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Mittwoch, 16. Jänner 2019

* Schnee- und Lawinenlage in Tirol entspannt sich - kritischer Tag für Wintersportler

* WIFI Tirol in Innsbruck bekommt neues Parkhaus

* Einbrecher in Wattens nach wenigen Stunden geschnappt

Der große Schneefall in Tirol ist nach zwei Wochen zu Ende. Die Lage entspannt sich, nach zahlreichen weiteren Erkundungs-, Lawinensprengungs- und „Down-Wash”-Flügen gestern mit insgesamt zehn Hubschraubern werden auch immer mehr Straßensperren aufgehoben. Einige bleiben vorsorglich aber noch aufrecht. Eine besonders erfreuliche Bilanz zieht der Leiter der Wildbach- und Lawinenverbauung, Gebhard Walter:

„Die Schutzbauten der Wildbach- und Lawinenverbauung haben voll funktioniert. Es haben sich also die Investitionen sehr gut rentiert.‟

Unter anderem 80 Soldaten und 12.000 Feuerwehrleute haben in den letzten Tagen mehr als 1.200 Schneeeinsätze abgearbeitet. Im Dauereinsatz standen auch die Lawinenkommissionen sowie Patrick Nairz und Rudi Mair vom Lawinenwarndienst Tirol. Mair warnt heute Wintersportler eindringlich, sich vom Pulverschnee abseits der Pisten nicht verlocken zu lassen.

„Was dann eigentlich die klassische Gefahrensituation für für den Schitourengeher, für den Variantenfahrer ist. Und da ist nach wie vor meine eindringliche Warnung an alle Schitourengeher, Variantenfahrer und Freerider: Bitte derzeit die gesicherten Pisten nicht verlassen!”

Zwei Drittel aller Lawinenunfälle passieren erfahrungsgemäß am ersten schönen Tag nach intensiven Schneefällen. Mair spricht von der kritischsten Phase für Wintersportler.

 


 

Eine erste Zwischenbilanz über die sehr arbeitsintensiven Tage und Wochen im Schnee zieht auch die TINETZ. 250 Mitarbeiter standen praktisch rund um die Uhr im Einsatz, vor allem im Unterland.

„Im Grunde muss man sagen, dass im Laufe der letzten zehn Tage fast tausend Umspannstationen, dass ist ein Viertel unserer ganzen Umspannstationen, zumindest einmal betroffen waren. Das sind mehr als 45.000 Kunden, die da betroffen waren. Zumindest einmal, manche sogar mehrmals‟,

weiß TINETZ-Geschäftsführer Thomas Rieder. Die Arbeit ist aber noch nicht vorbei: viele Probleme konnten nur provisorisch behoben werden und müssen sobald wie möglich langfristig abgesichert werden.

 


 

Wir bleiben noch beim Thema: Der im Dezember gestartete neue, länderübergreifende Lawinen-Report ALBINA funktioniert ausgezeichnet, bilanziert das Land heute. Das zeigen die Zugriffszahlen: Alleine seit 1. Jänner, also in den vergangenen 16 Tagen, haben mehr als 700.000 Personen die Websseite www.lawinen.report besucht und sich über die Lawinensituation im Land informiert. Alleine am 9. Jänner und dann noch einmal vorgestern am 14. Jänner, also jenem Tag, an dem Lawinenwarnstufe fünf ausgerufen worden ist, hat es rund 80.000 Besuche gegeben. Klicks auf Grafiken oder andere detaillierte Informationen auf der Webseite werden separat als „Zugriffe” gewertet. Davon hat es seit Jahresbeginn mehr als 6,1 Millionen gegeben. Die Informationen auf lawinen.report werden auf Deutsch, Englisch und Italienisch zur Verfügung gestellt. Täglich um 17 Uhr geht der neue Lagebericht für den Folgetag online.

 


 

Nachdem ein Haus am Salvenberg in Brixen im Thale am Montagnachmittag wie berichtet von einer Lawine verschüttet worden ist, ist unklar, ob es überhaupt noch zu retten ist.

„Das Schadensausmaß ist gravierend. Das Haus ist unbewohnbar. Wenn sich meine Schwester und mein Neffe in den hinteren Räumen aufgehalten hätten, dann wäre alles wahrscheinlich viel schlimmer ausgegangen. Das große Glück war aber, dass sie im vorderen Bereich waren. Insgesamt sind zwei Drittel des Hauses mit Schnee voll‟,

sagt der Bruder der Hausbesitzerin, Franz Krall, gegenüber Radio U1 Tirol. Seine Schwester war, als die Lawine abgegangen ist, in der Küche, ihr Sohn vor dem Haus. Beide sind unverletzt geblieben, haben aber einen Schock erlitten. Oberhalb des Hauses war ein alter Stadel unter der Schneelast zusammengebrochen und hat die Lawine ausgelöst.

 


 

Ein Einbrecher, der in der Nacht auf gestern beim Kellerabteil in einem Mehrparteienhaus in Wattens das Vorhängeschloss abmontiert, aus dem Abteil Schi, ein Snowboard, Schi- und Wanderstöcke sowie Schi- und Eishockeyschuhe gestohlen und dann das Schloss wieder montiert hat, ist nach wenigen Stunden gefasst worden. Noch am Vormittag hat die Polizei den 26-jährigen Tiroler in seiner Wohnung festnehmen können. Neben dem Diebesgut ist auch ein verbotener Schlagring sichergestellt worden. Der junge Tiroler wird auf freiem Fuß angezeigt.

 


 

Um den Standort des Bildungsinstituts langfristig abzusichern, bekommt das WIFI Tirol in Innsbruck ein neues Parkhaus. 4,2 Millionen Euro werden dafür in die Hand genommen. Die Notwendigkeit bestehe, so Wirtschaftskammerpräsident Christoph Walser, da immer mehr Personen an den WIFI-Kursen in Innsbruck teilnehmen. Heuer im Herbst soll das neue Parkhaus über sieben Etagen fertiggestellt sein. Insgesamt stehen dann mit 500 Parkplätzen mehr als doppelt so viele zur Verfügung als bisher.

 


 

An der Höheren Bundeslehr- und Forschungsanstalt, kurz HBLFA Tirol, wird ab dem kommenden Schuljahr ein völlig neuer, in Westösterreich einzigartiger Fachschwerpunkt unterrichtet. Schwerpunktmäßig können sich Schüler der HBLFA Tirol in Rotholz ab dem Schuljahr 19/20 im Bereich Lebensmittel- und Biotechnologie ausbilden lassen. Schwerpunkte soll es dabei in den Fächern Angewandte Physik und Chemie, Lebensmittel- und Biochemie, Mikrobiologie und Hygiene, Lebensmittel- und biotechnologisches Laboratorium geben. Der neue Lehrgang entsteht in enger Zusammenarbeit mit der Universität Innsbruck und dem MCI. Der zuständige Landeshauptmannstellvertreter Josef Geisler spricht von einem zukunftsorientierten Bildungsangebot an der HBLFA Tirol, von dem nicht nur Absolventen und Landwirte, sondern auch Betriebe wie zum Beispiel Sennereien profitieren können.

 


 

In Seefeld haben in den letzten drei Tagen internationale Wissenschafter bei einer Tagung über Qualitätsstandards bei Naturprodukten, die zum Beispiel in der Pharmazie und der Kosmetik zum Einsatz kommen, diskutiert. Der Markt für Produkte mit pflanzlichen Inhaltstoffen wird immer größer:

„Alleine in der Phytopharmazie haben wir mehr als 100 Milliarden Euro Umsatz weltweit. In der Kosmetik gibt es in den nächsten fünf Jahren eine prognostizierte Verdoppelung auf 400 Milliarden Euro. Diese Verdoppelung generiert ausschließlich die Pflanzenkosmetik und da sind eben auch hohe Qualitätsstandards notwendig. Und das ist genau das, womit wir uns hier in Seefeld beschäftigen‟,

weiß Günther Bonn, einer der Veranstalter der Tagung in Seefeld. An der Uni Innsbruck ist zu diesem Thema ein eigener Forschungsschwerpunkt, genannt „Phytovalley“, eingerichtet worden.

 


 

Und auf der Talabfahrt „Füssener Jöchle” in Grän im Außerfern sind gestern Nachmittag zwei deutsche Schifahrer zusammengestoßen. Einer von ihnen wurde dabei schwer verletzt. Er ist in das Krankenhaus Pfronten geflogen und dort notoperiert worden. Der zweite Schifahrer ist unbestimmten Grades verletzt worden.