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93,9 MHz
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96,2 MHz
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Ehrwald

107,9 MHz
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106,8 MHz
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94,2 MHz
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Gerlos - mittleres Zillertal

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89,2 MHz
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93,8 MHz
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Donnerstag, 2. August 2018

* schwere Schäden nach Unwetter mit Starkregen und Hagel im Stanzertal, vor allem im Pettneuer Ortsteil Schnann

* drei Verletzte nach spektakulärem LKW-Unfall in Tarrenz

* Hitze: immer mehr Tiroler erleiden Kreislaufprobleme

Ein heftiges Gewitter mit Starkregen und Hagel hat gestern im Oberland und da vor allem in Pettneu bzw. im Ortsteil Schnann eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Manfred Matt, Bürgermeister von Pettneu, spricht von einem noch nie dagewesenen Unwetter und schildert:

„Betroffen von diesem Unwetter war die Schnanner Klamm und das Gridlon-Becken. Beide Bäche sind binnen wirklich kürzester Zeit, so wie wir das noch nie erlebt haben, sind die Pegel angestiegen und haben dann riesige Mengen an Geschiebematerial mitgeführt. Die Geschiebebecken haben wir letztes Jahr im Herbst geleert und gereinigt. Sie sind in kürzester Zeit wieder gefüllt worden und das andere Material ist einfach darüber hinweg geschwemmt worden.‟

Die ganze Nacht über ist aufgeräumt worden. 180 Feuerwehrleute aller Wehren im gesamten Stanzertal sowie zwölf Bagger stehen im Einsatz, unter anderem um die Rosanna freizuschaufeln.

„Wir haben natürlich als ganz als Erstes geschaut, dass die aufgestaute Rosanna wieder frei rinnen kann. Und so wie es derzeit ausschaut, haben wir keine größeren Gebäudeschäden an privaten Häusern in Schnann. Was wir allerdings haben: die Rosanna hat aufgrund des Geschiebematerials sich zurückgestaut und hat dadurch drei Gewerbebetriebe in Schnann massiv beschädigt.‟

Positiv: bei dem Unwetter gestern sind laut dem stellvertretenden Bezirkshauptmann von Landeck, Sigmund Geiger, keine Personen verletzt worden. Jetzt am Vormittag findet ein Erkundungsflug statt. Im Laufe des Tages wird sich auch die Landesregierung bei einem Lokalaugenschein ein Bild der Lage machen. Landeshauptmann Günther Platter hat aber bereits gestern Abend vollste Unterstützung des Landes zugesichert:

„Der Landeshauptmann hat sich gestern sofort bei mir persönlich gemeldet und es waren vonseiten der Feuerwehren, aber auch vonseiten des Landes und der Wilbach- und Lawinenverbauung Experten sofort vor Ort‟,

so der Pettneuer Bürgermeister. Vom Unwetter betroffen ist auch die Gemeinde Flirsch. Dort ist die Arlbergbahn nach einem Murenabgang unterbrochen.


Am Dach des neuen Bauhofes in Silz ist gestern Nachmittag bei Flämmarbeiten ein Brand mit besonders starker Rauchentwicklung ausgebrochen. Das Feuer hat auf ein angrenzendes Sägewerk übergegriffen. Die Freiwilligen Feuerwehren Silz, Mötz und Haiming konnten den Brand rasch unter Kontrolle bringen und löschen. Verletzte gibt es keine.


Auf der Fernpassstraße in Tarrenz ist gestern am frühen Abend ein 57-jähriger Deutscher mit seinem VW-Bus auf die Gegenfahrbahn geraten und dort seitlich mit dem LKW eines 31-jährigen Tirolers zusammengestoßen. Der Sattelschlepper ist mit zwei weiteren Autos zusammengeprallt und schließlich gegen die Fassade zweier Wohnhäuser gefahren. Die beiden PKW sind rund 50 Meter zurückgeschoben worden. Der LKW-Lenker ist unbestimmten Grades, der Unfalllenker des VW-Busses und sein Beifahrer sind leicht verletzt worden. Die weiteren zwei Autofahrer wurden nicht verletzt. Drei Fahrzeuge sind schwer beschädgit worden, auch die Hausfassaden sind stark in Mitleidenschaft gezogen worden.


Tirol hat wie berichtet im Juli mit 3,3% die niedrigste Arbeitslosigkeit seit mehr als zehn Jahren und damit Vollbeschäftigung. Einziger Wehrmutstropfen: Im Vergleich zum Juli 2017 sind heuer beim AMS deutlich weniger offene Stellen gemeldet worden. Warum das so ist, erklärt AMS-Tirol Chef Anton Kern so:

„Wir haben uns das angeschaut, es ist ausschließlich auf den Rückgang von den Arbeitskräfte überlassenden Stellen zurückzuführen. Und das ist in dem Sinne nicht ein Konjunkturhinweis darauf, dass die Nachfrage abflacht, sondern es ist schon so, dass Betriebe selber direkt einstellen.‟

Durchschnittlich dauert es bei uns in Tirol übrigens 46 Tage, bis eine freie Stelle nachbesetzt werden kann.


Die sogenannten „Hundstage“ haben Tirol seit einigen Tagen quasi im Würgegriff und lassen uns heftig schwitzen. Jeden Tag aufs Neue gibt es Temperaturen von weit mehr als 30 Grad. Aufgrund dieser Hitze klagen viele Tiroler auch über Kreislaufbeschweren. Und das macht sich auch in Tirols Krankenhäusern bemerkbar.

„Wie jedes Jahr, wenn das Wetter länger Zeit heiß ist, gibt es mehr Einlieferungen mit Kreislaufbeschwerden, also typischerweise Kollaps oder kurzer Bewusstseinsverlust. Schätzungsweise werden es am Tag zwischen 15 und 20 Leuten sein, also nur bei uns im Krankenhaus in Innsbruck. Je nachdem, wie jemand beieinander ist und was er für Vorerkrankungen hat, wird er zu uns überstellt‟,

weiß Christoph Pechlaner von der Klinik Innsbruck.


In Lienz in Osttirol sucht die Polzei einen Unbekannten, der sich verbotener Weise als Polizist ausgibt. Gestern Vormittag hat er bei einer 24-jährigen Einheimischen geläutet, sich dort als Polizist ausgegeben und gemeint, er müsse ihre Wohnung durchsuchen. Als die 24-jährige einen Durchsuchungsbefehl sowie den Dienstausweis des vermeintlichen Polizisten verlangt hatte, hat er Unbekannte gemeint, er werde sich diesen besorgen und wiederkommen. Gesucht wird ein etwa 40-50-jähriger Mann mit geplfegtem Äußeren. Er hat Hochdeutsch gesprochen und war dunkel, adrett gekleidet.


Die Rad-WM im September in Tirol wirft weiter ihre Schatten voraus. In Innsbruck muss schon im August mit zusätzlichen Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Der Grund dafür sind diverse bauliche Adaptierungen von Straßenzügen für die Rad-WM. Es geht dabei vor allem um die Sicherheit der Teilnehmer. Aus diesem Grund werden mehrere Verkehrsinseln im gesamten Stadtgebiet zurückgebaut oder auch entfernt. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende August. Nach der Rad-WM ab dem 1. Oktober wird der Urzustand wiederhergestellt. Auch diese Arbeiten sollen rund einen Monat in Anspruch nehmen.


Eine Studie der ZAMG beweist jetzt, dass unsere Seen immer wärmer werden – seit 1985 um durchschnittlich zwei Grad. In den 35 Jahren davor hat es allerdings auch eine Abkühlungsphase gegeben, an der der Mensch Schuld war. Diese Phase fällt genau in jene Jahre der florierenden Wirtschaft zwischen 1950 bis 1985.

„Geprägt ist diese Zeit durch die industriellen Erosole. Mit der Luftreinhaltung, die ab Mitte der 1980er Jahre international wirksam geworden ist, sind die Erosole, die die Erwärmung blockieren oder eine Kühlung herbeiführen, entfernt worden. Seither haben wir einen starken Temperaturanstieg bis in die Gegenwart‟,

sagt Klimatologe Christoph Matulla von der ZAMG, der vor allem auch den Treibhauseffekt für die Erwärmung der Seen verantwortlich macht.