Landeck

101,6 MHz
Frequenz

Imst

95,0 MHz
Frequenz

Reutte - Lechtal

93,9 MHz
Frequenz

Tannheimertal

96,2 MHz
Frequenz

Ehrwald

107,9 MHz
Frequenz

Sölden

97,1 MHz
Frequenz

Längenfeld

102,5 MHz
Frequenz

Haiming - vorderes Ötztal

106,8 MHz
Frequenz

Wipp-/Stubaital

90,7 MHz
Frequenz

Inzing

94,2 MHz
Frequenz

Innsbruck

97,0 MHz
Frequenz

Wattens

100,5 MHz
Frequenz

Schwaz

100,2 MHz
Frequenz

Jenbach

89,2 MHz
Frequenz

Achensee

104,1 MHz
Frequenz

Gerlos - mittleres Zillertal

103,7 MHz
Frequenz

Mayrhofen

102,6 MHz
Frequenz

Hintertux

89,2 MHz
Frequenz

Wildschönau

93,8 MHz
Frequenz

Wörgl

101,0 MHz
Frequenz

Kufstein

102,6 MHz
Frequenz

Ebbs

103,7 MHz
Frequenz

Scheffau

88,9 MHz
Frequenz

Kitzbühel

106,0 MHz
Frequenz

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87,7 MHz
Frequenz

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Frequenz

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Freitag, 09. Oktober

* Neue Details zu Causa Ischgl

* Wasserstoffbahn im Zillertal steht auf der Kippe

* Weiterer Wolfsverdacht in Tirol.

Kommenden Montag wird die Expertenkommission ihren Bericht zur Causa Ischgl und zum Corona-Krisenmanagement des Landes heuer im Frühjahr bzw. Winter vorstellen. Doch schon jetzt rücken neue Recherchen des Magazin Profil und der ZIB2 die Tiroler Behörden in ein schlechtes Licht. Tausende Seiten Akten haben die Journalisten der ZIB 2 und vom Profil durchforstet, darunter unter anderem Protokolle von SMS und WhatsApp Nachrichten. Demnach sind Informationen zu Ischgl offenbar teils tagelang zurückgehalten worden, um den Skiort aus dem Schussfeld zu nehmen, wie es heißt. Es geht unter anderem um die ersten Infektionen im Paznaun und die Reisewarnung Islands bereits Anfang März. Nachdem ein Barkeeper des Kitzloch in Ischgl positiv auf das Coronavirus getestet worden war, ist im Krisenstab des Landes bereits die Befürchtung diskutiert worden, dass es hier vermutlich zu etlichen Infektionen gekommen sei. In einer Aussendung des Landes ist die Ansteckung in einer Bar allerdings als aus medizinischer Sicht unwahrscheinlich bezeichnet worden. Wie berichtet ermittelt die Staatsanwaltschaft konkret gegen vier Personen, unter anderem gegen den Ischgler Bürgermeister Werner Kurz und den Landecker Bezirkshauptmann Markus Maaß, wegen des Verdachts der Gefährdung von Menschen durch übertragbare Krankheiten.



In Tirol sind im Laufe des gestrigen Tages 127 weitere Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Damit sind 885 Menschen in Tirol derzeit nachweislich infiziert. Die meisten davon im Bezirk Innsbruck Land, der heute auf der Corona-Ampel auf orange geschaltet wird.  Die Aufklärungsquote im Zusammenhang mit Infektionsketten liege in Tirol derzeit bei 74 Prozent, österreichweit sind es 65 Prozent. Viele Infektionen gehen auf Cluster zurück, die meisten davon entstehen innerhalb von Familien. Es gibt jetzt, wie das Land Tirol bekanntgibt, aber auch zwei Coronacluster in Flüchtlingsheimen in Kufstein und Innsbruck-Land. Die Betroffenen wurden isoliert.



Nach langem Warten und Ringen kommt er jetzt also doch. Der Corona-Bonus für alle Mitarbeiter der Tirol Kliniken. Konkret bekommen alle Mitarbeiter der Tirol Kliniken, die in der Zeit von 15. März bis 30. Juni mindestens 220 Stunden im Dienst waren einen Bonus von 500 Euro ausbezahlt, bei niedrigerem Stundenausmaß wird der Bonus aliquot angepasst. Die entsprechende Landesrichtlinie hat zuletzt für Verwirrung und Ärger gesorgt, da nicht ganz klar gewesen sein soll, wer anspruchsberechtigt ist. Die Tirol Klinik zahlen den Bonus jetzt aber an alle Mitarbeiter aus und gehen damit einen großen Schritt weiter als es die Landesrichtlinie eigentlich vorsieht.  Auch in Bezirkskrankenhäusern soll eine ähnliche Vorgehensweise gewählt werden. St. Johann hat bereits bestätigt, ebenfalls allen Mitarbeitern eine 500 Euro Bonus auszubezahlen.



Ungewissheit herrscht nach wie vor um die Axamer Lizum. Das Skigebiet hat ja um eine Betriebspflicht-Befreiung für den kommenden Winter angesucht. Die Entscheidung der zuständigen Behörde ist noch ausständig und verzögert sich. Der Krisengipfel diese Woche Montag hat wie berichtet zu keiner Entscheidung geführt. Aus dem zuständigen Verkehrsministerium in Wien hat es geheißen, die Seilbahnbehörden werden über den Antrag der Betreiberfirma Fröschl aus Hall auf zweitweise Befreiung der Betriebspflicht im kommenden Winter im Laufe dieser Woche entscheiden. Aufgrund des sehr allgemein gehaltenen Antrags fällt das dazugehörige Ermittlungsverfahren jetzt aber umfassender aus als zunächst gedacht, weshalb sich die Entscheidung verzögern wird. Voraussichtlich soll das “Ja” oder “Nein” der Behörden in rund zwei Wochen vorliegen. Heute findet ein weitere Krisengipfel statt. Der Axamer Bürgermeister aber auch die Landespolitik sowie die Touristiker hoffen auf eine Einigung. Das die Axamer Lizum im Winter schließe, komme laut ihnen nämlich einer Katastrophe gleich.



Im Zillertal könnte der Traum der ersten Schmalspur-Wasserstoffbahn der Welt jetzt frühzeitig ausgeträumt sein. Zillertalbahn-Aufsichtsratschef Franz Hörl hatte die Modernisierung der Bahn stets an die Erhöhung der Ortstaxen geknüpft. Gestern hat der Aufsichtsrat des TVB Mayrhofen-Hippach aber gegen eine solche Erhöhung zur Mitfinanzierung des neuen Mobilitätskonzepts gestimmt. Die Verantwortlichen wollen damit die coronabedingt ohnehin teilweise in ihrer Existenz bedrohten Tourismusbetriebe in der Region nicht noch weiter belasten.



Sechs Jahre nach dem Mord der französischen Austauschstudentin Lucile in Kufstein, können die Hinterblieben jetzt endlich abschließen. Im Prozess am Innsbrucker Landesgericht im Juli dieses Jahres ist zwar ein rumänischer Fernfahrer bereits wegen Mordes und Störung der Totenruhe verurteilt worden, er hat die Tat allerdings geleugnet. Der Oberste Gerichtshof hat jetzt das Urteil bestätigt und ist somit rechtskräftig.



Tirol gehen die Zahnärzte aus. Bereits jetzt seien laut Zahnärztkammer rund 50 Kassenstellen in Tirol nicht besetzt, zudem gehen rund 50 Ärzte in absehbarer Zeit in Pension. Ein Grund für dieses Problem sei, dass 2019 die Österreicher-Quote fürs Zahnmedizinstudium gefallen ist. Das bedeutet, an der Med-Uni Innsbruck erhalten die 40 besten des Aufnahmeverfahrens einen Platz, egal woher sie kommen. So haben heuer zum Beispiel nur sieben Österreicher einen Platz ergattert, davon sind drei aus Tirol. Der Rest kommt aus dem Ausland. Die Zahnärztekammer pocht darauf, dass die Quote wieder eingeführt wird und verlangt ein neues Gutachten von der EU.
 


 

In Kirchdorf sind kürzlich neuerdings zwei toten Ziegen gefunden worden, in Navis im Wipptal ein totes Schaf. Nach ersten Begutachtungen gehen die Amtstierärzte von einem Wolfsriss aus. Bei Rissen in Elbögen im September konnte nach den genetischen Untersuchungen kein großer Beutegreifer nachgewiesen werden. Indes ist vor kurzem in Voderhornbach im Bezirk Reutte ein Luchs gesichtet worden. Risse in diesem Gebiet sind keine bekannt.



Und in Innsbruck hat gestern ein Radfahrer vor einem Zebrastreifen stehende Fahrzeuge übersehen und ist ungebremst auf einen PKW aufgefahren. Der 27-Jährige ist zu Sturz gekommen und hat sich schwere Gesichts- und Handverletzungen zugezogen. Er ist in die Klinik Innsbruck gebracht worden.