportieren, wenn das dann überhaupt noch nochtwendig ist. Also hier gilt natürlich auch heimische Ware vor Ware aus dem Ausland”,

so Geisler.

 


 

Auch die Uni Innsbruck hat gestern ihren Betrieb wieder aufgenommen. Die Hauptbibliothek hat mit beschärnkten Abholzeiten von 10 bis 12 Uhr wieder offen. Lehrveranstaltungen finden größtenteils weiter per Video als Fernlehre statt. Und auch Prüfungen – sowohl mündlich als auch schriftlich – werden so gut es geht online durchgeführt. Für alle, die Studienbeihilfe beziehen, gilt das Sommersemester 2020 als “neutrales Semester”. Die Anspruchsdauer verlängert sich um ein Semester.

 


 

Und noch ganz kurz die aktuellen Corona-Zahlen für Tirol mit Letztstand gestern Abend, 18:30 Uhr: Innerhalb der vergangenen 24 Stunden hat es in Tirol zwei Neuinfizierte gegeben. Im selben Zeitraum sind 27 Patienten wieder genesen. Derzeit gibt es in Tirol somit 162 Corona positiv Getestete und 3.244 wieder Gesunde. Die Zahl der Toten bleibt seit knapp einer Woche mit 105 unverändert.