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89,2 MHz
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93,8 MHz
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Donnerstag, 6. Juni 2019

* Bär im Pitztal

* Ehrenbürgerschaft für Bundespräsident van der Bellen

* Hungerstreik in Flüchtlingsheim

Im Pitztal ist offenbar ein Bär unterwegs! Die drei Schafe, die in der Nacht auf gestern Mittwoch gerissen wurden, sind – wie sich jetzt herausstellt – nicht wie zuerst angenommen von einem Hund, sondern von einem Bären gerissen worden. Amtstierarzt und Jäger waren sich zuerst nicht sicher, ob ein Wolf oder streunende Hunde die Schafe zerfleischt haben. Deswegen ist gestern Abend eine Wildkamera aufgestellt worden. Beim Auswerten der Bilder heute Morgen hat sich gezeigt, dass der Übeltäter heute Nacht noch mal vor Ort war. Auf den Bildern der Wildkamera sei eindeutig ein Bär zu sehen.



Bundespräsident Alexander van der Bellen wird heute Mittag die Ehrenbürgerschaft der Gemeinde Kaunertal verliehen. Dazu werden Landeshauptmann Günther Platter sowie die Mitglieder der Tiroler Landesregierung vor Ort sein, und laden anlässlich dessen danach zu einem landesüblichen Empfang, den die Schützenkompanie Kaunertal, im Beisein von zahlreichen Fahnenabordnungen durchführt. Für die musikalische Umrahmung sorgen Kinder der Volksschule Feichten sowie die Musikkapelle Kaunertal.



Im Kaunertal wird aber heute nicht nur die Ehrenbürgerschaft an Bundespräsidenten Alexander van der Bellen verliehen, nein, dort findet heute auch der diesjährige Tiroler Gemeindetag statt. Da kommen heute Vertreter aus allen 279 Tiroler Gemeinden zusammen. Neben den Bürgermeistern und Gemeinderäten werden hierzu auch die Amtsleiter eingeladen. Schwerpunktthema wird es beim heurigen Gemeindetag keines geben. Mit dem kürzlich verabschiedeten Gemeinde-Struktur-Paket des Landes soll die teilweise angespannte Situation in den Tiroler Gemeinden entlastet werden. SPÖ Tirol Chef Georg Dornauer zeigt sich im Vorfeld des heutigen Gemeindetags erfreut darüber, dass Landeshauptmann Günther Platter und Gemeindeverbandspräsident Ernst Schöpf Maßnahmen ergreifen. Er fordert allerdings auch eine Neuaufteilung des Sozialpakts, und zwar 80:20 – zu Gunsten der Gemeinden.



Schon wieder will jemand die Tiroler Bergretter verklagen. Diesmal geht es um einen Italiener, der letztes Jahr im September im Wildpark Assling in Osttirol abgestürzt ist und sich verletzt hat, sich allerdings von der Bergrettung nicht helfen lassen wollte. Seine Frau hat damals lautstark einen Hubschrauber gefordert, der Mann wollte sich dann aber nicht helfen lassen, obwohl er sich, wie sich später herausgestellt hat, bei dem Sturz einen Rückenwirbel gebrochen hat. Die Bergretter haben ihn damals noch zu ihrem Bus begleitet, der Mann hat vehement jede weitere Hilfe verneint und will jetzt die Kosten von knapp 700 Euro einklagen, weil ihm nicht adäquat geholfen wurde, so steht es zumindest im Anwaltsschreiben.



In Kematen hat gestern Abend ein Autofahrer während der Fahrt eine Getränkeflasche beim Beifahrersitz aufgehoben, und war dadurch derart abgelenkt, dass er einen Radfahrer übersehen und touchiert hat. Durch die Kollision ist der 18-jährige vom Rennrad gestürzt und wurde danach mit dem Notarzthubschrauber in die Innsbrucker Klinik geflogen.



In der Flüchtlingsunterkunft Bürglkopf in Fieberbrunn sind rund 15 Bewohner seit Anfang der Woche im Hungerstreik. Allesamt haben einen negativen Asylbescheid. Durch den Hungerstreik wollen sie ihre Abschiebung verhindern bzw. bewirken, dass ihre Anträge erneut geprüft werden. Von Seiten des Innenministeriums heißt es, dass im Falle eines Hungerstreiks ein standardisiertes Prozedere in Gang kommt, wo Ärzte im Fall rasch eingreifen können. Auf das Asylverfahren haben Aktionen wie diese aber keinerlei Auswirkung.  



Ein Autodieb hat gestern im Außerfern versucht, besonders kreativ zu sein. Ein Unbekannter hat nämlich einen in Deutschland als gestohlen gemeldeten PKW im Natura 2000 Schutzgebiet Tiroler Lech, im Auwald in der Ortschaft Rieden einfach angezündet, und danach noch versucht ihn im Lech zu versenken. Arbeiter haben den Rauch bemerkt und sofort die Einsatzkräfte alarmiert. Die Freiwilligen Feuerwehren Ehenbichl und Weißenbach haben das Auto rasch löschen können, allerdings konnte zuerst nicht ausgeschlossen werden, dass bei dem Vorfall auch Personen beteiligt, und eventuell im Lech, der gerade Hochwasser führt, abgetrieben worden sind. Deswegen waren dann auch die Wasserrettung und der Polizeihubschrauber im Einsatz. Die Polizei geht davon aus, dass sich der Täter zu Fuß vom Tatort entfernt hat. Wenn jemand eine verschmutzte Person bzw. jemanden mit durchnässter Kleidung in diesem Bereich gesehen hat, der soll sich bitte bei der Polizei in Reutte melden.



Die zunehmende Bodenversiegelung ist ein großes Problem in Tirol. Das zeigen auch die aktuellen Zahlen. Christian Gratzer vom Verkehrsclub Österreich:


„Wenn man sich die letzten fünf Jahre anschaut, dann zeigen die Daten vom Umweltbundesamt, dass hier im Schnitt täglich eine Fläche von 1,2 Hektar verbaut wurde. Das entspricht etwa der Fläche von zwei Fußballfeldern.“


Die Bodenversiegelung ist eines der großen Umweltprobleme in Tirol, so Gratzer weiter. Flächen, die asphaltiert oder betoniert sind, heizen sich massiv auf und werden zu Hitzeinseln. Und versiegelte Böden können bei Starkregen kein Wasser aufnehmen und erhöhen damit massiv die Hochwassergefahr.



In Fritzens war gestern Nachmittag eine 47-Jährige mit ihrem Leichtmotorrad unterwegs. Im Kreisverkehr hat sie auf Pflastersteinen die Kontrolle über das Gefährt verloren, ist dadurch gestürzt und hat sich schwer verletzt.



Und bei einer Wanderung auf den Gimpel bei Nesselwängle hatten zwei Deutsche gestern Glück im Unglück. Die beiden waren gerade dabei, ein Schneefeld zu überqueren, als sich oberhalb von ihnen plötzlich Geröll- und Gesteinsmassen aus einem Felsen gelöst haben. Die beiden haben noch ausweichen können, sind dabei aber auf dem Schneefeld abgerutscht und haben sich erst ein Stück darunter wieder festhalten können. Zwei weitere Wanderer, die den Unfall beobachtet haben, haben sofort die Rettungskräfte alarmiert. Die beiden Wanderer sind dann mit dem Rettungshubschrauber geborgen und ins Krankenhaus Reutte eingeliefert worden, sie haben sich dabei lediglich Abschürfungen zugezogen.