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Mittwoch, 10. April 2019

* Mord Fritzens: 20 Jahre Haft für 74-Jährigen

* Aufregung um geplante Deponie in Schwoich

* Landesregierung präsentiert Pflegereform

20 Jahre Haft – so lautet das Urteil für jenen 74-Jährigen, der sich gestern wegen Mordes vor dem Innsbrucker Landesgericht verantworten hat müssen. Der Mann soll, wie berichtet, vor drei Jahren in Fritzens im Bezirk Innsbruck-Land einen Bekannten getötet, in einen Plastiksack verpackt und begraben haben. Das hat er zunächst auch gestanden, während des Ermittlungsverfahrens hat der Angeklagte dann aber vier verschiedene Versionen des Tatgeschehens erzählt und sich für nicht schuldig erklärt. Die Geschworenen waren da aber anderer Meinung - sie haben den Angeklagten gestern mit 8 zu 0 Stimmen für schuldig befunden. Das Urteil ist noch nichts rechtskräftig.



Ebenfalls einen Schuldspruch hat es gestern für einen Schweizer nach einer Amokfahrt im Februar 2017 in Sölden gegeben. Der 26-jährige Mann ist damals mit einem Vollrausch in ein fremdes Auto gestiegen, und samt den zwei Insassen auf der Rückbank davongefahren. Er soll dann mit Absicht und mit voller Wucht gegen ein Tunnelportal gefahren sein. Alle drei Autoinsassen haben den Unfall relativ unbeschadet überlebt. Weil eines der Opfer bei der gestrigen Verhandlung angegeben hat, dass es dem Schweizer während der Fahrt in den Schwitzkasten genommen hätte, hat die Richterin nicht ausschließen können, dass das Auto möglicherweise auch deshalb an das Tunnelportal gekracht war. Deshalb ist der 26-Jährige noch mit einem blauen Auge davon gekommen, er muss noch nicht rechtskräftig eine Geldstrafe von 18.000 Euro zahlen.



Die Landesregierung hat gestern die Details zur Pflegereform präsentiert. Dabei gehe es vor allem darum, die Lebens-und Gesundheitsqualität für die nächsten Generationen sicherzustellen, so Landeshauptmann Günther Platter:


„Es ist sehr wesentlich, dass wir flächendeckend der Bevölkerung eine umfassende Versorgung garantieren können. Dafür muss es einen integrierten Gesundheits-und Pflegeplan geben muss. Gesundheit und Pflege müssen genau abgestimmt sein. Der zentrale Bestandteil dabei ist: Mobil vor Stationär.“


Das Kontingent bei den mobilen Diensten soll bis Ende 2022 um 29 Prozent erhöht werden. Auch soll das Kontingent beim betreuten Wohnen sowie bei der Tagespflege erhöht werden.



Drei Verletzte hat es gestern Mittag nach einem Frontalzusammenstoß in Namlos im Außerfern gegeben. Ein 67-jähriger einheimischer Autolenker ist auf der Berwang-Namloser-Straße aus bisher unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn geraten und frontal in das Auto eines 45-jährigen Deutschen gekracht. Der Deutsche und seine Frau wurden leicht verletzt, der Tiroler musste mit Verletzungen unbestimmten Grades ins Krankenhaus Reutte geflogen werden.



Eine geplante Deponie in Schwoich sorgt aktuell für Aufregung. Dort sollen nämlich Baurestmassen, aber auch Asbest abgelagert werden. Die Bevölkerung wehrt sich jetzt gegen dieses Vorhaben, eine Bürgerinitiative dagegen hat sich schon formiert. Auch Bürgermeister Josef Dillersberger ist dagegen. Die Vorschriften für Asbestablagerungen seien zwar streng, so der Bürgermeister. Unfälle könne man aber nicht ausschließen.



78 Vinzenzgemeinschaftn tirolweit, 750 Mitglieder und 2.000 Helfer – so sieht die erfreuliche Jahresbilanz 2018 der Tiroler Vinzenzegemeinschaften aus. Der Blick ist aber nicht auf die Vergangenheit gerichtet. Seelsorgeräume sind für Ehrenpräsidenten Christoph Wötzer die Zukunft der Vinzenzgemeinschaften.


„Durch den Priestermangel werden von der Diözese Pfarrgemeinden zu einem Seelsorgeraum verbunden. Und diese Struktur nützen die Vinzenzgemeinschaften, um neue Vinzenzgemeinschaften zu gründen und damit für einen Seelsorgeraum zuständig zu sein. Der Sitz der Vinzenzgemeinschaften befindet sich in einer Gemeinde oder in einer Pfarre. Vertrauenspersonen sind in den jeweiligen Pfarren Auge und Ohr für die Nöte der Menschen.“


Das mittelfristige Ziel sei es, dass in jedem Seelsorgeraum wenigstens eine Vinzenzgemeinschaft wirkt und damit das Netz der sozialen Absicherung engmaschiger wird, so Wötzer.



Weil sich der Anhänger eines Autos während der Fahrt gelöst hat, ist eine Frau und ihre 1-jährige Tochter gestern Abend bei Kössen unbestimmten Grades verletzt worden. Wie sich der Anhänger vom Auto eines 52-Jährigen lösen könnte, ist noch unklar. Er ist jedenfalls gegen das Auto der 43-jährigen Mutter gekracht. Mutter und Tochter sind ins Krankenhaus Kufstein gebracht worden.



In der heutigen Innsbrucker Stadtsenatssitzung stehen insgesamt 38 Punkte auf der Tagesordnung. Einer davon betrifft den Verein „Integration Tirol“. Stadträtin Elisabeth Mayr:


„Im Oktober hat der Stadtsenat ein Schreiben verfasst - gerichtet ans Bundeskanzleramt – mit der Bitte: die Kürzung, die diesem Verein leider zuteil geworden ist, zurücknimmt. Das Schreiben ist bis heute unbeantwortet geblieben. Umso mehr freut es mich, dass sowohl das Land, als auch die Stadt Innsbruck, jetzt diesen Drei-Jahres-Vertrag zur Unterstützung dieses Vereins beschließen.“


Der Verein „Integration Tirol“ berät Familien mit behinderten Kindern über den idealen Bildungsweg. Wegen einer Reform der Türkis-Blauen Bundesregierung sind den Sozialvereinen zum Teil die Förderungen gestrichen worden. Durch diese finanzielle Unterstützung der Stadt Innsbruck für die nächsten drei Jahre kann der Verein „Integration Tirol“ jetzt aber am Leben erhalten bleiben.



Und gleich zwei Personen – eine Frau und ein Mann – müssen sich heute am Landesgericht Innsbruck, unabhängig voneinander, unter anderem wegen Verhetzung verantworten. Um halb neun tritt ein 60-jähriger heute vor die Geschworenen. Der in Ellmau lebende Mann soll durch diverse Postings und Videos auf Facebook den Nationalsozialismus verherrlicht haben. Zudem soll er laut Anklage zu Hass gegen Muslime, Türken und Flüchtlinge aufgerufen haben. Eine 66-jährige Frau verantwortet sich am Vormittag vor einem Einzelrichter. Sie soll ebenfalls auf Facebook zum Hass gegen Muslime aufgefordert haben. Unter anderem hat sie auch dazu aufgerufen, Muslime zu ermorden. Der Frau drohen wegen Verhetzung bis zu zwei Jahre Gefängnis. Der Mann muss sich auch wegen des Verstoßes gegen das Verbotsgesetz verantworten und könnte bis zu 20 Jahre hinter Gitter müssen.