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Mittwoch, 11. März 2020

* weitreichende Maßnahmen sollen COVID-Ausbreitung bremsen

* Grenzkontrollen am Brenner ab heute

* Probeführerscheinbesitzer landet mit Auto in Bach

Nachdem gestern Nachmittag wie berichtet weitere fünf Personen in Tirol positiv auf das Coronavirus getestet worden sind, ist gestern Abend noch ein 43-Jähriger aus St. Anton am Arlberg positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der Mann ist bereits stationär im Krankenhaus Zams und wird dort abgesondert und versorgt.


Um die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen, hat die Bundesregierung gestern, wie berichtet, weitreichende Maßnahmen beschlossen. So sollen Sozialkontakte in den nächsten Wochen möglichst vermieden werden, alle Firmen im Land sind aufgerufen, sofern es machbar ist, ihren Mitarbeitern Home Office zu ermöglichen. Auch Schulschließungen stehen im Raum, wegen zwei Verdachtsfällen bleibt bereits heute die Volksschule innere Stadt in Innsbruck geschlossen.


„Ich gehe davon aus, dass hier schon Entscheidungen getroffen werden. Aber insbesondere muss man jetzt beurteilen wie man damit umgeht, wie die Schülerinnen und Schüler beaufsichtigt werden, welche Maßnahmen sind hier notwendig, und deshalb sind hier die Sozialpartner gefragt, dass hier Vereinbarungen getroffen werden.“


Sagt Landeshauptmann Günther Platter. Auch Veranstaltungen im Innenbereich mit mehr als 100 Personen, sowie im Außenbereich mit mehr als 500 Personen sind bis Anfang April untersagt


„Das bedeutet, dass Konzerte, Landestheaterveranstaltungen, Messen, auch Tag des Ehrenamts und dergleichen, nicht mehr zulässig sind bis Anfang April.“


In Ischgl sind außerdem alle Aprés Ski Lokale behördlich geschlossen worden, der Seilbahnbetrieb bleibt aufrecht. Die Diözese Innsbruck ersucht, Begräbnisse möglichst in kleinem Rahmen abzuhalten.

Die Besuche in sensiblen Einrichtungen wie in Krankenhäusern oder Altersheimen sollen auf ein Minimum reduziert werden:


„Angehörige von Personen, die sich in einem stationären Aufenthalt in einem Krankenhaus befinden werden ersucht, von Krankenhausbesuchen abzusehen, oder diese auf ein Minimum zu beschränken. Und wir werden diese Maßnahmen auch umsetzen im Bereich der Alten- und Pflegeheime, weil es einfach wichtig ist, dass wir betagte Personen, erkrankte Personen in Spitälern schützen, weil es natürlich die oberste Prämisse sein muss, die Heimlandschaft und die Spitäler virusfrei zu halten, und da natürlich das Besuchsgeschehen ein wichtiger Parameter ist.“


Sagt Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg.

Panik ist weiterhin absolut fehl am Platz, und auch Hamsterkäufe sind definitiv nicht notwendig, wie Landeshauptmannstellvertreter Josef Geisler bestätigt:


„Wir brauchen keine Vorratskäufe, die Lebensmittelversorgung ist gewährleistet, und das werden wir in Tirol auch weiterhin aufrecht erhalten können, weil wir eine gute Versorgung haben, weil wir eine sehr starke, regionale Lebensmittelwirtschaft haben, weil wir natürlich auch eine Landwirtschaft haben, die funktioniert, eine verarbeitende Wirtschaft, und das ist sehr wichtig. Und in so einer Situation sieht man natürlich auch, dass es essenziell ist, dass diese auch in Zukunft aufrecht erhalten werden.“


Sehr wohl haben die aktuellen Maßnahmen aber Auswirkungen auf den Verkehr. Auch wenn das Verkehrsaufkommen über den Brenner gestern schon um rund 40% zurückgegangen ist, kann es von Süden kommend wegen der Grenzkontrollen heute immer wieder zu Verzögerungen kommen. Und auch im Zugverkehr gibt es geringe Einschränkungen:


„Die gute Nachricht ist, der Regionalverkehr wird nicht betroffen sein, auch nicht der innerösterreichische Fernverkehr, auch über den Korridor Kufstein-Salzburg wird unbeeinträchtigt weiter laufen. Allerdings wird der Fernverkehr Richtung Süden, Richtung Italien heute Vormittag auslaufen. Die ÖBB wird den Zug Richtung Italien in Innsbruck enden lassen um 9 Uhr 32, und die in Italien dann befindlichen Garnituren leer nach Innsbruck zurückholen, damit sie hier sind. Es wird der Regionalverkehr das Wipptal bedienen, voraussichtlich bis zum Brenner. Sollte das nicht möglich sein, dann von Steinach den Rest mit Bussen – also St. Jodok und Gries versorgen. Also für die Pendlerinnen und Pendler die untertags vom Wipptal nach Innsbruck kommen, die werden anreisen können.“


Sagt Verkehrslandesrätin Ingrid Felipe. Wer aus Osttirol nach Innsbruck kommen möchte, kann das mit dem Bus tun, die Züge von Lienz nach Franzensfeste in Südtirol werden nur bis Sillian geführt und dort gedreht.


Nachdem gestern am Reschenpass, am Brenner und in Sillian, also an den Grenzübergängen zwischen Tirol und Italien gestern bereits stichprobenartig medizinische Checks durchgeführt worden sind, werden ab heute quasi wieder echte Grenzkontrollen durchgeführt:


„Das heißt wir überprüfen alle Personen, die nach Österreich einreisen wollen – über Italien nach Tirol. Das heißt wir stellen die Personalien fest, fotografieren die Reisedokumente wenn es notwendig sein sollte, und wir schicken Personen zurück, wenn Sie nicht den Einreisebedingungen entsprechen.“


Sagt Landespolizeidirektor Edelbert Kohler.



Wir bleiben am Brenner. Auf der A13 Brennerautobahn bei Gries ist ein 65-jähriger Italiener gestern Mittag mit einer Straßenkehrmaschine auf die Betonleitwand geraten, und samt der Maschine seitlich umgekippt. Polizisten haben den Mann aus dem Fahrzeug geborgen, er ist nach der Erstversorgung vor Ort in die Innsbrucker Klinik eingeliefert worden. Während der Bergung war die Ausleitungssport zur Kontrollstelle Brenner für LKW mehrere Stunden lang blockiert.



In Kirchdorf ist gestern Abend ein 19-jähriger Probeführerscheinbesitzer mit seinem Auto wegen der winterlichen Fahrverhältnisse von der Straße abgekommen, über ein Feld geschlittert und schließlich über eine Böschung in in den Mauerbach gestürzt, wo der PKW auf dem Dach liegen geblieben ist. Der Fahrer ist bei dem Crash nur leicht verletzt worden, und hat das Krankenhaus bereits wieder verlassen können. Das Auto mit Totalschaden ist von den Feuerwehren Kirchdorf und Sankt Johann mit schwerem Gerät geborgen worden.



Und der U-Ausschuss zur Tiroler Soziale Dienste GmbH geht heute in die nächste Runde. Heute Vormittag wird die aktuelle Gesundheitslandesrätin Gabriele Fischer den Ausschussmitgliedern Rede und Antwort stehen müssen. Sie hat die Sozialagenden 2018 von ihrer Vorgängerin Christine Baur übernommen.