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Imst

95,0 MHz
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Ehrwald

107,9 MHz
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97,1 MHz
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106,8 MHz
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90,7 MHz
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94,2 MHz
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Innsbruck

97,0 MHz
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89,2 MHz
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93,8 MHz
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Mittwoch, 13. Feber 2019

* Brand in Kolsass

* Impfmoral in Tirol steigt wieder

* Widmungskategorie Wohnzone statt Airbnb

In Kolsass hat es gestern Nachmittag gebrannt. Bei einem kleinen Einfamilienhaus ist im Dachgeschoß gegen halb drei ein Feuer ausgebrochen. Was den Brand ausgelöst hat, ist noch nicht klar. In Frage kommen zwei ältere Elektrogeräte, ein Heizstrahler und ein Wäschetrockner. Die Brandursachenforschung läuft allerdings noch. Die Bewohner, ein Witwer und seine Tochter, waren zu Hause, als das Feuer ausgebrochen ist. Sie haben sich aber rechtzeitig ins Freie retten können und sind damit unverletzt geblieben. Die Freiwilligen Feuerwehren Kolsass, Weer und Wattens haben den Brand bald löschen können. Die Rauchschwaden waren gestern Nachmittag kilometerweit zu sehen.



Gestern noch Schnee, ab heute wieder Föhn bei uns in Tirol – und damit kommen, passend zum morgigen Valentinstag, vielleicht schon die ersten Frühlingsgefühle auf: konkret ist es die Dorit, ein Hochdruckgebiet das so heißt, die uns ab heute frühlingshafte Temperaturen im zweistelligen Plusbereich beschert. Vom Westen aus breitet sich Dorit und damit auch Sonnenschein heute über ganz Tirol aus, auch die nächsten Tage versprechen schönes Wetter, am Wochenende sind bis zu +14 Grad drin. Was Sonnenanbeter freut, macht einigen Pollenallergikern allerdings zu schaffen. Durch die frühlingshaft-warmen Temperaturen können nämlich schon die ersten Pollen durch die Tiroler Luft fliegen, vor allem Hasel und Erle könnten in den kommenden Tagen problematisch werden.



In den Tirol Klinik muss gespart werden, das stößt natürlich der Belegschaft sauer auf. Deshalb gibt es jetzt unter anderem am Landeskrankenhaus Hall einen kollektiven Protest des Betriebsrats, gegen den geplanten Sparkurs. So dürfen beispielsweise frei werdende Stellen oft erst nach mehreren Monaten nachbesetzt werden. Für die übrigen Mitarbeiter ist das in der Zwischenzeit eine enorme Mehrbelastung.



Wie berichtet will die Tiroler Landesregierung eine gesetzliche Meldepflicht für sämtliche, touristischen Vermieter schaffen. Für die Innsbrucker SPÖ ist das, bezogen auf Airbnb, nur der Anfang! Gemeinderat Benjamin Plach will in der Raumordnung eigene Wohnzonen schaffen, in denen solche Kurzzeitvermietungen wie über Airbnb gesetzlich verboten sind:


„Wir reden da über klassische Wohnzonen. Zum Beispiel in Innsbruck, wenn wir über Wilten reden, wo ein großer Altbaubestandteil ist, dass eben dort eigene Wohnzonen gewidmet werden, wo man sagt, hier ist wirklich Wohnen für die ansässige Bevölkerung gewidmet, und eben nicht eine gewerbliche Weitervermietung. Das heißt also klassische Wohnviertel werden dann als Wohnzonen ausgewiesen, und dort wird sichergestellt, dass wir keine Kurzzeitvermietung über irgendwelche Plattformen dann dort haben.“


In dem Bereich der Widmungskategorie „Wohnzone“ wären Untervermietungen dann nur unter ganz strengen Auflagen möglich. Plach erhofft sich dadurch, dass mehr Mietwohnungen für die heimische Bevölkerung zur Verfügung stehen.



Nach der SORA-Analyse zur geringen Wahlbeteiligung bei der diesjährigen Arbeiterkammerwahl in Tirol – wir haben gestern ausführlich darüber berichtet – gibt SORA-Leiter Christoph Hofinger Empfehlungen, um das Interesse an Kammerwahlen wieder zu steigern. Neben einem verpflichtenden Unterrichtsfach “Politische Bildung” schon in der Volksschule empfiehlt Hofinger auch eine umfassendere Aufklärung von Zugezogenen:


„Wir haben oft gemerkt, dass zum Beispiel die ausländischen AK-Mitglieder das auch gar nicht wissen. Die sind nicht wahlberechtigt bei vielen Wahlen, also sie sind nur bei manchen Wahlen, zum Beispiel in den Kommunen, als EU-Bürger wahlberechtigt. Aber die sind dann oft freudig überrascht, dass sie in der Arbeiterkammer trotz ausländischem Pass wählen dürfen. Und was wir anregen ist, dass es einfach ganz klare Übersichten gibt, wo steht: das will die Fraktion, das will jene Fraktion, und das Ganze in einer einfachen Sprache.“


Zudem gäbe es laut Umfragen bereits einen großen Wunsch danach, online wählen zu können. Das sogenannte E-Voting sollte also geprüft und vorbereitet werden, empfiehlt Hofinger.



Nachdem zuletzt wie berichtet auch in Tirol die Masern auf dem Vormarsch waren, ist in den vergangenen Wochen offenbar die Impfbereitschaft gestiegen. Rund 95% Durchimpfungsrate wären notwendig, damit die Bevölkerung effektiv vor Erregern wie den Masern geschützt ist. Landessanitätsdirektor Franz Katzgraber bestätigt, dass durch die Berichterstattung der letzten Wochen viele Tiroler ihren Impfschutz überprüfen lassen, und auch die Bereitschaft zum Impfen wieder gestiegen ist.



Nach den schweren Unwettern in Osttirol im vergangenen Herbst, werden jetzt in Kals 17 Millionen Euro in die Lawinenverbauung investiert: weil damals unter anderem auch etliche Schutzwälder zerstört worden sind, will die Wildbach- und Lawinenverbauung jetzt diese millionenschweren Schutzbauten errichten. Zuerst soll binnen drei Jahren der Windwurf aufgeräumt werden, auch dafür braucht es Erddämme als Steinschlagschutz, weil Felsblöcke sonst umliegende Häuser beschädigen könnten. In der zweiten Bauphase sollen dann knapp zwei Meter hohe Lawinenschutzwände aus Holz errichtet werden, und zwar mit den Bäumen aus Schadholz.



Über den Bau des geplanten Scheiteltunnels wird nach wie vor heftig diskutiert. Thema am Rande ist auch eine eigene Fernpassmaut. Bereits jetzt gibt es eine mautpflichtige Privatstraße zum Blindsee. Dort wird jetzt die Schrankenanlage modernisiert. Statt wie bisher mit Münzeinwurf wird es künftig auch eine Videomaut geben, außerdem fahren alle aus Bieberwier, Ehrwald und Lermoos gratis.



Weil in Wörgl, rund um den städtischen Kindergarten am Mitterweg regelmäßig ein Verkehrschaos herrscht, wenn Eltern ihre Kinder mit dem Auto abliefern oder abholen, empfiehlt die Stadt jetzt den Eltern zu Fuß zu gehen, oder zumindest auf die öffentlichen Nahverkehrsmittel zurückzugreifen. Das sei nicht nur nachhaltig, sondern auch sinnvoll, wenn es um die Verkehrserziehung der Kinder geht, heißt es aus Wörgl.



Und wie erst heute bekannt wird, sind Unbekannte bereits in der Nacht von Sonntag auf Montag in die Talstation einer Lienzer Bergbahn eingebrochen, haben dort bei einem Tresor die Seitenwand aufgeschnitten, und daraus rund 50.000 Euro Bargeld gestohlen.