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Mittwoch, 20. November 2019

* Brand in Telfs

* Schadholz drückt Holzpreise

* Pitztaler Bürgermeister für Gletscherehe

In einem Gewerbebetrieb in Telfs ist gestern Nachmittag kurz vor halb 4 im Bereich eines Industrieofens ein Feuer ausgebrochen. Ein Angestellter hat beim Aufheizen einen lauten Knall gehört, danach hat sich starker Rauch entwickelt. Der Mitarbeiter hat den Ofen sofort abgeschaltet und noch vergeblich versucht, das Feuer per Handfeuerlöscher zu löschen, das ist schließlich aber erst der Feuerwehr Telfs gelungen.



Nach den starken Niederschlägen der vergangenen Tage hat sich die Lage in Osttirol jetzt wieder normalisiert. Die Zeit nach Naturereignissen wie diesen will Landeshauptmann Günther Platter jetzt für eine Evaluierung nutzen:


„Wir leben in einem schönen Land, aber es ist immer wieder mit Naturkatastrophen verbunden, und deshalb ist es sehr wohltuend zu sehen, dass die Rettungskette hier hervorragend funktioniert. Und da gibt es nach so einem Ereignis immer wieder folgendes: einerseits eine Analyse zu machen, wie hat es funktioniert, wo haben wir Defizite. Und ich habe den Auftrag erteilt, der TIWAG und TINETZ, dass man sich das Netz hier anschaut, um herauszufinden, was kann man präventiv hier tun, damit nicht so viele Haushalte keinen Strom haben.“

 



Während die TINETZ die Stromversorgung in Osttirol mittlerweile größtenteils wiederherstellen hat können, hat es gestern Abend in Neustift einen großen Stromausfall gegeben. Fast ganz Neustift war gestern Abend mitten in der Prime Time völlig im Dunkeln. Offenbar wegen eines Funkenflugs hat es Probleme bei einer Trafostation gegeben. Fast der komplette Ort Neustift war rund eine Stunde lang ohne Strom. Im Ortszentrum hat die Stromversorgung gegen 20 Uhr 30 dann wieder hergestellt werden können. Weiter abgelegene Häuser waren spätabends noch immer ohne Strom, auch am Gletscher war die Stromversorgung unterbrochen. Feuerwehr und TINETZ Mitarbeiter waren vor Ort. Wegen des Stromausfalls ist auch die Gemeinderatssitzung in Neustift gestern unterbrochen worden. Mittlerweile gibt es auch Hinweise zur Ausfallursache. Demnach dürfte ein Materialdefekt der Stromleitung einen Kabelbrand verursacht haben.



Probleme könnte das Wetter der vergangenen Tage auch der heimischen Holzwirtschaft bereiten, denn es liegt eine massive Menge Schadholz in Tirols Wäldern:


„Osttirol ist ja durchaus leidgeprüft, gerade auch im letzten Jahr mit dem Sturmtief. Und jetzt haben wir natürlich wieder eine Reihe von Schäden. Rund 150.000 m³ Schadholz, was umgestürzte oder umgeknickte Bäume sind.“


Sagt Landeshauptmannstellvertreter Josef Geisler. Im Bezirk Reutte liegen aktuell rund 10.000 Kubikmeter Schadholz, ungefähr gleich viel kommt durch die jüngsten Wetterereignisse auch am Alpenhauptkamm dazu, sprich vom Ötztal, über Wipptal und Stubaital bis ins Zillertal. Weil der Holzmarkt momentan geradezu mit Schadholz aus dem In- und Ausland überschwemmt wird, rechnet Geisler damit, dass die Holzpreise weiter sinken werden. Im Frühjahr könnte es durch das viele Holz außerdem Probleme mit dem Borkenkäfer geben. Mehr dazu heute im U1 Mittagsmagazin, ab 12.



Die vier Bürgermeister des Pitztals demonstrieren gestern Geschlossenheit, und sind deutlich für den geplanten Skigebietszusammenschluss zwischen Pitztaler und Ötztaler Gletscher. Die vier Bürgermeister erhoffen sich dadurch wesentliche Vorteile für ihre Gemeinden. Am meisten stören die Gemeindeoberhäupter die zahlreichen Falschmeldungen, die eine Online-Petition gegen den Skigebietszusammenschluss ihrer Meinung nach beeinflussen und ein falsches Bild vermitteln würden:


„Wir werden ja momentan als die Umweltsünder, die Umweltvernichter schlechthin dargestellt. Aber ich glaube, das sind alles Leute, die das Pitztal nicht kennen. Denn wer das Pitztal kennt, glaube ich, der würde so etwas nicht behaupten, denn es gibt kaum ein unberührteres Tal als das Pitztal, das muss man hier schon einmal festhalten. Natürlich gibt es hinten drinnen das Skigebiet, wir haben da Bereiche, gerade wo das Projekt hier jetzt eingereicht ist. Aber grundsätzlich wissen wir glaube ich schon, dass da sehr viel Natur vorhanden ist, unberührte Natur. Und auf diese Natur sind wir auch sehr sehr stolz, und das vertreten wir massiv!“


Sagt Elmar Haid, Bürgermeister von St. Leonhard im Pitztal. Warum die Pitztaler Bürgermeister glauben, dass das wirtschaftliche Überleben im Tal nur durch den Skigebietszusammenschluss gesichert werden könne, das und mehr hören Sie heute ausführlich im U1 Mittagsmagazin, ab 12.



Zum Thema Gletscherehe wird die Liste Fritz heute im Novemberlandtag drei Dringlichkeitsanträge einbringen. Im Landtag wird heute auch die Schließung von Bezirksgerichten Thema sein. Außerdem werden neue Regeln für Hundehalter beschlossen:


„Wir haben da drei große Neuerungen. Zum ersten an öffentlichen Orten, im Ortskern und Wohngebieten müssen Hundehalter ihrer Vierbeiner künftig mit Leine oder Maulkorb führen. Zum Zweiten gilt bei größeren Menschenansammlungen an öffentlichen Orten die Leinen- und Maulkorbpflicht, jedenfalls aber in sensiblen Bereichen wie öffentlichen Verkehrsmitteln oder Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen. Und zum Dritten müssen Hundeneueinsteige in Zukunft bei der erstmaligen Neuanmeldung eines Hundes Grundkenntnisse in der Hundehaltung nachweisen.“


Erklärt die zuständige Landesrätin Patrizia Zoller-Frischauf. Rettungs-, Dienst-, Assistenz- und Jagdhunde sind während sie im Einsatz sind, von der Leinen- und Maulkorbpflicht ausgenommen.



Tirols SPÖ Chef Georg Dornauer sorgt heute wieder für Aufregung. Er soll am Samstag am Innsbrucker Flughafen sein geladenes Jagdgewehr im Auto liegen lassen haben. Weil eine Scheibe offen war, und das Gewehr somit leicht zugänglich gewesen wäre, hat die Polizei die Waffe beschlagnahmt. Dornauer hat jetzt ein zweiwöchiges Waffenverbot bekommen. Dazu kann noch eine Geldstrafe von mehreren tausend Euro kommen, sowie der Einzug des Waffenscheins.



Bei einem Arbeitsunfall bei der Baustelle im Brennerbasistunnel ist gestern Abend ein 51-jähriger Serbe verletzt worden. In Stafflach ist ein LKW beim Abladen der Schutterladung seitlich nach hinten umgekippt, besagter 51-Jähriger war der Fahrer des LKW, er ist nach der Erstversorgung vor Ort mit Verletzungen unbestimmten Grades in die Innsbrucker Klinik eingeliefert worden.



Und die Signa-Holding des Tiroler Starinvestors Rene Benko wird einen Großteil der Reisebüros des insolventen Reisekonzerns Thomas Cook übernehmen. Durch die Investition der Signa werden mehr als 500 Arbeitsplätze gesichert, gibt das Unternehmen bekannt. Weil die Signa Holding in Deutschland über die Galeria Karstadt Kaufhof bereits 100 Reisebüros betreibt, muss jetzt noch die Kartellbehörde der Übernahme zustimmen.