Landeck

101,6 MHz
Frequenz

Imst

95,0 MHz
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Reutte - Lechtal

93,9 MHz
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96,2 MHz
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Ehrwald

107,9 MHz
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Sölden

97,1 MHz
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106,8 MHz
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90,7 MHz
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94,2 MHz
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Innsbruck

97,0 MHz
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100,2 MHz
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89,2 MHz
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Achensee

104,1 MHz
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Gerlos - mittleres Zillertal

103,7 MHz
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89,2 MHz
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Wildschönau

93,8 MHz
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Donnerstag, 2. Jänner 2020

* viele Einsätze für Polizei, Feuerwehr und Rettung an Silvester und Neujahr

* Waffe, Drogen und Flaschgeld in Telfs beschlagnahmt

* 2019 wieder mehr Verkehrstote in Tirol

Ich hoffe Sie sind gut ins neue Jahrzehnt gestartet, die Einsatzkräfte hatten gestern in Tirol jedenfalls alle Hände voll zu tun. Schon in der Silvesternacht hat es mehrere Sachbeschädigungen und kleinere Brände durch Feuerwerkskörper gegeben, unter anderem haben Müllcontainer in Innsbruck und in Roppen, ein Holzschuppen in Breitenwang, ein Komposter in Kundl oder das Baumhaus beim Kindergarten in Alpbach gebrannt.
Gegen halb 7 Uhr gestern Früh ist es im zweiten Stock eines Mehrparteienhauses in Innsbruck Hötting zu einem massiven Balkonbrand gekommen, der sich auch auf die Wohnung ausgebreitet hat. Die Berufsfeuerwehr hat das Feuer gelöscht, die Wohnung ist durch den Brand allerdings unbewohnbar geworden. Bei Löschversuchen hat sich die 72-Jährige Bewohnerin außerdem Brandverletzungen an den Händen und an den Beinen zugezogen.
Gebrannt hat gestern Nachmittag auch ein LKW in Silz. Weil sich ein Traktor nicht starten hat lassen, hat ein Mann Starterkabel von einer LKW-Batterie, zur Traktorbatterie angesteckt. Kurz darauf ist der LKW in Flammen aufgegangen, und vollkommen ausgebrannt.



Silvester ist vorbei, und die Leitstelle Tirol hat heuer mit rund 400 Alarmierungen etwa 30 Prozent mehr zu verzeichnen gehabt, als in einer durchschnittlichen Silvesternacht. Bei der größten Silvesterveranstaltung in Tirol, bei der INNS’zenierung in Innsbruck, war das Rote Kreuz insgesamt zwölf Mal im Einsatz. Dabei ging es aber hauptsächlich um Kreislaufbeschwerden und leichte Verletzungen. Apropos INNS’zenierung: während die Veranstalter von einer gelungenen Premiere sprechen, bezeichnet Gemeinderätin Julia Seidl von den NEOS die Veranstaltung als enttäuschend, der Großteil der Besucher hätte nichts von der Lichtshow mitbekommen.



Nach einem Reifenplatzer ist im Brettfalltunnel gestern Nacht das Auto eines 31-jährigen Einheimischen außer Kontrolle geraten, und gegen die Tunnelwand gekracht. Ein Alkomattest hat beim Autofahrer einen Wert von mehr als 0,8 Promillte ergeben, dem Mann ist der Führerschein vorläufig abgenommen worden.



In Imst hat ein Betrunkener gestern Früh nach einer Schlägerei auch noch Polizisten attackiert, sie angespuckt und wild um sich geschlagen und geschrien, um sich seiner Festnahme zu widersetzen.

Auch an vielen anderen Orten Tirols waren gestern bzw. in der Silvesternacht Polizeieinsätze notwendig, so zum Beispiel nach einer handgreiflichen Auseinandersetzung in einer Wohnung in Innsbruck, oder einer Schlägerei vor einem Innsbrucker Lokal, bei der ein 35-jähriger Einheimischer dann auch noch bei einem Taxi die Fensterscheibe eingeschlagen hat. Ebenfalls in Innsbruck ist eine Frau sexuell belästigt worden.

Und in Seefeld soll ein Unbekannter in der Silvesternacht absichtlich zwei Böller in eine Menschenmenge geworfen haben, zwei Urlauber haben sich dadurch verletzt, bei drei weitere ist die Kleidung beschädigt worden.



In Telfs hat eine 26-Jährige in der Silvesternacht statt Feuerwerk mit einer Schreckschusspistole geschossen, und das vom Balkon eines Mehrparteienhauses. Wegen Gefahr in Verzug hat die Polizei die Waffe samt Munition sichergestellt, und ein vorläufiges Waffenverbot gegen die Frau verhängt. Als die Polizei später wegen einer Auseinandersetzung erneut zur selben Wohnung ausrücken hat müssen, haben die Beamten dort eine Indoor-Cannabis-Plantage und Falschgeld sichergestellt. Die Frau und ihr Freund werden bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.



Ein bekennender Waffennarr aus dem Außerfern muss sich heute in Innsbruck vor Gericht verantworten. Der Mann hat die Polizei im vergangenen Oktober selbst auf sich aufmerksam gemacht, weil er ein Video von sich, in dem er mit Waffen hantiert, via WhatsApp verbreitet hat:


„Auf Grund eines anonymen Anzeigers wurde ein Video übermittelt, welches die Person bei der Verwendung von mehreren Schusswaffen zeigt. Insgesamt haben wir dann 67 Waffen verschiedener Bauarten sichergestellt, das waren Schusswaffen, verbotene Waffen, Hieb- und Stichgegenstände sowie Dekorationswaffen.“


Erklärt Alexander Fuchs von der Polizei in Reutte. Gegen den 56-Jährigen hat bereits vor der Hausdurchsuchung im Oktober ein aufrechtes Waffenverbot bestanden. Ihm drohen heute im Falle einer Verurteilung bis zu zwei Jahre Haft, oder eine empfindliche Geldstrafe.



Österreich hat voraussichtlich bald eine neue Regierung, gestern Abend haben Sebastian Kurz und Werner Kogler den Abschluss eines Koalitionspakts zwischen ÖVP und den Grünen bestätigt, heute Nachmittag sollen Details aus dem Regierungsübereinkommen und die Ressortverteilung präsentiert werden. Bei den Grünen muss der Bundeskongress am Samstag der Regierungsbeteiligung noch offiziell zustimmen, und hier gibt es von den Tiroler Delegierten teilweise unterschiedliche Reaktionen. Während die einen von einer historischen Chance sprechen, ärgern sich die anderen darüber, das für das Durcharbeiten des rund 200 Seiten starken Koalitionspapiers nur ein Tag Zeit bleibt.



Das Tiroler Neujahrsbaby 2020 heißt Leonie, und ist gestern um 0 Uhr 28 im LKH Hall auf die Welt gekommen.



Das neue Jahr beginnt mit allerhand Neuerungen. Nach Problemen mit Fahrradtransporten in Innsbruck gibt es jetzt auch hier eine Lösung. Nach Konflikten im vergangenen Frühjahr hat es bereits im Sommer eine Zwischenlösung gegeben. Die Nordkettenbahnen haben ihre Kapazität deutlich erhöht und durch einen Umbau der Hungerburgbahn können dort jetzt 12 statt bisher 4 Fahrräder pro Fahrt befördert werden. Seit gestern gibt es eine neue Jahreskarte Bike zu kaufen, die bis 31. Dezember 2020 gilt und 140 Euro kostet. Bei den IVB können auf den Linien J, A und H pro Fahrt mindestens vier Fahrräder transportiert werden, im Innenraum haben Rollstühle und Kinderwägen immer Vorrang, speziell in Stoßzeiten. Hier, und auch bei der Stubaitalbahn bleibt der Fahrradtransport kostenlos. Ab Juni soll es einen eigenen Bike Shuttle vom Congress zum Bikepark in Mutters geben, organisiert von Stadt Innsbruck und Innsbruck Tourismus.



Und die Zahl der Verkehrstoten ist im Jahr 2019 auf 37 Personen gestiegen. Für den Verkehrsklub Österreich, kurz VCÖ, ist vor allem alarmierend, dass die Zahl der Kinder, bei den Todesopfern im Straßenverkehr, sich 2019 österreichweit verfünffacht hat. Deshalb plädiert der VCÖ für ein Straßenverkehrssicherheitspaket, mit niedrigeren Tempolimits, ein Handyverbot am Steuer und den Ausbau des öffentlichen Verkehrs. Auch strengere Strafen könnten angedacht werden.