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Freitag, 15. Jänner 2021

* Barocksaal im Hotel Europa zerstört

* Massentests im Bezirk Kitzbühel

* ARGE PORR/Ortner setzt MCI Neubau um

Das größte Bauprojekt in Tirol ist auf Schiene, sagt Landesrat Johannes Tratter, bezogen auf den Neubau des MCI Campus in Innsbruck. Die ARGE PORR und ORTNER wird das Projekt jetzt umsetzen, Anfang März soll der Architekturwettbewerb ausgeschrieben werden.  



Gebaut wird auch im Hotel Europa in Innsbruck, hier ist noch schnell bevor der prunkvolle Barocksaal unter Schutz gestellt werden hat können, der Stuck abgetragen worden. Das Bundesdenkmalamt spricht von heimlicher Kulturgutvernichtung, auch der Bauausschuss-Obmann in der Stadt Innsbruck, Lucas Krackl, ist entsetzt:


„Für uns im Innsbrucker Bauausschuss war der Erhalt des Barocksaals von ganz großer Bedeutung. Dass dieser nicht ohnehin schon länger unter Denkmalschutz gestanden ist, hat immer für Verwunderung gesorgt, und dass das Verfahren dann sabotiert worden ist – von wem auch immer – ist natürlich doppelt bitter. Jetzt geht es darum, eine gute Entwicklung für diesen Standort zu finden. Ob der schale Beigeschmack dann jemals abgelegt werden kann, wird sich zeigen.“


Stadt- und Landespolitik zeigt sich angesichts der Fotos erzürnt, für die SPÖ ist die Zerstörung schlichtweg nicht hinnehmbar, Wirtschaftskammerpräsident Christoph Walser bezeichnet das, was im Hotel Europa passiert ist als schäbig, und Kulturlandesrätin Beate Palfrader sagt, das sind verwerfliche Methoden, mit denen Tiroler Kulturgut und Innsbrucker Geschichte zerstört worden ist.



Am Innsbrucker Landesgericht wird heute der Dopingprozess gegen Ex-Langläufer Harald Wurm fortgesetzt. Auch er ist bei der Operation Aderlass, am Rande der Nordischen Ski WM in Seefeld 2019 ertappt worden. Wurm soll den deutschen Sportarzt Mark S. unterstützt haben, in dem er unter anderem einen Spezialkühlschrank besorgt, und dort Blut- und Erythrozytenbeutel gelagert hat. Außerdem soll Wurm als Zeuge gegen einen ehemaligen Trainer falsch ausgesagt haben.



In Kitzbühel starten heute die Corona-Massentests. Im Kaisersaal in St. Johann, in der Arena in Kirchberg und im Kultursaal in Reith bei Kitzbühel können sich von heute bis Montag alle im Bezirk Kitzbühel freiwillig und kostenlos testen lassen, Anmeldung unter tiroltestet.at oder bei der Gesundheitshotline 1450. In Jochberg haben sich mehr als 1.000 Personen testen lassen, nur vier davon waren positiv, hier gibt es aber keine Hinweise auf die britische Virusmutation. Für noch genauere Ergebnisse wird im Unterland jetzt auch das Abwasser untersucht. Mit Proben aus Kläranlagen in Kitzbühel und Kufstein soll geklärt werden, ob die britische Virusmutation im Unterland schon jetzt verbreitet ist, oder nur die Skifahrer-Gruppe in Jochberg betrifft.



Die britische Virusmutation ist es auch, die weitere Einschränkungen notwendig machen könnte. Am Wochenende wird die Regierung bekannt geben, wie es nach dem 25. Jänner weitergeht, wer wann und unter welchen Auflagen wieder aufsperren darf. Im Handel dürfte zum Beispiel die Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken kommen.
Heute finden Beratungen mit den Ländern und mit den Sozialpartnern statt. Landeshauptmann Günther Platter ist heute außerdem beim neuen Arbeitsminister Martin Kocher in Wien. Wir in Tirol sind durch die coronabedingte Flaute im Tourismus aktuell besonders von hoher Arbeitslosigkeit betroffen.



Weil am Piburger See im Ötztal zuletzt derart viele Spaziergänger und Eisläufer unterwegs waren, gibt es ab sofort am Wochenende eine Zutrittsbeschränkung. Am Samstag und Sonntag werden nur noch maximal 200 Berechtigungskarten zum Eislaufen ausgegeben. Die Bergwacht regelt außerdem schon auf Höhe des Recyclingshofs in Ötz den Verkehr, um ein Chaos zu vermeiden.



Nach den intensiven Schneefällen von gestern beruhigt sich das Wetter heute, allerdings ist die Lawinengefahr aktuell hoch. Rudi Mair vom Lawinenwarndienst Tirol:


„Eine rasche Entspannung ist bei diesen enormen Schneemengen nicht in Sicht. Die Temperaturen bleiben auch winterlich tief, und Kälte ist da ähnlich wie bei Lebensmitteln – Kälte konserviert, auch die Lawinengefahr. Das heißt bis einschließlich Wochenende ist keinesfalls mit einer Entspannung der Lawinensituation zu rechnen.“


Wintersportler sollten unbedingt auf den gesicherten Pisten bleiben und den freien Skiraum meiden, appelliert Rudi Mair. Der Innsbrucker Vizebürgermeister Hannes Anzengruber betont außerdem, dass Skitouren und Wanderungen auf der Nordkette zu unterlassen sind, wegen Sprengungen und Selbstauslösung von Lawinen herrscht hier Lebensgefahr.



In Tirol treiben aktuell wieder etliche Betrüger ihr Unwesen. In Innsbruck wollten falsche Polizisten Geld von einer Frau herauslocken, zwei andere Personen sind von Betrügern um insgesamt mehr als 100.000 Euro gebracht worden. Um Betrug zu vermeiden gilt die Devise: wenn ein Angebot zu schön ist, um wahr zu sein, dann gibt es meistens einen Haken.



Und die Österreichische Gesundheitskasse und die Sozialversicherung der Selbstständigen werden noch im Jänner Informationsschreiben an Unternehmer ausschicken, um sie über offene Forderungen zu informieren. Coronabedingt sind letztes Jahr viele Beiträge gestundet worden. Pleitewelle soll keine ausgelöst werden, es gehe hier lediglich um Information, außerdem sind die Beiträge wichtig für die Pensionszeiten der Selbstständigen.