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Freitag, 14. Juni 2019

* Hochwassersituation hat sich entspannt

* Waldbrand bei Absam - Glutnester halten Feuerwehr auf Trab

* Suchaktion im Pitztal erfolglos abgebrochen

Die Hochwassersituation in Tirol hat sich mittlerweile entspannt. Die Pegel an vormals kritischen Stellen wie in Telfs, Innsbruck, Schwaz, Rotholz und Rattenberg, sind teilweise um mehr als einen Meter gesunken. Das bestätigt auch Klaus Niedertscheider, der Leiter vom Hydrografischen Dienst des Landes Tirol:


„Ja also aktuell haben wir am Inn eine Entspannung, es heißt, die Wasserstände sinken von der Schweiz her kommend weiter. Also an sich haben wir jetzt eine stabile Situation. Abhängig von der weiteren Wetterentwicklung werden wir dann schauen, wie sich das dann darstellt. Also wir erwarten natürlich noch eine gewisse Schneeschmelze, die ist auch von der Schweiz her angekündigt, und die wird auch bei uns einsetzen, und die wird also die Wasserführung dementsprechend wieder ein bisschen beeinflussen. Aber die ursprünglichen hohen Werte, die werden wir jetzt derzeit einmal nicht erreichen. In Verbindung mit Niederschlag oder sonstigen Ereignissen. Aber das sehen wir dann erst, wie die Entwicklung am Wochenende sein wird.“


Eine vollständige Entwarnung gibt es also noch nicht. Durch die prognostizierten Unwetter und den Regen, könnte sich die Situation am Sonntagabend erneut zuspitzen.



In St. Leonhard im Pitztal hat ein Arbeiter gestern kurz vor Mittag in der Pitze vermutlich einen menschlichen Körper im Wasser treiben sehen, und die Polizei alarmiert. Bei einem sofort eingeleiteten Sucheinsatz, bei dem nicht nur die Polizei sondern auch die Feuerwehren aus Arzl, Wenns, Jerzens und Sankt Leonhard, sowie die Wasserrettung und der Polizeihubschrauber im Einsatz waren, hat jedoch keine Person im Wasser treibend gesichtet werden können. Auch alle Brücken und gut zugänglichen, bzw. gut einsehbaren Stellen sind von den Einsatzkräften besetzt worden, allerdings negativ. Deshalb ist der Einsatz kurz nach Mittag dann abgebrochen worden.



Nach dem tragischen Zwischenfall in Sautens, wo ein Radfahrer in die hochwasserführende Ötztaler Ache gestürzt ist, und abgetrieben wurde, ist jetzt klar, dass es sich bei dem Vermissten um einen 82-jährigen Einheimischen aus dem Bezirk Imst handelt.



Gefordert sind die Einsatzkräfte außerdem immer noch beim Waldbrand oberhalb von Absam. Gestern Nachmittag sind wie berichtet erneut Glutnester entdeckt worden. Der größte Feind der Feuerwehr ist in diesem Fall der Wind:


„Der Waldbrandeinsatz ist gestern fortgesetzt worden. Nachmittags hat man ihn dann eingestellt, weil das Bild ein sehr gutes war. In der Zwischenzeit hat der aufkommende Wind die Glutnester wieder entsprechend angefacht, und jetzt musste der Waldbrandeinsatz wieder gestartet werden. Das hat auch mit dem Gelände zu tun. Dort ist es so steil, dass kein Personal vor Ort abgesetzt werden kann. Das ist aus Sicherheitsgründen nicht vertretbar. Und deshalb müssen die Glutnester von oben mit viel Wasser bekämpft werden.“


Sagt Landesfeuerwehrinspektor Alfons Gruber und ergänzt:


„Wir denken, dass das wahrscheinlich bis zum Wochenende so weitergehen kann. Derzeit sind zwei Hubschrauber im Einsatz, und es sind Becken aufgebaut, aus denen die Hubschrauber mit ihren Löschkübeln das Wasser entnehmen können. Es sind auch entsprechend gut ausgebildete Feuerwehrkräfte, Flughelfer, vor Ort, die die Hubschrauber einweisen, und die Brandbekämpfung koordinieren.“


Brand aus wird erst dann gegeben, wenn der Hubschrauber mit Wärmebildkamera das gesamte Gebiet abgeflogen hat, und wirklich alle Glutnester gelöscht sind.



Die Lärmstudie Außerfern des Landes hat gezeigt, wie sehr sich die Anwohner im Bezirk Reutte speziell von Motorradlärm belästigt fühlen. Deshalb wird aktuell auch über ein Fahrverbot für Motorradfahrer diskutiert. Das ruft jetzt allerdings die Wirte und Touristiker entlang der Hahntenjochstraße auf die Barrikaden, denn die sind auf die Umsätze durch die Zweiradfahrer angewiesen:


„Ich glaube nicht, dass das eine wahnsinnige Belästigung ist, dass wir im Lechtal wirklich so viel Verkehr haben. Ich glaube, dass wenn man es zusammenzählt, dann lass es im ganzen Sommer vielleicht 10 oder 14 Tage mit richtig viel Verkehr sein, ich glaube dann ist alles beieinander. Ich glaube, da ist viel mehr Wind als Wetter gemacht wird, das passt hinten und vorne nicht zusammen, das hat man sicher ein bisschen überzogen, meiner Meinung nach.“


Sagt Sommerrodelbahnbetreiber Armin Knittel aus Elbigenalp.



Gleich zwei Mal waren die Einsatzkräfte gestern bei Verkehrsunfällen im Zillertal gefordert. Auf der Fügenbergstraße ist ein talwärts fahrender Radfahrer frontal gegen ein entgegenkommendes Auto gekracht. Der 15-jährige Deutsche ist mit dem Notarzthubschrauber in die Innsbrucker Klinik geflogen worden.
In Hippach ist ein Motorradfahrer aus Deutschland einer Autofahrerin hinten aufgefahren und gestürzt. Auch er ist mit dem Notarzthubschrauber in die Innsbrucker Klinik geflogen worden.



Bei einem Tourismus Kongress am Mieminger Plateau machen sich die heimischen Gastwirte und Experten, gemeinsam mit den Tirol-Werbern Gedanken, wie unser Land für russische Gäste attraktiver werden könnte. Gäste aus Russland geben im Urlaub nämlich vergleichsweise viel Geld aus, dass Russen als Gäste problematisch wären, ist für Florian Phleps von der Tiroler Werbung nur ein Klischee. Auch jetzt kommen etliche Russen nach Tirol. Im Sommer am liebsten nach Innsbruck, im Winter nach Sölden, Ischgl oder Mayrhofen.



Heute ist Weltblutspendetag. Ein Tag, den auch das Rote Kreuz Tirol nutzt, um auf das Thema aufmerksam zu machen. In Österreich wird nämlich alle 90 Sekunden eine Blutkonserve benötigt, aber nur rund 4 Prozent der Tiroler spenden regelmäßig Blut. Um diesen Anteil zu erhöhen, gibt es jetzt einige Neuerungen beim Blutspenden.


„Eine große Neuerung ist, dass wir jetzt endlich auf West-Nil-Virus die Spenden untersuchen können. Das heißt die bisherigen Probleme, wo wir Spender ablehnen mussten, die aus einem Gebiet mit West-Nil-Virus zurückgekommen sind, und da gehört ganz Norditalien inklusive Gardasee dazu, die dürfen jetzt uneingeschränkt spenden.“


Sagt Manfred Gaber, der Leiter des Blutspendedienstes Tirol. Über eine neue Online Plattform sollen außerdem mehr junge Menschen motiviert werden, Blut zu spenden.



Und heute beginnt am Innsbrucker Bergisel, der bedeutendste Schieß-Wettbewerb in West-Österreichs, und zwar das 38. Kaiserjägerschießen:


„Das wird deswegen gemacht, um an die Gründung der Kaiserjäger in Innsbruck zu erinnern, 1816. Die damals, wie das Regiment aufgestellt worden ist, am Bergisel ihre Schießausbildung gemacht haben. Und das ist ein Mannschaftbewerb mit drei Mann, und wird mit dem Sturmgewehr 77 geschossen. Und dann gibt es noch einen Einzelbewerb, der wird mit dem Originalgewehr der Kaiserjäger geschossen, mit dem Steyr M95, für die Ehrenscheibe. Also da kann jeder schießen, da kann ein Einzelschütze auch schießen.“


Erklärt der Obmann des Tiroler Kaiserjägerbunds, Christian Haager. Eröffnet wird das Kaiserjägerschießen heute Abend am Bergisel mit einem Platzkonzert der Musikkapelle Lans. Der Schießwettkampf findet dann am Samstag ganztägig  ebenfalls am Bergisl statt. 171 Mannschaften aus sieben Nationen sind in diesem Jahr mit dabei.