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Gründonnerstag, 9. April 2020

* mehr Genesene als Infizierte in Tirol

* Waldbrand im Halltal

* Sanierung der Flughafenpiste könnte vorgezogen werden

Wir beginnen mit sehr guten Nachrichten in Bezug auf das Coronavirus. Erstmals gibt es seit gestern Abend in Tirol mehr wieder gesunde, als infizierte Personen. Von insgesamt mehr als 3.000 positiv getesteten, sind aktuell 1.552 Menschen wieder gesund. 53 Menschen sind in Tirol allerdings auch im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben.



Nachdem der langwierige Löscheinsatz nach dem Waldbrand neben der A13 Brennerautobahn bei Patsch seit gestern Abend nach mehr als 24 Stunden endlich beendet ist, stehen die Feuerwehren im Halltal seit gestern Abend erneut im Großeinsatz. Gegen 22 Uhr gestern Abend waren die Flammen bis ins Inntal zu sehen, die Feuerwehren Hall, Absam, Thaur und Mils sind seit gestern Abend im Dauereinsatz, wegen des steilen, felsigen Geländes sind die Löscharbeiten aber durchaus schwierig. Schon beim Eintreffen der Einsatzkräfte gestern Abend waren Wiesen, Bäume, Strächer und Latschen großflächig in Vollbrand, der Wind hat das Feuer noch weiter angefacht. Seit heute 1 Uhr in der Früh haben die knapp 140 Feuerwehrler den Brand unter Kontrolle. Aktuell hält die Feuerwehr Absam eine Brandwache ein, für heute sind Hubschrauber zur weiteren Brandbekämpfung angefordert worden.
Das Land Tirol hat wie berichtet erst gestern vor der aktuell hohen Waldbrandgefahr gewarnt, weil es schon länger nicht mehr geregnet hat, sind die Böden momentan richtig ausgetrocknet, schon ein achtlos weggeworfener Zigarettenstummel kann hier einen großen Waldbrand auslösen.



Einkaufen in Tirol geht aktuell ja nur noch mit Schutzmaske, zumindest in größeren Geschäften. Der Handel fühlt sich hier aber im Stich gelassen, weil die Masken selbst besorgt werden müssen. Für Tirols Wirtschaftskammerpräsident ist das aber eher Jammern auf hohem Niveau, weil die Lebensmittelhändler offen lassen haben dürfen, während viele andere Tiroler Unternehmen geschlossen sind:


„Ich also Unternehmer wäre froh, dass ich zumindest in der Zeit, wo andere zusperren haben müssen, aufsperren hab können bzw. offen halten hab können. Dass es für den einen oder anderen Betrieb doch auch schwierig sein wird, jetzt danach, mit diesen Masken zu arbeiten, das ist für mich verständlich, aber es steht jetzt die Gesundheit einfach an oberster Stelle. Und wenn man jetzt einmal ein paar Wochen im Geschäft mit Maske arbeiten muss bzw. einkaufen muss, da glaube ich nicht, dass das der große Beinbruch ist.“


Wie sich die Coronakrise insgesamt auf die Tiroler Wirtschaft auswirken wird, das und mehr hören Sie heute im U1 Mittagsmagazin, ab 12.



In Mayrhofen ist ein Paragleiter gestern Nachmittag in Turbulenzen geraten, dann ist ihm sein Schirm eingeklappt, und mit gezogenem Notschirm ist der 32-jährige Einheimische dann in einer Baumkrone gelandet. Bergretter sind dann per Hubschrauber zu dem Mann geflogen worden, und haben ihn aufwändig bergen können. Weil in Zeiten von Corona und notwendiger Schutzausrüstung auch Bergrettungseinsätze deutlich schwieriger geworden sind, appelliert Landeshauptmannstellvertreter Josef Geisler an uns alle:


„Dass wir mit dieser Disziplin, die wir jetzt schon immer gehabt haben, unsere Einsatzkräfte und damit auch unser Gesundheitssystem schonen. Dass wir alle sportbegeisterten Tirolerinnen und Tiroler weiterhin bitten, Sport und die Bewegung nur in Maßen zu machen, und um somit die Rettungskräfte und eben das Gesundheitssystem nach wie vor zu schonen, um jene Fälle zu behandeln, die möglicherweise noch ins Spital kommen.“


Sport im Freien ist zwar erlaubt, bitte aber nur risikoarme Sportarten wie Spazieren Gehen, Joggen oder Radfahren.



In der fast reisefreien Zeit während der Coronakrise könnte die Sanierung der Piste am Innsbrucker Flughafen vorgezogen werden. Dass auch der Terminal am Flughafen Innsbruck früher als geplant umgebaut wird, dem erteilt Innsbrucks Bürgermeister Georg Willi eine Absage:


„Was das Terminal betrifft, geht sich das einfach nicht aus. Wir sind jetzt noch in der Phase des Architektenwettbewerbs, weil geplant war der Terminalumbau im Jahr 2023 und das ist so schnell jetzt einfach nicht zu machen, also das geht sich sicher nicht aus.“


Allerdings werden schon ab nächster Woche Baustellen vom Land Tirol und der Stadt Innsbruck wieder eröffnet. So sollen ab Dienstag unter anderem diverse Asphaltierungsarbeiten stattfinden, und die rund 130 Jahre alten Trinkwasserleitungen in der Altstadt könnten ebenfalls früher als geplant saniert werden.



Und Tirols SPÖ Chef Georg Dornauer hält sich nicht an die Absprachen der Klubobleute, in Bezug auf eine Untersuchung möglicher Fehler im Krisenmanagement des Landes in der Coronakrise. Dornauer will bei der außerordentlichen Landtagssitzung am kommenden Mittwoch nämlich im Alleingang einen Antrag auf Einsetzung einer unabhängigen Untersuchungskommission einbringen. Zuvor hatten sich die Klubobleute der Opposition eigentlich darauf verständigt, dass die Krise erst ausgestanden werden muss, und danach die Fehler gründlich analysiert werden sollen. Dornauer will die Pandemie- und Notfallpläne aber sofort überarbeitet haben, und reagiert mit seinem Antrag unter anderem auf die zuletzt harsche Kritik aus dem Ausland. Für diese Verhalten kassiert Dornauer aber noch gestern Abend eine Schelte der übrigen Opposition. Für die Tiroler NEOS ist der Antrag ein Egotrip von Dornauer, eine solche Untersuchungskommission zu Corona muss gut vorbereitet sein, sagen die NEOS. FPÖ-Chef Markus Abwerzger macht in einem Zeitungsinterview heute klar, dass er nicht für Egotrips und nicht durchdachte Schnellschüsse zu haben ist. Ähnliches kommt auch von der Liste Fritz, Dornauer würde damit den Bock zum Gärtner machen, und die Landesregierung sich selbst kontrollieren lassen, heißt es von der Liste Fritz.