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Mittwoch, 1. April 2020

* 24 Corona-Todesopfer in Tirol

* ab heute Schutzmasken in großen Supermärkten

* Achtung vor Betrügern

In Tirol sind mit Stand gestern Abend 2.414 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden, fast 500 davon sind mittlerweile aber bereits wieder gesund. Allerdings sind im Laufe des gestrigen Tages fünf Personen in Tirol verstorben, allesamt mit Vorerkrankungen. Die Zahl der Corona-Todesopfer in Tirol liegt damit aktuell bei 24.



Schon seit gestern werden Schutzmasken und -anzüge an die Hausärzte in Tirol verteilt. Außerdem gibt es ab heute auch schon in ersten Supermärkten am Eingang Schutzmasken. Ab kommendem Montag ist es dann in allen größeren Geschäften Pflicht, eine solche Schutzmaske zu tragen:


„Ich denke es ist ein Versuch wert. Letztendlich haben wir in Zeiten wie diesen, wo wir uns in einer Pandemiesituation befinden, und speziell in Tirol haben wir ein sogenanntes Epizentrum. Das heißt wir gehen davon aus, dass wir nicht nur viele Erkrankte haben, sondern auch den sogenannten asymptomatischen Träger. Und meiner Meinung nach macht es durchaus Sinn, da eine Maske zu empfehlen.“


sagt die Innsbrucker Virologin Cornelia Lass-Flörl. Erlaubt sind übrigens auch selbstgenähte Schutzmasken.


„Bitte beachten Sie, dass sie aus 100% Baumwolle sind, die Masken. Möglicherweise doppellagig sind, und dass diese auch mit über 60 Grad gewaschen werden können. Und diese Masken können Sie ohne weiteres, entsprechend der neuen Regelung der Regierung, auch einsetzen, wenn Sie im Supermarkt einkaufen gehen. Aber einmal verwendet gehört die Maske danach in die Waschmaschine.“


Ab nächster Woche Montag müssen diese Mund-Nase-Masken in Supermärkten verpflichtend getragen werden. In Geschäften mit weniger als 400m² Verkaufsfläche, also zum Beispiel beim Metzger oder Bäcker im Ort, sind sie nicht vorgeschrieben, sollten aber, zum Schutz der Mitmenschen, überall getragen werden, wo Sie auf andere Menschen treffen, so zum Beispiel auch in öffentlichen Verkehrsmitteln.



Schon seit gestern werden Schutzmasken und -anzüge an die Hausärzte in Tirol verteilt. In einer ersten Tranche werden 600.000 Masken verteilt, 1,3 Millionen weitere werden demnächst geliefert. Zudem bestellt das Land Tirol neue Schutzausrüstung im Wert von rund 30 Millionen Euro. Eine Lehre der Coronakrise ist jedenfalls, dass auch im medizinischen Bereich in Zukunft mehr auf Regionalität gesetzt werden sollte:


„Es ist schon auch bedauerlich, dass in Europa viel zu wenig Schutzausrüstung produziert wird. Und auch in Punkto Arzneimittel sieht man schon, dass hier die Abhängigkeit von Asien sehr groß wird. Deshalb soll auch eine Lehre der Krise sein, dass nicht alle Produktionen hier ausgelagert werden auf andere Kontinente, sondern dass wir in Europa so gut wie möglich auch im Gesundheitsbereich, dass wir hier unabhängig sind.“


so Landeshauptmann Günther Platter.



Heute ist der 1. April, und das was jetzt kommt ist kein Aprilscherz. Pensionisten sollten dieser Tage besonders vorsichtig sein, Innenminister Karl Nehammer rechnet nämlich mit einem Anstieg der Kriminalität:


„Mein Appell an die ältere Generation: die sind nicht nur gefährdet wegen des Coronavirus, sondern die sind auch besonders gefährdet, weil jetzt auch wieder viele Trickbetrüger am Werk sind. Jetzt am Monatsersten werden die Pensionen ausbezahlt, und da gibt es dann zum Beispiel den Neffentrick, wo ältere Menschen dazu verleitet werden, Geld zu überweisen, weil angeblich Familienmitglieder in Not sind. Dann gibt es die Einschleichdiebe, die Trickdiebe, die Internetkriminalität an sich, die falsche Versprechungen macht und zum Beispiel Bankdaten abgreifen will. Bitte seien Sie vorsichtig, hinterfragen Sie Angebote, und wenn Sie Fragen haben, wo Sie sich unsicher fühlen, wenden Sie sich bitte an die Polizei!“


Seien Sie bei diversen Angeboten also unbedingt skeptisch, geben Sie Ihre Bankdaten nicht an Dritte weiter, und wenden Sie sich im Verdachtsfall an die Polizei.



Die Arbeitslosigkeit in Tirol ist in den vergangenen Wochen drastisch gestiegen, Landeshauptmann Günther Platter, Arbeitslandesrätin Beate Palfrader und AMS-Tirol Chef Anton Kern werden heute Mittag aktuelle Zahlen und Maßnahmen zur Arbeitslosigkeit in Tirol präsentieren, wir halten Sie hierzu natürlich auf dem Laufenden. Generell trifft die Corona-Krise und der teilweise wirtschaftliche Shutdown viele Branchen. So müssen beispielsweise auch alle rund 700 Friseursalons in Tirol geschlossen bleiben. Zuletzt hat es aber offenbar auch in Tirol unzählige illegale Hausbesuche von Friseuren gegeben


„Ich habe schon etliche Videos per WhatsApp bekommen, wo man zum Beispiel sieht, wie auf dem Balkon Haare geschnitten werden, oder wie man sieht, wie einfach gut frisierte Kunden aus den Häusern kommen. Wir müssen da jetzt vernünftig sein, weil wenn man da jetzt Hausbesuche macht, da ist die Ansteckungsgefahr sehr groß, und wir müsen uns hier jetzt auch einfach an die Spielregeln halten!“


sagt Frisör-Innungsmeister Clemens Happ. Frisör-Mitarbeiter müssen hier mit Strafen bis zu 3600 Euro rechnen, Unternehmer die entgegen des Verbots auch jetzt noch Kunden im Frisörsalon betreuen, drohen Strafen bis zu 30.000 Euro.



Ab heute sind österreichweit fast 4.000 außerordentliche Zivildiener wieder im Dienst. Auch bei uns in Tirol helfen dutzende Freiwillige tatkräftig mit, und unterstützen unter anderem Einsatzorganisationen wie das Rote Kreuz dabei, die Coronakrise bestmöglich zu meistern.



In Fritzens wäre gestern Nachmittag ein 24-Jähriger fast mit seinem Auto abgestürzt. Der Mann ist auf einem Waldweg wegen eines umgestürzten Baums nicht mehr weitergekommen, hat dann auf sein Navi gehört und ist auf einem schmalen Forstweg weiter talwärts gefahren, als er schließlich beim Grünwaldersteig, im sehr steilen Gelände nicht mehr weitergekommen ist. Ein Passant hat die Einsatzkräfte alarmiert, die Feuerwehr hat das Auto dann mit Hilfe einer Seilwinde geborgen. Weil der Mann, der im westlichen Mittelgebirge wohnt, lediglich spazieren gefahren ist, wird er wegen Verstoßes gegen das COVID-Gesetz angezeigt.



Und zum Schluss noch drei Meldungen abseits von Corona: wie berichtet ist Tirols Militärkommandant Herbert Bauer jetzt in Pension, und übergibt an den gebürtigen Imster Ingo Gstrein, der bis jetzt direkt im Verteidigungsministerium in Wien tätig war:


"Persönlich freue ich mich, auch wenn die Umstände jetzt natürlich sehr schwierig sind, dass ich die Funktion hier wahrnehmen kann. Es ist also wirklich eine Ehre. Militärkommandant ist eine sehr wichtige Aufgabe, als Sicherheitsanbieter hier in Tirol. Bundesheer ist in Tirol einfach wichtig, um in Kooperation mit Behörden, aber auch mit Blaulichtorganisationen hier in Krisenzeiten die Bevölkerung zu unterstützen. Also ich sehe prinzipiell mit Zuversicht hier in die kommende Zeit."


So Gstrein im Radio U1 Tirol Interview. Die Amtsübergabe hat gestern übrigens erstmals in der Geschichte ohne Truppen und Gästen stattgefunden. Ansprachen von LH Platter und Verteidigungsministerin Klaudia Thanner sind via Videobotschaft eingespielt worden.



In Gries am Brenner hat die Polizei gestern Mittag einen 34-jährigen Slowaken verhaftet, der zu Fuß über die Grenze wollte. Im Polizeiauto hat der Mann dann randaliert und die Beamten bespuckt. Nach seiner Vernehmung ist der Mann schließlich nach Italien zurückgewiesen worden.



Ein 43-jähriger Radfahrer hat gestern in Innsbruck Bekanntschaft mit der Polizei gemacht. Der Mann hat zuerst zwei Sperrlinien überfahren und den Vorrang missachtet, eine Zivilstreife der Polizei hat deshalb abrupt abbremsen müssen. Auf Anhalteversuche der Zivilstreife hat der Mann lediglich mit dem Stinkefinger reagiert, und ist geflüchtet, und das trotz Blaulicht und Folgeton der Polizei. Der Mann hat auf seiner Flucht unzählige Verkehrsübertretungen begangen, hat irgendwann aber ein zweites Polizeiauto übersehen, und ist mit seinem Mountainbike in das Auto bzw. die daneben stehende Polizistin gekracht. Die ist bei dem Crash nur leicht verletzt worden, der Radfahrer wurde vorübergehend festgenommen. Und da haben die Beamten bei ihm auch einen Führerschein gefunden, den der Mann offenbar trotz Führerscheinentzug nicht abgegeben hat. Der Führerschein ist ihm jetzt an Ort und Stelle abgenommen worden, gegen den Mann werden jetzt etliche Anzeigen eingebracht.