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Freitag, 09. März 2018

* Mann stirbt im Tiefschnee am Arlberg

* ÖVP und Grüne beginnen mit den Koalitionsverhandlungen

* zwei Lawinen reißen Männer jeweils rund 300m weit mit

Ein tragischer Skiunfall ist gestern Nachmittag in St. Anton am Arlberg passiert. Drei Snowboarder aus Großbritannien waren im Pulverschnee auf einer gesperrten Skiroute unterwegs, als einer von ihnen gestürzt ist und kopfüber im Tiefschnee stecken geblieben ist. Seine beiden Kameraden haben ihn erst mit Hilfe anderer nachkommender Skifahrer aus dem Schneeloch befreien können. Die anschließende Reanimation war erfolglos, der Mann ist noch an der Unfallstelle verstorben.



Heute beginnen die ÖVP und die Grünen ihre Koalitionsgespräche. Folgende Themen will Landeshauptmann Günther Platter unter anderem behandelt wissen:

„Ganz wichtig sind mir die Themen Wohnen – da haben wir eine große Herausforderung zu bewältigen, das Thema Transitverkehr – da braucht es eine Geschlossenheit, aber über die Regierungsparteien hinaus, das Thema Soziales – wo wir einige Dinge vorantreiben müssen: Gesundheit und Pflege, und natürlich insgesamt der Standort Tirol. Wir haben eine gute Ausgangslage, es hat sich Tirol exzellent entwickelt. Aber jetzt müssen wir sehr fortschrittlich dieses Tirol weiterentwickeln.“


Und es gibt offenbar einige Übereinstimmungen, denn an diesen Themen ist laut Ingrid Felipe bei den Grünen nicht zu rütteln:


„Ja des ist klar, dass es bei uns ganz stark darum geht wie gehen wir mit der steigenden Verkehrsbelastung um. Es geht auch um die Fragen des leistbaren Lebens, des leistbaren Wohnens in unserem wunderbaren Land. Und natürlich wie schaffen wir das in einer intakten Umwelt – wie schaffen wir das, auf unser Leben und auf unsere Wirtschaftsgrundlagen gut Acht zu geben, und trotzdem Entwicklungen zuzulassen, und das auszubalancieren, und zu schauen, was ist möglich und was geht nicht.“


Beide Parteien sprechen von ergebnisoffenen Verhandlungen und peilen eine Regierungsbildung bis Ostern an. SPÖ und NEOS zeigen sich wenig überrascht über schwarz-grün, die FPÖ spricht von einer Fehlentscheidung Platters, die den Wählerwillen nicht wiederspiegle.

Was mögliche Ressortverteilungen angeht, hält sich Landeshauptmann Günther Platter weiterhin bedeckt.


„Es geht jetzt nicht um die verschiedenen Ressorts. Jetzt müssen wir inhaltlich zusammenkommen, und dann zum Schluss geht’s darum, wer welches Ressort bekommt und welche Personen dafür zur Verfügung stehen werden.“


Offen bleibt demnach ebenfalls, ob die Grünen durch ihre Stimmenverluste bei der Wahl in einer möglichen Neuauflage der schwarz-grünen Regierung nur mehr einen Landesratsposten erhalten oder wieder zwei.


„Alle diese Personalfragen die klären wir in den nächsten Tagen und Wochen, die waren nicht Teil der Sondierungsgespräche.“


Sagt Grünen-Chefin Ingrid Felipe. Beide Parteien sprechen von ergebnisoffenen Verhandlungen. Die neue Regierung könnte bereits am Gründonnerstag angelobt werden.



Mehrere Einbrüche beschäftigen derzeit die Tiroler Polizei. In Hopfgarten haben die Einbrecher bei Einbrüchen in zwei Hotels u.a. einen Tresor mitgenommen, mehrere andere Einbruchsversuche sind erfolglos geblieben. In Innsbruck hat ein Einbrecher aus dem Büro eines Gastlokals gestern ein Kuvert mit mehr als 1.000 €uro Bargeld gestohlen.



Eine 43-jährige Frau ist einem Internetbetrüger aufgesessen. Der Mann hat unter dem Namen und mit dem Firmenlogo einer Firma via Internet einen Radlader angeboten. Die Hälfte des Kaufpreises hat die Frau bereits bezahlt, als sich dann herausgestellt hat, dass alles ein Fake war, und das Logo dieser Firma schon öfter missbraucht worden ist. Die Ermittlungen zur Ausforschung des Betrügers laufen noch.



Bei einer Schitour in den Allgäuer Alpen bei Tannheim ist gestern Mittag ein 50-jähriger Deutscher 300 Meter weit von einer Lawine mitgerissen worden. Der Mann hat das Schneebrett selbst ausgelöst, ist aber zum Glück nur teilweise verschüttet worden und hat sich selbst befreien können. Zwei andere Tourengeher die gerade bergauf unterwegs waren, sind ebenfalls vom Schneebrett erfasst, aber nicht verschüttet worden. Wieder andere haben noch rechtzeitig ausweichen können, verletzt wurde also niemand.


Auch in Fieberbrunn ist gestern wie berichtet ein Mann von einem Schneebrett rund 300 Meter weit mitgerissen worden. Er hat seinen Lawinenairbag auslösen können, ist nur teilweise verschüttet worden und hat sich selbst befreien können.



Die L 17 Piller Straße ist nach dem Hangrutsch Ende Jänner ab heute 17 Uhr wieder offen - zumindest zeitweise. Zwischen Fließ und Neuem Zoll ist die Piller Straße am 27. Jänner durch einen Hangrutsch verlegt worden. Die Arbeiten schreiten seitdem voran, sodass der Streckenabschnitt ab heute 17 Uhr bis Montag halb acht Uhr in der Früh einspurig geöffnet wird. Der Verkehr wird durch Ampeln geregelt. Ab kommenden Montag ist die Straße dann jeweils zwischen 07:30 Uhr und 17 Uhr komplett gesperrt und in der Nacht einspurig befahrbar. Die Landecker Straße ist bereits seit einer Woche wieder einspurig befahrbar. Die Ladiser Straße bleibt zwischen Ried im Oberinntal und Ladis weiterhin komplett gesperrt.



Am Innsbrucker Landesgericht sind derzeit 5 Richterstellen nicht nachbesetzt. Zu personellen Kürzungen soll es aber laut dem neuen Justizminister Josef Moser nicht kommen:


„Es wird jetzt in die Richtung gehen, dass bei Richtern und Staatsanwälten eben nicht gespart wird, d.h. die Anzahl im Personalplan nicht reduziert wird.“


Der Ablauf des Nachbesetzungsverfahrens würde aktuell in der Bundesregierung im Rahmen der Budgetverhandlungen diskutiert werden, so Justizminister Moser weiter. Für Moser sei diesbezüglich wichtig, dass Nachbesetzungen so schnell wie möglich passieren. Dabei dürfe die Qualität der Verfahren nicht leiden.



Die FPÖ startet heute als erste in den Innsbrucker Gemeinderatswahlkampf und präsentiert bereits am Vormittag ihr Team. Spitzenkandidat ist Rudi Federspiel, der aufgrund der Vielzahl an wahlwerbenden Listen eine Schwächung der Oppositionsarbeit im nächsten Gemeinderat befürchtet:


„Wenn man natürlich nur diese Kleingruppen wählt, dann muss man natürlich schon aufpassen, weil i sag ich geh doch lieber zum Schmied als wie zum Schmiedl, damit der Schmied dann dementsprechend Stimmen hat und damit auch im Gemeinderat und auch im Stadtsenat entsprechend agieren kann. Weil ohne Stadtsenat – das ist ziemlich hoffnungslos.“


Insgesamt treten 13 Listen und Parteien bei den Innsbrucker Gemeinderatswahlen an. Federspiel selbst glaubt an ein Kopf an Kopf-Rennen zwischen der regierenden Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, dem Grünen Georg Willi und seiner Person.



Zwischen den Sondierungen hat Landeshauptmann Günther Platter gestern auch Justizminister Josef Moser zu einem Arbeitsgesrpäch empfangen. Dabei hat Platter einmal mehr die Personalauftstockung in der Innsbrucker Justizwache gefordert. Derzeit mangle es an elf Justizbeamten. Justizminister Josef Moser dazu:


„Was auch darin begründet ist, dass die Justizwache ein sehr strenges Auswahlverfahren hat. Das heißt wir gehen in die Richtung, was das Auswahlverfahren betrifft, nicht von der Qualität Abstriche machen, aber sehr wohl, dass das Verfahren schneller gemacht wird.“


Anschließend an den psychologischen Eignungstest und dessen Bewertung sollen laut Moser künftig Fachgespräche geführt werden.



Und in Sölden sind gestern zwei deutsche Skifahrer zusammengeprallt, und haben beide jeweils mit einem Rettungshubschrauber verletzt in die Innsbrucker Klinik bzw. das Krankenhaus nach Zams geflogen werden müssen.