Landeck

101,6 MHz
Frequenz

Imst

95,0 MHz
Frequenz

Reutte - Lechtal

93,9 MHz
Frequenz

Tannheimertal

96,2 MHz
Frequenz

Ehrwald

107,9 MHz
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Sölden

97,1 MHz
Frequenz

Längenfeld

102,5 MHz
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Haiming - vorderes Ötztal

106,8 MHz
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Wipp-/Stubaital

90,7 MHz
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Inzing

94,2 MHz
Frequenz

Innsbruck

97,0 MHz
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Wattens

100,5 MHz
Frequenz

Schwaz

100,2 MHz
Frequenz

Jenbach

89,2 MHz
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Achensee

104,1 MHz
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Gerlos - mittleres Zillertal

103,7 MHz
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Mayrhofen

102,6 MHz
Frequenz

Hintertux

89,2 MHz
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Wildschönau

93,8 MHz
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Wörgl

101,0 MHz
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Kufstein

102,6 MHz
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Ebbs

103,7 MHz
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Frequenz

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Donnerstag, 26. März 2020

* Mehrparteienhaus brennt in Niederndorf

* 1.525 COVID19 Fälle in Tirol

* Imst: Mann flüchtet durch Sprung aus Fenster

In Niederndorf steht seit kurz vor 1 Uhr heute Früh ein Mehrparteienhaus in Vollbrand. Alle Bewohner haben sich noch selbst rechtzeitig ins Freie retten können, was das Feuer ausgelöst hat, ist noch nicht klar. Die Feuerwehren Niederndorf, Niederndorferberg, Ebbs, Erl, Kufstein Oberaudorf und Walchsee haben das Gröbste bereits löschen können, stehen aber wie gesagt seit Stunden im Einsatz. Lt. Kommando der Feuerwehr Niederndorf dürften sich die Löscharbeiten noch bis heute Abend hinziehen.



In Tirol sind mittlerweile 1.525 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden, mehr als 1.000 Testergebnisse sind aktuell noch ausständig. Viele der infizierten sind bereits wieder gesund, bei fast 90% aller Fälle nimmt die Krankheit einen milden Verlauf. Allerdings sind aktuell in Tirol auch mehr als 100 Personen in den Tiroler Spitälern stationär aufgenommen, und auf medizinische Versorgung angewiesen, knapp ein Fünftel davon liegt auf der Intensivstation.
Weltweit sind mittlerweile mehr als 400.000 Coronainfektionen bestätigt. Die gute Nachricht: mehr als 100.000 Menschen sind auch schon wieder gesund, bestätigt heute das Sozialministerium.



Eine Woche in Quarantäne haben wir alle jetzt schon überstanden, weiterhin gilt: dahoam bleibn, gemeinsam pack ma des. Wer unbedingt raus muss, oder zum Beispiel einkaufen oder in die Apotheke geht, für den ist das oberste Gebot: Abstand halten!


„Diese Abstandsregeln, von mindestens einem Meter Abstand zu anderen Personen halten, gilt übrigens überall. Das gilt sowohl in den Verkehrsmitteln, als auch im Freien, in Geschäften oder am Arbeitsplatz. Je weniger Sie Kontakt innerhalb der Spuckweite haben, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie selbst von irgendjemandem mit diesem Coronavirus angesteckt werden.“


Sagt Gerry Foitik, der Bundesrettungskommandant vom Roten Kreuz. Vom Roten Kreuz gibt es übrigens jetzt neu eine eigene „Stopp Corona“-App, mit der persönliche Kontakte aufgezeichnet und anonymisiert gespeichert werden können, und so im Falle einer Erkrankung die Kontaktpersonen eingegrenzt und direkt verständigt werden können. Mehr zu dieser App hören Sie heute Vormittag, hier auf Radio U1 Tirol.



In Imst ist ein Mann am Dienstagabend bedroht worden, und schließlich im zweiten Stock aus dem Fenster gesprungen, um sich in Sicherheit zu bringen. Kurz nach 17 Uhr hat es an der Wohnung des Mannes, in einem Mehrparteienhaus in der Meraner Straße in Imst geklingelt. Weil der Mann keinen Besuch erwartet hat, hat er durch den Türspion gesehen, und dort mehrere Männer wahrgenommen, von denen mindestens zwei mit einem Messer bewaffnet waren. Aus lauter Angst ist der Mann in Richtung Fenster geflüchtet, und ins Freie gesprungen. Er hat sich dabei leicht am Fuß verletzt. Zeugen des Vorfalls werden ersucht, sich bei der Polizei in Imst zu melden.



Die Corona-Krise und deren wirtschaftliche Auswirkungen machen fast vor keiner Branche in Tirol halt. Vor allem jene Betriebe, die ihr Geschäft schließen haben müssen, sind unmittelbar betroffen. So auch die heimischen Gärtner und Floristen:


„Das Blumengeschäft ist natürlich auch von der Coronakrise betroffen. Im Moment stehen sehr viele Frühlingsblumen noch in den Gewächshäusern überall. Da wird das eine oder andere wohl auch vernichtet werden müssen. Wichtig ist, wie sich die Sache weiterentwickelt. Genaueres kann man dann erst im April oder Mai sagen, wie der Rest der Saison dann verlaufen ist. Im Moment schaut es einmal, grob geschätzt, nach 80% Einbußen im momentanen Geschäft aus.“


Sagt Josef Norz, der stellvertretende Innungsmeister der Gärtner und Floristen in der Tiroler Wirtschaftskammer. Viele Tiroler Gärtnereibetriebe bieten aktuell auch Lieferservices an, um Ihre Kunden mit Blumen und Ähnlichem zu versorgen.



Auch immer mehr Einrichtungen sind von Coronavirusinfektionen betroffen, so wie jetzt auch die Justizanstalt Innsbruck. Ein Insasse war vor seinem Haftantritt noch in Ischgl, und ist jetzt positiv auf Corona getestet worden. Der Mann ist von den anderen Häftlingen isoliert.  



Apropos Ischgl: wie berichtet ermittelt hier mittlerweile die Staatsanwaltschaft, es geht um den Vorwurf, dass bereits Ende Februar in Ischgl Corona-Erkrankungen aufgetreten, und vertuscht worden seien. Das verneint der Tourismusverband, und ruft wie berichtet gleichzeitig alle im Tal dazu auf, keinerlei Interviews zu geben oder Anfragen zu beantworten. Kritisiert wird nach wie vor auch, dass der Beginn der Quarantäne im Paznaun sehr chaotisch verlaufen sei. Hier hat das Land bereits Fehler eingestanden, offenbar sind über die Tourismusverbände vereinzelt schon vorab Informationen an Hoteliers durchgesickert. Vor allem in internationalen Medien wird heftig darüber diskutiert, dass die aus Ischgl abgereisten Gäste das Coronavirus danach über die Flughäfen Innsbruck, München und Zürich in die halbe Welt verteilt haben. In sozialen Netzwerken wird Ischgl teilweise bereits als das Wuhan der Alpen bezeichnet.



Nachdem Bund und Land zuletzt teils milliardenschwere Hilfspakete geschnürt haben, um die heimische Wirtschaft in der Coronakrise zu unterstützen, kündigt jetzt auch die Österreichische Gesundheitskasse Erleichterungen an, wie Arno Melitopulos, Leider der ÖGK Landesstelle Tirol bestätigt:


„Die Österreichische Gesundheitskasse hat für alle österreichischen Unternehmen, und so auch für die Tiroler Betriebe, ein umfassendes Maßnahmenpaket geschnürt, um darauf zu reagieren, dass es mit der Liquidität in vielen Bereichen nicht so gut bestellt sein wird.“


Konkret können zum Beispiel Krankenkassenbeiträge gestundet werden, außerdem wird die ÖGK in den nächsten Monaten keine Exekutions- oder Insolvenzanträge stellen. Genaueres zu diesen Maßnahmen hören Sie heute im U1 Mittagsmagazin, ab 12.



Schon zum fünften Mal ist ein 65-jähriger Mann aus dem Bezirk Innsbruck Land im letzten halben Jahr Online-Betrügern aufgesessen. Auch diesmal ist der Mann telefonisch kontaktiert worden. Für einen Gewinn hat der Mann an verschiedene Bankkonten im Ausland mehrere tausend Euro überwiesen, auch diesmal ist das Geld weg.



Und auch im Zusammenhang mit dem Coronavirus warnt das Bundeskriminalamt bereits seit Wochen, dass es vermutlich zu vermehrter Internetkriminalität kommen wird. Betrüger nutzen die Verunsicherung in Zeiten der Coronakrise aus, und könnten versuchen Ihnen zu schaden. Fabian Strickner mit ein paar Beispielen dazu. Zum Beispiel können Websites Sie dazu auffordern, Ihre Daten einzugeben um Sie über den coronavirus auf dem Laufenden halten, und diese Daten dann missbräuchlich verwenden. Es kann auch sein, dass Sie per E-Mail dazu aufgefordert werden, irgendwelche Apps auf dem Handy oder Tablet zu installieren, oder Software auf dem Computer für das Home Office zu installieren, auch hier sollten Sie nur sicheren Quellen vertrauen. Fragen Sie, wenn Sie Zweifel haben, lieber einmal zusätzlich nach, bevor Sie eventuell Fremden Zugriff auf ihren Computer gewähren. Auch wenn Sie E-Mails bekommen, wo Sie aufgefordert werden Ihr persönliches Passwort einzugeben, um zum Beispiel an einer Videokonferenz oder einem Firmenchat teilzunehmen, seien Sie bitte misstrauisch. Gleiches gilt wenn plötzlich auf Ihrem PC ein Fenster aufpoppt, und Sie von einem vermeintlichen Administrator oder Sicherheitsteam dazu aufgefordert werden, Passwörter oder andere, betriebsinterne Daten weiterzugeben.
Achtung: auch die Absender bzw. die Namen die bei E-Mails aufscheinen können gefälscht werden. Wenn Sie nicht nachvollziehbare Mails bekommen, oder einen konkreten Verdacht haben, dann wenden Sie sich am besten direkt an die Polizei.