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Dienstag, 9. Juli 2019

* Wilderer trennt Reh den Kopf ab

* Platter beharrt auf Korridormaut

* ÖVP Arbeitnehmer fühlen sich bei Listenerstellung übergangen

In einer Tiefgarage in Innsbruck hat es heute Nacht gebrannt. Ein Anrainer hat kurz nach halb 2 Uhr heute in der Früh starke Rauchentwicklung aus einem Müllcontainerhaus in der Tiefgarage festgestellt, und nachdem er den Brand selbst nicht löschen konnte, hat er die Feuerwehr alarmiert. Offenbar war ein Topf mit heißem Öl der Auslöser für das Feuer. Verletzt wurde niemand.



In Brüssel hat gestern ein Expertentreffen zur Verkehrssituation am Brennerkorridor stattgefunden. Nicht nur die LKW-Blockabfertigungen, sondern auch die kürzlich verhängten Fahrverbote für den Ausweichverkehr und die verschärften Verbote für LKW wie das Nachtfahrverbot, oder das neue sektorale Fahrverbot, sind für Tirol Notwehrmaßnahmen, um die Versorgungssicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten. Die Gespräche waren konstruktiv, aber auch kontroversiell, sagen Landeshauptmann Günther Platter und Verkehrslandesrätin Ingrid Felipe.


„Was den LKW Transit betrifft, da rate ich Bayern, nicht nur darüber nachzudenken, wie man die Nachbarn klagen könnte, sondern wie wir gemeinsam den LKW Transit zurückbringen, dass wir reduzieren. Das erwarten sich die Bürger – nicht nur in Tirol, sondern auch in Bayern. Und deshalb wird es auch weiter Blockabfertigungen geben. Ich bleibe hier beharrlich, mich beeindruckt hier überhaupt nichts. Und die ganzen Beschwichtigungsversuche – da werden sie keinen besonderen Erfolg haben bei mir.“


Für Platter war das gestrige Treffen der erste Schritt, hin zu einer Korridormaut am Brenner, wodurch die Bevölkerung endlich nachhaltig entlastet werden könne. Von Klagsdrohungen aus Deutschland und Bayern zeigt sich der Landeshauptmann weiterhin unbeeindruckt.



Ein 39-jähriger Gastronomiemitarbeiter muss sich wegen absichtlicher schwerer Körperverletzung heute am Innsbrucker Landesgericht verantworten. Er soll bei einem Streit mit einem 20 cm langen Küchenmesser auf eine Mitarbeiterin losgegangen sein, hat sie aber nicht erwischt.

Außerdem wird am Innsbrucker Landesgericht heute ein Fall von Tierquälerei und gefährlicher Drohung verhandelt. Ein 56-jähriger Landwirt soll mehreren Kälbern mit einem Holzstab mit voller Wucht aufs Maul geschlagen haben. Weil ein Mann diese Tierquälerei beobachtet hat, haben sich zwischen ihm und dem Bauern im Wortgefecht heftige Drohungen entwickelt.

Und bei einer weiteren Verhandlung in Innsbruck geht es um einen Einbruchsdiebstahl und zwei Raube in Kundl, Wörgl und Liezen. In einem Fall sollen die beiden Angeklagten der 80-jährigen Bewohnerin, während sie geschlafen hat, das Federbett über den Kopf gelegt und zugedrückt haben. Insgesamt haben die beiden hier 90.000 Euro erbeutet. Wegen Raubes steht hier eine Haftstrafe von bis zu zehn Jahren im Raum.



Ein Unbekannter hat in der Nacht von Samstag auf Sonntag in Oberndorf, im dortigen sogenannten Foidlfeld, eine einjährige Rehgeiß getötet, und dem Tier den Kopf abgetrennt. Bis jetzt ist unklar, wie der Wilderer das Tier umgebracht hat.



Es gibt Neuigkeiten zur Bankomatsprengung in Hopfgarten gestern Nacht. Bereits gestern war klar, dass mindestens zwei Personen am Werk waren, die mit einem pyrotechnischen Gegenstand den freistehenden Bankomaten gesprengt, und dabei auch an der Hausfassade enormen Sachschaden angerichtet haben:


„Also die bisherigen Ermittlungen ergaben, dass hier vermutlich zumindestens zwei maskierte Täter an der Tatausführung beteiligt waren. Einer davon begab sich unmittelbar zur dortigen Videokamera und besprühte die Kameralinse mit einer mitgebrachten Spraydose. Dieser Täter trug eine dunkle Oberbekleidung, bei der im Brustbereich in heller Farbe eine Aufschrift war, auf der deutlich die Zahl 75 ersichtlich ist.“


Erklärt Katja Tersch vom Landeskriminalamt. Wie hoch die Beute der beiden war, ist weiterhin Gegenstand der Ermittlungen.


„Die Ermittlungen laufen noch auf Hochtouren, und wenn eben verdächtige Wahrnehmungen – insbesondere jetzt aktuell insbesondere in Zusammenhang mit der auffälligen Bekleidung des Mannes- gemacht worden sind, dann bitte sofort die nächste Polizeidienststelle oder den Journaldienst des Landeskriminalamtes verständigen.“
 



Im Ötztal, genauer gesagt vor einem Hotel in Längenfeld sind gestern Abend zwei deutsche Urlauber von ihren Hunden in die Hand gebissen worden, als sie versucht haben, die beiden Tiere zu trennen. Beide Hundebesitzer sind mit der Rettung ins Krankenhaus Zams eingeliefert worden.



Das Land Tirol hat gestern die angekündigte Verschärfung im sektoralen LKW Fahrverbot auf Schiene gebracht.


„Vom sektoralen Fahrverbot ist umfasst, dass nun auch die EURO 6 LKW in dieses Fahrverbot, sektorale Fahrverbot, mit hinein kommen. Und dass wir die Güter erweitern, auf Papier und Pappe, flüssige Mineralölerzeugnisse, Zement, Kalk, gebrannter Gips, Rohre, Hohlprofile, also es sind einige Güter, die zusätzlich noch mit hineinkommen.“


Sagt Landeshauptmann Günther Platter. Außerdem werden das Nachtfahrverbot und das Euroklassen-Fahrverbot verschärft:


„Da geht’s darum, dass die EURO 4 LKW verboten werden, dann voraussichtlich ab 1. Oktober 2019 und ab dem 1. Jänner 2021 dann auch die EURO 5 LKW. Also es dürfen alle nicht mehr auf der Autobahn fahren, ausgenommen sind hier – wie auch beim sektoralen Fahrverbot – die heimischen Unternehmen.“


Das erklärte Ziel von Platter bleibt die Korridormaut auf der Brennerstrecke, das ist auch beim gestrigen Expertentreffen in Brüssel nochmals bekräftigt worden.



Gestern sind wie berichtet im Landesparteivorstand der ÖVP die Tiroler Listen für die kommende Nationalratswahl im Herbst beschlossen worden. Als Spitzenkandidatin geht Margarethe Schramböck für Tirol in den Wahlkampf, dicht gefolgt von Seilbahner Franz Hörl auf Platz 2. Doch nicht nur die Landesliste ist von Wirtschaftern dominiert, auch einige Wahlkreislisten, und das sorgt jetzt für Unmut im Arbeitnehmerflügel der ÖVP. Der AAB hat für seine Wunschkandidaten nicht die notwendigen Mehrheit mobilisieren können, AAB-Obfrau Beate Palfrader zeigt sich enttäuscht, dass die Arbeitnehmer nicht ausreichend repräsentiert sein werden. Deshalb werde es auch schwierig, Arbeitnehmervertreter zum Wahlkämpfen zu motivieren, sagt Palfrader.



Hitzige Diskussionen hat es kürzlich im Gemeinderat von Westendorf gegeben, als es um die Erweiterung des dortigen Golfhotels, der sogenannten Windau Lodge, um 100 Betten ging. Während Bürgermeisterin Plieseis die Änderungen im Flächenwidmungsplan rasch durchboxen wollte, hat die Opposition Bedenken, dass hier Ferienwohnungen statt Hotelzimmern entstehen könnten. Die Beschlussfassung ist vertagt worden.



Nachdem gestern wie berichtet das Land bekannt gegeben hat, künftig die Kontrolle der Fahrverbote an den Wochenenden an private Sicherheitsfirmen auszugliedern, meldet sich heute der zuständige Sprecher in der Wirtschaftskammer dazu zu Wort. Bernhard Stefan Müller, Fachgruppenobmann der Tiroler Bewacher in der Tiroler Wirtschaftskammer, begrüßt die Entscheidung des Landes. Die Tiroler Bewachungsunternehmen seien hoch spezialisierte und seriöse Dienstleister, die dieser Aufgabe bestens gewachsen seien. Man bewege sich hierbei auch im rechtlichen Rahmen, so Müller. Immerhin erlaube das Gewerberecht bereits seit einigen Jahren, dass vereidigte Mitarbeiter privater Sicherheitsfirmen öffentliche Aufgaben übernehmen dürfen. Mit der Entlastung durch Private sei es der Tiroler Polizei künftig möglich, sich vermehrt auf die Kernaufgaben – nämlich für die Sicherheit der Bevölkerung zu sorgen – zu konzentrieren, so Müller.



Fünf Wanderer aus Belgien sind gestern beim Gufelseejöchl in Zams in eine Alpine Notlage geraten. Beim Aufstieg waren zwei Jugendliche derart erschöpft, dass sie nicht mehr weitergekommen sind, und die Rettungskräfte alarmiert haben. Mit dem Notarzthubschrauber und der Bergrettung Elbigenalp haben die beiden leicht unterkühlten Jugendlichen dann geborgen und ins Tal gebracht werden können.



Und wir schauen noch nach Osttirol. Im Felbertauentunnel ist ein 27-jähriger Osttiroler gestern wegen Sekundenschlafs mit seinem Transporter auf die Gegenfahrbahn geraten, und dort frontal mit einem entgegenkommenden Auto zusammengekracht. Beide Lenker sind dabei verletzt worden, drei weitere Autoinsassen haben den Crash unverletzt überstanden. Der Felbertauerntunnel war gestern Nachmittag rund eine Stunde lang für den gesamten Verkehr gesperrt.