Landeck

101,6 MHz
Frequenz

Imst

95,0 MHz
Frequenz

Reutte - Lechtal

93,9 MHz
Frequenz

Tannheimertal

96,2 MHz
Frequenz

Ehrwald

107,9 MHz
Frequenz

Sölden

97,1 MHz
Frequenz

Längenfeld

102,5 MHz
Frequenz

Haiming - vorderes Ötztal

106,8 MHz
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Wipp-/Stubaital

90,7 MHz
Frequenz

Inzing

94,2 MHz
Frequenz

Innsbruck

97,0 MHz
Frequenz

Wattens

100,5 MHz
Frequenz

Schwaz

100,2 MHz
Frequenz

Jenbach

89,2 MHz
Frequenz

Achensee

104,1 MHz
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Gerlos - mittleres Zillertal

103,7 MHz
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Mayrhofen

102,6 MHz
Frequenz

Hintertux

89,2 MHz
Frequenz

Wildschönau

93,8 MHz
Frequenz

Wörgl

101,0 MHz
Frequenz

Kufstein

102,6 MHz
Frequenz

Ebbs

103,7 MHz
Frequenz

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88,9 MHz
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Kitzbühel

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Frequenz

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Mittwoch, 02. September 2020

* Öffentlicher Corona-Aufruf für Seefeld und Telfs

* Grausamer Mord an Pakistani heute vor Gericht

* Koalitionskrach in Innsbruck geht weiter

351 Personen sind in Tirol mit Stand gestern Abend 18 Uhr 30 nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Das sind genauso viele wie 24 Stunden zuvor. Seit Montagabend sind zwar 50 weitere Personen positiv getestet worden, gleichzeitig sind aber auch 50 vormals Erkrankte wieder genesen. Siebe infizierte werden derzeit im Krankenhaus behandelt, Intensivpatienten gibt es zurzeit keine. Das Land Tirol startet nach einem positiven Fall im Bezirk Innsbruck Land indes einen öffentlichen Aufruf. Eine Person, für die seit gestern ein positives Testergebnis vorliegt, hat sich in zwei Lokalitäten aufgehalten. Und zwar in der Nacht von Freitag auf Samstag im „Britania Pub“ in Seefeld sowie am Montag zwischen 15 Uhr und 15:30 Uhr im McDonalds in Telfs. Personen, die ebenfalls dort waren, sollen auf ihren Gesundheitszustand achten, so das Land Tirol.



Knapp 29.000 Tiroler befinden sich derzeit noch in Kurzarbeit. Seit dem Höchststand Ende Mai mit 92.000 Personen in Kurzarbeit ist das ein deutlicher Rückgang. Der Chef des AMS Tirol, Anton Kern, geht allerdings im Herbst und Winter von einem neuerlichen Anstieg aus, denn

Es wird spannend, wie es nach dem 30. September ausschaut, wie viele Unternehmen dann wirklich in die Kurzarbeits-Phase 3 gehen. Eine Prognose ist sehr schwierig. Aktuell läuft eine Befragung der Wirtschaftskammer Österreich, wie viele Unternehmen eine Verlängerung in die Kurzarbeits-Phase 3 vornehmen werden.

Das Ergebnis dieser österreichweiten Umfrage soll bis spätestens Mitte September vorliegen.



Am Freitag findet beim Kristallkonzern Swarovski eine Gesellschafter-Versammlung statt, bei der entschieden werden soll, wie es mit dem Unternehmen weitergeht bzw. wie es ausgerichtet werden soll. Insgesamt werden 1.800 Stellen in Wattens gestrichen. Die Betriebsräte rund um die Vorsitzende Selina Stärz haben sich jetzt mit einem Brief an die Familienmitglieder von Swarovski gewandt. Sie ersuchen die Gesellschafter, einer möglichen Abwanderung des Standortes Wattens in die Schweiz nicht zuzustimmen. Am Freitag soll in Wattens außerdem eine stille Demonstration und Mahnwache der Belegschaft stattfinden.



Der grausame Mord eines 29-Jährigen Pakistani im April 2019 in Innsbruck, wird heute vor Gericht verhandelt. Angeklagt ist ein 24-Jähriger Inder sowie seine Partnerin. In der Nacht auf den 10. April 2019 haben die heute Angeklagten mit dem späteren Opfer eine Party gefeiert. Die beiden Männer sollen dabei immer wieder Übergriffe auf Frauen verübt haben.  Als der 29-Jährige Pakistani die Freundin des Inders unsittlich berührt hat, ist die Situation eskaliert. Der Inder soll den Pakistani mit einem Gürtel zur Bewusstlosigkeit gewürgt, ihm die rechte Hand mit einem Messer abgeschnitten und anschließend seine Kehle durchgeschnitten haben. Die Freundin des Mannes soll ihm bei der Tat geholfen haben, indem sie das Messer aus der Küche geholt hat. Außerdem hat sie die Tat mit dem Handy gefilmt. Beiden Angeklagten droht im Falle einer Verurteilung bis zu lebenslanger Haft.



In der Innsbrucker Stadtpolitik rumort es weiterhin gewaltig. Bürgermeister Georg Willi steht wegen Alleingängen bei Personalentscheidungen in der Kritik. Unter anderem geht es um die Bestellung des Magistrats-Direktors. Dieser ist nämlich ohne Ausschreibung von Willi besetzt worden, was nicht dem Stadtrecht entspricht. Die Oppositionspartei Gerechtes Innsbruck hat sich jetzt wegen dieser Causa in einem Brief an Landeshauptmann Günther Platter gewandt:

Wir haben erfahren von anderen Koalitionspartnern, wie etwa von Johannes Anzengruber und Stadträtin Christine Oppitz-Plörer, dass das nicht Gesetzeskonform erschienen ist und der Bürgermeister bereits vor dieser Entscheidung gewarnt worden wäre. Somit liegt für uns ein vorsätzlicher Gesetzesbruch vor. Das haben wir jetzt den Landeshauptmann mitgeteilt, weil er natürlich Kraft seines Amtes den Bürgermeister jeder Gemeinde abberufen könnte. Wir sind gespannt was Günther Platter zu dem Sachverhalt in Innsbruck zu sagen hat.


Sagt Gerald Depaoli von Gerechtes Innsbruck. Auch die Bestellung des Finanzdirektors wird kritisiert. Johannes Verdross, der nicht zum Zug gekommen war, hat mit einer eine Klage wegen Altersdiskriminierung gedroht.



Gemeinsam mit dem Metropol-Kino hat die Olympiaworld an ihrem Außengelände in Innsbruck mit dem Auto-Kino für drei Monate ein Corona-Ersatzprogramm angeboten. Ende Mai sind die ersten Filme vorgeführt worden, jetzt am vergangenen Wochenende ist der letzte Film über die Leinwand gelaufen. Die Verantwortlichen zeigen sich in einer Bilanz mit dem Projekt Auto-Kino durchaus zufrieden:

Wir haben festgestellt, dass vor allem in der ersten Zeit vom Autokino das sehr positiv angenommen worden ist. Das war direkt in der Nach-Shutdown-Phase. Wir haben insgesamt 20.000 Besucher beim Autokino und Open-Air Kino gehabt.

Sagt Nicolas Fettner von der Olympiaworld Innsbruck.



Obwohl es heuer im Sommer keine richtig lange Hitzewelle gegeben hat, hatten die Pannenhelfer des ÖAMTC alle Hände voll zu tun. 15.283 Mal sind die Pannenhelfer des ÖAMTC zwischen Anfang Juni und Ende August tirolweit ausgerückt. Im Schnitt sind das 166 Einsätze am Tag. Zum Vergleich: letzten Sommer hat es 2.000 Einsätze mehr gegeben. Das liegt allerdings daran, dass es in den vergangenen Jahren immer wieder länger andauernde Hitzeperioden gegeben hat. Diese sind heuer gänzlich ausgeblieben. Hauptsächlich haben die Pannenhelfer auch heuer im Sommer ausrücken müssen, um Starthilfe zu geben oder irrtümlich verschlossene Autos wieder zu öffnen. Zusätzlich haben heuer im Sommer vom ÖAMTC 7.800 Fahrzeuge abgeschleppt werden müssen. Mit Corona hat der Rückgang der Einsätze im Sommer nur bedingt zu tun. Hier hat es allerdings während des Lockdowns einen deutlichen Rückgang gegeben.



Nachdem Mitte August mehrere Fassaden, Maurern sowie Verkehrsschilder in Kirchberg mit Graffitis besprüht worden sind, hat die Polizei jetzt einen 14-Jährigen Österreicher und einen 15 -Jährigen Deutschen als Verdächtige ausgeforscht. Sie sind geständig und haben zugesichert, die besprühten Mauern und Schilder zu reinigen. Der Schaden beträgt mehrere tausend Euro.



Und wegen einem Leck sind gestern ca. 100 Liter Diesel aus einem LKW, der im Gemeindegebiet von Tulfes unterwegs war, ausgetreten. Der Treibstoff ist von den Feuerwehren Hall und Tufes gebunden worden. Die Mittelgebirgsstraße hat für fast drei Stunden lang gesperrt werden müssen.