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Donnerstag, 13. Juni 2019

* Hochwassersituation entspannt sich langsam, Pegel sinken

* Mann stürzt in Ötztaler Ache und wird mitgerissen

* Suchaktion nach Personensichtung im Inn bei Schwaz

Die Hochwasserlage in Tirol entspannt sich langsam, das Regenwasser das nach den gestrigen Unwettern aus der Schweiz zu uns kommt, fließt jetzt ab. Im Oberland deshalb bereits jetzt eine leichte Entspannung der Lage, die Pegel gehen langsam wieder zurück.

Vielerorts haben gestern und heute Nacht die Feuerwehren ausrücken müssen, um überflutete Keller freizupumpen. Auch diesbezüglich wird sich die Lage in den nächsten Stunden weiter entspannen, denn auch die Grundwasserspiegel sinken langsam wieder.

Trotzdem bleibt die Lage unter genauer Beobachtung. Klaus Niedertscheider vom Hydrografischen Dienst vom Land Tirol. Er erwartet sich keine wesentliche Verschärfung der Hochwassersituation und sagt:


„Dass wir also auf Grund unserer Einschätzungen, sprich den Prognosen und Daten, die wir aus der Schweiz haben, dass wir von einer anhaltend hohen Wasserführung ausgehen. Die Tendenz sehen wir für heute etwa ähnlich. Man wird dann aber schauen wie die weitere Entwicklung ist, das heißt wie die Schneeschmelze einsetzt, was das für einen Einfluss hat und dann in der Folge die weitere Wetterentwicklung zum Wochenende hin, wo dann am Wochenende wieder eine Kaltfront kommen sollte.“


Sagt In diesen Minuten tagt der Krisenstab des Landes, um die Lage neu zu beurteilen.


Heute Früh war die Hochwassersituation, vielerorts noch kritisch. In Innsbruck ist der Pegel des Inns heute Nacht auf 6 Meter 30 angestiegen. Der städtische Sicherheitschef Elmar Rizzoli ist aber optimistisch, die Situation entspannt sich langsam:


„Ja derzeit ist eine leichte Entspannung in Innsbruck eingetreten, der Pegel des Inns ist leicht rückläufig, und wir derzeit sehen keine Gefahr, dass der Inn im Bereich Innsbruck aus den Ufern treten wird. Nichts desto trotz sind die Einsatzkräfte in Alarmbereitschaft versetzt, um auf etwaige negative Entwicklungen reagieren zu können.“


Angespannt war die Situation auch im Oberland. In Telfs liegt der Pegel des Inns heute Früh bei fünf Meter, in Magerbach, also kurz vorm Eingang des Ötztals, bei 5 Meter 40. Und auch in Rotholz bleibt die Lage weiter angespannt, der Pegel liegt hier ebenfalls bei 499 cm. Wo sich die Hochwassersituation mittlerweile bereits etwas entspannt hat, ist im Unterland. In Rattenberg geht der Inn derzeit zwar noch mehr als 6 Meter hoch, das ist aber weniger als die Marke des 30-jährigen Hochwassers. Ähnliches gilt für Brixlegg, mit einem Pegel von aktuell gut 5 Meter 20. Der Hochwasser Hotspot Tirols war gestern wohl die Stadt Schwaz. Der Pegelstand des Inn beträgt hier aktuell fünfeinhalb Meter. Und es gilt nach wie vor Zivilschutzalarm:


„Die Feuerwehr bietet an Hilfeleistung und Unterstützung, und zwar unter der Telefonnummer 05242/ 62 3 71, da ist die Feuerwehr besetzt, wo also dann wenn Keller unter Wasser stehen, dann entsprechende Absaugungen und Trockenlegungen von der Feuerwehr unterstützt werden.“


Sagt der Schwazer Bürgermeister Hans Lintner und ergänzt dass:


„Wir in Schwaz alle Maßnahmen gesetzt haben, damit die Stadt eben nicht überschwemmt wird, und wir ebenfalls versucht haben mit Sandsäcken und weiteren Einrichtungen wie zum Beispiel den Hochwassersperren die Bundesstraße zu sichern. Vor allem aber die Industriebereiche, die technischen Anlagen, auch die Stromversorgung – insbesondere im Bereich des Umspannwerkes, damit da auch der Stromausfall verhindert wird.“


Heute sollte sich die Lage beruhigen, bekräftigt auch ZAMG-Chefmeteorologe Manfred Bauer:


„Es ist dann ein weitgehend trockener Tag, auch die Temperaturen gehen in der Höhe leicht zurück, was in dem Fall förderlich ist, weil weniger Schneeschmelze ist heute. Morgen Freitag steigt die Temperatur wieder, da kann dieser Schmelzprozess wieder ansteigen, aber wir müssen das jetzt Tag für Tag verfolgen, was das jetzt für den hochwasserführenden Inn jetzt konkret bedeutet. Also es bleibt sicherlich interessant noch für einige Tage.“


Auch der für Sicherheit und Katastrophenschutz zuständige Landesrat Josef Geisler hält die Hochwassersituation in Tiroler vielerorts nach wie vor für kritisch:


„Ja die Hochwassersituation bleibt weiterhin angespannt. Wir haben Niederschläge in der Schweiz im Engadin, und das führt dazu, dass der Inn sozusagen hier mehr Nachschub bringt.“


Die Einsatzkräfte bleiben deshalb weiterhin in Alarmbereitschaft:


„Wichtig ist, dass alle Vorsichtsmaßnahmen weiterhin in Kraft sind und gelten. Dass wir natürlich auch von Seiten der Einsatzstäbe, von Seiten der Einsatzorganisationen die Lage genau beobachten, und dann beurteilen können, wie sich die Situation entspannt. Ob man weiterhin Vorsicht walten lassen muss, um sozusagen gewisse Maßnahmen auch zu treffen.“



Ein tragisches Unglück, im Zusammenhang mit dem Hochwasser hat sich gestern im Oberland ereignet. Ein bis dato unbekannter Mann war mit seinem E-Bike auf der Gemeindestraße in Sautens vom Recyclinghof in Richtung Klärwerk unterwegs. Weil ihm ein Fahrzeug entgegen gekommen ist, ist er am Straßenrand stehen geblieben. Als der Mann wieder anfahren wollte, ist er allerdings umgestürzt. Was nun folgt ist wohl eine tragische Verkettung der Ereignisse. Das E-Bike des Mannes ist an einer schmalen Böschung liegen geblieben, der Mann ist in die Ötztaler Ache gestürzt die durch das Hochwasser gestern zu einem reißenden Fluss geworden ist, und in der Ache ist er sofort abgetrieben worden. Sofort wurde eine Suchaktion eingeleitet, an der neben zwei Rettungshubschraubern und dem Polizeihubschrauber auch die Wasserrettung, Feuerwehr und Polizei beteiligt waren, die Suche ist aber leider negativ verlaufen.



Die kritische Situation in Punkto Hochwasser sorgt wie berichtet auch für etliche Feuerwehr und Rettungseinsätze. Bei der seit gestern gesperrten Steinbrücke in Schwaz ist heute gegen 8 Uhr zwischen Treibholz eine menschliche Hand gesehen worden. Rettung, Wasserrettung, Feuerwehr und Polizei sowie der Hubschrauber des Innenministeriums waren im Einsatz und haben fieberhaft nach dem Vermissten gesucht. Mittlerweile wurde die Suche wieder eingestellt, bei dem Einsatz wurde nichts gefunden. Jede weitere Suche im Wasser wäre für die Einsatzkräfte aktuell zu gefährlich, deshalb kann nur von Brücken herabgeschaut bzw. aus der Luft gesucht werden. Ob es sich bei der gesichteten Person möglicherweise um den Vermissten aus Sautens handelt, ist derzeit reine Spekulation, heißt es von den Einsatzkräften.



Und neben der gestrigen Hochwasser-Situation wäre der Waldbrand im Karwendelgebirge, oberhalb von Absam fast untergegangen. Die Lage hat sich dort aber äußerst positiv entwickelt, wie Einsatzleiter Bernhard Fischler bestätigt:


„Es ist kein Schutzwald betroffen, es sind zirka fünf Hektar abgebrannt, aber da reden wir von einem niedrigen Latschenbewuchs.“


Unterhalb des Brandes, also dort, wo der Schutzwald ist, hat die Feuerwehr gestern dann versucht, alles nass zu machen, damit sich das Feuer nicht weiter ausbreitet. Das dürfte gelungen sein, zumindest hat sich das Feuer über Nacht nicht weiter ausgebreitet. Brand Aus wird es dennoch erst heute, im Laufe des Tages geben:


„Wir haben einen Polizeihubschrauber aus Salzburg da, also die Flir, die eine große Wärmebildkamera drauf hat, und erst nach diesem Flug können wir dann genaueres sagen.“


Wir halten Sie über die aktuellen Entwicklungen natürlich weiterhin auf dem Laufenden!