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Donnerstag, 19. Juli 2018

* Brandserie in Erpfendorf ist geklärt - 17-jähriger Einheimischer festgenommen

* zwei Wanderer stürzen in Grins und in Kartitsch (Osttirol) in den Tod

* spektakuläre und gefährliche Verfolgungsjagd im März im Unterland wird heute vor Gericht verhandelt

Aufatmen heíßt es heute in Erpfendorf im Unterland: die Serie von gelegten Bränden ist geklärt. Die Polizei hat gestern Vormittag einen 17-jährigen Einheimischen festgenommen und auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Innsbruck in die Justizanstalt Innsbruck gebracht. Die Verhängung der Untersuchungshaft ist bereits beantragt worden. Zwischen 1. Juni und 13. Juli soll der 17-jährige insgesamt acht Brände gelegt haben. Der Gesamtschaden beträgt mehrere hunderttausend Euro. Verletzt wurde niemand. Der Einheimische ist bereits vor sechs Tagen nach einem Hinweis aus der Bevölkerung festgenommen worden. Damals hat er lediglich das Anzünden einer Wiese zugegeben. Gestern hat er schließlich bei einer nerulichen Befragung im Beisein seines Anwaltes und einer Vertrauensperson zugegeben, alle acht Brände gelegt zu haben.

„Soweit wird das nach unserer Einvernahme beurteilen können, bereute der 17-jährige die Brandlegungen. Zum Motiv gibt er allerdings keine Angaben. Wir können allerdings ausschließen, dass sich die Taten gezielt gegen bestimmte Personen oder Firmen gerichtet haben. Die Auswahl der Tatobjekte dürfte spontan und ohne konkreten Hintergrund erfolgt sein",

weiß der stellvertretende Leiter des Landeskriminalamtes, Christoph Hundertpfund. Die Ermittlungen gehen weiter.


In Grins und in Kartitsch haben Bergtouren für zwei Wanderer aus Deutschland und Wien tödlich geendet.

In Grins ist gestern ein deutscher Wanderer vor den Augen seines Freundes in den Tod gestürzt. Gemeinsam waren die beiden Männer am Augsburger Höhenweg unterwegs, als der 43-jährige Deutsche im Bereich der “Dawinscharte” auf einem Schneefeld ausgerutscht und mehrere hundert Meter über eine steile Felswand abgestürzt ist. Für ihn ist jede Hilfe zu spät gekommen. Sein Begleiter ist schwer geschockt ins Tal geflogen worden.

Und auch in Kartitsch in Osttirol ist ein Wanderer in den Tod gestürzt. Bereits am Montag hatte der 51-jährige Wiener eine Bergtour unternommen, jedoch weder Verwandte noch Freunde über sein Vorhaben informiert. Gestern ist der Wiener dann als vermisst gemeldet worden. Bei einem Suchflug mit dem Polizeihubschrauber ist er tot im Gipfelbereich des Plankenkofels gefunden worden. Er dürfte rund 200 Meter über steiles, felsdurchsetztes Gelände abgestürzt sein und sich dabei tödliche Verletzungen zugezogen haben.


Am Landesgericht Innsbruck geht heute der gestern begonnene Geschworenenprozess gegen fünf Jugendliche weiter. Sie müssen sich wegen versuchten Mordes und versuchten schweren Raubes verantworten, nachdem sie vor vier Monaten einen 19-jährigen Kufsteiner brutal attackiert hatten. Der Mann wurde lebensgefährlich verletzt und wird immer noch stationär behandelt. Die fünf jungen Männer haben gestern zugegeben, den Überfall wegen Geldmangels begangen zu haben. Umbringen hätten sie den Mann aber keinesfalls wollen, beteuern sie. Heute, am zweiten Verhandlungstag, ist ein Urteil zu erwarten. Den Männern droht bis zu lebenslange Haft. Einige von ihnen waren zum Tatzeitpunkt noch minderjährig. Ihnen drohen bis zu zehn Jahre Gefängnis.


Apropos Gericht: Nach einer spektakulären und gleichermaßen gefährlichen Verfolgungsjagd mit der Polizei im März im Unterland muss sich heute ein 24-jähriger Mann am Landesgericht Innsbruck verantworten. Um Viertel nach 10 Uhr am Abend ist im März ein Autofahrer auf der A12 Inntalautobahn wegen seiner Fahrweise ins Visier der Exekutive geraten. Anhalteversuche der Polizei hat er missachtet, stattdessen ist er aufs Gas getreten. Mit bis zu 190 km/h ist vor der Polizei geflüchtet. In Kufstein hat der Autofahrer damals die Autobahn verlassen, ist über die Eibergstraße gerast und hat in der Folge Straßensperren in Söll und in Kufstein durchbrochen. Erst ein Unfall hat den tollkühnen Fahrer nach rund 40 Kilometern Fahrt stoppen können. In Kufstein ist das Auto gegen einen Streifenwagen geprallt. Der Lenker hat daraufhin festgenommen werden können. Seitdem sitzt der Tiroler in U-Haft. Den Führerschein hat ihm die Polizei übrigens damals nicht abnehmen können, weil er schon seit Jahren keinen mehr besitzt. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm heute bis zu drei Jahre Haft.


Das Land Tirol und die Stadt Innsbruck wollen jetzt enger zusammenarbeiten, um eine erneute Kostenexplosion des MCI-Neubaus am Fennerareal zu vermeiden. Und zwar noch bevor das Projekt neu ausgeschrieben wird.

„Der Preis, den wir beauftragen, der muss dan eingehalten werden. Nicht so wie jetzt, wo wir sagen, wir nehmen 80 Millionen Euro in die Hand und dann heißt es, bevor man überhaupt zu bauen begonnen hat, das Ganze kostet um 70 Prozent mehr. Ich meine, dass man beim Bauen manchmal drauf kommt, da ist etwas zu machen und dort auch nocht, das ist ja wieder etwas anderes, sollte aber auch nicht passieren”,

sagt der zuständige Landesrat Johannes Tratter. Bis Mitte August sollen externe technische und rechtliche Experten sowie Experten des Landes und der Stadt die notwendigen Baumaßnahmen evaluieren. Mehr als 80 Millionen Euro soll das MCI-neu dann tatsächlich nicht kosten dürfen.


In Nassereith sind gestern Nachmittag, als ein 18-jähriger mit seinem Traktor im Bereich der so genannten Schiliftkurve links abbiegen wollte, der Traktor und das Auto einer 46-jährigen Unterländerin zusammengeprallt. Das Auto hat sich überschlagen und ist seitlich liegen geblieben. Unbestimmten Grades verletzt ist die Lenkerin in das Krankenhaus gebracht worden. Der Traktorfahrer ist nicht verletzt worden.


Auch in Kirchberg war gestern ein Traktor in einen Unfall verwickelt. Beim Abbiegen war der Traktor eines 75-jährigen mit dem entgegen kommenden Auto einer 18-jährigen Österreich zusammengeprallt. Die junge Autofahrerin ist unbestimmten Grades verletzt in das BKH St. Johann geflogen worden. Der Traktorfahrer ist auch bei diesem Unfall unverletzt geblieben.


Die Tiroler Jungunternehmer blicken zuversichtlich in die Zukunft. Das geht aus einer aktuellen Erhebung der Jungen Wirtschaft hervor. In Tirol ist der Optimismus dabei im Vergleich zu anderen Bundesländern besonders groß.

„Mehr als 60 Prozent der jungen Unternehmer in Tirol sehen eine positive konjunkturelle Entwicklung, auch bei den Investitionen. Ein Drittel plant eine Steigerung der Investitionen. Und da darf ich vielleicht auf eine langjährige Forderung der jungen Wirtschaft verweisen und zwar auf unseren Investitionsfreibetrag, damit wir wieder mehr privates Kapital in den Markt hinein bringen”,

so der Landesvorsitzende der Jungen Wirtschaft Tirol, Clemens Plank. Mit ein Grund für den Optimismus sei auch die gute Konjunkturlage im Land, so Plank weiter.


In einem Personalhaus eines Hotels in Berwang ist gestern in der Früh Gas ausgetreten. Ein Arbeiter hatte nach einem Wasserrohrbruch bemerkt, dass im Wasser Blasen aufsteigen. Nachdem er festgestellt hatte, dass es sich um Gas handelt, hat er die Rettungskette in Gang gesetzt. Zwölf Mann der Freiwilligen Feuerwehr Reutte und des Reuttener Elektrowerkes sind ausgerückt. Zehn Personen mussten evakuiert werden. Die Polizei versichert jedoch, dass die Konzentration des Gases zu keiner Zeit über dem Grenzwert gewesen sei. Um das Gasleck abzudichten, musste der Asphalt der Namloser Straße aufgerissen werden. Bis auf Weiteres bleibt die L 21 in diesem Bereich nur einseitig befahrbar. Verletzt wurde durch den Gasaustritt niemand.


Beim Einbiegen vom Riedweg in den Rettelsteiner-Weg in Wattens hat gestern Nachmittag ein 46-jähriger Autofahrer ein von links kommendes Moped übersehen. Der 17-jährige Lenker ist in das Auto des Einheimischen geprallt und gestürzt. Schwer verletzt ist er in das Krankenhaus gebracht worden. Der Autofahrer ist unverletzt geblieben.


Nach der vermeintlichen Wofssichtung letzten Samstag in Fiss bittet das Land Tirol wie berichet um weitere Hinweise, da noch nicht genau fest steht, ob es sich tatsächlich um einen Wolf gehandelt hat. Fest steht jedenfalls: Gefahr für Menschen bestehe aktuell keine.

„In der Gegend, wo diese Sichtung war, sind auch Leute und Touristen unterwegs. Und von dem her ist die Wahrscheinlichkeit, dass es da zu weiteren Sichtungen kommt einerseits gegeben. Und da bitten wir eben darum, vielleicht wenn es auch Fotos gibt, dass die dann übermittelt werden”,

sagt Martin Janovsky, Beauftragter des Landes für große Beutegreifer. Wölfe seien generell sehr scheue Tiere, so Janovsky weiter.


Ein Oberländer Landwirt ist jetzt von einem Unbekannten um mehrere tausend Euro geprellt worden. Im Internet hatte sich der 37-jährige Einheimische für eine landwirtschaftliche Maschine interessiert und dafür eben mehrere tausend Euro auf ein ausländisches Konto überwiesen. Passiert ist das Ganze vor einer guten Woche. Vom vermeintlichen Verkäufer hat der Oberländer nichts mehr gehört. Die erstandene Maschine ist auch nie geliefert worden.


Die Innsbrucker Kommunalbetriebe, kurz IKB, können sich über eine ganz besondere Auszeichnung. Einer aktuellen Erhebung des deutschen Markt- und Wirtschaftsforschers EuPD Research sind die IKB jener Energieversorger in ganz Österreich mit der höchsten Energieeffizienz. Dafür gibt es jetzt den Energiewende Award 2018. Besonderen Zuspruch haben die IKB für ihre Projekte rund um die Weiterentwicklung der Kläranlage Roßau zum innovativen Strom- und Wärmeerzeuger, die flächendeckende Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED und den Ausbau der Photovoltaik erhalten. Als erster Energieversorger in Österreich haben die IKB auch ein so genanntes Mieterstrommodell umgesetzt. Dabei können künftig auch Mieter in einem Mehrpareienhaus Sonnenstrom beziehen. Insgesamt sind in der Erhebung mehr als 1.700 Energieversorger aus Österreich, Deutschland und der Schweiz berücksichtigt worden.


Und in Mühlbachl hat gestern Nachmittag die Böschung im Bereich der Baustelle entlang der Brennerautobahn zu brennen begonnen. 15 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Mühlbachl haben das Feuer schnell löschen können. Verletzte gibt es keine. Die Höhe des entstandenen Schadens ist ebenso unbekannt wie die Brandursache. Etwa 150 Quadratmeter Böschung sind in Mitleidenschaft gezogen worden.