Landeck

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95,0 MHz
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Reutte - Lechtal

93,9 MHz
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96,2 MHz
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Ehrwald

107,9 MHz
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Sölden

97,1 MHz
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106,8 MHz
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90,7 MHz
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94,2 MHz
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97,0 MHz
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Frequenz

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100,2 MHz
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89,2 MHz
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Hintertux

89,2 MHz
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93,8 MHz
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Donnerstag, 24. Jänner 2019

* neue Drogen-Vortestgeräte für die Tiroler Polizei

* Landtag berät über Aufhebung der Immunität von Oberhofer (NEOS)

* Prozess nach geplatztem Waffendeal

Das umstrittene Leasing eines teuren Tesla-Fahrzeugs vom TVB Alpbachtal, hat jetzt auch ein politisches bzw. juristisches Nachspiel. Der Tiroler Landtag berät nämlich heute darüber, ob die Immunität von NEOS-Klubobmann Dominik Oberhofer aufgehoben wird. Oberhofer hatte im Herbst den Rücktritt von Obmann und Aufsichtsrat des TVB Alpbachtal Seenland gefordert, in Zusammenhang mit der Anschaffung des knapp 120.000 Euro teuren Fahrzeugs hat er den Funktionären bewusste Fehlinformation, Täuschung oder sogar Nötigung vorgeworfen. Mittlerweile hat auch das Land Tirol festgestellt, dass beim Autodeal alles rechtmäßig gelaufen ist, die Funktionäre klagen jetzt Oberhofer wegen übler Nachrede.



Bei der Gemeinderatssitzung in Innsbruck findet heute wieder eine Europastunde statt. Und die hat bereits im Vorfeld für heftige Kritik seitens der Opposition, an Innsbrucks Bürgermeister Georg Willi gesorgt. Es ist Gerald Depaoli, von der Liste Gerechtes Innsbruck, der Georg Willi eine parteipolitische Vereinnahmung des Innsbrucker Gemeinderats vorwirft. Anlass für die Kritik des Oppositionspolitikers ist der Stargast der Europastunde. Heute kommt nämlich der grüne EU Parlamentarier Michel Reimon zur Innsbrucker Gemeinderatssitzung. Bei der Europastunde im Oktober war mit dem EU-Parlamentsabgeordneten Thomas Waitz ebenfalls ein Grün-Politiker zu Gast. Depaoli kritisiert also nicht die Europastunde an sich, sondern wünscht sich mehr politische Meinungsvielfalt, und dass Bürgermeister Georg Willi in Zukunft auch vermehrt Abgeordnete anderer Fraktionen einlädt.



Das Jahr 2018 war ein Jahr voller Herausforderungen, so auch für die Tiroler Polizei. Landespolizeidirektor Helmut Tomac erwähnt in diesem Zusammenhang vor allem die beiden Ministertreffen in Innsbruck, anlässlich des österreichischen EU-Ratsvorsitzes. Aber auch die Rad WM war eine echte Herausforderung für die Exekutive:


„Sie alle können sich erinnern, wie dann der tatsächliche Verlauf gewesen ist. Am ersten Tag vielleicht noch die Skepsis, in den weiteren Tagen stetig steigend ein positives Klima zu dieser Veranstaltung. Und am Ende des Tages glaube ich, hat es in Tirol nur Sieger gegeben, durch diese Veranstaltung. Sei es der Tourismus, sei es das Land Tirol durch die weltweit wirklich erstaunlich positive Werbung. Es ist aber letztlich auch die Polizei gewesen, die also hier wirklich sehr gutes Feedback erhalten hat.“


blickt Tomac sehr zufrieden zurück.



Rund 1,8 Millionen Menschen in Österreich wachen tagtäglich mit Schmerzen auf, sie leiden an chronischen Schmerzen. In Tirol sind es rund 130.000 Personen. Willi Eisner, Professor an der Universitätsklinik für Neurochirurgie in Innsbruck, fordert heute mehr Schmerzambulanzen verteilt über ganz Tirol:


„Wir müssen sozusagen in Innsbruck, in Zams – überall müssen rein für Schmerz Anlaufstellen sein. Das muss quasi so wie eine Ambulanz – wie die innere Ambulanz, wie die neurologische Ambulanz, muss das eine Ambulanz existieren, wo es heißt: das ist für Schmerz. Tirol hätte die richtige Größe dafür, aber es ist die Personalknappheit, die uns drohen wird. Und die Ist-Situation ist auch nicht quasi gerade rauschend.“


Als besondere Risikogruppen für chronische Schmerzen gelten Kinder, Schwangere, Migranten, ältere Menschen und Demenzkranke. Das große Problem bei ihnen ist oft, dass sie gar nicht oder nicht genau ausdrücken können, was ihnen genau weh tut.



In Innsbruck entscheidet sich heute die Zukunft von Uni Rektor Tillmann Märk. Senat und Universitätsrat werden in ihrer heutigen Sitzung über eine Wiederbestellung von Märk als Rektor, für weitere vier Jahre, abstimmen. Märk selbst gibt sich zuversichtlich:


„Ja es ist so, dass ich mit Senat und Rat Vorgespräche geführt habe, und dass man sich geeinigt hat, dass es jetzt in dem Fall zu einem vereinfachten Verfahren kommen könnte. Das heißt ich habe mich bereit erklärt, für eine weitere Periode noch einmal die Verantwortung zu übernehmen, für die Universität Innsbruck.“


Für Märk wäre das die dritte Amtsperiode, für die er sich bereits jetzt einiges vorgenommen hat.



In Punkto Straßenverkehr haben sich Polizei und Land Tirol auch für das Jahr 2019 einiges vorgenommen. Die Schwerpunkte liegen auf dem Motorrad- und dem Schwerverkehr. Aber auch Drogen am Steuer sollen durch ein vereinfachtes Prozedere, ähnlich wie bei den Alkohol-Schnelltests, in Zukunft einfacher erkannt werden können:


„Ein Thema, das uns immer wieder beschäftigt, ist das Thema Drogen im Straßenverkehr. Da soll es im heurigen Jahr weitere Speichel-Vortestgeräte geben. Verschiedene Typen, die wir in einer Testreihe dann noch einmal in Verwendung haben werden. Und wir werden dann verschiedene Einsätze durchführen, wo unser Ziel ist gemeinsam mit den Ärzten, die wir bei solchen Delikten immer wieder brauchen, einen Akzent zu setzen.“


Erklärt der Leiter der Landesverkehrsabteilung, Markus Widmann.



Bei einem Skiunfall im Stubaital hat sich gestern ein 39-jähriger Engländer schwer verletzt. Der Skifahrer ist im Bereich des Stubaier Gletschers gestürzt, und schwer am Bein verletzt. Wegen des steilen Geländes hat der Mann von den Flugrettern per Tau geborgen werden müssen, und ist anschließend im Notarzthubschrauber ins BKH Hall geflogen worden.



Ein Verkehrsunfall in Telfs ist gestern Mittag glimpflich ausgegangen. Eine 30-jährige Deutsche war von Leutasch kommend in Fahrtrichtung Telfs unterwegs. Weil sie einem entgegenkommenden Auto ausgewichen ist, hat sie das mit Schnee und Eis bedeckte Bankett befahren, dabei ist allerdings das Heck ihres Autos ausgebrochen, und sie ist quer über die Fahrbahn in eine angrenzende Schneemauer gekracht. Eine nachkommende Autolenkerin hat der 30-Jährigen geholfen und die Rettungskette in Gang gesetzt.



36 Todesopfer hat der Straßenverkehr im Jahr 2018 gefordert. Eine der Hauptunfallursachen ist immer noch überhöhte, bzw. nicht angepasste Geschwindigkeit. Deshalb betont Landeshauptmannstellvertreterin Ingrid Felipe, dass:


„Geschwindigkeitsbeschränkungen im Straßenverkehr wohl Effekte auf die Luft haben. Sie haben auch Effekte für die Lärmbelastung. Aber sie haben auch sehr gute und positive Effekte auf die Verkehrssicherheit. Wenn VerkehrsteilnehmerInnen, vor allem die stärkeren, und das sind halt einmal die Kraftfahrzeugfahrerinnen und –fahrer, wenn die eine angemessene, eine rücksichtsvolle Geschwindigkeit zeigen, dann trägt das zur Sicherheit für alle VerkehrsteilnehmerInnen bei.“


Die neu verhängten Geschwindigkeitsbeschränkungen im Bezirk Reutte hätten ihre Wirkung gezeigt. Das Land Tirol prüft derzeit noch weitere Maßnahmen, um unfallträchtige Fahrbahnstellen weiter zu entschärfen. Dies könne beispielsweise durch Bodenmarkierungen passieren, mancherorts reicht aber auch das Zurückschneiden von Sträuchern.



Nach der EUGH-Rechtssprechung zur Feiertagsregelung am Karfreitag, worin der europäische Gerichtshof jegliche Diskriminierung auf Grund der Religionszugehörigkeit verbietet, steht die österreichische Bundesregierung jetzt unter Zugzwang. Sie muss rasch eine neue Regelung beschließen, ansonsten wird bereits heuer der Karfreitag, das ist 2019 der 9. April, für alle zum Feiertag. Sollte sich die Bundesregierung gegen einen zusätzlichen Feiertag entscheiden, dann will die Gewerkschaft mobilisieren:


„Wenn die Regierung sagt, dass man dann diesen freien Tag den Arbeitnehmerinnen und –nehmern dann zusätzlich noch weg nimmt, ist das eine weitere Schlechterstellung. Und jetzt gerade im Zusammenhang mit der Debatte um den 12-Stunden-Tag und der 60-Stunden-Woche wäre das natürlich ein fatales Zeichen, wenn die Regierung einen weiteren Angriff gegen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer startet. Aus gewerkschaftlicher Sicht werden wir da natürlich dagegen halten, und schauen dass wir über unsere Instrumente, nämlich den Generalkollektivvertrag, wo diese Feiertage zum Teil auch schon geregelt sind, mit der Wirtschaftskammer in Verhandlungen treten, und schauen, dass wir das über die Sozialpartnerebene auffangen können.“


So Marc Deiser, Jurist des Österreichischen Gewerkschaftsbunds Tirol.



Ein 20-Jähriger steht heute in Innsbruck vor Gericht, und zwar weil er im Darknet eine vollautomatische Glock gekauft hat, und sie zu sich nach Hause liefern lassen wollte. Weil der Verkäufer aber ausgerechnet ein verdeckter FBI Ermittler war, ist aus dem Waffendeal nichts geworden. Wegen Vergehen nach dem Waffengesetz und dem Kriegsmaterialgesetz, drohen dem 20-Jährigen heute im Falle einer Verurteilung bis zu drei Jahre Haft.



Und aus einem Firmencontainer in Vomperbach hat ein Unbekannter am Dienstag ein Handy und eine Geldtasche gestohlen. Mit der darin enthaltenen Bankomatkarte ist der Dieb dann noch munter shoppen gegangen, und hat somit mehr als 500 Euro Schaden angerichtet. Auch in  Wörgl hat gestern ein Dieb in einem Lebensmittelgeschäft von einer Kundin die Geldtasche samt Bankomat- und Kreditkarte gestohlen. Der Schaden beträgt ebenfalls mehrere hundert Euro.