Landeck

101,6 MHz
Frequenz

Imst

95,0 MHz
Frequenz

Reutte - Lechtal

93,9 MHz
Frequenz

Tannheimertal

96,2 MHz
Frequenz

Ehrwald

107,9 MHz
Frequenz

Sölden

97,1 MHz
Frequenz

Längenfeld

102,5 MHz
Frequenz

Haiming - vorderes Ötztal

106,8 MHz
Frequenz

Wipp-/Stubaital

90,7 MHz
Frequenz

Inzing

94,2 MHz
Frequenz

Innsbruck

97,0 MHz
Frequenz

Wattens

100,5 MHz
Frequenz

Schwaz

100,2 MHz
Frequenz

Jenbach

89,2 MHz
Frequenz

Achensee

104,1 MHz
Frequenz

Gerlos - mittleres Zillertal

103,7 MHz
Frequenz

Mayrhofen

102,6 MHz
Frequenz

Hintertux

89,2 MHz
Frequenz

Wildschönau

93,8 MHz
Frequenz

Wörgl

101,0 MHz
Frequenz

Kufstein

102,6 MHz
Frequenz

Ebbs

103,7 MHz
Frequenz

Scheffau

88,9 MHz
Frequenz

Kitzbühel

106,0 MHz
Frequenz

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87,7 MHz
Frequenz

Kössen

105,4 MHz
Frequenz

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Donnerstag, 16. April 2020

* Coronazahlen Tirol: 10 Neuinfizierte, 110 Genesene, acht weitere Tote

* Gatterjagd in Kaisers war laut Gesundheitsministerium hochprofessionell

* Waldbrand in Neustift im Stubaital gelöscht

1.053 Personen sind aktuell (Stand: Mittwoch, 15. April, 18:30 Uhr)in Tirol mit dem Coronavirus infiziert. 2.244 sind wieder gesund. In den 24 Stunden zwischen Dienstag- und gestern Abend sind das somit zehn Neuinfizierte und 110 wieder Genesene. Dramatisch ist die Entwicklung bei den Coronatoten: im Laufe des Mittwoch sind acht Personen am Virus gestorben. Die sieben Männer und eine Frau waren zwischen 54 und 93 Jahre alt und allesamt vorerkrankt. In Tirol gibt es inzwischen 80 Coronatote.

 


 

Um die Gemeinden in der Corona-Krise zu unterstützen hat das Land Tirol gestern wie berichtet für das Jahr 2020 ein 70 Millionen Euro schweres Hilfspaket geschnürt. 30 Millionen Euro werden für entfallene Einnahmen und 40 Millionen für geplante Bauvorhaben zur Verfügung gestellt. Landeshauptmann Günther Platter:

„Es geht bei diesen 40 Millionen Euro schon darum, dass die Gemeinden Bauvorhaben umsetzt. Dass man unter Umständen Bauvorhaben, die nächstes Jahr anstehen, vorzieht, damit wir diesen Effekt haben, dass investiert wird und dass die heimische Bauwirtschaft Projekte umsetzen kann. Diesen Effekt brauchen wir ganz dringend, weil viele Gemeinden Aufträge schon gestoppt haben. Und das ist der völlig falsche Weg.”

Förderungen für entfallene Gemeindeeinnahmen, wie etwa die Kommunalsteuer, werden nach einem fixen Schlüssel aufgeteilt, Bauprojekte werden individuell gefördert.

 


 

Unter strengsten Hygienemaßnahmen und Sicherheitsvorkehrungen sind gestern am Flughafen Innsbruck in einem Chartaflug, der von den Tiroler Gemüsebauern bezahlt wurde, 122 Erntehelfer aus Rumänien für Tirol und 20 weitere für Kärnten angekommen. In Kleinbussen mit maximal fünf Personen sind die Facharbeiter nach den Corona-Abstrichen in ihre Unterkünfte der 17 Tiroler Gemüsebauern in den Bezirken Innsbruck, Innsbruck-Land, Landeck und Schwaz gebracht worden. Dort müssen sie die Testergebnisse abwarten, bevor sie unter strengster Beobachtung aufs Feld dürfen – sofern sie negativ getestet wurden. Die Fachkräfte stehen unter Quarantäne.

 


 

Auch wenn die Generalquarantäne in Tirol mittlerweile aufgehoben ist, gilt nach wie vor: dahoam bleiben und soziale Distanz wahren. Für viele ist dieses Kontaktverbot allerdings eine enorme psychische Belastung. Fast 1.000 Anrufe sind bisher bei der Corona-Sorgen-Hotline eingegangen, die unter der Nummer 0800 400 120 erreichbar ist. Wenn über das Telefongespräch hinaus noch eine weitere oder längere psychologische Beratung notwendig ist, dann stehen tirolweit rund 200 Experten bereit, und können bei Bedarf hilfesuchende Menschen auch mobil Besuchen, natürlich unter Einhaltung diverser Sicherheitsmaßnahmen. Die Angebote sind kostenlos, telefonische Psychotherapie kann auch über die Österreichische Gesundheitskasse abgerechnet werden.

 


 

Der höchst umstrittene Abschuss von 34 Stück Rotwild in einem Wildgatter in Kaisers im Außerfern heuer im Februar war tiergerecht aber vermeidbar – zu diesem Schluss kommt jetzt das Gesundheitsministerium. Um eine Ausbreitung der Tuberkulose im Wildbestand in der Region zu vermeiden, sei die Entnahme notwendig gewesen, heißt es in der Stellungnahme. Der Eindruck eines Massakers sei durch die vorgeschriebene großkalibrige Munition und das Blut auf dem weißen Hintergrund, dem Schnee, entstanden, ist im Ministeriumsbericht zu lesen. Der Eingriff sei hochprofessionell über die Bühne gegangen, heißt es weiter.

 


 

Die L 76, Landecker Straße, ist zwischen der Fließer Au und der Auffahrt zum Fließer Ortsteil Eichholz seit gestern Abend gesperrt. Der Hang oberhalb der Straße ist offenbar in Bewegung. Darauf deuten Risse und Aufwürfe im Asphalt hin, so der fließer Bürgermeiste Hans-Peter Bock. Heute machen sich die Landesgeologen ein Bild vor Ort und führen Probebohrungen durch. Fahrzeuge werden durch den Landecker Tunnel umgeleitet.

 


 

Die 516 Mitarbeiter der Hypo Tirol Bank haben letztes Jahr offenbar gut gearbeitet. Im Geschäftsjahr 2019 lag das wirtschaftliche Ergebnis vor Steuern bei 27,9 Millionen Euro. Die Bilanzsumme ist um 1,6 Prozent auf knapp siebeneinhalb Milliarden gestiegen. Die Kernkapitalquote liegt bei 14, die Eigenmittelquote bei knapp 17 Prozent. Den guten Kurs bestätigen auch die Ratingagenturen Moody’s sowie Standard & Poor’s mit ihrem Rating “A”.

 


 

In Alpbach ist gestern Vormittag ein 62-jähriger Einheimischer schwer verletzt worden. Bei Arbeiten an einer Holzfräse ist er mit der linken Hand in die Fräse geraten. Der Unterländer wurde ins BKH Schwaz gebracht, wo er notoperiert wurde.

 


 

Ein Waldbrand unterhalb der Kaserstattalm in Neustift im Stubaital hat die Feuerwehren im Tal gestern bis in die Abendstunden auf Trab gehalten. Gegen 15 Uhr ist der Brand gemeldet worden. Auch ein Hubschrauber stand im Löscheinsatz. Rund 600 Quadratmeter Wald sind zerstört worden. Die Brandursache ist noch unklar. Verletzt wurde niemand.

 


 

Heute präsentiert die Innsbrucker Stadtregierung den Fahrplan für die Bauarbeiten in der Altstadt, die heuer im Juni beginnen und ein Jahr dauern sollen. Schon davor hagelt es Kritik von der Opposition. Tom Mayer von der Liste Fritz kreidet etwa massiv an, dass der Zeitplan geändert und der Bürgerbeteiligungsprozess zur Sanierung der mehr als 100 Jahre alten Wasserleitungen in der Innsbrucker Altstadt ausgehebelt worden ist.

„Es gibt zwei Lager. Die einen wollen das gleich erledigen, weil heuer eh keine Touristen kommen werden. Und die anderen brauchen jeden Cent, denn schließlich würden sie nicht nur von den Touristen, sondern auch von Einheimischen leben. In gewissen Straßen sind sich alle Händler einig, dass sie die Bauarbeiten sofort wollen. Dann sollen sie es dort halt auch gleich machen, aber die anderen, die halt nicht nur vom Tourismus leben, da sollten die Bauarbeiten auf die nächsten drei Jahre verteilen. Es gibt ja durchaus Gesprächsbereitschaft unter den Händlern, aber da einfach über einen Teil dieser Fraktionen einfach drüber zu fahren, finde ich schlecht.”

Mayer fordert außerdem einen Baustellen-Ausgleichsfonds der Stadt, um Geschäfte und Arbeitsplätze in der Altstadt abzusichern.

 


 

Und heute um 9 Uhr beginnt der Sonderlandtag zur Corona-Krise. Entsprechend der Mehrheitsverhältnisse im Landtag wird nur gut die Hälfte der Abgeordneten im Saal anwesend sein. Alle Abgeordneten müssen Schutzmasken tragen. Der Saal wird laufend desinfiziert.