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Donnerstag, 30. April 2020

* Tirols Tourismus wird zweiten Shutdown nicht überleben

* hitzige Diskussionen in Innsbrucker Gemeinderat

* Polizei warnt vor gefälschten E-Mails

Bis zu fünf Milliarden Euro Bruttowertschöpfungsverlust drohen der Wirtschaft alleine in Tirol, durch die Coronakrise. Das haben Experten in verschiedenen Szenarios berechnet. Tirols Wirtschaftskammerpräsident Christoph Walser ist sich sicher, einen zweiten, derartigen Shutdown, wird die Tourismusbranche im Land nicht überleben, und fordert daher ein klares Bekenntnis zu mehr Qualität im Tourismus:


„Tourismus muss so funktionieren, dass die Gäste auch Geld bei uns da lassen, dass sie buchen, dass sie in den Restaurants konsumieren und so weiter. Wenn jemand mit den Tourenski die Piste hinaufgeht, und oben dann seinen mitgebrachten Tee trinkt und wieder herunterfährt, dann ist das zwar naturverbunden und in Ordnung, aber natürlich habe ich überhaupt keine Wertschöpfung. Da müssen wir schon genau hinschauen, und deswegen sage ich, unser Wort muss eigentlich Qualitätstourismus sein, Tourismus mit Niveau!“


Dass Tirol und insbesondere Ischgl in ausländischen Medien jetzt derart abgestempelt werde, sei äußerst ungerecht, so Walser weiter, immerhin gebe es nirgendwo sonst auf der Welt eine derart hohe Dichte an Spitzenhotellerie- und Gastronomie wie in Tirol.
Walser fordert daher, wenn die Hotels Ende Mai wieder aufsperren dürfen, muss unbedingt vorher eine Test-Infrastruktur in Tirol geschaffen werden,  


„Was passiert wenn ein Gast zu uns kommt und positiv getestet wird? Und das wird passieren, davon bin ich überzeugt. Und da war natürlich immer die Frage, was passiert dann – müssen wir dann das Hotel wieder zusperren oder fahren wir nächstes Jahr im Winter wieder den ganzen Tourismus nach unten, schließen wir wieder ganz Tirol? Das werden wir in einer zweiten Phase nicht überleben! Deswegen ist aus meiner Sicht wichtig, dass man da klare Ziele hat und klare Strukturen hat, wie man das abwickelt. Testen, sollte jemand positiv sein, braucht man einen Platz wo man diese Gäste sozusagen hinverlegen kann, dass die anderen geschützt sind, dann braucht es auch Schnelltests bei den Mitarbeitern usw.“


Weil fast ein Fünftel der gesamten Bruttowertschöpfung in Tirol direkt vom Tourismus abhängt, hofft Walser auf eine möglichst rasche Entspannung der Lage. Sauer dürfte den Touristikern aber aufstoßen, dass Deutschland gestern angekündigt hat, die Grenzen noch bis mindestens Mitte Juni geschlossen zu lassen. Deutschland und Holland sind für Tirol die wichtigsten Herkunftsmärkte im Tourismus.



Bei der Gemeinderatssitzung in Innsbruck wird es heute wieder heiß hergehen, die Öffentlichkeit kann die Diskussion via Livestream im Internet verfolgen, beim letzten Punkt wird dann aber hinter geschlossenen Türen verhandelt, es geht um den Vergleich mit den Architekten zum gestoppten MCI Neubau, der die Stadt jetzt wie berichtet um fast eine Viertelmillion teurer kommen würde, als noch im Herbst.


„Die Frage ist, spricht sich der Gemeinderat in der Mehrheit für die wirtschaftlichere und für die vernünftigere Lösung aus, oder ist er dagegen. Und wer gegen den Vergleich stimmt, der muss verantworten, dass wir wahrscheinlich am Ende dann höhere Kosten haben.“


Sagt Innsbrucks Bürgermeister Georg Willi. Ob er für den Vergleich heute eine Mehrheit bekommen wird, ist noch unklar. Koalitionsintern waren die Meinungen zuletzt gespalten:


„Der jetzt vorliegende Vergleich ist mehr als bitter. Es geht ja nicht „nur“ um die 250.000 Euro die wir jetzt zu viel bezahlen müssen, es geht auch um knapp eine Million Euro für eine schubladisierte Planung, die jetzt alle Steuerzahler trifft. Und worüber eigentlich jetzt keiner redet ist, dass das MCI jetzt kein neues Zuhause bekommt und daher jährlich drei Millionen zusätzlicher Mieten bezahlen muss, und das geht wirklich zulasten von uns allen!“


Sagt Für Innsbruck-Klubobmann Lucas Krackl.



Die Tiroler Polizei warnt vor gefälschten E-Mails mit dem Betreff „letzte Einladung der Polizei“. Wenn Sie eine solche Mail erhalten, löschen Sie sie am besten sofort, öffnen Sie auf keinen Fall den Anhang. Sollten Sie ihn schon geöffnet haben, dann sofort die Netzwerkverbindung trennen und ein Virenprogramm drüber laufen lassen. Behörden verschicken niemals ungefragt Mails, dafür müssen Sie vorab ausdrücklich zugestimmt haben.  



Gestern Vormittag ist ein betrunkener Autofahrer zwischen Brandenberg und Kramsach von der Straße abgekommen, gegen die Böschung geprallt und hat sich mit seinem PKW überschlagen. Der Fahrer hat dann die Autokennzeichen abmontiert und ist geflüchtet, und hat damit eine große Suchaktion ausgelöst. Erst Stunden später hat sich der 24-Jährige, der den Crash unverletzt überstanden hat, bei der Polizei in Kramsach gestellt.



Am kommenden Montag startet die schrittweise Öffnung der heimischen Schulen. Das Land unterstützt die Pflichtschulen bei der Beschaffung der vorgeschriebenen Schutzmasken. Alle rund 8.000 Lehrpersonen, die beim Land angestellt sind, bekommen für den Wiedereinstieg in den Unterricht an den Schulen zwei Schutzmasken zur Verfügung gestellt. Wiederverwertbare und keine Einweg-Masken wohlgemerkt. Die Lager des Landes sind offenbar gut gefüllt, die zentrale Verteilung hat bereits begonnen. Auch die Schulkinder müssen verpflichtend Masken tragen, allerdings nicht im Klassenzimmer, aber sehrwohl wenn sie mit den Öffis in die Schule fahren, auf den Gängen und in den Pausen. Diese Masken müssen von den Eltern auf eigene Kosten besorgt werden.



In Sellrain ist ein Autofahrer gestern von der Straße abgekommen, hat sich überschlagen und ist auf einem angrenzenden Spielplatz liegen geblieben. Weder der Fahrer, noch seine Beifahrerin sind bei dem Crash verletzt worden. Allerdings hat die Polizei den Mann am Tag vorher betrunken hinterm Steuer erwischt, und ihm den Führerschein abgenommen, er ist trotzdem gefahren und wird jetzt gleich mehrfach angezeigt.  



Ab übermorgen dürfen fast alle Geschäfte im Land wieder aufsperren. Hotels und Restaurants bleiben noch zu. Und auch die heimischen Jugendeinrichtungen bleiben geschlossen. Bei den Betroffenen sorgt das für Kopfschütteln. “Wann sperrt ihr endlich auf? Das Jugendzentrum ist mein zuhause!” – solche und ähnliche Anfragen flattern nahezu täglich beim Zentrum für Jugendarbeit z6 in Innsbruck ein. Geschäftsführerin Elfriede Oblasser drängt die Politik, dass auch ihre und ähnliche Einrichtungen möglichst bald wieder öffnen dürfen. Kontakte zu Gleichaltrigen in neutralen Räumen seien für die Entwicklung unumgänglich, so Oblasser. Jugendarbeit diene unter anderem auch zur Krisenberatung, Aufklärung über Maßnahmen zur Corona-Prävention, als Ort ohne häusliche Gewalt und zur Erarbeitung von Perspektiven betroffener Jugendlicher, so Oblasser. Das Jugendzentrum z6 wird unter anderem vom Land und der Stadt Innsbruck finanziell unterstützt. An diese richtet sich auch der Appell, die Voraussetzungen für eine Öffnung Mitte Mai zu schaffen.



Und gestern Nachmittag sind insgesamt fünf positive Coronatests in Tirol ausgewertet worden, damit sind aktuell 236 Personen im Land infiziert, fast 3.200 Menschen sind bereits wieder gesund.