Landeck

101,6 MHz
Frequenz

Imst

95,0 MHz
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Reutte - Lechtal

93,9 MHz
Frequenz

Tannheimertal

96,2 MHz
Frequenz

Ehrwald

107,9 MHz
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Sölden

97,1 MHz
Frequenz

Längenfeld

102,5 MHz
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Haiming - vorderes Ötztal

106,8 MHz
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90,7 MHz
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94,2 MHz
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Innsbruck

97,0 MHz
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Wattens

100,5 MHz
Frequenz

Schwaz

100,2 MHz
Frequenz

Jenbach

89,2 MHz
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Achensee

104,1 MHz
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Gerlos - mittleres Zillertal

103,7 MHz
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Mayrhofen

102,6 MHz
Frequenz

Hintertux

89,2 MHz
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Wildschönau

93,8 MHz
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Wörgl

101,0 MHz
Frequenz

Kufstein

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Freitag, 7. Februar 2020

* Paragleiterabsturz in Sölden

* Semesterferienbeginn in Tirol

* weiter angespannte Lawinensituation

In Sölden ist einem deutschen Paragleiter gestern kurz nach dem Start beim Gaislachkogel der Schirm kollabiert, woraufhin der Paragleiter in steiles, felsdurchsetztes Gelände abgestürzt ist. Der Gleitschirm ist dann in einem Felsen hängen geblieben, und hat einen weiteren Absturz verhindert. Schwer verletzt ist der Paragleiter dann vom Hubschrauber per Tau geborgen, und ins Krankenhaus Zams geflogen worden.



Heute ist Zeugnistag für alle Schüler und Schülerinnen im Land, Ferienbeginn heißt aber auch Reisezeit, und das bedeutet in Tirol: Stau. Während im Osten Österreichs die Semesterferien schon wieder zu Ende gehen, beginnen sie heute nicht nur in fünf Bundesländern, sondern auch in einigen Teilen Deutschlands, auf den Haupttransitverkehrsrouten kann es deshalb schon ab heute Mittag wieder zu Staus und verstopften Straßen kommen. Neuralgische Punkte werden hier einmal mehr die A12 Inntalautobahn zwischen Kufstein und Wiesing, die Fernpassstrecke und die Route Achenpass-Zillertal sein. Behinderungen wird es nach Einschätzung der Experten auch auf der Eibergstraße zwischen Söll und Kufstein, und auf der Loferer Straße geben. Fabian Strickner hat berichtet. Wie Sie möglichst stressfrei in die Semesterferien starten, wenn Sie das eigene Auto nicht daheim stehen lassen wollen, dazu hören Sie heute Vormittag noch mehr, hier auf Radio U1 Tirol.



Auf der A13 Brennerautobahn ist ein Autofahrer gestern Abend beim Überholen in der Schönbergkehre ins Schleudern geraten, und hat ein anderes Auto gerammt. Durch den Zusammenprall sind im angefahrenen Auto die Airbags ausgelöst worden, die beiden Fahrzeuginsassen haben sich unbestimmten Grades verletzt. Die Brennerautobahn war gestern Abend in diesem Bereich rund zwei Stunden lang gesperrt.  



Die Lawinensituation bleibt nach den Schneefällen Mitte dieser Woche prekär. Der flotte Wetterumschwung von Winter auf Sommer verschärft die Situation zusätzlich. Größtenteils gilt Warnstufe drei von fünf. Die Experten hoffen auf die Vernunft der Wintersportler, um Lawinenunglücken vorzubeugen. Im heurigen Winter – Durchrechnungszeitraum 1. November bis gestern –gab es österreichweit vier Lawinentote zu beklagen – je zwei Tourengeher und zwei Freerider, wie die Statistik des Kuratoriums für Alpine Sicherheit und der Alpinpolizei zeigt. Einen Lawinetoten hat es in Vorarlberg gegeben, drei in den Tiroler Bergen. Das sind österreichweit um 13 weniger als letztes Jahr im selben Zeitraum, allerdings immer noch vier zu viel. Insgesamt hat es heuer in Tirol bereits 16 Lawinenabgänge mit 37 Teil- oder Komplettverschütteten gegeben. Zwölf von ihnen wurden zum Teil schwer verletzt, 22 sind leicht oder unverletzt davon gekommen. Die Experten raten, stets einen Lawinenpiepser mitzunehmen, vorab die Lawinenlage gut zu studieren und sich bei einem mulmigen Gefühl auf die Intuition zu verlassen und von einer Abfahrt im freien Schiraum abzusehen.



130 LKW-Fahrer haben das verschärfte LKW-Fahrverbot in den ersten vier Wochen des Jahres ignoriert, das zeigt jetzt die Statistik der Polizei. Seit 1. Jänner gilt das verschärfte sektorale Fahrverbot für bestimmte Warengruppen, die Polizei hat allein im Jänner 130 LKW-Lenker aus dem Verkehr gezogen, die mit ihrer Ladung nicht auf Tirols Straßen unterwegs sein hätten dürfen. Letztes Jahr waren es pro Monat im Durchschnitt rund 20 LKW-Fahrer, die verbotenerweise trotz sektoralem Fahrverbot in Tirol unterwegs waren.



Die Taskforce Sozialleistungsbetrug hat einer 54-Jährigen, deren Staatsangehörigkeit noch unklar ist, und ihrer 72-jährigen Mutter aus Russland jetzt Betrug nachgewiesen. Die beiden Frauen haben in Innsbruck Mindestsicherung bezogen, aber dem Amt nicht gemeldet, dass sie sich währenddessen mehrfach in der Ukraine aufgehalten haben. Der entstandene Schaden beträgt mehr als 10.000 Euro.



Betrogen worden ist auch eine 47-Jährige in Innsbruck, und zwar von einem falschen Microsoft Mitarbeiter. Der Mann hat sich telefonisch als Mitarbeiter des Software-Konzerns ausgegeben, und der Frau mitgeteilt, dass ihr Computer gehackt worden sei, und er aus der Ferne auf ihren PC zugreifen müsste. Der Mann hat dann aber nicht etwa ein Virenprogramm installiert, sondern sich im Online-Banking-Konto der Dame bedient, und so mehrere tausend Euro ergaunert.



Nach dem grausamen Mord im April 2019 in Innsbruck Wilten, wo ein 29-jähriger Pakistani von einem indisch-stämmigen Pärchen regelrecht hingerichtet worden ist, steht jetzt fest, die beiden mutmaßlichen Täter müssen sich am 26. März am Innsbrucker Landesgericht verantworten, und zwar nicht nur wegen Mord, sondern auch noch wegen Leichenschändung. Die Frau hat ihrem Freund damals nicht nur das Mordwerkzeug übergeben, sondern die Tat auch noch mit dem Handy gefilmt. Ihr Freund soll übrigens zuvor einen Partygast vergewaltigt haben, auch dieser Anklagepunkt wird Ende März mitverhandelt.



Das traumhafte Winterwetter hat gestern viele Wintersportler in Tirols Berge gezogen. Leider haben sich auf den Bergen auch etliche Unfälle ereignet. So hat zum Beispiel in Hochgurgl ein Urlauber aus Schweden wegen zu hoher Geschwindigkeit die Kontrolle über seine Ski verloren, und einen deutschen Urlauber gerammt. Schwer verletzt ist der Schwede mit dem Hubschrauber in die Innsbrucker Klinik geflogen worden.

Schwer verletzt haben sich gestern auch zwei Skifahrer in Sölden, die jeweils von hinten angefahren worden sind.

Und im Skigebiet Berwang/Bichlbach sind zwei Urlauber auf der Piste zusammengekracht, ein Skifahrer ist über den Pistenrand hinaus und einen steilen Abhang hinunter gestürzt. Schwer verletzt ist er im abschüssigen Gelände liegen geblieben, und später vom Rettungshubschrauber-Team geborgen worden.



Ferienbeginn heute für knapp 93.000 Schüler und rund 11.000 Lehrer in Tirol! Aber nicht jeder bekommt ein Zeugnis, das Grund zur Freude gibt. Die Schulpsychologen der Bildungsdirektion Tirol stehen heute daher Rede und Antwort. Im Vergleich zu früheren Zeiten kommt der Schulnachricht am Ende des ersten Semesters heutzutage eine wesentliche Bedeutung zu, wenn es um den Wechsel von der Volksschule in die Mittelschule oder in das Gymnasium geht. Aber auch beim Wechsel in eine weiterführende Schule bietet die Schulnachricht eine Orientierungshilfe bzw. muss bei den meisten Schulen den Bewerbungsunterlagen beigelegt werden. Schüler und Eltern, die aufgrund der heute verteilten Schulnachricht, absolut keinen Grund zur Freude haben, können sich heute zwischen 08:00 und 12:00 Uhr anonym an die Schulpsychologen der Bildungsdirektion wenden. Sie versuchen, Schwierigkeiten in der Schule abzuklären und Lösungsansätze zu finden. Erreichbar ist die Schulpsychologie unter der Telefonnummer (0512) 90 12-92 60.



Und wir bleiben beim Thema: Beim Semesterzeugnis oder der Halbjahres-Schulnachricht gibt es heuer wieder Ziffernnoten, auch in den Volksschulen. Und während Lehrer und Eltern in Vorarlberg deswegen den Aufstand proben, regt sich in Tirol aktuell kein Widerstand. Bildungsdirektor Paul Gappmair kann die Aufregung in Vorarlberg nicht ganz nachvollziehen:


„Also ich bin froh, dass wir in Tirol diese Situation nicht haben, dass wir auch nicht irgendwelchen Pädagogen oder Schulen disziplinarrechtliche Schritte androhen müssen, bis hin zur Kündigung habe ich gelesen. Das ist bei uns jetzt kein Thema, wir haben aber auch die Schulen gut vorbereitet jetzt seit Herbst. Vielleicht haben wir die Schulen auch etwas besser vorbereitet, aber ich bin froh, dass wir hier keinen offenen Streik haben.“


Als Problematisch erachtet Gappmaier die Androhung Vorarlberberger Lehrer, Schüler pauschal mit einem Zweier zu beurteilen. Man könnte schließlich nicht Rechtsgrundlagen missachten, weil einem diese nicht passen, so Gappmaier.