Landeck

101,6 MHz
Frequenz

Imst

95,0 MHz
Frequenz

Reutte - Lechtal

93,9 MHz
Frequenz

Tannheimertal

96,2 MHz
Frequenz

Ehrwald

107,9 MHz
Frequenz

Sölden

97,1 MHz
Frequenz

Längenfeld

102,5 MHz
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Haiming - vorderes Ötztal

106,8 MHz
Frequenz

Wipp-/Stubaital

90,7 MHz
Frequenz

Inzing

94,2 MHz
Frequenz

Innsbruck

97,0 MHz
Frequenz

Wattens

100,5 MHz
Frequenz

Schwaz

100,2 MHz
Frequenz

Jenbach

89,2 MHz
Frequenz

Achensee

104,1 MHz
Frequenz

Gerlos - mittleres Zillertal

103,7 MHz
Frequenz

Mayrhofen

102,6 MHz
Frequenz

Hintertux

89,2 MHz
Frequenz

Wildschönau

93,8 MHz
Frequenz

Wörgl

101,0 MHz
Frequenz

Kufstein

102,6 MHz
Frequenz

Ebbs

103,7 MHz
Frequenz

Scheffau

88,9 MHz
Frequenz

Kitzbühel

106,0 MHz
Frequenz

St. Johann

87,7 MHz
Frequenz

Kössen

105,4 MHz
Frequenz

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Donnerstag, 17. September 2020

* tödlicher Fahrradunfall am Umlberg

* geringere Strafen für Coronasünder gefordert

* Hochwasserschutz im Inntal polarisiert

Am Umlberg in Terfens ist ein 68-Jähriger gestern mit seinem E-Bike von der Straße abgekommen, und rund 50 Meter weit über steiles und felsiges Gelände abgestürzt. Der Mann hat sich dabei so schwer verletzt, dass der Notarzt nur noch seinen Tod feststellen hat können. Weil noch nicht klar ist, wie es zu dem tragischen Unfall gekommen ist, bittet die Polizei Zeugen darum, sich zu melden.



Die Zahl der Coronainfizierten in Tirol liegt mit Stand gestern Abend bei 656. Im Laufe des gestrigen Mittwochs sind 63 weitere Personen positiv auf COVID19 getestet worden, es haben sich aber auch fast gleich viele wieder gesund gemeldet. Nachdem sich Infizierte an diversen öffentlichen Orten aufgehalten haben, gibt es neuerlich einen öffentlichen Aufruf der Gesundheitsbehörden. Falls Sie Letzte Woche Donnerstag und Freitag im BET Wettbüro in der Brunecker Straße in Innsbruck waren, am Freitagnachmittag bei einem Gottesdienst in der Barbarakirche in Schwaz, am Samstag zu Mittag im Restaurant L’Osteria im Cyta in Völs, oder am Samstagabend in der Pizzeria Gusto in Jenbach gewesen sind, dann achten Sie bitte genauestens auf Ihren Gesundheitszustand und bleiben Sie bei Symptomen unbedingt zu Hause und kontaktieren Sie telefonisch Ihren Hausarzt oder die Gesundheitshotline 1450. Vorhin war hier die Rede von Freitag, bei den Pizzerien in Völs und Jenbach handelt es sich aber um  den Samstag.



Zum Thema Corona hat es gestern auch einen Austausch der Bundesregierung mit Vertretern von besonders betroffenen Regionen gegeben, in Tirol zum Beispiel der Bezirk Kufstein und die Stadt Innsbruck. Dabei ist in Aussicht gestellt worden, dass auch einzelne Bezirke um Unterstützung des Bundesheers ansuchen können, wenn es Personalengpässe gibt. Und Innsbrucks Bürgermeister Georg Willi fordert angemessene Sanktionen:


„Mir ist nur wichtig, dass wir bei den Strafhöhen in einem Bereich liegen, in dem es die Leute zwar ein bisschen spüren, aber wo nicht das Verständnis fehlt, wenn die Strafe so hoch liegt, wie es früher war. Wenn ich eine Übertretung mache, die ich zwar nicht machen sollte, aber wo der Einzelne sagt ‚naja, der Abstand war nicht ganz okay‘, und ich strafe den dann mit 150 Euro, dann fehlt jede Akzeptanz. Also ich muss in eine Größenordnung gehen, wo die Leute sagen, ja, ich habe eine wichtige Regel verletzt. Und dann ist es vermutlich mit 20 oder 30 Euro getan. Das spüre ich, aber das ist nicht die große Keule.“



Bei mehreren Verkehrsunfällen in Tirol hat es gestern etliche Verletzte gegeben. In Kirchberg hat ein Autofahrer beim Abbiegen einen Motorradfahrer übersehen, ihn gerammt und dabei schwer verletzt. Selbes Szenario gestern Nachmittag am Timmelsjoch. Und auch in Oberndorf hat eine Autofahrerin einen Motorradfahrer übersehen und gerammt, die Polizei sucht hier nach Zeugen bzw. der Fahrerin eines hellblau-violetten Kleinwagens.



Nachdem ein Lehrer der NMS Stumm Anfang des Jahres wegen schweren Missbrauchsvorwürfen verhaftet worden ist, und seitdem in Untersuchungshaft sitzt, hat die Staatsanwaltschaft jetzt Anklage gegen den 39-Jährige erhoben. Dem Lehrer wird sogar Vergewaltigung vorgeworfen. Über einen Zeitraum von zehn Jahren soll er etliche Schüler heimlich gefilmt haben, außerdem habe er etliche junge Burschen in seine Wohnung gelockt, sie mit Alkohol gefügig gemacht und sich an ihnen vergangen. Die Schöffen werden Mitte November über die Zukunft des Lehrers entscheiden, es drohen ihm bis zu 15 Jahre Haft und wegen Wiederholungsgefahr auch die Einweisung in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher.



Das Thema Hochwasserschutz ist im Unterinntal seit Jahren ein Politikum, und erregt jetzt wieder die Gemüter. Alfred Enthofer vom Verein Hochwasserschutz Tirol fordert einmal mehr alpine Retention, statt meterhohen Dämmen:


„Da sind speziell die Seitentäler gefordert. Weil ich bin der Meinung, wenn man jetzt das ganze Wasser durchs Inntal durchleitet, mit Längsverbauungen, also Mauern und hohen Dämmen, und kurz bevor es über die Grenze hinaus rinnt, müssen wir dann Retentionsbecken für das dreckige Wasser errichten, das nur Kosten, Nachteile und vieles mehr verursacht.“


Ausführlich berichten wir heute im U1 Mittagsmagazin über das Thema Hochwasserschutz.



Das Thema Wolf erregt seit Monaten die Gemüter. Während die Landesregierung den Bauern jetzt neuerlich Unterstützung zusichert, und sich dafür einsetzt, dass der Schutzstatus des Wolfs gesenkt wird, hat ein Unterländer Bauer jetzt per Video den Beauftragen vom Land Tirol für große Beutegreifer bedroht. Nach einer Prüfung durch das Land wird das Video an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet, besagter Bauer könnte sich wegen gefährlicher Drohung vor Gericht verantworten müssen.  



Und in Brixlegg hat ein 60-Jähriger gestern beim Grillen auf der Terrasse von seinem Haus einen Dachstuhlbrand ausgelöst. Knapp 40 Mann der Feuerwehren Brixlegg und Rattenberg haben den Brand nach einer guten Stunde löschen können, verletzt wurde niemand.