Landeck

101,6 MHz
Frequenz

Imst

95,0 MHz
Frequenz

Reutte - Lechtal

93,9 MHz
Frequenz

Tannheimertal

96,2 MHz
Frequenz

Ehrwald

107,9 MHz
Frequenz

Sölden

97,1 MHz
Frequenz

Längenfeld

102,5 MHz
Frequenz

Haiming - vorderes Ötztal

106,8 MHz
Frequenz

Wipp-/Stubaital

90,7 MHz
Frequenz

Inzing

94,2 MHz
Frequenz

Innsbruck

97,0 MHz
Frequenz

Wattens

100,5 MHz
Frequenz

Schwaz

100,2 MHz
Frequenz

Jenbach

89,2 MHz
Frequenz

Achensee

104,1 MHz
Frequenz

Gerlos - mittleres Zillertal

103,7 MHz
Frequenz

Mayrhofen

102,6 MHz
Frequenz

Hintertux

89,2 MHz
Frequenz

Wildschönau

93,8 MHz
Frequenz

Wörgl

101,0 MHz
Frequenz

Kufstein

102,6 MHz
Frequenz

Ebbs

103,7 MHz
Frequenz

Scheffau

88,9 MHz
Frequenz

Kitzbühel

106,0 MHz
Frequenz

St. Johann

87,7 MHz
Frequenz

Kössen

105,4 MHz
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Donnerstag, 23. April 2020

* Quarantäne jetzt in allen Tiroler Gemeinden beendet

* Forscher finden Coronaviren im Abwasser

* ÖGB fordert bessere Arbeitsbedingungen für Erntehelfer

Seit heute um 0 Uhr ist die Quarantäne über Sölden, St. Anton und die Gemeinden im Paznauntal beendet, für alle Tiroler Gemeinden gelten jetzt die Regeln des Bundes. Mit Stand gestern Abend sind in Tirol nur mehr 445 Menschen am Coronavirus erkrankt, mehr als 2.900 sind bereits wieder gesund. Die Zahl der Corona-Todesopfer in Tirol ist mittlerweile auf 98 angestiegen, gestern sind ein Mann und eine Frau aus dem Bezirk Landeck, sowie eine Frau aus Kufstein im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben.
Aber auch wenn die Zahlen der Coronapatienten weiterhin stark rückläufig sind, befürchten Experten einen neuerlichen Anstieg der Zahl der Infizierten, also eine sogenannte zweite Welle. Um eine solche frühzeitig zu erkennen, wird seit wenigen Wochen das Abwasser in Tirols Kläranlagen untersucht. Denn wer das Coronavirus in sich trägt, scheidet es auch wieder aus – egal ob er oder sie Symptome hat, oder nicht. Forschern der Uni Innsbruck ist es jetzt erstmals gelungen, das Erbmaterial von Coronaviren im Zulauf von Kläranlagen nachzuweisen:  


„Also wir in Innsbruck haben jetzt mittlerweile schon drei Kläranlagen untersucht, die Kläranalge Innsbruck, Kläranlage Zirl und die Kläranlage Strass im Zillertal. Und wir haben unterschiedliche Werte gefunden. Wir können daraus natürlich noch keine Rückschlüsse ziehen auf irgendwelche Belastungen und so weiter, ich kann höchstens verraten, dass im Zillertal die Werte deutlich höher waren, als in Innsbruck.“


Erklärt Heribert Insam vom Institut für Mikrobiologie der Uni Innsbruck. Ziel sei es, durch solche Testungen ein flächendeckendes Frühwarnsystem aufzubauen. Dafür braucht es aber eine große Datendichte. Insam hofft, dass es bereits in zwei bis drei Monaten soweit ist.



Neben den Forschungen am Abwasser laufen auch die Forschungen für einen Impfstoff gegen das Coronavirus weltweit auf Hochtouren. Noch ist unklar, wann es eine wirksame Impfung gegen das Coronavirus geben wird, es laufen aber bereits erste, klinische Studien. Fix ist jedenfalls: Forscher in den USA setzen bei der Entwicklung eines Impfstoffs auf Technologie aus dem Tiroler Unterland. Ein US-amerikanisches Biotech-Unternehmen setzt auf Produkte des 2016 gegründeten Start-Ups “Single Use Support” aus Kufstein. Der Biopharma-Zulieferer aus dem Unterland versorgt die Forschungseinrichtung in Übersee mit Produkten zum sicheren Transport und zur effizienten Lagerung verwendeter Wirkstoffe. Aber auch Anlagen zum Einfrieren und Auftauen entwickelter COVID-Impfstoffe stellt das Kufsteiner Unternhemen bereit. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019 hat “Single Use Support” aus Kufstein seinen Umsatz versechsfachen können. Bis Jahresende soll außerdem von derzeit 30 auf 40 Mitarbeiter aufgestockt werden.



Die Corona Krise und die damit einhergehenden Reisebeschränkungen stellen auch Tirols Gemüsebauern wie berichtet vor große Herausforderungen. Viele Erntehelfer in Tirol kommen nämlich aus osteuropäischen Ländern und haben zunächst nicht einreisen können. Mittlerweile sind zwar einige eingeflogen worden und die Ernte ist damit gesichert. Der ÖGB Tirol fordert dennoch für die Zukunft bessere Arbeitsbedingungen und auch staatliche Preisregulierungen bei der Ernte:


„Da ist unser Zugang, dass wir auf der einen Seite die Arbeitsbedingungen verbessern, das heißt Mindestlöhne, von denen man auch leben kann. Also in der niedrigsten Lohngruppe sind das mindestens 1.500 Euro brutto. Auf der anderen Seite natürlich auch die Arbeitszeiten zu verkürzen. Aber uns ist auch wichtig, dass die Rahmenbedingungen für die Landwirte, sprich der tatsächliche transparente Preis von Seiten des Handels bezahlt wird, damit man diese Verbesserungen auch tatsächlich in der Praxis umsetzen kann.“


Sagt Bernhard Höfler Sekretär der Tiroler Produktionsgewerkschaft.  Er ortet bei einigen Tiroler Betrieben auch Missstände und nicht ordnungsmäßige Lohnzahlungen.  



In Tirol haben wieder Betrüger zugeschlagen. In Innsbruck hat ein 27-Jähriger einen Link angeklickt und Bank-Codes freigegeben, die waren aber nicht von seiner Bank sondern von Betrügern, und die haben in der Folge in fünf Tranchen mehr als 1.000 Euro von seinem Konto abgebucht. Beim Versuch geblieben ist es in Ischgl, da hat ein Unbekannter per Fax einen gefälschten Überweisungsauftrag an eine Bank geschickt. Der Bankmitarbeiter hat die Fälschung aber erkannt, und kein Geld überwiesen sondern stattdessen Anzeige erstattet.



Seit nunmehr sieben Wochen haben die Friseure in Tirol geschlossen und so manche Kunden halten es kaum noch aus. Ab 2. Mai, also nächste Woche Samstag, öffnen die Friseure wieder, aber unter strengen Hygiene- und Sicherheitsauflagen. Die Vorfreude bei den Friseuren ist ebenfalls groß, denn die vergangenen Wochen waren für viele ein finanzielles Desaster:


„Natürlich die Frisöre haben jetzt das Problem gehabt, dass wir sieben Wochen überhaupt keine Einnahmen gehabt haben, das war jetzt quasi die erste Welle. Und die zweite Welle ist jetzt, dass wir zwar wieder aufsperren dürfen, aber mit Auflagen, und damit können wir deutlich weniger Kunden bedienen wie üblich. Und da haben wir natürlich auch Umsatzeinbußen. Deshalb hoffen wir natürlich auch, dass wir vom Staat nicht nur Bankgarantien und Stundungen bekommen, sondern dass die Betriebe vom Staat auch Bargeld kriegen.“


Sagt der Tiroler Friseur-Innungsmeister, Clemens Happ. Mehr zur Wiederöffnung bei den Frisören hören Sie heute um U1 Mittagsmagazin ab 12 Uhr.



Auf der Brennerbundestraße bei Mutters ist ein 45-Jähriger gestern Abend mit seinem Motorrad auf die Gegenfahrbahn geraten, und dort in ein entgegenkommendes Auto gekracht. Schwer verletzt ist der Mann nach der Erstversorgung vor Ort in die Innsbrucker Klinik eingeliefert worden. Die Insassen im Auto sind mit dem Schrecken davongekommen.



Und die alpinen Vereine in Österreich, darunter auch der Alpenverein und die Naturfreunde, begrüßen die angekündigten Lockerungen für Sport im Freien ab 1. Mai und bereiten sich jetzt verstärkt darauf vor. Ab dem 1. Mai sollen nicht nur alle Geschäfte wieder öffnen und wir unsere Familie und engsten Freunde wieder treffen dürfen, auch Bergsport ist wieder erlaubt. Um die Pandemie einzudämmen, hätten die alpinen Vereine die Ausgangsperren zuletzt solidarisch mitgetragen, heißt es von den Naturfreunden. Jetzt arbeiten die Experten der Bergsportabteilung allerdings intensiv an Leitlinien zur “coronagerechten” Ausübung verschiedenr Aktivitäten in Tirols Bergen mit Personen, die nicht im selben Haushalt leben. Arbeitstitel, so Alpenvereinspräsident Andreas Ermacora: “Draußen sein im Zeichen des Virus”. Auch Regeln für das schrittweise Öffnen von Schutzhütten werden erarbeitet und dem zuständigen Sportministerium vorgelegt.