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Donnerstag, 10. Jänner 2019

* 16-Jähriger stirbt in St. Anton unter Lawine

* Landesregierung beschließt umfassendes Wohnpaket

* Lawinengefahr weiter angespannt, derzeit keine Gefahr im besiedelten Gebiet

Ein 16-jähriger Australier ist in St. Anton am Arlberg gestern unter einer Lawine gestorben. Eine vierköpfige Urlauberfamilie aus Australien hat gestern über den Tag verteilt mehrere Variantenfahrtenunternommen. Als sie am Nachmittag in unverspurtes, und sehr steiles Gelände gefahren und nicht mehr weitergekommen sind, haben sie schließlich einen Notruf abgesetzt. Aus bisher unbekannter Ursache ist dann eine Schneebrettlawine abgegangen. Der 16-Jährige ist von den Schneemassen mitgerissen, und verschüttet worden. Er hat von den Einsatzkräften nur noch tot geborgen werden können. Die Eltern und der Bruder des Burschen sind nicht verschüttet worden und daher unverletzt geblieben.



Ebenfalls eine Lawine abgegangen ist gestern Nachmittag kurz nach 14 Uhr auf die B199 die Tannheimer Straße. Einsatzkräfte haben sofort sondiert, es sind aber zum Glück keine Personen oder Fahrzeuge von der Lawine verschüttet worden. Mittlerweile ist die Straße zwar geräumt, seit gestern Abend aber gesperrt. Heute kommen Lawinenkommission und Vertreter von Gemeinde und Bezirkshauptmannschaft erneut zusammen, um über die Dauer der Sperre zu entscheiden.



Mittlerweile haben die Schneefälle zwar nachgelassen, die Lawinensituation bleibt aber angespannt, die Einsatzkräfte sind in ständiger Alarmbereitschaft:


„Wir sind in ständigem Kontakt mit unseren Partnern, mit dem Lawinenwarndienst, mit der Wetterdienststelle, mit dem Bundesheer, mit den Einsatzorganisationen, mit der Leitstelle Tirol. Alle unseren bisherigen Vorkehrungen bleiben aufrecht. Das heißt der Landeshubschrauber bleibt natürlich für uns jetzt weiterhin jederzeit einsatzbereit, sofern das Flugwetter das zulässt. Auch im Bereich des österreichischen Bundesheeres sind Einsatzbereitschaften angeordnet. Die Lawineneinsatzzüge des Bundesheeres stehen zur Verfügung, verteilt auf ganz Tirol, und ebenfalls auch die militärischen Fluggeräte.“


Sagt Marcel Innerkofler, der Leiter der Landeswarnzentrale.



Die Lawinensituation in Tirol ist generell weiterhin äußerst angespannt. Es gilt Lawinenwarnstufe 4 von 5:


„Des wird sich in den nächsten Tagen nicht ändern. Wir werden aber die Lage sorgfältig jeden Tag, stündlich eigentlich, weiter beurteilen. Es kommt dann am Wochenende, vor allem von Sonntag auf Montag, kann sein dass noch einiges an Schnee dazu kommt. Aus derzeitiger Sicht nicht einzuschätzen, wie sich das dann auf die Lawinensituation wirklich auswirkt. Aber, wie gesagt, angespannte Situation. Empfehlung an alle Skitourengeher und Variantenfahrer: bitte nicht die gesicherten Pisten verlassen. Derzeit aber für den Siedlungsbereich noch keine kritische Situation.“


So der Leiter des Lawinenwarndienst Tirol, Rudi Mair. Nach wie vor sind etliche Straßen wegen Lawinengefahr gesperrt, und daher sind einige Ortschaften immer noch von der Außenwelt abgeschnitten. In Ortschaften wie Galtür, Kühtai, Nesselwängle, Ginzling oder Hochfügen sitzen teilweise hunderte Urlauber und Einheimische fest. Mit Versorgungsengpässen ist aber nicht zu rechnen.



Tirols Kinder- und Jugendanwältin Elisabeth Harasser übt heute massive Kritik am Entwurf des Sozialhilfe-Grundsatzgesetztes der Bundesregierung. In diesem Entwurf würden die Kinderrechte völlig ignoriert, so Harasser. Kinder und Jugendliche seien die größte Gruppe der Verlierer, kritisiert sie. Und, so Harasser weiter: die geplanten Änderungen stehen im Widerspruch zur UN-Kinderrechtekonvention. Vor allem werde das Prinzip der Kindeswohlvorrangigkeit missachtet. Unter anderem würden auch die Kinderrechte auf soziale Sicherheit, Freizeit und Teilhabe verletzt. Insbesonders sei, so wie der gesamte Gesetzesentwurf, der Ausschluss von verurteilten Personen von der Sozailhilfe abzulehnen. Harasser fordert eine komplette Neuausarbeitung des Gesetzesentwurfes.



Ein unseriöser Schlüsseldienst, der auch Tiroler abgezockt hat, ist gestern am Innsbrucker Landesgericht verurteilt worden. Der 26-Jährige hat teilweise einen Stundenlohn von fast 1.200 Euro verrechnet. Jetzt muss er nicht nur eine Geldstrafe bezahlen, sondern an die geprellten Kunden auch Schadenersatz.



In St. Christoph am Arlberg ist gestern der 54-jährige Hausmeister eines Berherbergungsbetriebs bei Schneeräumarbeiten vom Dach gestürzt. Der Mann ist mehrere Meter weit in die Tiefe gestürzt, und hat sich durch den Aufprall an der Hüfte und an den Beinen verletzt. Er ist mit der Rettung ins Krankenhaus Zams eingeliefert worden.



Das Kuratorium für Alpine Sicherheit bilanziert heute über die Alpinunfälle in unserem Land im abgelaufenen Jahr 2018 – mit einem positiven Trend: 268 Menschen haben 2018 auf den österreichischen Bergen ihr Leben lassen müssen – um 22 weniger als noch im Jahr davor. 101 dieser 268 Personen sind in den Tiroler Bergen ums Leben gekommen. Jeder dritte Tote ist beim Wandern oder Bergsteigen gestorben, jeder achte beim Schifahren oder Tourengehen. Todesursache Nummer eins war auch 2018 wieder Herz-Kreislaufersagen vor Stürzen oder Stolpern. Stark gesunken ist auch die Zahl der Verletzten auf den Bergen. 7.230 in ganz Österreich (um 777 weniger als 2017) und davon 3.275 in Tirol. 2018 sind 15 Menschen österreichweit von einer Lawine erfasst und getötet worden. Der durchschnittliche Bergtote war 2018 männlich und zwischen 51 und 70 Jahre alt.



Die Tiroler Landesregierung hat gestern wie berichtet ein umfassendes Wohnpaket beschlossen und spricht von der größten Wohnreform in Tirol überhaupt. Unter anderem sind Abgaben für Freizeitwohnsitze vorgesehen:


„Jeder der einen rechtlich genehmigten Freizeitwohnsitz hat, wird künftig in seiner Gemeinde hier eine Abgabe zahlen müssen. Die Höhe der Abgabe wird davon abhängen, wie groß die Nutzfläche ist. Also ob jetzt auf 30m² zum Beispiel oder eine Luxuswohnung mit 250m² zum Beispiel habe, und wird auch davon abhängen, in welcher Region das ist.“


sagt ÖVP-Landesrat Johannes Tratter. Die Tiroler Arbeiterkammer begrüßt das Wohnpaket und findet darin viele ihrer Vorschläge wieder. Für SPÖ-Chef Georg Dornauer greift das Paket zu wenig. Man sei aber auf einem guten Weg. Die Liste Fritz spricht von einer Schmalspur-Reform und einem enttäuschenden, inhaltslosen Ankündigungspaket. Die Wirtschaftskammer ortet Einschränkungen der privaten Bautätigkeit und ein reduziertes Angebot an Mietwohnungen in Tirol.



Auch ein 65 Millionen Euro schweres Impulspaket Soziales hat die Landesregierung gestern beschlossen:


„Da geht’s im einen darum, die Vereine abzusichern, mit einer Indexierung. Investitionen gerade auch in die Barrierefreiheit zu tätigen. Aber auch gerade beim betreuten Wohnen darauf zu schauen, dass man für Kinder, für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen nachlegt, da haben wir schon noch Bedarf. Auch in der Gewaltprävention gibt’s Schwerpunkte.“


So Landeshauptmannstellvertreterin Ingrid Felipe.



Und der Aufwärtstrend in der Lehre hält weiter an. Im Jahr 2018 haben mehr als 3.400 junge Menschen in Tirol eine Lehre begonnen, das sind um knapp 3 Prozent mehr, also noch im Jahr davor.