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Mittwoch, 20. Juni 2018

* ÖGB Tirol plant in Betriebsrätekonferenz Kampfmaßnahmen gegen 12-Stunden-Arbeitstag

* Skepsis und Widerstand zur neuen ÖBB-Bahntrasse in Langkampfen

* Pensionistin nach Sturz beim Kirschenpflücken verstorben

Dem Tiroler ÖGB reicht es jetzt offenbar. Bezugnehmend zum von der Bundesregierung geplanten 12-Stunden-Tag sagt ÖGB-Vorsitzender Philipp Wohlgemuth heute:

„Wir lassen uns die Frechheiten der Regierung nicht länger bieten!“

Am kommenden Dienstag findet in Absam dazu eine groß angelegte Betriebsrätekonferenz im Beisein zahlreicher Betriebsräte aus ganz Tirol statt. Dabei soll umfassend über die Änderungen durch die Arbeitszeitflexibilisierung für die Arbeitnehmer informiert werden.

„Dieser Kniefall vor der Industrie ist ein beispielloser Angriff auf die österreichischen Arbeitnehmer. Wir werden der Regierung zeigen, was wir von ihren Plänen halten“,

sagt Wohlgemuth. Er schließt auch Kampfmaßnahmen nicht aus.


Wir bleiben gleich beim Thema Kritik an der Bundesregierung. Diese übt heute nämlich auch die Tiroler Gebietskrankenkasse. Es geht dabei um das gestern angekündigte Vorhaben, Krankenstandsmissbrauch künftig auch elektronisch zu überprüfen. TGKK-Direktor Arno Melitopulos zeigt sich überrascht, dass bereits jetzt schon teilweise mittels Computersoftware kontrolliert werde. Dabei werden automatisch generierte Vorladungen zu Kontrolluntersuchungen verschickt, sobald ein Patient – je nach Krankheit – eine gewisse Zeit im Krankenstand ist. 2017 sind 118.400 Vorladungen verschickt worden, 2016 noch um knapp 3.000 mehr. Hinzu kommen alleine in Tirol jährlich rund 30.000 Hausbesuche durch Kontrolleure der Gebietskrankenkasse.


In Langkampfen ist gestern die neue Bahntrasse zwischen Kundl und Schaftenau vorgestellt worden. Zusätzlich zur bestehenden ist eine weitere, zweigleisige Bahntrasse geplant – unter anderem auch als Zulauf zum Brenner Basistunnel. Langkampfen ist davon besonders betroffen und die Skepsis ist groß. Viele Landwirte fürchten um ihre Felder, andere wiederum um ihre Lebensqualität. Es wird vor allem wesentlich mehr Lärm befürchtet, da einige Streckenabschnitte ausgerechnet bei Langkampfen oberirdisch verlaufen sollen. Bürgermeister Andreas Ehrenstrasser fordert daher:

„Es soll sich so viel wie möglich unter der Erde abspielen und so wenig wie notwendig frei sichtbar sein. Was man sieht, hört man auch und das belastet. Wir wollen das Ganze in einem konstruktiven Dialog lösen. Die nächsten 200 Jahre Lebensqualität sind mir wichtiger für die Langkampfner Bevölkerung als 200 Millionen Euro mehr Baukosten, die die Republik Österreich aufzuwenden hat.“

Von den ÖBB heißt es, man wolle jetzt einen offenen Dialog führen und hoffe auf viel wichtigen Input aus der Bevölkerung.

„Wir wollen die Bevölkerung aktiv mit ins Projekt einbeziehen und hören uns hier natürlich, nachdem wir unser Projekt präsentiert haben, auch gerne an, was die BürgerInnen hier als Anliegen vorbringen und welche Ansätze sie haben. Wir werden jetzt eine Diskussion auf Augenhöhe mit den Betroffenen hier auch starten und selbstverständlich auch das Feedback, das wir hier bekommen, in das Projekt einfließen lassen“,

sagt ÖBB-Sprecher Robert Mosser. Sowohl er als auch der Bürgermeister zeigen sich zuversichtlich, übereinstimmend eine möglichst gute Trassenführung zu finden.


In Linz findet heute eine Regierungskonferenz zwischen Österreich und Bayern statt. Unter anderem stehen natürlich auch die Transitproblematik in Tirol und die fehlenden Lösungen auf der Tagesordnung.

„Österreich und Bayern hat eine gemeinsame Regierungskonferenz und man hört auch, dass das Thema Transit angesprochen und behandelt werden wird. Ich muss sagen, dass ich froh darüber bin, denn letztendlich kommt auch Bewegung in die politische Diskussion“,

erklärt Landeshauptmann Günther Platter. Er zeigt sich zwar über die Gesprächsbereitschaft zum Thema Transit erfreut, geht aber dennoch davon aus, dass bei der heutigen Sitzung mit keinen Beschlüssen, sondern vielmehr mit einem breiten Dissens zu rechnen ist.


Jene 72-jährige Unterländerin, die wie berichtet am 9. Juni beim Kirschenpflücken in ihrem Garten in Erl von der Leiter gestürzt ist, hat den Kampf ums Überleben verloren. Mit schweren Kopfverletzungen ist die 72-jährige nach ihrem Sturz auf den Pflasterstein in die Klinik Innsbruck geflogen worden, wo sie gestern gestorben ist.


Im Innsbrucker Stadtteil Pradl ist gestern Mittag eine 78-jährige Einheimische im Stiegenhaus im Bereich der letzten Stufen gestürzt. Die Pensionistin hat sich dabei schwer am Kopf verletzt. Sie ist in die Klinik gebracht worden.


Heute ist Weltflüchtlingstag! Und das nimmt Integrationslandesrätin Gabriele Fischer zum Anlass, in Tirol mehr Solidarität und Menschlichkeit für Flüchtlinge einzufordern.

„Ich glaube, die grundsätzliche Überlegung, die ich gerne auch den Tirolern zur Verfügung stellen will ist, dass jetzt Schutz und Unterstützung mehr denn je gefordert ist. Man muss einfach den Blickwinkel auf das richten, was weltweit passiert. Es heißt ‚Weltflüchtlingstag‘ und wenn wir wissen, dass 68,5 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht sind, dann ist das glaube ich eine sehr erschreckende Zahl“,

sagt Fischer. Im Tiroler Landtag wird dieser Tage eine Enquete zum Thema Flucht vorbereitet.


Landeshauptmann Günther Platter nimmt jetzt ersmals offiziell Stellung zur Kritik aus Bayern und Italien, dass er letzte Woche beim Transitgipfel die gemeinsame Absichtserklärung nicht unterzeichnet hat.

„Es wird uns ein egoistisches Vorgehen vorgehalten, weil wir Interesse daran haben, dass wir die Bevölkerung schützen vor diesem Transitverkehr, weil der so einfach nicht mehr auszuhalten ist. Deshalb möchte ich diese Kritik massiv zurückweisen. So eine Kritik ist absurd, wenn man die Interessen der Tiroler Bevölkerung vertritt!“

Platter betont, dass die Landesregierung geschlossen hinter ihm stehe. Vertreter aus Deutschland und Italien habe er nach Tirol eingeladen, um sich vor Ort ein Bild von der prekären Transitlage zu machen.


In Zirl ist gestern am frühen Abend ein 51-jähriger Mountainbiker gestürzt. Der Einheimische hatte beim Talwärtsfahren auf einem Forstweg im Brunntal die Vorderbremse zu stark gedrückt, woraufhin er über sein Rad auf den Schotterboden geschleudert worden ist. Unbestimmten Grades verletzt ist der 51-jährige in das LKH Hall gebracht worden.


Und bei LKW-Routinekontrollen in Kundl ist gestern ein 58-jähriger Italiener überführt worden, den Tacho seines Sattelschleppers manipuliert zu haben. Bei der Kontrolle der Lenk- und Ruhezeiten waren den Beamten Unstimmigkeiten aufgefallen. Nach anfänglichem Leugnen hat der Italiener zugegeben, den Tacho mit Magneten manipuliert zu haben. Der 58-jährige Fernfahrer wird angezeigt.