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Freitag, 17. Juli 2020

* Finanzierung für Rot Kreuz Zentrale wankt

* FPÖ fordert Aktion Scharf gegen Problemhundebesitzer

* hintere Ötztalstraße wieder offen

Die Bewohner im hinteren Ötztal können aufatmen, nach wochenlanger Sperre ist die Straße zwischen Untergurgl und Zwieselstein ab heute wieder einspurig befahrbar. Nach einem Murenabgang Ende Mai ist die Leckgalerie verstärkt worden, die weiteren Arbeiten sollen bis Jahresende abgeschlossen sein.


„Die Baumaßnahmen sind eigentlich darauf ausgelegt, dass man die Galerie dahingehend ertüchtigt, dass das vorausgesagte oder zu erwartende Murereignis über die Galerie drüber fahren kann, ohne dass das Bauwerk oder die Straße beschädigt wird. Das Gebiet ist nach geologischen und nach menschlichen Erkenntnissen ziemlich sicher. Das heißt: wenn wir Arbeiter hineinlassen, was unser höchstes Gut ist, können wir auch den Verkehr laufen lassen. Es wird mit Sicherungsposten ständig beobachtet, es wird ständig vermessen, es läuft der Laserscan drüber, wir sehen was im Hang passiert, und damit hoffen wir, dass wir alle notwendigen Sicherheitsvorkehrungen getroffen haben, dass wir das sicher über die Bühne bringen.“


Sagt Günter Guglberger, Experte für Brücken- und Tunnelbau im Land Tirol.



Vom hinteren Ötztal ins Außerfern: nach der umstrittenen Gatterjagd in Kaisers letzten Winter, wollen die Bürgermeister von Kaisers und Elbigenalp jetzt den Landesveterinärdirektor anzeigen. Ihr Rechtsanwalt ortet einen Verfahrensfehler, außerdem sei das Gatter baulich falsch und das Erschießen der 34 Tiere teils Tierquälerei gewesen, so der Anwalt.



In Innsbruck ist ein Radfahrer gestern gestürzt und verletzt worden, weil ein Hund plötzlich in die Mitte des Radwegs gesprungen ist, und der Radfahrer trotz Vollbremsung einen Zusammenstoß mit dem Tier nicht verhindern hat können. Dazu kommt, dass sich der Hundehalter danach unerlaubt mit seinem Pitbull Terrier vom Unfallort entfernt hat, noch bevor die Polizei vor Ort war. Sorglose Hundehalter wie dieser sorgen in Tirol des öfteren für Probleme. Deshalb fordert Innsbrucks FPÖ Stadtrat Rudi Federspiel jetzt eine Aktion Scharf gegen Problemhundebesitzer:


„Wenn man sich überlegt, was die Mindestanforderungen für die Haltung von Hunden sind. Dann muss man schon sagen, dass das natürlich von vielen Leuten nicht gemacht wird. Und meiner Meinung nach kann das Gesetz nur durchgesetzt werden, wenn man scharf kontrolliert. Und meiner Meinung nach sind die Strafen viel zu gering! Die beginnen bei 15 Euro, und da ist die Schweiz für mich schon immer ein Vorbild gewesen, mit sehr strengen Strafen. Hundekot nicht entfernen kostet dort 300 Euro. Also das ist natürlich schon etwas, wo man auch Hundebesitzer dementsprechend überzeugen könnte.“


Federspiel will für unbelehrbare Hundehalter jedenfalls die Strafen verschärfen, strenger kontrollieren und notfalls auch Hunde abnehmen. Der vom Land geplante Hundeführerschein wird coronabedingt wie berichtet erst mit Anfang Oktober kommen.



Wir bleiben in der Landeshauptstadt. Für heftige Diskussionen bei der Innsbrucker Gemeinderatssitzung hat unter anderem der Nachtragshaushalt gesorgt, coronabedingt klafft im Innsbrucker Budget nämlich ein Millionenloch.


„Wie stünden wir da, ohne die COVID Krise? Wir hätten um 25 Millionen mehr Einnahmen. Und so erfreulich die Zuzahlungen vom Bund und Land sind, das sind Investitionszuschüsse, wir können die nur lukrieren, wenn wir den Rest drauflegen. Das heißt, wenn das Land 30 Prozent Zuschuss gibt, müssen wir trotzdem 70 Prozent auf den Tisch legen.“


Sagt Innsbrucks Bürgermeister Georg Willi und betont außerdem, dass die Regierungskoalition proaktiv investieren will, um die Wirtschaft in Innsbruck nach der Coronakrise wieder anzukurbeln und Arbeitsplätze zu sichern.
Auch ein geplantes Bauprojekt mit Wohnungen für Obdachlose, zur Wiedereingliederung in die Gesellschaft sorgt im Innsbrucker Gemeinderat gestern für hitzige Debatten:


„Diese 42 Starterwohnungen, das sollen 5-Euro-Wohnungen sein. Durchschnittsgröße 30 Quadratmeter, also um 150 Euro. Diese Menschen die dort wohnen, haben kein Auto, weil sie es sich gar nicht leisten können. Und damit wird der Raum um die neue S-Bahn-Haltestelle Messe sukzessive aufgewertet, die Bögen werden sukzessive architektonisch verbessert, und die ÖBB haben sich verpflichtet, dort mehr Menschen hinzubringen, in Restaurants die entstehen sollen, in Firmen die sich dort ansiedeln sollen, und damit wird der ganze Raum qualitativ aufgewertet.“


Trotz zahlreicher Enthaltungen ist des geplante Bauprojekt in der Kapuzinergasse gestern Abend übrigens vom Gemeinderat mehrheitlich beschlossen worden.



Weiter warten heißt es auf die Nordzulaufstrecken für den Brennerbasistunnel. In Rosenheim sind nämlich von den Lokalpolitikern alle fünf Trassenvorschläge abgelehnt worden. Landeshauptmann Günther Platter kritisiert angesichts dieser Entscheidung die Verantwortlichen in Deutschland scharf, und spricht einmal mehr von einem Vertragsverletzungsverfahren der EU gegen Deutschland, sollten die Zusagen zu den BBT-Nordzulaufstrecken nicht endlich eingehalten werden.



In Innsbruck soll zeitnah eine neue Zentrale des Roten Kreuz entstehen, die insgesamt 25 Millionen Euro kosten wird. Finanzierungszusagen vom Land gibt es bereits, ob auch die Stadt Innsbruck mitzahlt, ist noch nicht fix:


„Wir haben begonnen mit den Verhandlungen 2017, an die Stadt herangetreten sind wir dann erst 2018. Haben dann ganz schwierige Startgespräche gehabt unter der damaligen Situation. Unter dem jetzigen Bürgermeister haben wir dann eine offene Tür gefunden. Und jetzt ist es so, dass das Land den Zuschuss gewährt hat für 30 Jahre, und zwar für ein Viertel. Die ganze Bausumme, die Hälfte tragen wir, und von der zweiten Hälfte trägt wiederum die Hälfte das Land, und somit fehlt uns insgesamt jetzt noch ein Viertel, das die Stadt übernehmen soll. Da finden jetzt noch Gespräche statt, und die Entscheidung könnte in der nächsten Stadtsenatssitzung am 22. Juli fallen.“


Sagt Rot-Kreuz-Geschäftsführerin Alexandra Tanda. In der neuen Zentrale soll unter anderem auch ein Ausbildungszentrum und betreutes Wohnen untergebracht werden.



Eine Mopedfahrschülerin ist gestern Nachmittag bei ihrer allerersten Fahrstunde im Bachbett gelandet. Die 14-Jährige ist zwischen Münster und Kramsach von der Straße abgekommen und in einen Bach gerutscht. Sie dürfte aber mit Schürfwunden und einem Schock davongekommen sein.



Und im Laufe des gestrigen Tages sind vier positive Coronatests in Tirol dazugekommen, eine Person ist gestern wieder genesen. Damit sind mit Stand gestern Abend noch 42 Menschen in Tirol nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Mehr als 800 Tests sind derzeit noch in Auswertung.