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Freitag, 8. Mai 2020

* Experten warnen vor weiteren Lawinenabgängen am Muttertagswochenende

* keine Einigung auf U-Kommission zur Causa Ischgl

* aktuell 131 Corona-Infizierte in Tirol (Stand 08:30 Uhr)

Glimpflich ausgegangen sind gestern zwei Lawinenabgänge in St. Anton am Arlberg und in Sölden. Bei einer Skitour auf die Saumspitze in St. Anton sind wie bereits gestern berichtet fünf Schitourengeher von einer Lawine erfasst und mitgerissen, jedoch nicht verschüttet worden. Zwei Frauen sind unbestimmten Grades verletzt worden. Und kurz unterhalb des “Mittleren Spiegelkogel” in Sölden sind am Vormittag zwei Tourengeher von einem Schneebrett mitgerissen, aber ebenfalls nicht verschüttet worden. Sie blieben unverletzt und konnten selbständig abfahren. Tourengeher in der Nähe haben die Rettungskette in Gang gesetzt. Die zwei Männer wollten bei der Leitstelle noch Bescheid geben, dass es ihnen gut geht, hatten aber keinen Handyempfang. Rudi Mair vom Lawinenwarndienst Tirol warnt vor weiteren Lawinenabgängen am Muttertagswochenende:

„Auch wenn derzeit die Lawinengefahr eher in Richtung Gefahrenstufe eins geht, hat es doch Anfang Mai einiges an Neuschnee gegeben. Also bitte vor allem oberhalb von 2.800 Metern daran denken, dass auch im Frühling auf Tirols hohen Bergen noch Winter ist.”

Durch das wechselhafte Wetter und den starken Wind der letzten Tage liegt unter anderem auch Graupel als Schwachschicht auf der Schneedecke.

 


 

Auch gestern haben sich die sechs Landtagsparteien nicht darauf einigen können, wer der siebenköpfigen Untersuchungskommission zur Aufarbeitung des Corona-Krisenmanagements in Tirol und vor allem in Ischgl angehören bzw. sie leiten soll. Während die einen Parteien einen unabhängigen Kommissionsleiter wollen, der seine Mitglieder selbst bestimmt, wollen die anderen die Mitglieder lieber selber bestimmen. Es ist leicht zu erraten: natürlich geht es um den Einfluss. Als Kompromisslösung wird jetzt eine Doppelführung der Kommission angedacht. Wer auch immer der Kommission angehörden wird: am Image des Landes Tirol kratzen diese wochenlangen Streitigkeiten allemal.

 


 

Während der Innsbrucker Intensivmediziner Günter Weiss gestern wie berichtet die Maskenpflicht mit Ende Mai infrage stellt hat, schaltet Landeshauptmann Günther Platter auf Verteidigungsmodus.

„Nein, es fehle keinesfalls der Mut, Maßnahmen zurück zu nehmen”,

so Platter.

„Ich habe immer gesagt, dass wir einfach die Balance finden zwischen Gesundheit, auch Freiheit – was mir persönlich auch sehr wichtig ist – und Wirtschaft, damit man jetzt nicht hergeht und sagt ‘Die Sache ist erledigt.’ Das wäre glaube ich der größte politische Fehler, wenn wir jetzt hergehen und mutig sagen ‘Jawoll, Virus ist ausgestanden. Die Normalität besteht jetzt wieder.’ Und dann haben wir wieder ein Problem mit diesem Virus. Also am Mut fehlt es nicht”,

sagt Platter.

 


 

70 Hüft- und Knieoperationen haben im BKH St. Johann Corona-bedingt verschoben werden müssen. Seit letztem Montag wird wieder operiert. Eine hauseigene Studie hat jetzt herausgefunden, wie sich die Ausgangsbeschränkungen auf Knie- und Hüftarthrosen auswirken. Demnach ist die körperliche Aktivität währen der sechs Wochen deutlich zurückgegangen, die Schmerzen haben zugenommen. Kniegelenke waren laut der Studie offenbar stärker betroffen als Hüftgelenke. Die Studienautoren in St. Johann sind ursprünglich nicht davon ausgegangen, dass sich die Sperren derart negativ auswirken. Für eine mögliche zweite Corona-Welle sind jetzt eigene Heimübungspläne für Patienten entwickelt worden.

 


 

Während Südtiroler, die in Innsbruck studieren, künftig wieder unbehindert nach Tirol fahren dürfen, ohne sich 14 Tage lang in Quarantäne begeben zu müssen, dürfen Nordtiroler nicht durch Südtirol fahren, um nach Osttirol zu kommen. Die Liste Fritz fordert heute gleiches Recht für alle.

„Derzeit ist es so, dass Osttiroler und Nordtiroler einen großen Umweg über den Felbertauern auf sich nehmen müssen. Das sind hin und retour gleich einmal 100, 150 Kilometer mehr. Es ist mehr Zeit, es ist eine Umweltbelastung und letzten Endes ist es auch eine Belastung für die Geldtasche. Die Grenze zu Südtirol/Italien gehört aufgemacht! Die Menschen müssen wieder durchfahren können, meinetwegen auch ohne Stopp und ohne Zwischenhalt. Aber es muss für PKW-Lenker und für den Öffi-Verkehr gelten, dass man wieder durch Südtirol fahren kann”,

sagt Liste Fritz-Landtagsabgeordneter Markus Sint.

 


 

Noch kurz die aktuellen Corona-Zahlen für Tirol von heute 08:30 Uhr: In den vergangenen 24 Stunden sind neun weitere Personen genesen, drei positiv auf COVID-19 getestet worden und eine 89-jährige, vorerkrankte Frau aus dem Bezirk Schwaz ist gestorben. Aktuell gibt es in Tirol somit 131 Infizierte, 3.284 wieder Gesunde und 107 Corona-Tote.

 


 

In der Wohnung eines derzeit auf Urlaub verweilenden Paares in Wattens hat es gestern Abend gebrannt. Die Feuerwehr ist über ein gekipptes Balkonfenster zum Brand im Badezimmer vorgedrungen. Das Feuer, das vermutlich durch die Restwärme eines Elektrogeräts ausgelöst wurde, war inwzischen von selber ausgegangen. Das Mehrparteienhaus wurde vorübergehend evakuiert und durchgelüftet. Verletzt wurde niemand.

 


 

Weil ihm eine Maus vor das Fahrrad gelaufen ist, hat ein 62-jähriger Oberländer gestern am Innradweg in Rietz plötzlich abgebremst, woraufhin ihm seine nachkommende Ehefrau aufgefahren ist. Die 68-Jährige ist gestürzt und mit dem Kopf am Asphalt aufgeschlagen. Sie hat sofort das Bewusstsein verloren. Schwer verletzt ist die Frau in die Klinik Innsbruck geflogen worden.

 


 

Beim Landen in Mayrhofen im Zillertal ist gestern Nachmittag ein 63-jähriger Schweizer schwer verletzt worden. Sein Hängegleiter ist von einer Windböe erfasst worden und hat die Wiese gestreift. Der Gleiter hat sich mitsamt dem Piloten überschlagen. Schwer verletzt wurde der Schweizer in das BKH Schwaz gebracht.

 


 

Und im Bereich der “Barwieser Suhlen” in Barwies ist gestern Nachmittag ein 16-jähriger Einheimischer mit seinem Rad frontal in ein entgegen kommendes Pferd geprallt. Schwer verletzt musste der Bursch in das BKH Zams geflogen werden. Die 16-jährige Reiterin des Pferdes wurde unbestimmten Grades verletzt mit der Rettung nach Zams gebracht.