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Donnerstag, 2. April 2020

* versuchter Mord in Innsbruck

* Ausgangsbeschränkungen wirken

* unbelehrbaren Skitourengehern drohen zig tausend Euro Strafe

In Innsbruck wäre gestern Abend beinahe ein Mord passiert. Während eines Streits ist eine 22-Jährige mit einem Küchenmesser auf einen 57 Jahre alten Mann los gegangen, und hat ihm damit gezielt in den Oberkörper gestochen. Die Frau hat die Tat beim Polizeinotruf selbst gestanden, und hat in Tatortnähe verhaftet werden können. Das Opfer ist schwer verletzt, der Mann schwebt aber nicht in Lebensgefahr.



Die Maßnahmen wirken, die Corona-Infektionskurve in Tirol hat sich abgeflacht. Im Laufe des gestrigen Tages sind 120 Neuerkrankungen bestätigt worden, damit sind aktuell bei uns im Land noch knapp 2.000 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Viele Tiroler fordern jetzt eine Lockerung der strengen Quarantäne. Landeshauptmann Günther Platter sagt dazu:


„Da bitte ich auch die Tirolerinnen und Tiroler um Verständnis. Wenn wir hier jetzt einen Fehler machen, zu Früh diese Maßnahmen reduzieren, dann besteht die Gefahr, dass diese Angelegenheit von Neuem beginnt. Und da ist mir lieber, dass wir vorsichtiger sind. Ich möchte am liebsten, dass wir morgen in den Normalbetrieb umstellen. Aber das geht nicht – lassen Sie uns noch etwas Zeit!“


Damit sich möglichst wenige neu mit dem Coronavirus anstecken, sollen in der Öffentlichkeit, also unter anderem in Supermärkten oder in öffentlichen Verkehrsmitteln, jetzt wie berichtet Schutzmasken getragen werden. Der Präsident der Tiroler Ärztekammer, Arthur Wechselberg, appelliert außerdem an all jene, die gerade daheim in Quarantäne sind, genau auf ihren Gesundheitszustand zu achten:


„Schauen Sie, habe ich Fieber, steigt das Fieber, zu schauen steigt meine Pulszahl an, steigt meine Atemfrequenz, habe ich Atembeschwerden. Das sind Symptome, die auf eine Verschlechterung einer schon seit einigen Tagen bestehenden Krankheit hinweisen sollten, und da sind Sie dringend aufgefordert, telefonisch Ihren Hausarzt zu kontaktieren.“


In rund 90% der Fälle verläuft eine Coronaerkrankung sehr mild. Ein typischer Verlauf ist aber auch, dass man sich zunächst grippig, dann besser und nach einigen Tagen viel schlechter – vor allem mit Atembeschwerden – fühlt.



Großes Thema in der Coronakrise ist auch die Arbeitslosigkeit. Die ist mit rund 43.000 arbeitslos gemeldeten Personen in Tirol derzeit auf einem Rekordhoch, und das, obwohl mit dem neuen Corona-Kurzarbeitsmodell in vielen Branchen gegengesteuert werden kann.


„Viele Unternehmen, kleine wie auch große Unternehmen, zeigen auch in dieser schwierigen Zeit Verantwortungsbewusstsein gegenüber ihren MitarbeiterInnen, und setzen auf Kurzarbeit, statt auf Kündigungen. Und ich glaube es ist auch wichtig, dass auch weiterhin ich die Betriebe bitten darf, auf Kurzarbeit zu setzen, statt auf Kündigungen und einvernehmliche Lösungen, denn Kurzarbeit sichert tausende Arbeitsplätze in unserem Land.“


Sagt ÖGB Tirol Vorsitzender Philip Wohlgemuth. Das Land Tirol und die Tiroler Arbeiterkammer haben deshalb jetzt einen mit 12 Millionen Euro dotierten Arbeitnehmer-Fonds eingerichtet:


„Wir stellen fest, dass gerade jetzt, in der Zeit der Krise, es manchen Menschen ganz schlecht geht. Ob es sich um Arbeitslose handelt, Alleinerzieherinnen oder Familien. Und aus diesem Grund hat die Tiroler Landesregierung einen COVID-Arbeitnehmerfonds beschlossen, mit zehn Millionen Euro. Dankenswerterweise wird die Tiroler Arbeiterkammer hier zusätzlich noch zwei Millionen Euro bereitstellen.“


So Landeshauptmann Günther Platter. Mit diesem Fonds soll Menschen, die in der Coronakrise unverschuldet in Not geraten sind, unbürokratisch geholfen werden. Es geht hier um finanzielle Unterstützung für Lebenshaltungskosten, wie zum Beispiel für die Miete, für Lebensmittel, Heizung usw. Anträge sind ab kommendem Montag möglich.



Um die Versorgungssicherheit in Tirol weiterhin zu gewährleisten, wird das LKW-Wochenendfahrverbot für drei weitere Sonntag, also bis 19. April, ausgesetzt:


„Wiederum in bester Zusammenarbeit, solidarisch mit den Nachbarstaaten Italien und mit Deutschland. Damit auf der gesamten Brennerachse der Warenverkehr in einer Versorgungssicherheit rollen kann. Unbeeinträchtigt davon, und das sei hier gesagt, ist das sektorale Fahrverbot und auch die Nachtfahrverbote.“


sagt Verkehrslandesrätin Ingrid Felipe. Sie verkündet gestern Abend auch weitere Kapazitätserhöhungen bei den Öffis in Tirol. So fahren schon ab heute mehr Busse von Grinzens bzw. Axams nach Innsbruck, und von Schwaz bzw. Wattens nach Innsbruck. Abends wird die Regiobuslinie 4176 von Innsbruck bis Nassereith verlängert, damit auch die Mitarbeiter der Tirol Kliniken nach Schichtende eine adäquate Verbindung nach Hause haben. Weiterhin gilt: auch in Öffis unbedingt den Sicherheitsabstand zueinander einhalten, das Tragen von Schutzmasken hilft, die Mitmenschen vor einer möglichen Ansteckung zu schützen.



Gute Nachrichten heute für alle Pendlerinnen und Pendler. Auch wenn Sie wegen der Coronakrise gerade im Homeoffice arbeiten, kann das Pendlerpauschale ganz normal weiter bezogen werden. Außerdem sollen Zulagen für die Arbeit im Homeoffice, oder auch Bonusse für Supermarktmitarbeiter und andere, in systemerhaltenden Jobs, steuerfrei sein. Das wird der Nationalrat morgen beschließen.



Die meisten Recyclinghöfe in Tirol haben mittlerweile wieder geöffnet, hier gilt ebenfalls: Abstand halten!


„Und wenn Sie zum Recyclinghof fahren, bitte berücksichtigen Sie auch dort den Gesundheitsabstand! Das Personal dort darf Ihnen momentan nicht helfen, das ist keine Unhöflichkeit, sondern das Personal DARF Ihnen nicht helfen. Es dürfen nicht mehr als fünf Personen am Recyclinghof sein. Und ich bitte Sie inständig, den Anweisungen des Personals dort Folge zu leisten. Auch das ist Respekt und Wertschätzung vor der Gesundheit dieser Systemerhalter!“


Sagt Umweltlandesrätin Ingrid Felipe. Corona-Patienten sollen übrigens, ihren Müll nicht trennen, sondern in den Restmüll geben und den Sack gut verschließen. Auch benutzte Schutzmasken gehören in den Restmüll.



Bei Holzarbeiten im Greitwald, oberhalb von Köfels im Gemeindegebiet von Umhausen im Ötztal, ist ein 48-Jähriger gestern Nachmittag ausgerutscht, und von einem Baumstamm überrollt worden. Schwer verletzt ist der Mann mit dem Notarzthubschrauber ins Krankenhaus Zams geflogen worden.



Und sechs Skitourengeher haben sich gestern nicht an die Ausgangsbeschränkungen gehalten, und waren in den Bergen unterwegs. Bei der Abfahrt in Aurach bei Kitzbühel sind die Skitourengeher dann von der Polizei gestellt worden. Alle sechs werden wegen diverser Vergehen nach der COVID-19-Verordnung angezeigt, ihnen drohen zig tausend Euro Strafe!