Landeck

101,6 MHz
Frequenz

Imst

95,0 MHz
Frequenz

Reutte - Lechtal

93,9 MHz
Frequenz

Tannheimertal

96,2 MHz
Frequenz

Ehrwald

107,9 MHz
Frequenz

Sölden

97,1 MHz
Frequenz

Längenfeld

102,5 MHz
Frequenz

Haiming - vorderes Ötztal

106,8 MHz
Frequenz

Wipp-/Stubaital

90,7 MHz
Frequenz

Inzing

94,2 MHz
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Innsbruck

97,0 MHz
Frequenz

Wattens

100,5 MHz
Frequenz

Schwaz

100,2 MHz
Frequenz

Jenbach

89,2 MHz
Frequenz

Achensee

104,1 MHz
Frequenz

Gerlos - mittleres Zillertal

103,7 MHz
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Mayrhofen

102,6 MHz
Frequenz

Hintertux

89,2 MHz
Frequenz

Wildschönau

93,8 MHz
Frequenz

Wörgl

101,0 MHz
Frequenz

Kufstein

102,6 MHz
Frequenz

Ebbs

103,7 MHz
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Scheffau

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Kitzbühel

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Mittwoch, 12. August 2020

* Prozess nach Fünffachmord in Kitzbühel

* Mann vergisst Kind in Auto

* Wolf nahe Wohngebiet

In Innsbruck wird heute der dramatische Fünffachmord von Kitzbühel, letztes Jahr im Oktober verhandelt. Aus Eifersucht soll der heute angeklagte, junge Kitzbühler damals seine Ex-Freundin nach einem Streit in einer Bar erschossen, und danach ihre gesamte Familie ausgelöscht haben. Der Angeklagte hat sich nach der Tat selbst bei der Polizei gestellt. Zum Prozess heute sind drei Zeugen geladen, vor allem das Gutachten dürfte bei der Verhandlung heute eine zentrale Rolle spielen. Laut Psychologen war der mutmaßliche Fünffachmörder zum Tatzeitpunkt zurechnungsfähig, allenfalls alkoholbedingt enthemmt, wie es heißt. Mit einem Urteil wird noch bis heute Abend gerechnet.



Glimpflich ausgegangen ist ein Polizeieinsatz gestern Mittag in Innsbruck. Ein Vater hatte offenbar sein Kleinkind im Auto vergessen, Passanten haben den 2-Jährigen bemerkt und die Autotüren geöffnet. Bei fast 30 Grad Außentemperatur hat der Bub noch rechtzeitig gerettet werden können, er war nur verschwitzt und verstört, aber nicht verletzt.
ÖAMTC Verkehrspsychologin Marion Seidenberger warnt davor, Kinder bei Hitze im Auto zurückzulassen:


„Vor allem jetzt ist davon absolut abzuraten, kleine Kinder alleine im Auto zurück zu lassen. Wir wissen, dass die Temperaturen im Wageninneren rasch ansteigen, und Backrohrtemperaturen erreichen können. Wir haben Messungen gehabt, wo relativ schnell 80 Grad erreicht werden im Wageninneren. Aber auch zum Beispiel vermeintliche Schattenparkplätze, wenn es draußen recht warm ist, können das Fahrzeug rasch aufheizen, und Temperaturen um die 40 Grad und auch über 40 Grad sind rasch erreicht, und das kann für Kinder extrem gefährlich werden.“


Nicht nur Kinder, auch Haustiere, zum Beispiel Hunde, sollten bei Hitze nicht alleine im Auto zurückgelassen werden.



In Tirol geht weiterhin die Angst vor dem Wolf um. Nachdem im Bezirk Landeck am Wochenende wie berichtet wieder mehrere tote Schafe gefunden worden sind, macht sich bei den Bauern immer mehr Verzweiflung breit. Aber auch im Unterland, in der Region Kaiserwinkel hat es zuletzt mehrere bestätigte Wolfsrisse gegeben. Ein Jäger hat zuletzt in der Nähe des Golfplatzes in Walchsee ein totes Reh gefunden, das offenbar von einem Wolf gerissen worden ist. Weil der Wolf sich scheinbar immer weiter an bewohntes Gebiet annähert, wächst auch hier die Sorge. Martin Janovsky, der Experte für große Beutegreifer vom Land Tirol beruhigt allerdings, er geht nicht davon aus, dass vom Wolf eine Gefahr für den Menschen ausgeht.  



In St. Leonhard im Pitztal ist gestern Nachmittag ein 71-Jährige auf der Forststraße zu einer Alm mit seinem Auto abgestürzt, hat sich mehrfach überschlagen und ist erst durch einen Baum abgebremst worden. Der Rentner hat sich noch selber aus dem auf dem Dach liegenden PKW befreien können, er ist bei dem Unfall nur leicht verletzt worden.



Das Gratisparken in Innsbruck am Samstag sorgt weiter für Diskussionen. Wie berichtet wird ein entsprechender Antrag der FPÖ mit den Stimmen von Für Innsbruck und der ÖVP beschlossen werden, die Grünen sind dagegen. Bürgermeister Georg Willi will deshalb für nächste Woche einen Sondergemeinderat einberufen. Immerhin ist das befristete Gratisparken am Samstag nicht ganz billig: allein für das Umprogrammieren der Parkautomaten und für neue Schilder werden mehr als 35.000 Euro fällig, rechnet man die Einnahmeausfälle dazu, kostet das die Stadt Innsbruck rund 70.000 Euro.



Heute ist internationaler Tag der Jugend. Viel zu feiern haben junge Menschen derzeit aber nicht. Die Corona-Krise hat es jungen Menschen schwer gemacht, am heimischen Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Österreichweit hatten im Juli  41.750 junge Menschen zwischen 15 und 24 Jahren keinen Job. Das sind mehr als doppelt so viele wie im Juli des Vorjahres. Nur sehr langsam erholt sich auch die Situation auf dem Lehrstellenmarkt. Die Zahl der Lehrstellensuchenden ist in Tirol im Juli 2020 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 27,2 Prozent gestiegen. Besonders hart trifft die Krise Jugendliche aus finanzschwachen Familien. Diese haben oft eine schlechtere Ausbildung und dadurch deutlich schlechtere Chancen am hart umkämpften Arbeitsmarkt.



Österreich hinkt beim schnellen Internet anderen Ländern deutlich hinterher. Das soll sich ändern. In Tirol ist mit dem „Glasfaserpaket“ gestern ein weiterer Schritt in der Breitbandoffensive gesetzt worden. Das Glasfaserpaket ist eine Kooperation von Land, Gemeinden und 13 Internet-Service-Providern. Im Konkreten stellen die Kommunen ihre vom Bund und Land geförderten Glasfasernetze allen Providern zu den gleichen Bedingungen zur Verfügung. Im Gegenzug bieten diese ihre Dienste den Unternehmen und Bürgern  zu attraktiven Preisen an und verzichten auf den Ausbau einer eigenen Netzinfrastruktur. Dadurch entsteht eine klassische Win-Win-Situation für alle Beteiligten.



Und nach einem positiven Coronafall in Innsbruck ruft das Land jetzt all jene auf, die sich seit letzten Freitag bis gestern im Somalischen Kulturverein in Innsbruck aufgehalten haben, sich bei der Gesundheitshotline 1450 zu melden. Insgesamt sind in Tirol im Laufe des gestrigen Dienstags elf weitere Personen positiv auf COVID19 getestet worden, mit Stand gestern Abend sind damit 44 Menschen in Tirol nachweislich mit dem Coronavirus infiziert.