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Freitag, 27. März 2020

* Coronakrise wird sich weiter zuspitzen

* 600% mehr Arbeitslose in Gastronomie und Beherbergung

* COVID Brennpunkte Ischgl und Axamer Lizum

Der Höhepunkt der Coronakrise ist noch nicht erreicht, Gesundheitsminister Rudolf Anschober rechnet mit einem Peak zwischen Mitte April und Mitte Mai. Deshalb heißt es weiterhin: Sozialkontakte meiden, und damit Leben retten.


„Derzeit ist die Lage in Tirol so, dass wir 1.664 Erkrankte haben, davon vier Tote. Aber es sind bereits 143 Menschen wieder gesund. Und das ist die positive Botschaft! Wir können uns von dieser Krankheit, all jene die sie haben, wenn es uns gelingt, diese sozialen Kontakte weiterhin so zu reduzieren, wie es derzeit der Fall ist. Und dieser Tiroler Zusammenhalt, der ja ganz besonders ausgeprägt ist, wenn dieser Tiroler Zusammenhalt weiterhin ausgelebt wird, bin ich zutiefst der Überzeugung, dass wir das packen werden.“


So Landeshauptmann Günther Platter.



Das Land ruft jetzt alle Personen, die sich zwischen 13. und 16. März in der Axamer Lizum aufgehalten haben dazu auf, ihren Gesundheitszustand genau zu beobachten, und bei Symptomen umgehend die Gesundheitshotline 1450 anzurufen. Drei verschiedene Touristengruppen aus Schweden, Holland und Irland haben sich während ihres Tirol-Urlaubs in diversen Hotels und Aprés Ski Lokalen in der Axamer Lizum aufgehalten, mehrere von ihnen sind nach ihrer Rückkehr positiv auf das Coronavirus getestet worden.



Auch in Ischgl könnte es bereits viel früher Coronafälle gegeben haben, als bisher angenommen. Wie die britische Zeitung The Telegraph berichtet, haben sich mehrere Urlauber aus England, Dänemark und den USA offenbar schon Mitte Jänner mit dem Coronavirus infiziert, bzw. haben nach einem Skiurlaub in Ischgl entsprechende Symptome gezeigt. Von Seiten der Gesundheitsbehörden hat es aber offenbar keinerlei Meldung an die Tiroler Behörden gegeben, deshalb bleibt jetzt dahingestellt, ob die Ausbreitung des Virus schon früher verhindert werden hätte können.



Jedenfalls stehen die Orte im Paznauntal und in St. Anton heute seit genau zwei Wochen in Quarantäne. Dort und auch in Sölden werden diese Maßnahmen, wie im restlichen Tirol, jetzt aber bis zum Ostermontag verlängert:


„Es wird diese Verordnung verlängert, im Paznauntal, und dann auch in St. Anton und in Sölden, bis zum 13. April. Dann sind wir im Gleichklang, mit den Regelungen und Verordnungen der Republik Österreich.“


Mitarbeiter dürfen ausreisen, allerdings nur unter Einhaltung bestimmter Rahmenbedingungen.



Viele Tiroler Firmen nutzten die Corona-Kurzarbeit, trotzdem sind in Tirol aktuell fast 37.000 Menschen arbeitslos. Nach dem Ende der Wintersaison ist die Tourismusbranche in Tirol besonders betroffen, in der Sparte Beherbergung und Gastronomie haben sich in den letzten anderthalb Wochen seit Saisonende um 600% mehr Menschen arbeitssuchend gemeldet, als im Vergleichszeitraum im Jahr davor. Seit 15. März, also innerhalb der letzten eineinhalb Wochen, sind beim AMS Tirol 23.111 Personen arbeitslos gemeldet worden. Das ist ein drastischer Anstieg von 171 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Besonders hart trifft die Corona-Krise die Beherbergungsbetriebe und Gastronomen. In dieser Branche sind derzeit knapp 14.000 Personen arbeitslos – das ist ein Anstieg von unglaublichen 603 Prozent. Damit sei der Plafond aber noch nicht erreicht, heißt es aus dem AMS. Die Experten rechnen mit einem weiteren drastischen Anstieg der Arbeitslosigkeit und einer regelrechten Kündigungswelle mit Monatswechsel März/April.



Fast alle Branchen in Tirol sind von den restriktiven Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus betroffen, so zum Beispiel auch die rund 600 Taxi-Unternehmen in Tirol:


„Die Situation macht uns natürlich massiv zu schaffen, die Betriebe stehen grundsätzlich mindestens in einem Ausmaß von 80 Prozent, teilweise auch sogar zu 100 Prozent. Weil einfach kein Personenaufkommen da ist, also es sind einfach keine Personen da, die jetzt befördert werden müssen oder befördert werden wollen. Weil jeder natürlich in seinem Gemeindegebiet bleiben muss, und somit kann man sich vorstellen, ist natürlich das Fahrgastaufkommen äußerst gering.“


Sagt Gabriel Klammer von der Sparte Taxis in der Tiroler Wirtschaftskammer. Für viele heimische Taxiunternehmen sei die Situation bereits existenzbedrohend. Welch alternative Geschäftswege sich die hiesigen Taxifahrer suchen, das und mehr hören Sie heute im U1 Mittagsmagazin, ab 12.



Nachdem wie berichtet im Kloster der Barmherzigen Schwestern in Zams 39 von 54 Bewohnerinnen positiv auf das Coronavirus getestet worden sind, gibt es jetzt auch mehrere COVID-Fälle im Umkreis des Altenwohnheims in Brandenberg. Sowohl Mitarbeiter als auch Heimbewohner bzw. deren Angehörige hatten Kontakt zu infizierten Personen. Das Heim ist deshalb jetzt geräumt worden, und bleibt vorerst geschlossen. Zwölf Bewohner zwischenzeitlich im Reha Zentrum Münster untergekommen, ein Coronapatient braucht medizinische Versorgung.



In vielen Kinderbetreuungseinrichtungen in Innsbruck sind aktuell zwar keine Kinder, trotzdem bleibt in Zeiten der Coronakrise das Betreuungsangebot weiterhin aufrecht:


„Es sind aber nach wie vor alle Standorte auch geöffnet. Das heißt für die Berufsgruppen, die es dringend brauchen, also von der Busfahrerin bis hin zur Ärztin, Krankenschwester, Krisenmanagement, Polizei, die haben alle die Möglichkeit zur Betreuung. Auch die Alleinerziehenden möchte ich hier nochmal ganz explizit erwähnen.“


Sagt Stadträtin Elisabeth Mayr und betont, dass bei städtischen Kinderbetreuungseinrichtungen aktuell keine Gebühren anfallen. Bei den privaten Einrichtungen arbeiten Stadt und Land derzeit an einer Lösung.



Viele Baustellen im Land stehen wegen des Coronavirus derzeit still. Jetzt wird auch der Bau des BrennerBasisTunnel vorübergehend gestoppt. ÖBB-Chef Andreas Matthä rechnet deswegen auch mit einer verzögerten Fertigstellung. Wie lange genau, das ist freilich aktuell noch unklar.



Jetzt noch zwei Meldungen abseits von Corona:

In Kössen ist ein 57-Jähriger gestern Nachmittag aus etwa vier Metern Höhe von einer Leiter gestürzt, und hat sich schwer am Kopf, Arm und an den Rippen verletzt. Der Mann ist mit dem Notarzthubschrauber ins Krankenhaus St. Johann geflogen worden.



Und nach dem Brand eines Mehrfamilienhauses in Niederndorf gestern Nacht, steht jetzt die Brandursache fest. Ein elektrischer Defekt an der Außenbeleuchtung des Wohngebäudes hat das Feuer ausgelöst, bei dem die Bewohner sich dank Rauchmelder rechtzeitig und unverletzt ins Freie retten haben können.