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Karsamstag, 11. April 2020

* 26 Coronainfizierte und ein Toter mehr in Tirol

* Betrüger wollte sich in Ibk. mit gefälschten Ausweisen Kredite erschleichen

* Böschungsbrand in Fieberbrunn rasch gelöscht

19 Prozent der Bevölkerung in Ischgl sind Corona positiv, in St. Anton sind es dreizehn Prozent. Fast jeder Vierte der aktuell 1.382 in Tirol Infizierten lebt in St. Anton oder im Paznauntal. Die Quarantäne wird daher um zwei Wochen bis 26. April verlängert. Der Bürgermeister von St. Anton, Helmut Mall, meint gegenüber der APA:

„Wir müssen Verständnis dafür haben und es auch mittragen.”

Verständnis zeigt auch der Bürgermeister von Ischgl, Werner Kurz:

„Wir werden wie bisher die Anordnung der Landesregierung selbstverständlich umsetzen und damit einen Beitrag zur Eindämmung des Virus leisten“,

so Kurz zur APA. Ob die Quarantäne auch in Sölden über den Ostermontag hinaus verlängert wird, entscheidet sich übers Wochenende.

„Zum Einen haben wir hier noch nicht alle Labordaten vorliegen und zum Zweiten, wenn der Trend so bleibt, könnte es uns gelingen, im Detail näher nachzusehen, ob hier nur K1-Personen betroffen sind. Das heißt, ob die positive Fälle aus den Familienverbänden heraus kommen oder ob es sich unabhängig davon um Einzelfälle handelt”,

weiß die Innsbrucker Virologin Cornelia Lass-Flörl.

 


 

33.000 Tests, 1.382 Corona-Infizierte, 1.790 wieder gesunde Patienten und 62 Tote – das sind die aktuellen Coronazahlen für Tirol. Das erste Mal seit 2. April ist die Zahl der positiv Getesteten innerhalb von 24 Stunden leicht angestiegen, nämlich um 26. Das hängt aber auch mit den verstärkten Schwerpunkttests im Paznaun sowie in St. Anton und Sölden zusammen.

 


 

Der Sammelklage des Österreichischen Verbraucherschutzverbandes gegen Tirol wegen angeblich zu spätem Handelns haben sich inzwischen mehr als 4.000 Personen angeschlossen. Der überwiegende Teil davon stammt aus Deutschland. Verbreitet wurde das Virus – das wird vor allem in deutschen und niederländischen Medien behauptet – von Ischgl aus. Und zwar europaweit. Der Ischgler Bürgermeister Werner Kurz geht jetzt in die Offensive und gibt zu verstehen, dass in seiner Gemeinde stets nach bestem Wissen  und Gewissen gehandelt worden sei. Auch die Kritik, dass zu spät gehandelt worden sei, will Kurz nicht gelten lassen. Er könne keine zeitlichen Versäumnisse erkennen. Zum Krisenmanagement tirolweit sagt Landeshauptmann Günther Platter:

„Da müssen schon gravierende Korrekturen vorgenommen werden, wenn man das heute so beurteilt. Und diese Korrekturen sind auch zu machen.”

Salopp formuliert also: Im Nachhinein ist man meistens gscheiter!

 


 

Weiter warten heißt es auf einen Impfstoff gegen Corona. Auch eine Herdenimmunität konnte noch nicht nachgewiesen werden. Drei Szenarien sind jetzt möglich:

„Szenario eins ist, dass vielleicht diese Corona-Krise ähnlich verlauft wie die SARS-Krise, also dass diese Infektion auftaucht und durch entsprechende Isolationsmaßnahmen dann vielleicht auch wieder verschwindet. Das wäre natürlich unser größter Wunsch. Das Zweite, was wir natürlich nicht wollen, ist, dass nach der ersten Welle dann vielleicht eine zweite Welle kommt, die noch schwerer verläuft. Ähnlich, wie es bei der Spanischen Grippe vor über 100 Jahren war. Und das dritte Szenario wäre, dass uns diese Infektion erhalten bleibt. Im Winter vielleicht ein bisschen mehr und im Sommer ein bisschen weniger, und dann jedes Jahr wieder kommt, so wie die normale Influenza”,

erklärt der Direktor der Inneren Medizin an der Uniklinik Innsbruck, Günther Weiss. Zunächst sei es jetzt weiterhin unerlässlich:

„Abstand zu anderen Menschen halten und sich nicht mit ihren Familien im großen Stil zu treffen und auch keine Parties zu feiern. Wichtig für uns ist es, auch zu unterbinden, dass jetzt der Einzelne wiederum ein Neuaufflammen einer Infektion verursacht. Daher ist es ganz wichtig, auch wenn Sie mit Maske hinausgehen, weiterhin Abstand zu halten”,

so Virologin Cornelia Lass-Flörl. Das Land Tirol bittet außerdem noch einmal, auch bei diesem herrlichen Wetter, auf riskante Sportarten wie etwas Skitourengehen zu verzichten. „Auch zu Ostern liegt auf Teilen der Tiroler Berge noch Schnee und deshalb noch einmal mein dringender Appell:

„Bitte, obwohl es einem schwer fällt, derzeit keine Skitouren oder Bergtouren unternehmen! Wir haben alle Glück und wohnen da in diesem wunderschönen Land und der nächste Winter kommt garantiert. Die Berge und der Schnee laufen uns nicht davon”,

sagt der Leiter das Lawinenwarndienstes Tirol, Rudi Mair.

 


 

Die Tiroler Grenzpolizei wird in den nächsten Tagen vermehrt die Rad- und Wanderwege im deutsch-österreichischen Grenzgebiet überwachen. Schwerpunktmäßig im Tannheimertal, in Füssen und Plansee. Wegen des schönen Wetters am Osterwochenende rechnet die Polizei verstärkt mit Ausflugsverkehr. Die Grenze über Rad- oder Wanderweg zu übertreten ist allerdings verboten und strafbar. In den nächsten Tagen und Wochen werden die Kontrollen der Grenzpolizei und des Bundesheeres auch auf die anderen Bezirke ausgedehnt.

 


 

Bei Lötarbeiten an einer Holzunterkonstruktion einer Solaranlage an einem Einfamilienhaus in Wattens ist gestern Mittag ein Feuer ausgebrochen. Die anwesenden Arbeiter haben den Brand nicht löschen können. Die Feuerwehren Wattens, Volders, Vögelsberg und Hall haben das Feuer rasch unter Kontrolle gebracht. Verletzt wurde niemand. Die Höhe des Schadens ist nicht bekannt.

 


 

Wegen der aktuell geltenden Ausgangssperren und des Versammlungsverbotes, aber auch wegen der extremen Trockenheit, sind die traditionellen Osterfeuer in Tirol heuer strikt verboten.

„Nicht nur, weil es eine erhebliche Gefahr darstellen würde, sondern weil wir auch im letzten Jahr mehr als 20 Feuerwehreinsätze gehabt haben bei diesen Feuern. Deshalb ist es auch untersagt. Und auch Zweckfeuer müssen nach wie vor angemeldet werden. Es ist besondere Vorsicht geboten, dass hier kein Waldbrand entsteht”,

weiß Landeshauptmannstellvertreter Josef Geisler.

 


 

Wie gefährlich die derzeitige Trockenheit werden kann, zeigt ein weiterer Böschungsbrand, gestern entlang der Bahnstrecke in Fieberbrunn. Vermutlich hat ein Funkenflug eines Güterzuges das Feuer ausgelöst. 80 Mitglieder der umliegenden Feuerwehren haben den Brand innerhalb von zwei Stunden löschen und die gesperrte Bahnstrecke wieder freigeben können. Verletzt wurde niemand.

 


 

In Innsbruck hat die Polizei jetzt einen 37-jährigen Serben festgenommen, der in seiner Heimat und in der Schweiz bereits mit mehreren nationalen Haftbefehlen gesucht wird. Seit November des letzten Jahres soll der Serbe bei mehreren Tiroler Banken versucht haben, mit gefälschten Ausweispapieren Kredite zu Erlangen. Bislang konnten ihm 14 Strafdelikte nachgewiesen werden. Er sitzt in U-Haft und wird unter anderem wegen schweren Betrugs und Urkundenfälschung angezeigt.

 


 

Die Stadt Innsbruck ist insgesamt an 28 Gesellschaften beteiligt, darunter der Flughafen, die IIG oder auch die IKB. Gestern legt die Stadt ihren Beteiligungsbericht für das Jahr 2018 vor. Mit einem Rekordergebnis. Aus dem aktuellen Bericht geht hervor, dass alle Beteiligungsunternehmen 2018 zusammen einen Umsatz von mehr als 601 Millionen Euro erwirtschaftet haben, das ist ein Plus im Vergleich zum Vorjahr um etwa eine Million Euro. Mehr als 278 Millionen Euro sind im Jahr 2018 investiert worden und 3.850 Mitarbeiter waren 2018 bei den 28 Beteiligungsunternehmen beschäftigt.

 


 

Im Juni beginnen die Bauarbeiten in der Innsbrucker Altstadt. Das hat die Stadtregierung nach zwei Videokonferenzen beschlossen. Bis Sommer 2021 sollen schrittweise die Leitungen in der Altstadt, die teilweise mehr als 100 Jahre alt sind, erneuert werden. Der Sommer 2020 werde touristisch gesehen schwach werden, weshalb es Sinn mache, die Arbeiten dieses Jahr durchzuführen, so die Begründung. Der genaue Rahmenplan soll in wenigen Wochen präsentiert werden. 

 


 

Und auch wenn das Osterfest heuer im kleinen Kreis gefeiert wird: der Osterhase kommt! Und auch Traditionelles wie Osterschinken und Osterlamm dürfen nciht fehlen. Die Landwirtschaftskammer appelliert heute einmal mehr, Produkte heimischer Bauern zu kaufen.

„An und für sich ist Ostern ja ein Fest, wo man es sich gut gehen lässt. Es werden daher viele Lebensmittel konsumiert und uns geht es einfach darum, dass regionale Lebensmittel gekauft und verwendet werden. Wir wissen, dass gerade in einer Krise die Landwirtschaft eine wichtige Säule ist. Lebensmittel aus der Region sind einfach gut – nicht nur für die Bauern, sondern auch für viele Arbeitskräfte in der verarbeitenden Industrie und im Handwerk, die alle davon profitieren, wenn heimische Produkte gekauft werden”,

so Tirols Landwirtschaftskammerpräsident Josef Hechenberger.